Tag: VMware


VMware und die Grenzen des Wachstums

Mit rund einer Milliarde US Dollar Gewinn und 5 Milliarden Umsatz geht es VMware prächtig. Denkt man! Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass VMware in in der Vergangenheit fest steckt und das Wachstum der klassischen Servervirtualisierung seine Grenzen hat. Und Microsoft, OpenStack und Docker sind nur einige der vordergründigen Gefahren für den ehemaligen Virtualisierungs-Primus. Continue reading “VMware und die Grenzen des Wachstums” »



Desktop-as-a-Service: VMware ebnet Google den Weg in die Unternehmen

Im ersten Moment war es eine unerwartete Ankündigung, die auf dem zweiten Blick allerdings sehr schnell einen Sinn ergibt. VMware und Google haben in der vergangenen Woche eine Partnerschaft verkündet, um über VMwares Desktop-as-a-Service Plattform Unternehmen Windows-Applikationen, Daten und Desktops auf Google Chromebooks auszuliefern. Continue reading “Desktop-as-a-Service: VMware ebnet Google den Weg in die Unternehmen” »



So lassen sich Schatten-IT und Covered Clouds auflösen #tsy13

Die Schatten-IT oder wie VMware es nennt, Covered Clouds (versteckt genutzte Cloud Services) sind ein großes Problem für Unternehmen. Einer VMware Studie zufolge vermuten 37 Prozent der führenden europäischen IT-Entscheider in ihren Unternehmen nicht erfasste Ausgaben für Cloud-Services. 58 Prozent der europäischen Wissensarbeiter würden ungenehmigte Cloud-Services nutzen.

Pro und Kontra für Schatten-IT (Covered Clouds)

Diese unerlaubte Nutzung hat auch ihre finanziellen Einflüsse. In den betroffenen Unternehmen vermuten Führungskräfte aus dem IT-Bereich, dass durchschnittlich 1,6 Millionen Euro ohne Erlaubnis des Unternehmens ausgegeben werden. Dies macht im Durchschnitt 15 Prozent des jährlichen IT-Budgets dieser Unternehmen aus.

Allerdings wird diese Entwicklung von vielen als positiv erachtet. 72 Prozent der IT-Führungskräfte sehen darin einen Nutzen für ihr Unternehmen. Denn 31 Prozent von diesen sind der Meinung, dass Schatten-IT und Covered Clouds das Wachstum und die Innovation beschleunigen. Mehr als die Hälfte gaben an, dass das Unternehmen dadurch schneller auf Kundenanforderungen reagieren kann.

Dennoch gibt es auch große Sicherheitsbedenken. Von denjenigen, die Schatten-IT nicht befürworten, befürchtete mehr als die Hälfte eine Verschärfung der Sicherheitsrisiken. Diese Einblicke gab VMware während des T-Systems Symposium 2013 in Düsseldorf.

Eine Maßnahme: IT-as-a-Service

IT-as-a-Service ist ein Betriebsmodell, bei dem die IT-Abteilung wie eine eigene Business Einheit geführt wird und selbst Produkte und Services für das eigene Unternehmen entwickelt. Dabei muss sich die IT-Abteilung gegen externe Mitbewerber behaupten. Schließlich haben Fachabteilungen in der heutigen Zeit eine grenzenlose Auswahl von anderen Anbietern am Markt.

VMware hat es sich zur Aufgabe gemacht, IT-Abteilungen hierzu die technischen Mittel zu liefern und sieht in IT-as-a-Service eine Chance das Verhältnis Instandhaltung zu Innovation auf 50:50 auszugleichen, anstatt die Mehrheit der Aufwendungen in die Instandhaltung zu investieren. Heute beträgt das Verhältnis ca. 80 Prozent (Wartung) zu 20 Prozent (Innovation).

VMware liegt richtig, wenn sie versuchen, sich als führender Anbieter für IT-as-a-Service Lösungen zu etablieren. Als einer der wenigen Infrastrukturanbieter am Markt sind sie mit ihren Fähigkeiten in der Lage die technischen Mittel für diesen Umschwung in den Unternehmen zu liefern. Man muss hierzu allerdings beachten, dass IT-as-a-Service kein technischer Ansatz ist, sondern sich fest im Denken der IT Abteilungen verankern muss, um erfolgreich umgesetzt zu werden. VMware kann somit nur zeigen, welche technischen Mittel zur Verfügung stehen, um den Wandel einzuleiten.

Service Portal als Middleware für die Mitarbeiter

IT-as-a-Service ist für die Schatten-IT nicht die Non-plus Ultra Lösung, kann aber dabei helfen, diesem über die Jahre gewachsenen Phänomen entgegenzuwirken. Die entsprechenden Konzepte und Technologien stehen bereit und müssen nun umgesetzt werden.

Ist eine IT-as-a-Service Philosophie innerhalb der IT-Abteilung entstanden, sollte damit begonnen werden, ein eigenes Service Portal für die Mitarbeiter, über welches diese kontrolliert auf interne und externe Cloud Services zugreifen, zu etablieren. Dabei kann es sich sowohl um Infrastruktur (virtuelle Server und Speicherplatz) als auch um Software und Plattformen handeln. Die IT-Abteilung wird dadurch immer mehr zum Service Manager (Broker) und kann durch die Nutzung externer Ressourcen (hybrid Modell) sicherstellen, dass die Mitarbeiter mit einer hohen Servicegüte rechnen können. So lässt sich einem Entwickler zum Beispiel ein Server anstatt in mehreren Wochen, innerhalb von fünf Minuten bereitstellen. Dabei sollte zudem betrachtet werden, dass Entwickler nicht nur an Rechenleistung und Speicherplatz interessiert sind, sondern auch Services benötigen, um Applikationen und eigene Services auf eine einfachere Art und Weise zu entwickeln. Das kann unter anderem durch Eigenschaften eines Platform-as-a-Service (PaaS) realisiert werden.



Das Business im Internet of Everything, Hybrid Cloud, Ein Koffer auf Reisen #tsy13

Während der Breakout Sessions auf dem T-Systems Symposium habe ich mir drei Themen angehört. Jeweils eines aus dem Bereich Cloud, Mobile und Collaboration bzw. The Internet of Things. Ich werde zu jedem dieser Themen zwar in den kommenden Tagen noch eine ausführliche Analyse bzw. ein Kommentar schreiben. Dennoch möchte ich schon einmal einen kurzen Vorgeschmack geben, da es sich dabei wirklich um interessante Use Cases handelt.

Geschäftstransformation im Zeitalter von Collaboration und „Internet of Everything“ (IoE)

Cisco sieht seine Zukunft als Enabler des Internet of Everything (IoE). Der Unterschied zu dem viel diskutierten Internet of Things (IoT) besteht in der Anzahl der miteinander vernetzten Objekte. Wo es sich beim IoT um die Kommunikation von Menschen mit Maschinen und Maschinen untereinander handelt, geht es beim IoE um Menschen, Prozesse, Daten und Dinge. Es geht also um deutlich mehr Konnektivität. Cisco sieht aus diesem Grund im Jahr 2020 in etwa 50 Billionen Smart Objects weltweit, die miteinander verbunden sind. Dabei soll in Zukunft Fog Computing unterstützen, welches ich erst vor kurzem vorgestellt und analysiert habe.

Ready for Hybrid Cloud mit T-Systems DSI vCloud = VMware vCloud™ Datacenter Services

Eine VMware Studie hat ergeben, dass 37 Prozent der führenden europäischen IT-Entscheider nicht erfasste Ausgaben für Cloud Services in ihrem Unternehmen vermuten. Dabei würden 58 Prozent der europäischen Wissensarbeiter ungenehmigte Cloud Services nutzen. VMware sieht eine Lösung im IT-as-a-Service. Dabei stellen sich die IT-Abteilungen als Mitbewerber zu externen Service Anbietern auf. VMware merkt aber auch an, dass historisch entstandene IT-Silos wie Storage, Netzwerk, Server, Windows, Unix oder Linux die größten Herausforderungen für IT-as-a-Service sind. Dabei soll das Software-defined Data Center, was aus den Komponenten virtualisierte Server, Software-defined Network und Software-defined Storage besteht, helfen. Das stellt für Unternehmen dann die Grundlage dar, um über eine Hybrid Cloud Workloads bei Bedarf in ein zertifiziertes vCloud Datacenter zu migrieren.

