Tag: Windows



Tops & Flops der IT-Welt (KW 36/37)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.

Tops                                                                             

1. Blackberry kauft EMM-Anbieter Good Technology

Oh my Goodness!

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Tops & Flops der IT-Welt (KW 22/23)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.

 

Tops                                                                             

1. Nutzer von Windows 7 und 8 wird kostenloses Upgrade auf Windows 10 angeboten

Beam me up, Satya
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Use Case: Cloud Computing hilft Entertainment

Welche Einflüsse haben neue technologische Innovationen wie die Cloud auf die Kreativ-Industrie, welches Potenzial entsteht durch neue Arbeitstechniken und wie verändert sich mit der Microsoft Cloud die tägliche Arbeit in Medien und Produktionsfirmen? Antworten gab das diesjährige Forum D’Avignon, eines der wichtigsten Wirtschafts- und Kulturforen in Europa, das vom 15. bis 17. November in Avignon, Frankreich, stattfand. Die Gäste konnten sich hier über die Innovation des ScreenerOne von Bertelsmann arvato informieren. Das auf der Microsoft Cloud basierende Content Collaboration System ermöglicht es den GrundyUFA Produktionsteams von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Verbotene Liebe“, „Alles was zählt“ und „Unter Uns“ sämtliche Inhalte orts- und zeitunabhängig zu verwalten und abzustimmen.

GrundyUFA setzt auf ScreenerONE

Seit 2011 vertraut GrundyUFA, Marktführer im Segment lang laufender Serien, bei ihren Produktionen auf das Cloud-basierte Content Collaboration System ScreenerONE. Eine Applikation, die die Bertelsmann-Tochter arvato gemeinsam mit GrundyUFA und Microsoft Partnern entwickelt hat. Auf Basis der Microsoft Cloud Windows Azure kam der ScreenerONE zunächst bei der Produktion des Daily Dramas „Verbotene Liebe“ zum Einsatz. Die erfolgreiche Evaluierungsphase einhergehend mit den positiven Veränderung im täglichen Workflow der GrundyUFA Kreativteams führten nun zu der Erweiterung der Collaboration-Plattform zu einer unternehmensweiten Lösung. Seitdem kommt der ScreenerONE auch bei den Produktionen „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Alles was zählt“ und „Unter Uns“ zum Einsatz, die täglich für ein Millionenpublikum produziert werden.

ScreenerONE – Im Praxiseinsatz bewährt

Zeit ist kostbar, vor allem bei der Produktion von Daily-Dramas. Daher konzentrierte sich die Zielsetzung von GrundyUFA in der Evaluierungsphase der Lösung auf die erfolgreiche Umsetzung ihres „24h Konzepts“: Innerhalb von 24 Stunden nach Dreh müssen alle inhaltlichen Abstimmungen erfolgt sein, unabhängig wo gedreht wird und wo die Ansprechpartner sitzen. Was wiederum die Sicherstellung einer effektiven Zusammenarbeit über verschiedene Kanäle und Devices einschließt. Als Collaboration-Plattform erlaubt der ScreenerOne dem Produktionsteam sämtliche Inhalte, von Video-Sequenzen und Storyboards, über Tonaufnahmen und Scripts bis hin zu Pressefotos einer jeden Folge zu verwalten, Metadaten einzusehen und Anmerkungen einzufügen.
Räumliche Distanzen spielen dabei für die Produktionen keine Rolle mehr. Gedrehtes Material – unabhängig ob Daily Drama oder Online Serien – wird in Echtzeitkommunikation von überall, zu jedem Zeitpunkt und Device-unabhängig, ob PC, Notebook, Smartphone oder Tablet, bewertet und abgestimmt. Die Arbeitsweise entfernt sich auf diese Weise von hierarchischen Prozessen und organisiert sich fortan collaborativ, drehfreie Zeiten werden reduziert und ein produktives Arbeiten ermöglicht.

Green Producing in der Windows Cloud

Indem der GrundyUFA Workflow in der Microsoft Cloud vollkommen datenträgerfrei ist, führt er neben der Reduktion von Kosten zu wichtigen Einsparpotenzialen für die Umwelt. So verringerte sich beispielsweise beim Mallorca-Dreh der „Verbotene Liebe“ der Transportaufwand für Film- und Datenmaterial auf der Insel und von der Balearen-Insel nach Deutschland deutlich. Dabei gelten für die Film- und Medienbranche besondere Anforderungen an die Lösungen und die Cloud-Plattform, auf der die Lösung betrieben wird. Hierzu zählt auch die Unterstützung verschiedener Dateiformate, sodass die vor Ort erstellten Clips Device-übergreifend fehlerfrei abspielbar sind. Daneben gewährt die Windows Azure Technologie eine hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit, sodass GrundyUFA ihren Workflow jederzeit ihren echten Anforderungen anpassen kann. Mit sicheren Rechenzentren und einer speziellen Microsoft Play Ready Technologie sorgt Microsoft zudem für den Schutz der Medieninhalte vor illegalen Raubkopien und schützt somit das geistige Eigentum der Produktionsfirma.



SQL Reporting für Microsoft Windows Azure ist verfügbar

Windows Azure SQL Reporting - ehemals bekannt als SQL Azure Reporting Services - ist der neue Name für Microsofts Cloud Reporting Service. Mit dem neuen Service können Entwickler das Business Intelligence Development Studio und die SQL Server Data Tools nutzen, um Berichte zu erstellen, wie sie es von den SQL Server Reporting Services auf dem Windows Server gewohnt sind.

SQL Reporting für Microsoft Windows Azure ist verfügbar

Die Berichte können zudem in die bekannten Formate Excel, Word, HTML, PDF, XML und CSV exportiert werden. Bis zum 1. August kann der neue Reporting Service kostenlos genutzt werden. Anschließend werden 0,88 Cent pro Stunde pro Bericht berechnet.

Cloud und On-Premise

SQL Reporting für Azure bietet darüber hinaus ein SLA (Service Level Agreement) und ermöglicht das Veröffentlichen von Berichten in die Cloud oder lässt Berichte direkt in on-Premise Anwendungen integrieren, die dann über den Webbrowser oder von mobilen Endgeräten oder den Desktop-PC abgerufen werden können.



Partnerschaft: Canonical und Microsoft planen Ubuntu Linux Images für Windows Azure

Da bahnt sich eine weitere Elefantenhochzeit an. Canonical, das Unternehmen hinter der Linux Distribution Ubuntu und Microsoft planen eine gemeinsame Partnerschaft, um Ubuntu auf der Cloud Plattform Windows Azure gemeinsam anzubieten.

Partnerschaft: Canonical und Microsoft planen Ubuntu Linux Images für Windows Azure

Nachdem Microsoft gestern die Erweiterung seiner Windows Azure Plattform vorgestellt und in diesem Zusammenhang ebenfalls die Unterstützung von Linux basierten virtuellen Maschinen Images angekündigt hat, schreibt Ubuntu Gründer Mark Shuttleworth auf seinem Blog nun über eine enge Kooperation beider Unternehmen. Hintergrund ist die Unterstützung von Ubuntu Linux Images auf Windows Azure.

Canonical liefert offizielle Ubuntu Images und Support für Azure

Canonical wird dazu offizielle Ubuntu Images für Azure liefern und zusätzlich mit kostenpflichtigem Support unterstützen, wenn Azure Kunden Ubuntu in der Microsoft Cloud ausrollen wollen. Im Herbst diesen Jahres wird Azure zudem ein Update erhalten, durch das die Kunden die Möglichkeit bekommen, über die Azure Gallery einen direkten Support Vertrag mit Canonical abzuschließen.

Shuttleworth nennt Azure in seinem Blogpost als einen "beeindruckenden Neuzugang" im Cloud Computing Markt. Zudem lobt er das Azure Team, da sie "über ein breites Wissen im Bereich Ubuntu und Linux im Allgemeinen verfügen." Er merkt jedoch an, dass er weiß, "... dass es Mitglieder in der freien Software Gemeinde geben wird, die auf Microsoft schimpfen ...", "... aber es sei nicht Ubuntu, die es tun...". "Wir verfolgen unsere Ziele und sind für diejenigen offen die es auch uns gegenüber sind und großartige Dinge entwickeln."

Canonical will in der Cloud ein Wörtchen mitreden

Cloud Computing ist für Canonical ein wichtiger Markt, mit dem Sie bereits mehrfach versucht haben im Server Markt auf sich aufmerksam zu machen. Mit Lösungen wie dem Provisioning-Tool "Metal as a Service" oder dem Service Orchestration Framework "Juju", hat das Unternehmen vor kurzem versucht Ubuntu als Adaptionsplattform für Cloud Umgebungen zu positionieren. Zudem haben sie durch Kooperationen mit OpenStack und Eucalyptus versucht ihre Präsenz im Private Cloud Umfeld zu stärken.

Es ist daher nicht überraschend, dass Canonical nun versucht, auch mit Windows Azure zu kooperieren und Ubuntu auf der Microsoft Cloud als die Linux Distribution Nr. 1 zu positionieren. Microsoft wird ebenfalls davon profitieren, indem sie einen starken Partner aus dem Linux Ökosystem an Bord haben, um damit ein wettbewerbsfähiges Angebot gegenüber den Amazon Web Services zu präsentieren.

Canonical und Microsoft kennen sich schon länger

Canonical und Microsoft sind in der Vergangenheit schon aneinander geraten. Hier jedoch eher als direkte Konkurrenten. Unter dem Titel Bug #1 erklärte Shuttleworth persönlich, dass es Ubuntus ehrgeiziges Ziel sei, Microsofts dominante Marktposition im PC Markt zu beenden. In seinem oben genannten Blogpost betont er jedoch, dass die Beziehung zu Microsoft nicht mit Ubuntus Werten in Konflikt stehen werde.

Fazit

Betrachten wir alleine die unternehmerische Seite, wird die Partnerschaft sowohl Microsoft als auch Ubuntu helfen ihre Marktpositionen im Cloud Umfeld zu stärken. Auch wenn sicherlich nicht wenige Linux Gläubige glücklich über Canonicals Entscheidung sein werden, Microsofts Cloud Angebot offiziell zu unterstützen, wird Ubuntu davon deutlich profitieren, auf einer der größten Cloud Computing Plattformen weltweit präsent zu sein. Wenn Azure zudem dabei hilft, die Ubuntu Enterprise Cloud zu stärken, könnten sich damit weitere Ressourcen und Nutzer dem Ubuntu Ökosystem anschließen. Weiterhin besteht über das ebenfalls gestern angekündigte "Windows Azure Virtual Network" die Möglichkeit, auf Basis der Ubuntu Enterprise Cloud, hybride Cloud Umgebungen mit Windows Azure aufzubauen.



Microsofts Windows Azure Active Directory steht in den Startlöchern

Identitätsmanagement und Single-Sign-On Lösungen gehören mit zu den wichtigsten Bereichen, wenn es darum geht, seine Mitarbeiter sicher und auf eine für sie komfortable Weise in der Cloud arbeiten zu lassen. Nach etwa zwei Jahren Entwicklungszeit präsentiert Microsoft nun seinen bekannten Verzeichnisdienst Active Directory für die Cloud - Windows Azure Active Directory (WAAD).

Microsoft Windows Azure Active Directory steht in den Startlöchern

Die Windows Azure Active Directory ist als mehrinstanzenfähiger Cloud Service implementiert und stellt Identitäts- und Zugriffsfunktionen für Applikationen in Windows Azure und Microsoft Office 365 bereit. Dabei baut die gesamte Office 365 Identitätsinfrastrukur bereits darauf auf, was Microsoft Distinguished Engineer Kim Cameron auf seinem Blog bestätigt. Die WAAD wird demnach derzeit überwiegend von Microsoft Office 365 und Windows Intune Nutzern eingesetzt, soll in Zukunft aber auch Entwicklern die Möglichkeit bieten, die Active Directory mit anderen SaaS Anwendungen, Cloud Plattformen, sozialen Netzwerken und Kunden zu verbinden.

Anhand des Zugriffssteuerungsdienst (Access Control Service, ACS) können Mitarbeiter mit einer einzigen Anmeldung auf sämtliche Cloud Anwendungen zugreifen, die mit dem ACS verbunden sind. Zudem soll ACS als zentrales Portal genutzt werden können, um darüber die Verwaltung sämtlicher Benutzer und Gruppen aller Cloud Anwendungen vorzunehmen. Dazu unterstützt ACS viele Webplattformen und Sprachen wie .NET, PHP, Python, Java und Ruby und bietet darüber hinaus eine direkte Integration zu bekannten Webidentitäten, darunter Windows Live ID, Google, Yahoo! und Facebook.

Viele Unternehmen werden in Zukunft den hybriden Cloud Ansatz verfolgen. Das hat auch Microsoft bei der WAAD berücksichtigt. Daher lässt sich eine bereits vorhandene lokale Active Directory um die WAAD nathlos erweitern. Dazu wird das bestehende Benutzerverzeichnis als autoritatives Benutzerverzeichnis genutzt, wodurch die Nutzer mit ihren bestehenden Konten bei den Cloud Anwendungen authentifiziert werden.