Bag2Go: Der moderne Koffer geht allein auf Reisen

Airbus will mit seinem Bag2Go, einem intelligenten Koffer, den Menschen von seinem Gepäck trennen. Das bedeutet, dass ein Koffer auch eine andere Route zum Reiseziel nehmen kann als der Reisende. Hierzu bietet der Koffer verschiedene Eigenschaften: Selbständige Gewichtsanzeige, automatisierter Check-In und selbstständige Beförderung. Auch die ständige Verfolgung des Koffers und sein Status sind möglich. Airbus verspricht, dass für den Einsatz des Koffers keine Änderungen an der bestehenden Infrastruktur an den Flughäfen notwendig ist. Airbus Ziel besteht darin, in Zukunft vollständig vernetzte Transportkapseln als Standard zu etablieren. Ein Internet of Things Use Case. Bag2Go nutzt als Infrastruktur die Business Cloud von T-Systems.



Savvis erweitert sein Enterprise Cloud Ecosystem mit dem VMware Cloud Applications Marketplace

Savvis hat gestern die Erweiterung seines Enterprise Cloud Ecosystem um den VMware Cloud Applications Marketplace bekanntgegeben. Durch die Zusammenarbeit kann ab sofort eine Vielzahl an unternehmensfähigen Cloud-Applikationen von VMware integriert werden.

VMware Cloud Applications Marketplace

Der VMware Cloud Applications Marketplace bietet den Kunden von Savvis Zugriff auf Open-Source-Pakete und kommerzielle Applikationen, die von führenden Software-, Hardware- und Content-Anbietern sowie Systemintegratoren bereitgestellt werden. Die Applikationen können anhand des VMware vFabric Application Director skaliert und verwaltet werden.

Savvis Symphony Enterprise Cloud

Savvis kündigt ebenfalls an, dass zur Modellierung von Anwendungen VMware vFabric Application Director für die nächste Generation der Savvis Symphony Enterprise Cloud gewählt wurde. Als Bereitstellungslösung für cloudfähige Applikationen verfügt VMware vFabric Application Director über eine Kundenschnittstelle für die Entwicklung und die Ausbringung eigener Cloud-Anwendungen.

Die Kunden von Savvis können mit der Technologie mehrschichtige, komplexe Anwendungen bereitstellen und in der Savvis Symphony Cloud nutzen. Installations- und Wartungsaufwand reduzieren sich aufgrund des einzigartigen Ansatzes erheblich. Darüber hinaus wird die Kontrolle über die eigene IT-Agilität behalten und die betriebliche Effizienz gesteigert.

Enterprise-Class Cloud Portfolio und Ecosystem

Savvis bietet ein vollständiges Portfolio an Enterprise-Class Cloud Services, die in weltweit strategisch gelegenen Rechenzentren gehostet werden. Das Cloud Angebot reicht von Shared-, Dedicated- und Hybrid-Clouds bis hin zu vollständig virtualisierten Rechenzentren. Die Savvis Symphony Cloud Services sind Teil eines kompletten Portofolios von IT-Lösungen. Dazu gehören Managed Services, Colocation, Netzwerk-Services und Professional-Services.

Das Savvis Enterprise Cloud Ecosystem Programm startete im August und bietet die Möglichkeit, Cloud-Governance und Lifecycle-Management-Lösungen, sowohl On- als auch Off-Premise, zu verwalten. Die Kunden bekommen Zugang zu einer führenden Auswahl an IT-Governance-Lösungen, die ihre Private-, Hybrid und Public-Cloud-Umgebungen ergänzen.

Technologie-Partner, die am Savvis Ecosystem teilnehmen, stellen den Savvis Kunden ihr Angebot zur Verfügung. Dafür erhalten sie Zugang zu den Symphony VPDC Cloud-Kapazitäten für die Integration der API und das Testen, sowie einen direkten Zugang zum Savvis Produkt-Management und den Engineering-Teams. Nach Abschluss der erfolgreichen Integration der API bekommen die Technologieanbieter Zugriff auf die Vertriebs- und Marketing-Ressourcen von Savvis.



Quantum vmPRO Standard Edition verändert VMware Backup

Quantums neue vmPRO Software Standard Edition sichert bis zu 1 TB virtueller Daten und ist als kostenloser Download mit voller Funktionalität verfügbar, wodurch Unternehmen ohne jedes Risiko von allen Vorzügen der Software profitieren können. Sie ist bei wachsenden Anforderungen zudem nach oben skalierbar.

Virtuelle Backup Appliance

Die Quantum vmPRO Standard Edition lässt sich herunterladen und als virtuelle Appliance installieren. Zudem haben Kunden freien Zugang zum Quantum Forum V für kostenlosen Online-Support. Mit einem Upgrade auf die vmPRO Enterprise Edition kann zusätzliche Kapazität freigeschaltet werden. Die Enterprise Edition bietet unbegrenzte Kapazität für 651€/TB, inklusive Silber Support Service für ein Jahr und der Möglichkeit auf eine weitere Support-Stufe upzugraden.

Außerdem können Anwender ab sofort die vollumfängliche virtuelle Deduplizierungsappliance, Quantum DXi V1000, kostenlos herunterladen, um bis zu 15 TB deduplizierter Daten vorzuhalten. In Kombination mit der vmPRO Software bildet die DXi V1000 eine komplett virtuelle Datensicherungslösung und öffnet so den Weg in die Cloud.

vmPRO: Die VM Backup Anwendung im Überblick

  • Backup im nativen VMware-Format: Basierend auf den Backup Policies des Kunden sichert vmPRO Software VM’s im nativen VMware-Format (VMDK), ohne die Restriktionen eines proprietären Formats wie bei den übrigen verfügbaren Backup-Anwendungen am Markt. Diese Möglichkeit erleichtert die Wiederherstellung von einzelnen Dateien, Objekten oder ganzen VM’s per „Drag and Drop“ mit dem vmPRO GUI oder jedem anderen Standard Dateisystem Browser. Da die VM’s in ihrem nativen Format gesichert werden, können Anwender VM’s ohne Rückgriff auf eine Backup-Anwendung von jedem Standort aus booten – inklusive Cloud.
  • Einfache Installation und Nutzung: vmPRO Software wird als virtuelle Appliance bereitgestellt und führt Restores in einem Schritt durch. Jeder Browser kann dafür genutzt werden Dateien, Objekte und komplette VM‘s zu suchen und wiederherzustellen – unabhängig von der Quelle und ohne Backup Anwendung.
  • Datenreduktion um 95 Prozent: Die Kombination aus vmPRO Software und DXi Appliances – inklusive DXi V1000 – bietet die derzeit effektivsten Deduplizierungsraten sowie schnellstes VM Recovery. Mit der patentierten progressiven Optimierung löscht vmPRO überflüssige Daten aus den virtuellen Maschinen und in Kombination mit Deduplizierung können Hosting, Netzwerk und Speicherressourcen extrem reduziert werden.
  • Integriert mit VMware API: Da Quantum vmPRO nahtlos mit VMware vCenter Server zusammenarbeitet, werden neu hinzugefügte VM’s automatisch von der VMware API erkannt und für die Datensicherung berücksichtigt. Auf diese Weise ist jede VM stets gesichert.
  • Zertifiziert VMware Ready: Quantum vmPRO trägt die offizielle Bezeichnung VMware Ready, ein Indikator für die Integration mit VMware’s API. VMware Ready ist VMware‘s höchste Anerkennung für Produkte und Lösungen, die von Partnern erstellt wurden.