Es war nur eine Frage der Zeit und eine logische Schlussfolgern, wann Microsoft seinen beliebten Verzeichnisdienst ebenfalls in die Cloud verlagert. In Verbindung mit Office 365 scheint der Verzeichnisdienst bereits gut zu funktionieren. Ob und wie er bei den Entwicklern ankommt, werden die nächsten Monate zeigen. Allerdings hat Microsoft den Vorteil, dass sie im Unternehmensumfeld und bei den Entwicklern über eine breite Basis verfügen und sie es nur noch schaffen müssen, genau diese Basis von der Cloud zu überzeugen. Ich stelle immer wieder fest, das z.B. .NET Entwickler nicht Wissen, was Azure überhaupt ist und was sie damit machen können. Nach einer kurzen Erläuterung erkennen sie jedoch das Potential und haben Interesse sich damit weiter zu beschäftigen.



Windows Azure Konkurrent AppHarbor ist nun in Europa verfügbar

AppHarbor ist ein .NET Platform-as-a-Service, den Entwickler in Kombination mit Git oder Mercurial nutzen können, um ihren Code zu übertragen. AppHarbor kompiliert im Anschluss den Code und führt eine Reihe von Unit Tests durch. Ist die Anwendung fehlerfrei, wird der Code auf die skalierbare Cloud Plattform von AppHarbor ausgerollt. Wie von PaaS Angeboten bekannt, können sich Entwickler bei der Nutzung von AppHarbor auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht um die Installation und Konfiguration der Server und Software kümmern.

Heroku ist ein Platform-as-a-Service, der unterschiedliche Programmiersprachen unterstützt. Die erste war Ruby im Jahr 2007 und wurde zu einem riesigen Erfolg. Es folgten weitere Sprachen wie Java, Node.js, Scala, Clojure, Python und PHP. AppHarbor machte sich im letzten Jahr daran "Heroku für .NET" zu unterstützen.

Zunächst war AppHarbor nur in den USA verfügbar. Seit gestern können nun auch europäische Entwickler den Service nutzen. Die Anwendungen aus der EU werden zwar weiterhin auf den Amazon Web Services gehostet, jedoch nun in der Region EU-West (Dublin) anstatt in der Region US-East, wo sich alle anderen Anwendungen befinden.

Alle Add-ons im AppHarbor Katalog funktionieren mit EU basierten Anwendungen. Einige, wie bspw. der SQL-Server werden je nach Ort der Anwendungen bereitgestellt. Für Add-ons, die derzeit die Nutzung in der EU nicht unterstützen, wird aktuell eine Benachrichtigung angezeigt, wenn das Add-on an eine EU Anwendung ausgerollt wird.

AppHarbor wurde entwickelt, um den Microsoft Windows Azure Einschränkungen, wie dem Lockin in Microsofts eigene Datenbank oder der nicht Unterstützung von Git, zu begegnen.



Microsoft und Google planen eigene Infrastructure-as-a-Service Angebote – Konkurrenz für Amazon EC2

Wie GigaOm berichtet, planen Microsoft und Google offenbar eigene Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Angebote, die in direkter Konkurrenz zu den Amazon Web Services (AWS) - Amazon EC2, stehen sollen.

Microsoft und Google planen eigene Infrastructure-as-a-Service Angebote - Konkurrenz für Amazon EC2

GigaOm beruft sich auf nicht genannte Quellen, die besagen, dass Google die Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) mit einem eigenen Angebot in Angriff nehmen will. Weitere Quellen sollen Microsofts Bemühungen bestätigen, ebenfalls mit einem IaaS Angebot in den direkten Mittbewerb zu AWS gehen zu wollen. Wie GigaOms Quellen weiter wissen wollen, plant Google die Veröffentlichung seines IaaS zum Ende diesen Jahres. Wohingegen Microsoft bereits deutlich weiter sein soll und das neue Angebot während einer Veranstaltung am 7. Juni in San Francisco vorstellen wird.

Was auch immer an diesen Gerüchten speziell bei Google dran sein mag, es würde zumindest eine logische Schlussfolgerung aus den letzten Entwicklung des Suchmaschinengiganten aus Mountain View sein. In zwei Bereichen des Cloud Computing Stacks ist Google bereits vertreten. Mit Google Apps steht eine Office und Kollaborationslösung als Software-as-a-Service bereit. Die Google App Engine war eine der ersten Platform-as-a-Service Lösungen auf dem Markt. Was letztendlich noch fehlt ist ein IaaS Angebot. Neben dem kürzlich veröffentlichen Google Drive existiert seit längerem bereits der Google Cloud Storage, der sich speziell an Entwickler richtet, in unmittelbarer Konkurrenz zu Amazon S3 steht und eine gute Kombination zu einem möglichen eigenen IaaS Angebot wäre.

Microsoft hat mit Windows Azure bereits ein sehr umfangreiches Cloud Computing Infrastruktur Angebot am Markt. Auch wenn es bereits den Charakter eines IaaS besitzt, wird Windows Azure als Platform-as-a-Service vermarktet, mit dem Entwickler ihre Aktivitäten in Microsofts Cloud verlagern sollen, um dort PHP, Java, Node.js oder .NET Anwendungen auszuführen. Das Windows Azure bereits viele Funktionen wie die Amazon Web Services im Portfolio hat, zeigt dieser direkte Vergleich der einzelnen Cloud Services. Was Windows Azure derzeit noch fehlt, ist die Möglichkeit, direkt virtuelle Windows oder Linux Server pro Stunde zu beziehen, wie es von Amazon bekannt ist.

Nach zahlreichen Anbietern wie bspw. Rackspace und GoGrid oder Projekten wie OpenStack und CloudStack, greifen mit Google und Microsoft nun auch die großen der Branche zum IaaS Thron, der allerdings nicht so einfach zu besteigen sein wird, wie es aussehen mag. Die Amazon Web Services haben sich seit dem Start in 2006 eine solide Basis für ihre Angebote geschaffen, die sie jeden Monat mit neuen Services oder Funktionen stetig ausbauen. Im Vergleich zu anderen IaaS Anbietern hätten Google und Microsoft jedoch den Vorteil über eine große Entwicklergemeinde in den eigenen Reihen zu verfügen und zudem ausreichend Erfahrung im Aufbau von skalierbaren Infrastrukturen zu besitzen. Google auf Grund der Sicherstellung seines Kerngeschäfts und Microsoft anhand der langjährigen Tätigkeiten im Server- und Infrastrukturumfeld. Gewinner können am Ende jedoch wir Kunden sein, denn zu einem wird es sicherlich kommen, dem Preiskampf.



BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Cloud Storage Services wie Dropbox, Google Drive, SkyDrive oder Box erfreuen sich großer Beliebtheit, stehen aber ebenfalls immer wieder in der Kritik bzgl. des Datenzugriffs durch staatliche Organe oder den Anbietern selbst. Zwar werden die Daten verschlüsselt in den Cloud Storage übertragen. Die Daten werden aber in der Regel im Klartext und unverschlüsselt dort abgelegt. Das Startup die Secomba GmbH aus Deutschland (mal nicht Berlin) möchte diesen Missstand aus dem Weg schaffen und hat mit ihrem BoxCryptor einen Client für Dropbox und Google Drive entwickelt, der die Verschlüsselung übernimmt. Mitbegründer Robert Freudenreich hat mich auf der SecureCloud und CloudZone gefunden und mir den Boxcryptor vorgeführt.

BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Um Daten verschlüsselt in einem Cloud Storage abzulegen behelfen sich viele mit der Software TrueCrypt, was "... insbesondere der vollständigen oder partiellen Verschlüsselung von Festplatten und Wechseldatenträgern" dient. Zudem hat TrueCrypt den einen oder anderen Kniff, den es zu bewältigen gilt.

BoxCryptor integriert sich in den jeweiligen Cloud Storage und synchronisiert die Daten dann verschlüsselt. Dazu wird z.B. einfach unter dem Dropbox Ordner ein neuer Ordner beliebigen Namens angelegt. In diesem werden dann die Dateien und weitere Ordner abgelegt, die mit dem AES-256 Standard verschlüsselt in der Dropbox abgelegt werden sollen. Derzeit unterstützt BoxCryptor DropBox und Google Drive.

Auf Grund einer breiten Plattformunterstützung, darunter Windows, Mac, Linux, Android und iOS wird der Vorteil der Ortsunabhängigkeit der Cloud ausgenutzt und es kann plattformübergreifend auf die Daten zugegriffen werden.

Preise und Leistungen

BoxCryptor bietet drei verschiedene Preisstufen. Free, Unlimited Personal und Unlimited Business.

Die "Free" Variante, wie der Name bereits sagt, ist kostenlos und verschlüsselt bis zu 2GB an Daten mit dem AES-256 Algorithmus. Darüber hinaus kann ein Laufwerk eingebunden werden.

Für "Unlimited Personal" entstehen einmalige Kosten in Höhe von 29,99 EUR. Hier ist das Verschlüsselungsvolumen dann unbegrenzt. Verschlüsselt wird natürlich auch hier mit AES-256, zusätzlich gibt es noch die Dateinamenverschlüsselung und Nutzung mehrerer Laufwerke.

Einzig die "Unlimited Business" Variante darf offiziell geschäftlich genutzt werden. Das ist für die beiden anderen Varianten untersagt. Diese Version kostet Einmalig 69,99 EUR und hat ansonsten dieselben Funktion wie die "Unlimited Personal", also AES-256 Verschlüsselung, ein unbegrenztes Verschlüsselungsvolumen, Dateinamenverschlüsselung und die Möglichkeit zur Nutzung mehrerer Laufwerke.

Verbesserungspotential

BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Was aktuell fehlt, ist die Entschlüsselung der Daten auf dem Cloud Storage, wenn man über die Webseite des Service auf die Daten zugreifen möchte. Aktuell werden die Daten dort halt verschlüsselt und als kryptische Datei- und Ordnernamen angezeigt, da für die Ver- und Entschlüsselung der lokale Client benötigt wird. Wie mir Robert allerdings verraten hat, arbeitet das Entwicklerteam bereits daran, auch hierfür eine Lösung zu finden. Wenn das Team um BoxCryptor es schafft diese Funktion zu implementieren, sind sie allerdings auf dem besten Weg damit einen Meilenstein im Bereich Cloud Storage Security zu leisten.

Fazit: BoxCryptor ist echt heißes Zeug und für alle ein Muss, die skeptisch gegenüber dem Datenschutz im Cloud Storage sind. Also anschauen und herunterladen unter http://www.boxcryptor.com



Microsoft ändert die Datenschutzbestimmungen und Dienstnamen für Windows Azure

Mit einer E-Mail hat Microsoft seine Kunden über Änderungen im Cloud Services Portfolio informiert. Genauer geht es um Windows Azure, bei dem Microsoft in den kommenden Wochen die einzelnen Dienstnamen ändern wird. Weiterhin wurden Änderungen an den Datenschutzbestimmungen des PaaS vorgenommen.

Microsoft ändert die Datenschutzbestimmungen und Dienstnamen für Windows Azure

Die Änderungen an den jeweiligen Services beziehen sich nur auf den Namen. Alle Preise für Windows Azure werden davon nicht betroffen sein. Welche Services genau davon betroffen sind und welche Auswirkungen das hat, kann der unteren Tabelle entnommen werden.

Vorheriger Dienstname Neuer Dienstname
Windows Azure Compute Cloud Services
Windows Azure Platform - All Services All Services
Windows Azure CDN CDN
Windows Azure Storage Storage
Windows Azure Traffic Manager Traffic Manager
Windows Azure Virtual Network Virtual Network
AppFabric Cache Cache
AppFabric Service Bus Service Bus
AppFabric Access Control Access Control
SQL Azure SQL Database
SQL Azure Reporting Service SQL Reporting

Neben den Namensänderungen weist Microsoft ebenfalls daraufhin, das vor kurzem die Datenschutzbestimmungen für Windows Azure aktualisiert wurden, um den Kunden zusätzliche Informationen zu wichtigen Themen zur Verfügung zu stellen.

Die neue Version enthält dieselben bekannten Inhalte und wurde um die folgenden detaillierteren Informationen ergänzt:

  • Ausführlichere Informationen nicht nur dazu, wie wir die personenbezogenen Daten behandeln, die Sie in Windows Azure speichern, sondern auch alle Ihre Kundendaten, einschließlich der Inhalte und Anwendungen, die Sie in Windows Azure hochladen.
  • Ausführlichere Informationen zu den geografischen Standorten, an denen Ihre Kundendaten gespeichert und verarbeitet werden, einschließlich Hinweisen zum Festlegen von Rechenzentrenregionen sowie Informationen zu den wenigen Fällen, in denen wir Ihre Kundendaten aus dieser Region in eine andere übertragen.
  • Erläuterungen dazu, wie wir auf Anfragen im Rahmen der Gesetzesvollstreckung oder andere Anfragen von Dritten bezüglich Ihrer Kundendaten reagieren.
  • Ausführlichere Informationen dazu, wie wir Cookies, Webbeacons und andere Informationen von Ihrem Computer verwenden.
  • Informationen zu den ergänzenden oder abweichenden Bedingungen, die für Vorversionen gelten (d. h. technische Previews und Betaversionen) und die bisher für jede Vorversion in einer separaten Datenschutzerklärung berücksichtigt wurden.

Eine weitere Erneuerung ist das Windows Azure Trust Center (Englisch), in dem weitere Informationen zu Microsofts Praktiken in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und Konformität zu finden sind.



Microsoft erweitert SkyDrive mit kostenpflichtigem Speicher

Microsoft hat seinen Cloud Storage SkyDrive mit einer kostenpflichtigen Speichererweiterung ausgestattet. Zudem stehen neue preview Versionen von SkyDrive Apps für Windows und Mac OS X Lion bereit.

Microsoft erweitert SkyDrive um kostenpflichtige Speichererweiterung

Neben der kostenpflichtigen Speichererweiterung erhalten neue SkyDrive Nutzer ab sofort 7GB kostenlosen Speicher. Bestehende Nutzer können ihre aktuellen Kapazitäten derzeit kostenlos auf 25GB erweitern. Die Speichererweiterungen werden in drei Kapazitätsstufen angeboten. Diese erweitern das kostenlose und bestehende SkyDrive Kontingent. 20GB Speicher kosten 8,00 € pro Jahr, 50GB 19,00 € pro Jahr und 100GB 37,00 € pro Jahr.

Die Preise sind im Vergleich zur aktuellen Marktsituation unschlagbar. Zum Vergleich kosten bei Dropbox 50GB 99 Dollar (ca. 75 EUR) pro Jahr und 100GB 199 Dollar (ca. 151 EUR) pro Jahr.

Weiterhin hat Microsoft mit SkyDrive for Windows die ersten Schritte unternommen, um SkyDrive in Live Mesh zu integrieren. Alle Daten die sich in dem SkyDrive Ordner befinden, sind ständig und automatisch mit einem PC, Mac und SkyDrive.com synchronisiert.

Die Preview steht für Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 Consumer Preview zum Download bereit.

Neben einem Update der SkyDrive App für Windows Phone, bietet Microsoft zudem eine neue Preview Version von SkyDrive for Mac OS X Lion zum Download an.

Microsoft hat in den vergangenen Monaten hart daran gearbeitet, SkyDrive von einer einfachen Webseite zu einem vollwertigen Service auszubauen und ist gegenüber dem populären Mitbewerb, allen voran Dropbox, Box und wahrscheinlich bald Google Drive gut aufgestellt. Und das nicht nur wegen dem Preis-/ Leistungsverhältnis.



Windows Azure unterstützt PHP Framework Symfony2

Microsoft Open Technologies hat in Kooperation mit Microsoft Deutschland, dem Premium PHP-Dienstleister Mayflower und den Entwicklern von Symfony, Sensio Labs Deutschland, die aktuelle Version Symfony2 fit für die Cloud-Plattform Windows Azure gemacht. Das bedeutet, dass das quelloffene PHP Framework Symfony2 nun als Anwendung auf Microsofts Cloud-Plattform betrieben werden kann.

Windows Azure unterstützt PHP Framework Symfony2

Die Verknüpfung von Microsofts Cloud-Plattform mit Symfony2 soll Softwareentwicklern neue Möglichkeiten der Erstellung komplexer, offener Webanwendungen in der Cloud eröffnen. Die Integration von Symfony2 und Azure soll damit vereinfacht werden, sodass sich die Einstiegshürden in Hinblick auf die Programmierung verringern sollen. Vielfältige Entwicklungsszenarien in der Social Media-Welt sollen damit ermöglicht werden, denn mit PHP wurden bereits bekannte Webseiten von Social Communities wie Facebook, Wikipedia oder Flickr entwickelt. Bekannte Community-Portale in Deutschland sind unter anderem MyVideo und gutefrage.net.

Das PHP Framework Symfony ist aktuell eines der erfolgreichsten Frameworks in der PHP Community, mit dem vorrangig große und komplexe Webportale sowie -anwendungen entwickelt werden. PHP wird laut „W3Techs - World Wide Web Technology Surveys” aktuell auf über 75 Prozent aller Websites als serverseitige Programmiersprache eingesetzt. Mit dem von Microsoft und Sensio Labs Deutschland umgesetzten Projekt können sich damit neue Möglichkeiten ergeben, PHP-Anwendungen mit Public Cloud-Plattformen, speziell Windows Azure, zu verbinden und die Vorteile beider Welten zu nutzen.



Google Drive erscheint nächste Woche: 5 GB kostenloser Speicherplatz und Unterstützung für Mac, Windows, Android und iOS

Wie The Next Web berichtet, wird Google Drive in der kommenden Woche unter http://drive.google.com der Öffentlichtkeit präsentiert.

Google Drive erscheint nächste Woche: 5 GB kostenloser Speicherplatz und Unterstützung für Mac, Windows, Android und iOS

Das Magazin stützt sich auf einen Entwurf, der ihnen zugespielt wurde und welcher eine Menge an Informationen beinhalten soll, wie Google gegen Dropbox vorgehen will. Demnach soll Google Drive 5 GB kostenlosen Speicherplatz bieten und in der Mitte kommenden Woche veröffentlicht werden.

Google Drive wird zudem die Betriebssysteme Windows und Mac unterstützen. Wie der Cloud Speicher jedoch in das jeweilige System integriert wird ist offen. Eine Variante ist z.B. die Integration in die Taskbar, wie es Dropbox oder andere Storage Services handhaben.

Trotz des angeblich sehr umfangreichen "Draft Release" über das The Next Web verfügen soll, bleibt das Magazin doch sehr geheimnisvoll über die weiteren Inhalte.



Microsoft integriert Bing in den Windows Azure Marketplace

Die Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem Amazon gestern Amazon CloudSearch - einen Search Engine Cloud Service zur Integration in eigene Anwendungen, vorgestellt hat, erweitert nun auch Microsoft sein Windows Azure Portfolio um die Bing API. Das kündigte das Unternehmen aus Redmond ebenfalls gestern auf dem Bing Developer blog an.

Microsoft integriert Bing in den Windows Azure Marketplace

Microsoft wird dazu die API der Bing Suchmaschine auf den Windows Azure Marketplace portieren und Entwicklern damit die Möglichkeit geben, ebenfalls eine Suchfunktion innerhalb ihrer auf Azure gehosteten Anwendungen zu integrieren.