VMware erweitert sein Cloud-Management mit Updates für die VMware vCloud Suite

Zum Start der VMworld Europe 2012 präsentiert VMware ein Update seines Cloud Management-Portfolios, das eine Optimierung der Management-Produkte der kürzlich eingeführten VMware vCloud Suite umfasst. Mit dem VMware vCloud Automation Center 5.1 stellt VMware einen Neuzugang in der Suite vor. Ziel ist es, das Management in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen weiter zu vereinfachen und zu automatisieren und der IT gleichzeitig die Steuerung multipler, heterogener Clouds zu ermöglichen.

VMware erweitert sein Cloud-Management mit Updates für die VMware vCloud Suite

Private und Hybrid Cloud stehen im Mittelpunkt

Die VMware Cloud-Management-Lösungen unterstützen softwaredefinierte Rechenzentren und eröffnen den Kunden die Effizienz und Flexibilität des Cloud Computings. VMwares Ansatz in Sachen Management hybrider und heterogener Clouds zielt auf drei kritische Bereiche ab:

  • Cloud Service Provisioning: Automatisierung der Bereitstellung und Regulierung von Infrastrukturen, Anwendungen und Desktops als Service – abgestimmt auf die jeweiligen Unternehmens- und IT-Richtlinien.
  • Cloud Operations Management: Nutzung umfassender Analysen und Informationen um Leistung, Compliance und Effizienz von Cloud-Infrastrukturen zu gewährleisten.
  • Cloud Business Management: Management und Regulierung von Cloud Services als kritischen Faktor, wenn IT zur Unterstützung des Geschäftes betrieben wird.

Optimierung von Service Provisioning und Operations Management der VMware vCloud Suite

Die im August 2012 eingeführte VMware vCloud Suite vereint alle Komponenten, die Kunden benötigen um Cloud-Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu verwalten. VMware präsentiert heute weiterentwickelte und neue Management-Komponenten in der VMware vCloud Suite:

vCloud Automation Center 5.1 – Multi-Cloud Infrastrukturen und Desktop Provisioning

Das VMware vCloud Automation Center 5.1, ein Neuzugang in der VMware vCloud Suite, unterstützt Kunden dabei, die Bereitstellung von IT-Services besser zu steuern. Es basiert auf DynamicOps, das im July 2012 von VMware übernommen wurde, fungiert als Service-Regulator und ermöglicht eine richtlinienbasierte Bereitstellung über VMware-basierte private und öffentliche Clouds, physische Infrastrukturen, multiple Hypervisoren und Amazon Web Services hinweg. Über ein Self-Service-Portal – im Grunde eine Cloud-übergreifende Konsole – erlaubt das vCloud Automation Center autorisierten Administratoren, Entwicklern oder geschäftlichen Nutzern neue IT-Services anzufordern oder bestehende Ressourcen zu verwalten. VMware vCloud Automation Center 5.1 fügt sich in den VMware vCloud Director ein und gibt dem Kunden die Möglichkeit virtuelle Rechenzentren zu nutzen, die Software-defined Services der VMware vCloud Suite umfassen. vCloud Automation Center 5.1 fügt sich zudem in den vCenter Orchestrator ein und automatisiert IT-Prozessabläufe von VMware und kundenspezifisch bereits existierende Management-Tools und -Prozesse.

vFabric Application Director 5.0 – Bereitstellen von Anwendungen in jeder Cloud

Mit dem vFabric Application Director kann die Art und Weise wie Kunden mehrschichtige Anwendungen in verschiedenen Clouds entwickeln und anwenden, standardisiert und beschleunigt werden. Dies erfolgt durch so genannte "easy-to-create"-Blueprints mit standardisierten, im Voraus genehmigten Betriebssystem- und Middleware-Komponenten. Obwohl der vFabric Application Director 5.0 für VMware vCloud Suite-basierte Clouds optimiert ist, wird es Kunden ermöglicht, die gleichen Blueprints zu verwenden um Anwendungen über verschiedene virtuelle und hybride Cloud-Infrastrukturen hinweg zu nutzen, einschließlich Amazon EC2. Mit dieser Version erweitert VMware die vFabirc Applikation Director Anwendungensunterstützung sowohl durch alle Microsoft-packaged Applikationen (Exchange, SQL Server, SharePoint), also auch Kunden-spezifische Anwendungen (Java, .Net, Ruby on Rails). Der VMware vFabric Application Director hilft zudem fortlaufende Wartungsarbeiten von Applikationen wie Konfigurationen zu vereinfachen und unterstützt die automatische Skalierung von Anwendungen als Antwort auf sich ändernde Geschäftsanforderungen.

vCenter Operations Management Suite 5.6 – eingebettete, integrierte Verwaltung des Cloud-Betriebs

Die vCenter Operations Management Suite setzt patentierte Analyse-Methoden für integrierte Leistungs-, Kapazitäts- und Konfigurations-Verwaltung ein. Kunden erhalten so Wissen, wie sie proaktiv Service Levels in Hybrid Cloud-Umgebungen ermöglichen können. Die VMware vCenter Operations Management Suite kann operative Einsparungen verdoppeln, die Kunden durch VMware vSphere erhalten. Mit dieser Version der VMware vCenter Operations Mangement Suite wird die Leistungs-Verwaltungs-Funktionen in jeder vSphere Version beinhaltet sein. Verbesserungen in der vCenter Operations Suite 5.6 führen VMwares Strategie verschiedene Verwaltungsbereiche zu verbinden und neue Blicke auf Compliance durch das Operations Dashboard zu ermöglichen. Dies hilft Kunden Compliance proaktiv mit IT-Richtlinien, Sicherheitsleitfäden und regulatorischen Rahmenbedingungen durchzusetzen. Neue anpassbare, gruppen-basierte Ansichten ermöglichen einen IT-Betrieb, der enger auf die Unternehmensziele ausgerichtet ist. VMware vCenter Operations Management Suite 5.6 enthält zudem VMware vFabric Hyperic Applicationlevel Monitoring, um Kunden die proaktive Verwaltung geschäftskritische Anwendungen zu ermöglichen, einschließlich Microsoft SQL Server, Exchange, SharePoint, Windows OS sowie Oracle-Datenbanken und Java-Applikationen.

vCloud Connector 2.0 – Hybrid Cloud Portabilität

Der VMware vCloud Connector dient als Brücke für den Transfer von VMs und Anwendungen über vSphere und vCloud Director Private Cloud-Umgebungen als auch in Public Clouds von VMware vCloud Service Providern. Die Verbesserungen in vCloud Connector 2.0 helfen sowohl Netzwerk- als auch Workload-Kataloge über hybride Cloud-Umgebungen zu erweitern, ohne die Netzwerke oder Einstellungen neu konfigurieren zu müssen, wenn Workloads verschoben werden. Die logischen Grenzen von Rechenzentren können so praktisch erweitert werden. Örtlich verteilten Teams bietet der vCloud Connector die Möglichkeit, ihre Entwicklungensaufwände zu koordinieren, indem jedes Mitglied einen eigenen synchronisierten Workload-Katalog erhält, der die gesamte Cloud-Umgebung umfasst.



Horizon Suite: VMware präsentiert Ansatz für BYOD und Consumerization of IT

VMware wird sich in Zukunft verstärkt im Bereich End-User Computing für Unternehmen engagieren. Im Rahmen seiner VMworld 2012 hat der Virtualisierungsanbieter einen Ausblick auf die Alpha-Version seiner VMware Horizon Suite gegeben. Diese neue Plattform soll mobilen Arbeitnehmern einen Zugang zu einem flexiblen firmeneigenen Arbeitsbereich in der Cloud bieten, so dass sie sich von überall und über jedes Endgerät mit ihrer Arbeitsumgebung verbinden können. Zudem zeigte VMware, wie die Kombination von VMware View und Wanova Mirage Unternehmen ermöglicht den Legacy Windows Desktop für die Cloud-Ära umzugestalten.