Mit dem Windows Azure Marketplace stellt Microsoft Drittanbietern ein zentrales Portal zur Verfügung, auf dem diese ihre Daten, Anwendungen und Services kostenlos oder kostenpflichtig bereitstellen können.

Die Portierung der Bing API soll nach Informationen von Microsoft in den nächsten Wochen beginnen und ein paar Monate benötigen, bis sie vollständig abgeschlossen ist. Die Nutzung der API ist zudem nicht kostenlos und wird monatlich abgerechnet. Die Preise liegen monatlich bei ca. 40 US-Dollar für bis zu 20.000 Anfragen pro Monat. Während der Portierungsphase kann die API jedoch vorerst kostenlos genutzt werden.



Accenture setzt auf Windows Azure

Accenture erweitert sein Infrastruktur Outsourcing und setzt dabei auf Microsofts Cloud Plattform Windows Azure. Damit will Accenture der erste global agierende Technologie Service Anbieter sein, der ein Ende-zu-Ende Angebot von Microsofts Public Cloud Services unterstützt.

Accenture setzt auf Windows Azure

Accenture will seinen Kunden damit sowohl Platform-as-a-Services als auch Infrastructure-as-a-Services auf Basis von Windows Azure anbieten und damit ebenfalls in den Cloud Computing Markt einsteigen. Dabei möchte Accenture seinen Kunden eine vollständigen Service, vom Design über das Bereitstellen bis hin zur Verwaltung von Anwendungen auf Windows Azure bieten.

Neben Accenture wird ebenfalls die Tochter Avanade die Beratungs- und Serviceleistungen für Windows Azure Kunden übernehmen.



Windows Azure wird Teil des Cloud Security Alliance STAR

Microsoft hat seine Cloud Plattform Windows Azure dem Cloud Security Alliance STAR (Security, Trust and Assurance Registry) hinzugefügt. Dabei handelt es sich um eine Art Registrierungskatalog, in dem Cloud Anbieter Informationen über ihre Sicherheitsfunktionen hinterlegen können.

Windows Azure wird Teil des Cloud Security Alliance STAR

Zwar wurde STAR bereits im letzten Jahr ins Leben gerufen, aber nach fast sechs Monaten haben erst drei Unternehmen sich durch das 170 Fragen starke Formular erfolgreich gearbeitet. Neben den Cloud Anbietern Mimecast und Solutionary gehört Microsoft mit Microsoft Office 365 zu den ersten Unternehmen, die Sicherheitsinformationen bekannt gegeben haben. Im vergangenen Monat sind mit Microsoft Windows Azure und SHI International zwei weitere gefolgt.

Microsoft gibt bei STAR u.a. an, das die Azure Core Services ISO 27001 zertifiziert sind und das diese Zertifizierung ebenfalls für alle zukünftigen Funktionen der Plattform fester Bestandteil sein soll. Bei den Core Services soll es sich demnach um Rechenleistung, Speicherplatz und Funktionen für virtuelle Netzwerke handeln.

Die Idee hinter STAR ist es, eine transparente Datenbasis zu erschaffen, mit der ein Kunde die unterschiedlichen Sicherheitsfunktionen der einzelnen Cloud Anbieter vergleichen soll. Aktuell besteht jedoch das Problem in der geringen Anzahl von Anbietern, so dass ein Vergleich nicht sehr aussagekräftig ist. Nach Angaben der CSA sollen sich aber bereits weitere Unternehmen wie Google, McAfee, Verizon und Intel angekündigt haben.



Analyse: Die Platform-as-a-Service Umgebung von VMware Cloud Foundry

Ursprünglich startete Cloud Foundry als Plattform für das Deployment von Java Spring Anwendungen auf die Amazon Web Services. Im April 2011 folgte dann die Übernahme durch VMware, wodurch Cloud Foundry zu einem Open Source und Multi-Framework Platform-as-a-Service Angebot wurde, das eine Vielzahl von unterschiedlichen Sprachen und Laufzeitumgebungen unterstützt. Dazu gehören u.a. Java, Spring, Ruby, Scala und Node.js. VMware bezeichnet Cloud Foundry auch als ein Open PaaS, da die Plattform vom gewöhnlichen Notebook, über einen PC bis hin zu einer Public Cloud auf unterschiedlichen Systemen und Umgebungen genutzt werden kann.

Cloud Foundry ermöglicht das Multi-Cloud Deployment

Die Cloud Foundry Plattform setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Der Erste bezieht sich auf die Wahl des Frameworks, der Zweite auf die Serviceunterstützung der Anwendung und die Dritte auf das Deployment.

Die Wahl des Frameworks

Cloud Foundry unterstützt neben Spring for Java, Rails und Sinatra for Ruby und Node.js ebenfalls JVM Sprachen wie Groovy, Grails und Scala. Hinzu kommt die Unterstützung für das Microsoft .NET Framework wodurch Cloud Foundry zur ersten nicht Microsoft Plattform gehörte, auf der .NET Anwendungen ausgerollt werden konnten. Alles zusammen macht Cloud Foundry zu einem der ersten mehrsprachigen PaaS.

Services für die Anwendung

In der Cloud sind Entwickler auf zuverlässige Messaging-Systeme, NoSQL Datenbanken zusammen mit relationalen Datenbanken angewiesen. Cloud Foundry unterstützt dafür neben RabbitMQ als Messaging-System sowie MongoDB und Redis als NoSQL Datenbanken, MySQL als relationale Datenbank. Die Liste der unterstützten Dienste wächst, so hat die Plattform zuletzt eine PostgreSQL-Unterstützung erhalten.

Das Deployment

Anhand von "Micro Cloud Foundry" kann Cloud Foundry auf gewöhnlichen Notebooks oder Computer genutzt werden. Dazu beinhaltet die Micro Cloud Foundry den vollständigen Cloud Foundry Stack, mit dem virtuelle Maschinen auf einem PC oder Mac gestartet werden können. Cloud Foundry kann zudem in Private Cloud oder Public Cloud Umgebungen wie den Amazon Web Services betrieben werden. Das macht Cloud Foundry zu einem äußerst flexiblen PaaS.

Ausrollen von Anwendungen auf Cloud Foundry

Entwickler können Anwendungen entweder mit der SpringSource Tool Suite (STS) oder VMC, einer Ruby Gem Kommandozeile deployen.

Das Messaging System ist das Rückgrat von Cloud Foundry. Es handelt sich dabei um das zentrale Kommunikationssystem, über das alle Komponenten miteinander sprechen. Der HTTP Verkehr zu den einzelnen Anwendungen wird von Routern gesteuert. Diese routen die URLs zu den jeweiligen Anwendungen und übernehmen ebenfalls das Load Balancing des Verkehrs über die Instanzen.

Cloud Controller sind die Schlüsselkomponenten, die für die Verwaltung der Anwendungen zuständig sind. Sie verknüpfen die verschiedenen Services mit einer Anwendung und ermöglichen den Zugriff durch die externe REST API.

Ein Health Manager überwacht den Zustand aller ausgeführten Anwendungen. Fällt eine Anwendung aus, informiert er den Cloud Controller. Dieser ergreift die weiteren Maßnahmen.

Der ausführbare Code wird in Cloud Foundry zu Einheiten zusammengefasst und wiederum zu einem Droplet verpackt. Ein Droplet abstrahiert den zugrunde liegenden Code und stellt eine generische ausführbaren Code Einheit dar. Ein Droplet Execution Agent ist für die Ausführung des Codes innerhalb jedes Droplets verantwortlich und stellt das Betriebssystem und die Laufzeitumgebung bereit.

Fazit

Cloud Foundry ist ein schnell gewachsener und offener PaaS. Viele Hersteller haben ihre Unterstützung angekündigt und werden mit weiteren Plattformen und Services den Stack erweitern, was Cloud Foundry zu einer echten Alternative zu kommerziellen PaaS Angeboten wie Microsoft Windows Azure oder der Google App Engine werden lässt.



Eine Analyse der Microsoft Windows Azure Plattform

Neben Platform-as-a-Services wie Cloud Foundry, Force.com, Google App Engine oder Red Hat OpenShift sollte man einen Service nicht vergessen: Windows Azure. Microsoft verfügt historisch bedingt über eine weltweit riesige Entwicklergemeinde, die nicht unterschätzt werden sollte. Die Microsoft Windows Azure Plattform wurde 2008 angekündigt und 2010 veröffentlicht. Seitdem hat Microsoft sein PaaS Angebot stetig um neue Funktionen erweitert.

Die Windows Azure Referenzarchitektur

Die Windows Azure Plattform wurde speziell für Entwickler konzipiert, um Anwendungen auf Basis von Microsoft Technologien wie bspw. .NET zu entwickeln. Dennoch können auch Java, PHP oder Node.js Entwickler die Umgebung für ihre Zwecke nutzen. Dazu bietet Microsoft ausreichend Tools und Plugins für Eclipse und anderer bekannter Entwicklungsumgebungen, um dieses zu ermöglichen.

Zunächst werden die einzelnen Komponenten der Windows Azure Platform betrachtet. Im Anschluss folgen dann ein paar Szenarien, wofür Azure genutzt werden kann.

Windows Azure

Bei Windows Azure handelt es sich um Herz und Seele der gesamten Azure Plattform. Es ist das Betriebssystem, dass auf jedem Server innerhalb der weltweit verteilten Rechenzentren der Azure Cloud läuft. Anders als die anderen Windows Versionen kann Windows Azure nicht käuflich erworben werden und ist speziell auf die Bedürfnisse der Cloud Infrastrukturen von Microsoft abgestimmt. Windows Azure abstrahiert dabei die darunterliegende Hardware und suggeriert somit, dass es sich dabei um lediglich eine Instanz des Betriebssystems handelt. Da das Betriebssystem über mehrere physikalische Server hinweg operiert, sorgt eine spezielle Schicht für die Koordination und Ausführung der jeweiligen Prozesse. Diese Schicht wird auch Fabric bezeichnet. Zwischen der Fabric und dem Windows Azure Betriebssystem befinden sich die virtuellen Maschinen (VM), auf denen der eigentliche Quellcode und die Anwendungen ausgeführt werden. Entwickler sehen jedoch nur zwei Services dieses Stacks, Windows Azure Compute und Windows Azure Storage.

Windows Azure Compute

Windows Azure Compute wird bspw. genutzt, wenn eine Anwendung auf Windows Azure ausgerollt werden soll. Dazu werden Anwendungen in drei möglichen Rollen ausgeführt, Web Role, Worker Role oder VM Role. Die Web Role wird genutzt um typische ASP.NET Web Anwendungen oder jede andere Art von CGI Web Anwendungen zu betreiben. Die Worker Role wird benötigt um langlaufende Prozesse, die über keine Benutzeroberfläche verfügen, auszuführen. Eine Web Role könnte in diesem Zusammenhang z.B. ein IIS Container und eine Worker Role ein Windows Service sein. Beide können auf mehreren Wegen miteinander kommunizieren, wobei der Quellcode innerhalb der Worker Role jedoch unabhängig von der Web Role läuft. Über die Worker Role können dann sowohl .NET Anwendungen als auch native COM Anwendungen auf Windows Azure portiert werden. Über die Worker Role unterstützt Windows Azure zudem Microsoft fremde Umgebungen wie PHP, Java und Node.js. Die VM Role ermöglicht es schlussendlich, Anwendungen innerhalb eines angepassten Windows Server 2008 Image auszuführen. Damit sind Unternehmen in der Lage Anwendungen auf Windows Azure zu portieren, die z.B. Abhängigkeiten zu Komponenten von Drittanbietern haben.

Windows Azure Storage

Um eine Anwendung ausführen zu lassen wird auf jedenfall Speicherplatz für die Konfiguration und weiterer Daten benötigt. Windows Azure Storage bietet hier drei unterschiedliche Möglichkeiten: Blobs, Tables und Queues.

Blobs sind dafür geeignet, um große binäre Objekte wie Bilder und Videos, Dokumente usw. zu speichern. Tables bietet einen skalierbaren Key/ Value basierten Speicher. Queues werden genutzt, um Nachrichten zuverlässig zwischen einzelnen Anwendungen zu übertragen. Daher sind Queues die beste Lösung, um eine Web Role und Worker Role miteinander kommunizieren zu lassen. Der Zugriff auf die Daten in Windows Azure Storage erfolgt per HTTP und REST.

Windows Azure Service Bus

Der Windows Azure Service Bus sorgt für eine nahtlose Integration von Services die sich innerhalb eines Unternehmens hinter einer Firewall und einem Service in der Cloud befinden. Damit wird quasi eine sicherer Brücke zwischen den klassischen on-Premise Anwendungen im Unternehmen und den Cloud Services hergestellt. Dazu werden die Services die sich hinter der Firewall oder dem NAT befinden bei dem Service Bus registriert, wodurch ein Cloud Service diese anschließend aufrufen kann. Der Service Bus abstrahiert den physikalischen Ort des Service, indem er eine URI bereitstellt, die jeder für den Aufruf nutzen kann.