Horizon Suite: VMware präsentiert Ansatz für BYOD und Consumerization of IT

Horizon Suite: Management-Plattform für die mobile Arbeit

Um die neuen Herausforderungen der Post-PC Ära, wie verschiedene Endgeräte, Anwendungen, Daten und Endnutzer, zu bewältigen, benötigen Unternehmen Lösungen, die weg von der Verwaltung von Geräten hin zur Verwaltung von Nutzern führt. Mit der Alpha-Version von VMware Horizon Suite möchte VMware einen Ansatz präsentieren, wie Kunden eine Multi-Device-Arbeitsumgebung breitstellen können, in der die Mitarbeiter von überall aus sicheren Zugang zu ihren Daten haben.

Die VMware Horizon Suite kombiniert dazu die Technologien von Project Octopus, Project AppBlast, ThinApp, Horizon Application Manager und Horizon Mobile in eine integrierte Management-Plattform. Die Suite bietet eine flexible Plattform, mit der Identität, Kontext und Richtlinien kombiniert werden, um persönliche und Unternehmens-Arbeitsbereich voneinander zu trennen. Damit soll der konsistente Zugriff auf Applikationen und Daten über jedes benutzte Endgerät hinweg ermöglicht werden.

Mit einer zentralen browserbasierten Management-Konsole ermöglicht die Horizon Suite IT-Abteilungen einen Service-Katalog für alle Unternehmensdaten und -anwendungen zu konfigurieren. Die Horizon Suite erkennt zudem einen Nutzer anhand seiner Attribute und seiner Umgebung (Endgerät, Standort und Connectivity-Level) und rollt die entsprechenden Policies auf die Applikationen, Daten und Desktops des Nutzers aus. Damit erhält die IT-Abteilung die Möglichkeit Windows, Android, iOS, Web- und SaaS-Anwendungen in einer einzigen Arbeitsumgebung bereitstellen zu können und Endnutzern von überall aus einen Self-Service-Zugang zu Anwendungen und Daten zu gewährleisten.

VMware View und Wanova Mirage: Zentralisierte Desktops für die mobile Arbeitswelt

Da Arbeitnehmer zunehmend mobil im Einsatz sind, muss die IT Zugang von überall und zu jeder Zeit auf traditionelle Windows-Desktops gewährleisten können. Durch die Akquisition von Wanova ist VMware nun in der Lage Lösungen für ein zentrales Desktop-Management anzubieten und Legacy-Windows-Desktops als Service bereitzustellen.

Verwalten von virtuellen und physischen Desktops

Mit VMware View lassen sich Desktops im Rechenzentrum hosten. Das soll zu einer vereinfachten Verwaltung von Systemen und Applikationen, einer verbesserten Sicherheit und Kontrolle sowie einer höheren Verfügbarkeit und Agilität führen. Die Ergänzung um Wanova Mirage weitet diese Art der Desktop-Verwaltung in der Cloud aus, indem zusätzlich die lokale Systemausführung auf physischen Desktops und Laptops ermöglicht wird. Dazu klont Mirage die Images des Endpoints im Rechenzentrum und führt sie lokal aus. Dies ermöglicht Unternehmen ein zentralisiertes Management und Recovery, erlaubt Nutzern aber gleichzeitig offline zu arbeiten, ohne sich an eine neue Umgebung anpassen zu müssen.

Neue VMware View-Lösungen

Zudem präsentiert VMware zwei neue Lösungen, die IT-Administratoren helfen sollen, die beste Architektur für ihre Umgebung aufzubauen und sicherzustellen, dass alle ausgewählten Komponenten für eine schnelle und einfache Implementierung von Managed Desktops zusammenarbeiten. VMware View Business Process Desktop und Branch Office Desktop sind in Test-Umgebungen geprüft worden, um Produkt-Interoperabilität und -Leistung sicherzustellen. Zudem werden die beiden Lösungen durch Referenz-Architekturen, Werkzeuge und Service von VMware und den VMware Technologie-Partnern unterstützt.

Verfügbarkeit

Die Beta-Version der Horizon Suite wird wahrscheinlich in Q4/2012 verfügbar sein. VMware View Business Process Desktop ist ab sofort verfügbar, Branch Office Desktop kommt in Q4/2012. VMware View Appliances sind ab sofort über das Rapid Desktop-Programm erhältlich.



VMware konzentriert sich mit VMware vSphere 5.1 auf kleine und mittelständische Unternehmen

Im Rahmen der VMworld 2012 hat VMware eine neue Version seiner VMware vSphere 5.1-Lösungen präsentiert. Diese konzentriert sich speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) und umfasst Funktionen für die Virtualisierung, Business Continuity und die automatisierte Verwaltung bei der Sicherung der IT. Virtualisierung ist bereits bei vielen KUMs etabliert, da die Unternehmen zunehmend von deren Vorteilen wie höherer IT-Verfügbarkeit, besserem Backup und Recovery überzeugt sind. Aktuelle Studien von Spiceworks zeigen, dass 77 Prozent der KMUs bereits Virtualisierungs-Software nutzen oder deren Einführung in der zweiten Jahreshälfte 2012 planen.

VMware konzentriert sich mit VMware vSphere 5.1 auf kleine und mittelständische Unternehmen

VMware vSphere Essentials Plus 5.1

Mit VMware vSphere 5.1 erweitert VMware den Umfang von VMware vSphere Essentials Plus um folgende Funktionen:

VMware vSphere Storage Appliance 5.1

VMware vSphere 5.1 beinhaltet eine aktualisierte VMware vSphere Storage Appliance für Essentials Plus, welche die internen Festplatten der Server in eine gemeinsam nutzbare Speicher-Ressource (Shared Storage) umwandeln. So können Nutzer die erweiterten VMware vSphere Business Continuity-Funktionen, wie VMware vMotion und High Availability (HA), ohne Shared Storage-Hardware einsetzen. Die Erweiterungen helfen den Nutzer, diese Vorteile auf bereits existierende VMware vSphere- sowie Remote Office-/ Branch Office (ROBO)-Umgebungen zu übertragen und Infrastrukturkosten zu senken. Möglich wird dies durch den Einsatz von VMware vCenter Server auf einer virtuellen Maschine innerhalb eines VMware vSphere Storage Appliance-Clusters. VMware vSphere Storage Appliance 5.1 unterstützt RAID 5, 6 und 10. Nun können Nutzer Speicherkapazität problemlos online hinzuzufügen, um mit einem schnellen Datenwachstum Schritt zu halten.

VMware vSphere Data Protection

VMware vSphere 5.1 beinhaltet zudem neue Backup- und Recovery-Funktionen, die eine schnelle Einrichtung von Backup-Richtlinien innerhalb von VMware vSphere ermöglichen. VMware vSphere Data Protection liefert Produktions-Know-how, um Kosten und Verwaltungsaufwand durch agentenlose Backups mit integrierter Deduplizierung zu reduzieren.

VMware vSphere Replication

Replikation ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Disaster-Recovery-Plans, auch VMware vSphere 5.1 umfasst Array-unabhängige Replikationsfähigkeiten. Mit VMware vSphere Replication können Kunden ihre Daten auf virtuellen Maschinen über LAN oder WAN replizieren und so für effizienten und einfachen Katastrophenschutz sorgen. Für diejenigen Nutzer, die Disaster Recovery vereinfachen und automatisieren wollen, stellt VMware eine neue Version des VMware vCenter Site Recovery Managers vor, die auch mit VMware vSphere 5.1 Essentials Plus kompatibel ist. VMware vCenter Site Recovery Manager 5.1 wird durch eine steigende Anzahl von Service Providern unterstützt. Diese bieten „Disaster Recovery in der Cloud“-Services an und ermöglichen den Nutzern, ihre Ausfallsicherung in das Rechenzentrum eines Dienstleisters auszulagern. Dadurch wird die Notwendigkeit eines dedizierten Disaster Recovery-Standorts überflüssig.

VMware vShield Endpoint

VMware vShield Endpoint wird in vSphere 5.1 integriert und liefert mit einem Cloud-fähigen Ansatz für jede Arbeitslast eine Endpoint-Security. VMware vShield Endpoint soll Antivirus-Agenten in virtuellen Maschinen überflüssig machen, indem sie die Auslagerung von Antivirus-und Anti-Malware-Funktionen in robuste und manipulationssichere virtuelle Maschinen, welche von VMware-Partnern bereitgestellt werden, ermöglicht.

VMware vSphere 5.1. Standard - Operations Management

Für eine Vereinfachung und Automatisierung des IT-Management, stellt VMware eine neue VMware vSphere Edition vor. Diese kombiniert die Virtualisierungs-Plattform mit den Möglichkeiten, die Unternehmen für die Vereinfachung ihres IT-Managements und die Senkung ihrer Betriebskosten benötigen. Dazu beinhaltet VMware vSphere Standard mit Operations Management:

  • Die VMware vCenter Operations Management Suite automatisiert das Performance- und Kapazitätsmanagement. Dadurch soll die Unternehmens-IT die Leistung ihrer geschäftskritischen Applikationen bei gleichzeitiger Optimierung der Effizienz proaktiv sicherstellen.
  • VMware vCenter Protect bietet ein zentralisiertes Patch-Management und Asset Inventory Management, um virtuelle und ältere, physische Systeme zu schützen.

VMware Go Pro

VMware Go Pro ist eine Cloud-basierte Virtualisierungs- und IT-Management-Lösung speziell für kleine und mittelständische Unternehmen. VMware Go Pro unterstützt die Virtualisierung mittels eines Web-Browsers mit Wizard-basierten Installationsanleitungen. Nutzer können über ein Web-basiertes Interface ihre virtuelle Infrastruktur allerorts verwalten und überwachen. VMware Go Pro kann zudem genutzt werden, um das Patch-Management für hunderte Applikationen von Drittanbietern, einschließlich der Applikationen von Microsoft, zu vereinfachen und zu automatisieren. Für eine begrenzte Zeit ist VMware Go Pro kostenlos beim Kauf von VMware vSphere 5.1 Essentials und Essentials Plus enthalten.

Preis und Verfügbarkeit

VMware vSphere 5.1 und VMware vSphere Storage Appliance 5.1 sind voraussichtlich ab dem 11. September 2012 verfügbar. Die Preise für VMware vSphere beginnen bei etwa 83,00 US-Dollar pro Prozessor ohne Limitierung der genutzten Kerne, vRAM oder Anzahl der VMs. Der Einstiegspreis bei vSphere Essentials liegt bei 495,00 US-Dollar, vSphere Essentials Plus kostet 4.495,- US-Dollar. Alle VMware vSphere Essentials Kits beinhalten die Lizenzierung für sechs CPUs auf bis zu drei Hosts.

VMware bietet zudem verschiedene Acceleration-Kits, die mittelständischen Unternehmen die skalierbare, vollfunktionale Virtualisierungsplattform bietet. Diese ermöglicht richtlinienbasierte Automatisierung, so dass Application Service Levels und die Option auf eine Erweiterung der Management-Funktionen möglich sind. Die Acceleration Kits sind ab 6.995,00 US-Dollar verfügbar, einschließlich der Lizenzen für sechs CPUs von VMware vSphere, einem Exemplar von VMware vCenter Server Standard sowie einem Exemplar von VMware vSphere Storage Appliance.

VMware Go Pro wird voraussichtlich noch in Q3/2012 im direkten Verkauf oder über die Channel-Partner ab 12 US-Dollar pro verwaltetes System zur Verfügung stehen. Für eine begrenzte Zeit ist VMware Go Pro kostenlos beim Erwerb von VMware vSphere 5.1 Essentials und Essentials Plus enthalten.



HP erweitert seine Converged Cloud mit der VMware vCloud Suite

HP erweitert sein Converged-Cloud Portfolio mit der Integration der VMware vCloud Suite 5.1. Damit lassen sich zum Beispiel nun virtuelle IT-Ressourcen in Cloud-Ressourcen transformieren. Die neue Version der Backup- und Recovery-Lösung HP Data Protector umfasst zudem nun Schutztechnologien für den VMware vCloud Director.

HP erweitert seine Converged Cloud mit der VMware vCloud Suite

Das HP Converged-Cloud-Portfolio

Das erweiterte Converged-Cloud-Portfolio - bestehend aus HP Converged Infrastructure und HP Converged Management and Security - wurde nun auch auf die VMware vCloud Suite 5.1 abgestimmt. Mit der Integration der VMware vCloud Suite 5.1 in das HP CloudSystem lassen sich damit jetzt auch konventionelle, und virtualisierte IT-Ressourcen in Cloud-Ressourcen transformieren. Außerdem verspricht HP damit eine doppelt so hohe Dichte an virtuellen Maschinen, erwartet die Netzwerk-Komplexität zu reduzieren und bietet Flexibilität für verschiedene Arten an Workloads.

Neue HP-Sicherheitslösungen

HP hat das Converged-Cloud-Portfolio außerdem um ein Cloud-Sicherheitsprogramm und Beratungsdienstleistungen ergänzt. Der Schwerpunkt der HP Cloud Protection Program and Consulting Services liegt dabei auf der Verwaltung und dem Schutz virtueller Umgebungen. Im Rahmen des Programms hat HP eine Reihe vordefinierter Sicherheits-Kontrollen für HP CloudSystem Matrix und VMware-Umgebungen entwickelt und VMwares vShield in die HP-CloudSystem-Umgebung implementiert. Das HP Cloud Protection Program bietet einen umfassenden Schutz über Netzwerk-, Speicher- und Server-Virtualisierungs-Schichten und soll sich in weniger als drei Wochen definieren und implementieren lassen.

VMware-Kunden, die dem Regelwerk Data Security Standard (DSS) der Payment Card Industry (PCI) unterliegen, bietet HP den ersten konvergenten PCI Compliance Security Solution Stack für virtuelle und Cloud-Umgebungen. HP möchte mit dieser Lösung einen Großteil der 200 Sicherheits-Regelungen des DSS-Regelwerks abdecken.

HP Data Protector

Der HP Data Protector bietet jetzt auch integrierten Schutz für VMware vCloud Director. Die neue Lösung baut auf der Deduplikations-Technologie HP StoreOnce auf. Außerdem stellt sie dynamisch einen Richtlinien-basierten Schutz für VMwares mandantenfähige Cloud-Umgebung bereit. Mit diesen Funktionen will HP vCloud-Kunden und Service Providern dabei helfen, das Risiko eines Datenverlusts durch Applikationen in physischen und virtuellen Cloud-Umgebungen zu beseitigen.

Verfügbarkeit

Einzelne Lösungen für die HP Converged Cloud sind bereits über HP und weltweite Vertriebspartner, die übrigen Lösungen sind voraussichtlich bis Ende des Jahres erhältlich. Zum Ende des dritten Quartals wird HP auch alle VMware-vCloud-Suites über den HP Vertrieb und Vertriebspartner anbieten.



VMware präsentiert Cloud Infrastruktur- und Management-Lösung VMware vCloud Suite 5.1

Auf der VMworld 2012 hat VMware seine neue Lösung für das Management von Cloud-Infrastrukturen vorgestellt. Herzstück ist die VMware vCloud Suite 5.1, ein Best-off sämtlicher Cloud-Infrastruktur- und Management-Produkte von VMware. Damit präsentiert der Hersteller von Virtualisierungsprodukten seinen Beitrag zum Software-Defined Datacenter. Die vCloud Suite integriert zudem VMwares Virtualisierungs-, Cloud-Infrastruktur- und Management-Portfolio für den Einsatz von Cloud-Technologien unter einer einzigen Plattform.