Access Control Service

Bei dem Access Control Service handelt es sich um einen Mechanismus, der für die Absicherung der Cloud Services und Anwendungen genutzt wird. Dazu können auf eine sehr deklarative Art und Weise Regeln definiert werden, mit denen bestimmt wird, wie ein Cloud Service aufgerufen werden darf. Dabei werden eine Vielfalt von unterschiedlichen Identity-Management Infrastrukturen unterstützt. Der Access Control Service ermöglicht es bspw. Unternehmen ihre on-Premise Sicherheitsmechanismen der Active Directory mit den Cloud basierten Authentifizierung zu integrieren.

Windows Azure Caching

Windows Azure Caching stellt Anwendungen, die auf Windows Azure gehosted werden, einen In-Memory Caching Service zur Verfügung. Dieser vermeidet die Schreib/- und Lesezugriffe auf die Festplatte und ermöglicht den Anwendungen einen schnellen Zugriff auf die Daten aus einem High-Speed Cache. Der Cache kann mehrere Arten von Daten speichern, darunter XML, Binärdaten oder serialisierte CLR Objekte. Web Anwendungen die häufig nur lesende Zugriffe benötigen, können den Cache nutzen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.

SQL Azure

SQL Azure ist der Microsoft SQL Server in der Cloud. Anders als Azure Storage, das für das Speichern von unstrukturierten Daten genutzt wird, handelt es sich bei SQL Azure um eine vollständige Relationale Datenbank Engine. Sie basiert auf der selben Datenbank Engine wie der MS SQL Server und kann per T-SQL abgefragt werden. Auf Grund der Nähe zu MS SQL können on-Premise Anwendungen ohne weiteres auf SQL Azure zurückgreifen. Entwickler können mit ADO.NET oder ODBC API auf SQL Azure zugreifen. PHP Entwickler nutzen dazu die PHP API. Mit Microsoft SQL Azure Data Sync können Daten zwischen dem on-Premise SQL Server und SQL Azure synchronisiert werden. Dabei handelt es sich um eine sehr mächtige Funktion, um Datenknoten innerhalb der Cloud aufzubauen, die ständig mit den lokalen on-Premise Datenbanken synchronisiert werden. SQL Azure kann zudem exakt so behandelt werden wie ein gewöhnlicher Datenbank Server im eigenen Rechenzentrum. Da Microsoft hier allerdings für die Installation, Wartung und Verfügbarkeit des Datenbank Service zuständig ist, können sich Unternehmen darauf konzentrieren, den Service einfach nur zu nutzen.

Nun folgen ein paar Szenarien, die Ideal für die Nutzung der Microsoft Windows Azure Plattform sind.

Skalierbare Web Anwendungen

Da die Windows Azure Plattform auf den bekannten .NET und ASP.NET Plattformen basiert, ist es für Entwickler dieser Technologien einfach zu wechseln und Web Anwendungen kostengünstig auf Windows Azure zu betreiben. Damit erhalten Sie die Möglichkeit die Skalierbarkeit ihrer Web Anwendungen deutlich zu erhöhen ohne sich Gedanken über die dafür
notwendige Infrastruktur zu machen. Selbst PHP, Java oder Node.js Entwickler können von Azure profitieren.

Rechenintensive Anwendungen

Die Windows Azure Plattform kann für sehr prozess- und rechenintensive Anwendungen genutzt werden die gelegentlich eine große Menge an Rechenressourcen benötigen. Durch die Nutzung der Worker Role können Entwickler ihren Quellcode über mehrere Instanzen parallel ausführen lassen. Die entweder durch die Web Role oder der on-Premise Anwendung generierten Daten können anschließend der Worker Role via Azure Storage zugeteilt werden.

Zentraler Zugriff auf Daten

Wenn Daten für eine Vielzahl von Anwendungen, den Zugriff durch mehrere Browser, Computer und mobile Endgeräte zugänglich gemacht werden sollen, macht es Sinn, diese an einem zentralen Ort zu speichern. Windows Azure Storage ist hier eine gute Lösung, um Daten zentral zu speichern und zu pflegen sowie Desktop Anwendungen, Silverlight, Flash und AJAX basierten Web Anwendungen oder mobilen Applikationen bereitzustellen.

Hybride Anwendungen - verteilt in der Cloud und on-Premise

Es kann Bedingungen für die Erweiterung eines Teils einer Anwendung für die Cloud oder den Aufbau einer Cloud-Oberfläche für eine bestehende Anwendung geben. Durch die Nutzung des Service Bus und Access Control können on-Premise Anwendungen nathlos und sicher um bzw. in die Cloud erweitert werden. Dazu kann der Service Bus sowie eine weitere Technologie - Azure Direct Connect - dabei helfen, ein hybrides Cloud Szenario aufzubauen.

Cloud basierte Datenknoten

Mit Hilfe von SQL Azure können Unternehmen Datenknoten aufbauen, die den Zugriff durch externe Partner oder mobile Mitarbeiter ermöglichen. So könnte bspw. ein Unternehmen einen Teil seiner Daten in der Cloud bereitstellen, die ständig mit der lokalen Datenbank synchronisiert werden. Die Datenbank in der Cloud wird dann für B2B Partner für Abfragen und Bestellungen geöffnet. Hier helfen SQL Azure und SQL Azure Data Sync bei der Umsetzung so eines Szenarios.



Microsoft testet Malware Schutzfunktionen für Azure VMs

Microsoft ist aktuell bei der Evaluation einer Malware Schutzfunktion für virtuelle Maschinen unter Windows Azure. Mit dem Plugin sollen die Endpunkte bestmöglich abgesichert werden.

Microsoft testet Malware Schutzfunktionen für Azure VMs

Mit der Microsoft Endpoint Protection (MEP) for Windows Azure hat Microsoft einen ersten technologischen Einblick in eine neue Sicherheitslösung gegeben, mit der Entwickler und Administratoren ihre virtuelle Maschinen innerhalb von Azure vor Malware schützen können.

Die Microsoft Endpoint Protection for Windows Azure Customer Technology Preview kann kostenlos heruntergeladen werden und muss zusätzlich zum Azure Software Development Kit 1.6 oder später installiert werden.

Laut Microsoft meldet sich das MEP Plugin, sobald eine Malware, Spyware oder eine andere Art von Software versucht, sich auf der virtuellen Maschine zu installieren. Zudem verfügt es über einen zeitlich gesteuerten Scanner für Malware, Viren und Spyware sowie das Löschen und Sperren von Malware, Signatur-Updates und weiteren Funktionen.