VMware präsentiert Cloud Infrastruktur- und Management-Lösung VMware vCloud Suite 5.1

Software-Defined Datacenter

Mit dem Software-Defined Datacenter möchte VMware einen Standard für das Cloud Computing definieren, über das agile, elastische, effiziente und zuverlässige IT-Services ausgeliefert werden sollen. Möglich soll dies durch die Erweiterung der Virtualisierung innerhalb des Rechenzentrums gemacht werden und Rechen-, Speicher-, Netzwerk- sowie die damit verbundenen Verfügbarkeits- und Security-Dienste positiv beeinflussen. Die Architektur eines Software-definierten Rechenzentrums soll dazu alle Hardware-Ressourcen abstrahieren und diese in eine aggregierte Gesamtkapazität vereinen, wodurch ein Höchstmaß an Automation erreicht werden soll. Kunden und Mieter eines Software-Defined Datacenters sollen so ihr eigenes virtuelles Rechenzentrum mit einer logisch isolierten Sammlung aller virtueller Rechen-, Speicher-, Netzwerk-und Sicherheits-Ressourcen, verwenden, die sie nutzen wollen.

VMware vCloud Suite 5.1 Funktionsumfang

Durch die Umgestaltung jeder Ebene der Rechenzentrums-Infrastruktur hin zu Software-Services, die über Pools sämtlicher verfügbarer Standard-Hardware laufen, soll die VMware vCloud Suite die Arbeitsabläufe im Rechenzentrum optimieren. Dabei soll sichergestellt werden, dass Service-Levels auch für geschäftskritische und ressourcenintensive Anwendungen eingehalten werden. Die VMware vCloud Suite 5.1 konzentriert sich dazu auf die maßgeblichen Komponenten, die Unternehmen benötigen, um Cloud-Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu verwalten: Virtualisierung, Services aus dem Software-Defined Datacenter, Richtlinien-basiertes Provisioning, Disaster Recovery sowie Anwendungs-und Operations-Management.

VMware vSphere 5.1

Die Basis der VMware vCloud Suite ist eine aktualisierte Version der bekannten Virtualisierungs-Plattform. Mit über 100 Verbesserungen und neuen Features soll VMware vSphere in der Version 5.1 höchste Service-Levels für alle Anwendungen, einschließlich geschäftskritischer Workloads, geringer Latenzzeiten und I/O-sensitive Anwendungen ermöglichen. Zudem wurde die Leistungsstärke der virtuellen Maschinen (VMs) ausgebaut und die Netzwerkfähigkeit robuster gestaltet, wodurch ungeplante Ausfallzeiten vermieden werden sollen.

VMware vSphere 5.1 wird VMs mit bis zu 64 virtuellen CPUs unterstützen. Damit diese ununterbrochen (24/7) laufen, wurde VMware vMotion so erweitert, dass sich VMs nun ohne Shared Storage in Echtzeit migrieren lassen. Neu in vSphere 5.1 ist die Funktion VMware vSphere Data Protection für einfachere VM-Backups, -Recovery und -Replikationen. Für einen kostengünstigen Disaster-Schutz wurde außerdem VMware vSphere Replication und für eine effizientere Sicherheit vShield Endpoint integriert.

In VMware vSphere 5.1 wird auch der vSphere Distributed Switch ausgebaut, u.a. mit der Fähigkeit zur Unterstützung von bis zu 500 vernetzten Hosts pro Distributed Switch. Mit neuen „Health-Checks“ für das Netzwerk, Konfigurations-Backup- und Restore-, Roll-Back- und Recovery-Funktionen, vereinfacht der VMware vSphere 5.1 Distributed Switch die Bereitstellung, die laufende Verwaltung und die Fehlerbehebung virtueller Netzwerke. Darüber hinaus unterstützt VMware vSphere 5.1 nun Single-Root I/O-Virtualisierung (SR-IOV), um die Netzwerk-Performance für Latenz-sensible Anwendungen zu optimieren.

VMware vCloud Director 5.1

Herzstück der VMware vCloud Suite ist eine Sammlung von Software-Defined Datacenter Services, die dem Virtualisierungsprinzip der Abstraktion entsprechen. Der Bündelung und Automatisierung von Storage, Netzwerk, Sicherheit und Verfügbarkeit. Der vCloud Director orchestriert die Bereitstellung dieser innerhalb weniger Minuten verfügbaren Services für komplette virtuelle Rechenzentren (VDCs). Ausgebaut wurde auch die Skalierfähigkeit des VMware vCloud Director 5.1 um „elastische“ VDCs, die mehrere vSphere-Cluster umspannen und bis zu 30.000 VMs unterstützen können. Mit erweiterten Schnittstellen (APIs) und Frameworks können sich VMware-Kunden zudem mit einer breiten Palette von Drittanbieter-Infrastruktur-Services verbinden.

VMware vCloud Networking und Security 5.1

Mit der Einführung der vCloud Suite liefert VMware eine Software-Defined Networking- und Security-Lösung, um einen der letzten Bereiche der Cloud zu besetzen: das Netzwerk. VMware vCloud Networking und Security soll eine dynamische Erstellung von virtuellen Netzwerken und Services ermöglichen, die von der physischen Netzwerk-Hardware vollständig entkoppelt und folglich unabhängig sind.

vCloud Networking und Security soll Kunden helfen, logische Netzwerke für jede Anwendung einzurichten. Außerdem kann die Software den Netzwerkverkehr zwischen den Anwendungen, die der gleichen Organisation gehören, isolieren - unabhängig von physischen Netzwerk-Beschränkungen oder -Grenzen. Durch die Schaffung eines Pools von Netzkapazitäten auf jeder beliebigen Netzwerk-Hardware kann vCloud Networking und Security problemlos zehntausende von isolierten virtuellen Netzwerken unterstützen. Vergleichbar mit der Erstellung und Verwaltung virtueller Maschinen.
VMware vCloud Networking und Security verbindet das VXLAN-Protokoll mit VMware vShield Edge und Applikations-Sicherheits-Services. Dadurch wird eine Lösung zur Netzwerk-Virtualisierung bereitgestellt, die virtuelles Switching und virtualisierte Layer-4-7-Services ermöglicht. Außerdem wird die Integration von Netzwerk- und Security-Lösungen von Drittanbietern unterstützt. Die Lösung umfasst darüber hinaus ein erweiterbares Framework, um die Integration einer breiten Palette von Drittanbieter Netzwerk-und Security-Lösungen zu unterstützen.

vCenter Site Recovery Manager 5.1

Um die Verfügbarkeit und schnelle Wiederherstellung von Anwendungen im Software-Defined Datacenter zu gewährleisten, hilft der vCenter Site Recovery Manager 5.1 bei der Disaster Recovery-Planung und sorgt mittels automatisierter Test- und Planungsabläufe für vorhersehbare Recovery-Szenarien. VMware vCenter Site Recovery Manager 5.1 unterstützt Migrationen innerhalb der Rechenzentren und hilft bei der Desaster-Vermeidung. Die Software ist mit VMware vSphere Replication und den Replikationslösungen der VMware-Partner integrierbar.

Rechenzentren werden immer stärker Software-gesteuert, und gerade für große Organisationen ist es wichtig, diese einfach und hochgradig automatisiert betreiben zu können. Deshalb umfasst die VMware vCloud Suite zusätzlich den vFabric Application Director, die vCenter Operations Management Suite sowie den vCloud Connector. Mit deren Hilfe können Anwendungen bereitgestellt und Workloads auch zwischen verschiedenen Clouds bewegt werden. Sie ermöglichen eine intelligente Automatisierung der Kapazitätsplanung sowie Performance und Compliance -Management.

Preise und Verfügbarkeit

Die VMware vCloud Suite 5.1 wird voraussichtlich ab dem 11. September 2012 zur Verfügung stehen und in den drei Editionen Standard, Advanced und Enterprise angeboten werden. Sie umfasst die folgenden Produkte: VMware vSphere Enterprise Plus, VMware vCloud Director, VMware vCloud Connector, VMware vCloud Networking and Security, VMware vFabric Application Director, VMware vCenter Operations Management Suite und VMware vCenter Site Recovery Manager.

Die VMware vCloud Suite wird pro Prozessor lizenziert, ohne Kern, vRAM oder die Anzahl der VM zu limitieren. VMware-Kunden erhalten den gesamten Satz der Cloud-Infrastruktur und Management-Fähigkeiten: Virtualisierung, Software Defined Datacenter Services, Richtlinen-basiertes Provisioning, Disaster Recovery, Applikations- und Operations-Management. Die Preise beginnen bei 4.995,00 US-Dollar pro Prozessor. Für eine begrenzte Zeit können VMware vSphere Enterprise Plus-Kunden kostenlos auf die VMware vCloud Suite 5.1 Standard-Version oder für 35 Prozent günstiger im Vergleich zum Listenpreis auf die Enterprise-Edition der vCloud Suite 5.1 upgraden.



VMware Cloud Ops: Ein Betriebsmodell für die Cloud Computing Ära

VMware hat auf der VMworld 2012 sein neues Cloud Ops Intellectual Property (IP)-Programm vorgestellt. Die Lösung wurde entwickelt, um Unternehmen bei dem operativen Aufbau, Betrieb, Personaleinsatz und der Evaluation einer Cloud Infrastruktur zu unterstützen. VMware Cloud Ops IP soll den Übergang der IT zu einem Cloud-basierten Betriebsmodell erleichtern.

VMware Cloud Ops: Ein Betriebsmodell für die Cloud Computing Ära

Cloud Ops und Cloud Ops Forum

Cloud Ops ist ein Teil von VMwares Cloud-Portfolio und basiert auf den VMware-Erfahrungen bei der Kundenberatung rund um den Aufbau, Betrieb und die Optimierung von Public und Private Cloud-Umgebungen. Die Rolle der IT verändert sich von einer reaktiven, taktischen Beziehung mit den Unternehmen hin zur Rolle des strategischen Partners, welcher Unternehmen dabei hilft, Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Mit dem Cloud Ops Forum stellt VMware zudem ein Zusammenschluss von Beratungs- und Integrations-Partnern vor, die anlässlich dieses neuen Betriebsmodells zusammenarbeiten werden. Zusammen mit VMware werden die Unternehmen das Wissen an die Endkunden weitergeben, damit diese besser von dieser Änderung profitieren. Zu den Mitgliedern des Cloud Ops Forums gehören Canopy, Capgemini, CGI, CSC, Dell, Deloitte, EMC, HP, Infosys, T-Systems und VMware.

Hintergrund zu VMware Cloud Ops

Wie viele andere grundlegende Veränderungen in der IT zuvor, ist die Umstellung auf Cloud Computing nicht auf die Technologie selbst begrenzt. Cloud Ops und das Cloud Ops Forum sollen hierzu die Bedürfnisse moderner Unternehmen berücksichtigen und beinhalten kulturelle, wirtschaftliche, politische und prozessuale Elemente als Teil ihrer gesamten IT-Transformationsplanung.

Cloud Ops und das Cloud Ops Forum sollen zeigen, wie sich Cloud-Umgebungen aufbauen, betreiben und messen lassen, um die Innovationsfähigkeit und die Effizienz des Unternehmens zu maximieren, mit Fokus auf den folgenden Bereichen:

  • Prozesse und Kontrolle. Als ein Ergebnis der IT-Transformation hin zu einem dynamischen und automatisierten Cloud-Ansatz müssen viele traditionelle IT-Prozesse geändert werden. Um der IT diesen Übergang zu erleichtern, soll Cloud Ops Möglichkeiten aufzeigen, die größtmögliche Chancen für Unternehmensgewinne bieten. Dazu gehören On-Demand-Services, automatisches Bereitstellen und Inbetriebnahme, proaktives Fehler- und Problem-Management, richtlinienbasierte Security, Compliance- und Risk-Management und nutzungsbasiertes IT-Finanz-Management.
  • Menschen und Unternehmen. Neben Standard Performance-Monitoring wird Cloud Ops neue Cloud-relevante Kennzahlen zur Verfügung stellen, welche moderne Parameter zur Messung der Effizienz, Agilität und Zuverlässigkeit von Cloud-Umgebungen etablieren, sowie erweiterte Möglichkeiten in IT Business Management (ITBM) Dienstleistungen, um den Übergang zum Service-Level Financial-Management der IT einzuleiten.
  • Software-Technologie und -Architektur. Die Effizienz, Agilität und Zuverlässigkeit von Cloud Ops erfordert eine automatisierbare und flexible Infrastruktur, die mit der VMware-Vision des Software-Defined Datacenter realisiert werden soll. Dabei ist die VMware vCloud Suite 5.1 die erste Lösung, die so ein Software-Defined Datacenter liefert, indem sie VMwares Virtualisierungs-, Cloud-Infrastruktur- und Management-Portfolio in einer Stock Keeping Unit (SKU) integriert und damit die Adaption von Cloud-Technologie vereinfachen soll.

Die neuen Cloud Ops Beratungs-, Transformations- und Schulungs-Dienstleistungen sind ab sofort verfügbar und werden bis 2013 um zusätzliche Ressourcen erweitert.



Vorteile und Nachteile von Open-Source Cloud Computing Lösungen

Open-Source Cloud Frameworks haben in den vergangenen Monaten einen riesen Hype erlebt. Die vermeintlich großen Player wie Rackspace, HP, VMware und Citrix sorgen für die finanzielle Unterstützung von Lösungen wie OpenStack oder CloudStack und lassen unaufhörlich ihre Marketingkampagnen laufen. Dabei verfolgen alle genannten nur ein Ziel: Den Cloud Computing Krösus Amazon Web Services vom Thron zu stoßen. Allerdings müssen sich die Open-Source Anbieter die Frage gefallen lassen, ob ihre Technologien bereits für den Einsatz im Unternehmen taugen.

Vor- und Nachteile von Open-Source Clouds

Open-Source Cloud-Implementierungen gibt es erst seit ein paar Jahren und haben bis jetzt noch nicht ausreichend Anwendungsfälle im produktiven Betrieb. Obwohl eine Reihe von Early-Adoptern aus dem Telkosektor, Finanzdienstleister und wissenschaftliche Einrichtungen bereits Alternativen in Open-Source Cloud Systeme suchen, ist die Vielzahl an Unternehmen darüber nicht informiert. Es lohnt sich daher mal einen Blick auf die Vor- und Nachteile zu werfen.

Vorteil: Flexibilität

Per Definition bieten Open-Source Clouds ein höheres Maß an Flexibilität als der proprietäre Mitbewerb. Statt sich einfach nur mit dem Lesen von Anleitungen zufrieden zugeben oder an Schulungen teilzunehmen, können Nutzer selbst Änderungen an dem Code vornehmen und sich selbst mit eigenem Code an verschiedenen Projekten beteiligen. Zudem können sie eigene Projekte starten, eigene Dokus zur Verfügung stellen oder Seminare abhalten. Interaktionen mit der Gemeinschaft und der damit verbundenen Weiterbildung ermöglichen dem Anwender mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihres Cloud-Designs und fördert innovative interne oder externe Lösungen.

Vorteil: Vendor Lock-In

Ein Argumente der Open-Source Cloud Community ist die Prävention vor einem Vendor Lock-in. Die Argumente sind einfach. Wird eine Cloud auf Basis einer offenen und weit verbreiteten Open-Source Technologien aufgebaut, hat kein Anbieter die Möglichkeit die volle Kontrolle über das Open-Source Framework zu erhalten. Damit können Anwender schneller auf die Entwicklung der Technologien im Rahmen des Open-Cloud Stacks reagieren. Darüber hinaus geben Open-Source Clouds dem Nutzer die Freiheit, seine Cloud an seine individuellen Bedürfnisse und Unternehmensziele anzupassen, statt diese anhand einer einzigen proprietäre Lösung aufzubauen.

Vorteil: Einsparung

Open-Source Software ermöglicht auf Grund seiner Lizenzierung die kostenlose Nutzung und hat damit preislich einen enormen Vorteil gegenüber dem kommerziellen Mitbewerb. Egal ob sich ein Nutzer nun für ein reines Open-Source Angebot oder für eine kommerzielle Open-Source Lösung entscheidet, wird er im Vergleich zu einer proprietären Software Kosten sparen können. In jedem Fall besteht für jedes Unternehmen die Möglichkeit, durch Open-Source Software, bei gleichzeitiger Erhöhung der Flexibilität, die Kosten zu senken, was einen Gewinn für jede Organisation darstellt.

Vorteil: Kontrolle, Offene Standards, APIs

Eine Open-Source Cloud setzt auf offene Standards und APIs und wird nicht von einem einzigen Hersteller kontrolliert. Das erlaubt es Unternehmen, die Kontrolle über die darunter liegende Hardware Infrastruktur und Managementplattform zu behalten, unabhängig davon, um welche Technologie es sich handelt. Des Weiteren ermöglichen offene APIs eine bessere Integration in bestehende offene oder proprietäre Lösungen, womit sichergestellt wird, dass aktuelle IT-Investitionen innerhalb der neuen Architektur weiterhin relevant sind.

Vorteil: Portabilität

Baut man seine Cloud auf Basis von Open-Source auf, sollte man immer schauen, wie es mit der Interoperabilität zu anderen Public, Private oder Hybrid Cloud Lösungen ausschaut. Entscheidet man sich für eine offene Technologie erhält man damit ein höheres Maß an Portabilität innerhalb des großen Cloud Ökosystems. Anstatt ihre eigenen Möglichkeiten auf proprietäre Technologien zu beschränken, können sich Nutzer an unterschiedlichen Open-Source Cloud Technologien bedienen und damit ihre IT-Entscheidungen unterstreichen und die eigenen Bedürfnisse und Unternehmensziele damit unterstützen.

Nachteil: Mangel an Unterstützung

Anwender die sich dafür entscheiden, ihre Cloud auf reiner Open-Source Software aufzubauen, begeben sich bzgl. Support in die Abhängigkeit des Open-Source Projekts. Das kann ganz schön zäh und schmerzhaft werden. Denn der Support kommt hier anhand von Foren, Chats, Q&A Systemen und Bug-Tracking Systemen von der Crowd. Zudem sollte man sich als Nutzer aktiv in der Community beteiligen und etwas dazu beitragen, was in der Welt der kommerziellen Software nicht notwendig ist. Auf der anderen Seite kann man sich für kommerzielle Open-Source Cloud Lösungen entscheiden, die für professionellen Support sorgen.

Nachteil: Kosten

Zwar haben Open-Source Lösungen auf Grund der in der Regel kostenlosen Lizenzen, im Vergleich zu kommerzieller Software, einen Kostenvorteil, allerdings gibt es auch hier Kosten die nicht zu vernachlässigen sind. Zum einen wird für den Aufbau einer Open-Source Cloud ein nicht zu unterschätzendes Wissen für die Entwicklung benötigt. Zum anderen müssen auch die Administratoren für einen einwandfreien Betrieb der Infrastruktur sorgen, wofür intensive Kenntnisse für die Verwaltung und Wartung der Lösung erforderlich sind. Darüber hinaus wird externes Fachwissen in Form von Beratung oder Entwicklung-Ressourcen benötigt.

Nachteil: Reifegrad

Je schneller sich das Open-Source Cloud Ökosystem entwickelt, kann sich ein Anwender nicht zwangsläufig darauf verlassen, das und wie lange ein Open-Source Projekt bestand hat. Wenn sich ein Cloud Architekt während des Designs einer Open-Source heute für eine bestimmte Technologie entscheidet, kann es durchaus passieren, das ihn diese in Zukunft einholen wird, da das Projekt eingestellt und nicht mehr weiterentwickelt wird. Mit den stetig steigenden Open-Source Projekten und unterschiedlichen Ansichten ist es für den Anwender zunehmend schwieriger geworden sich für den "richtigen" Weg zu entscheiden.

Fazit

Entscheider die sich für eine Cloud Infrastruktur entscheiden wollen diese hochverfügbar, einfach zu bedienen und so agil, dass sie sich mit den Bedürfnissen der Unternehmensziele verändert. Es ist daher entscheidend, dass sich ein Entscheider zunächst über die Unternehmensziele im klaren ist und sich mit seiner bestehenden IT-Infrastruktur auseinandersetzt, bevor er über den Aufbau einer Open-Source oder proprietären Cloud Infrastuktur nachdenkt. Möglicherweise kann man auch zu dem Ergebnis kommen, dass eine eigene Cloud für das Unternehmen keinen nennenswerten Vorteil bietet und andere Möglichkeiten evaluiert werden müssen.

Sollte die Entscheidung zu Gunsten einer Open-Source Cloud Lösung fallen, macht es durchaus Sinn eine kommerzielle Open-Source Software in Betracht zu ziehen, hinter der ein Unternehmen steht, das für die Kontinuität des Projekts und eine klare Richtung sorgt und darüber hinaus professionellen Support bietet. Damit kann das Risiko einer Open-Source Cloud Lösung deutlich minimiert werden.


Bildquelle: https://new.edu



VMware Zimbra 8.0 Beta integriert Business Email, Voice und WebEx in seiner Cloud Suite

VMware hat eine neue Betaversion seines Zimbra Collaboration Server 8.0 präsentiert, der unterschiedliche Kanäle wie E-Mail, Messaging, Kalender, Voice, WebEx und Collaboration Workflows in einem einzigen Cloud basierten Service vereint. Zimbra kann in Public, Private und Hybrid Cloud Installationen bereitgestellt werden. Das auf Open Source basierende System hat nach eigenen Angaben weltweit ca. 250.000 Installationen und verwaltet über 80 Millionen E-Mail Postfächer.

VMware Zimbra integriert Business Email, Voice und WebEx in seiner Cloud Suite

Cisco und VMware ziehen an einem Strang

Zusammen mit Cisco hat VMware Collaboration Tools wie Jabber und WebEx mit Zimbra 8.0 integriert, um damit Presence, Instant Messaging, Voice, Video, Voice Messaging, Desktop Sharing und Conferencing zu vereinen und über mehrere Endgeräte wie PCs, Macs, Tablets und Smartphones bereitzustellen.

Weiterhin hat der kanadische Telekommunikationsanbieter Mitel sein VoIP System angepasst, um Zimbra zu unterstützen. Darüber hinaus haben Mitel und VMware virtualisierte Voice Apps an mehr als 2.000 Mitel Kunden ausgerollt.

Die Kernfunktionen der Zimbra 8.0 Unified Communications

Zu den Kernfunktionen der Zimbra 8.0 Suite gehören:

  • Jeder Anruf wird automatisch an ein bestimmtes Endgerät oder Softphone weitergeleitet.
  • Visual Voicemail inkl. MWI Status Update u.v.m.
  • Anzeige des Anwesenheitsstatus und Click-to-Chat Integration mit Cisco Jabber.
  • WebEx Integration für den Aufbau von Cisco WebEx Sitzungen direkt aus Zimbra heraus.
  • Anzeige der Anrufhistorie in Zimbra.
  • Die Möglichkeit zur Anbindung von Drittanbieter Unified Communication Lösungen.

Zimbra hat zudem weitere Aktualisierungen an seinen bestehenden Services vorgenommen, darunter:

  • Überarbeitung der Benutzeroberfläche um Social Media Komponenten.
  • Erweiterte Suchmöglichkeiten
  • Unternehmenskalender, mit denen komplexe Kalender erstellt und mehrere Kalender besser betrachtet werden können.

Zimbra 8.0 als Virtual Software Appliance

Zimbra 8.0 steht als Virtual Software Appliance bereit, die nach eigenen Angaben, unter 10 Minuten ausgerollt werden kann und ein Minimum an Managementkapazitäten benötigt. Dazu wurde Zimbra direkt mit VMware Horizon 1.5 und VMware vSphere 5 integriert.

Zimbra 8.0 Beta ist bereits weltweit verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.



VMware greift mit dem Project Octopus nach der Personal Cloud

Technologien und neue Geschäftsmodelle wie die Virtualisierung, Cloud Computing und Mobile Computing haben dafür gesorgt, dass wir uns in eine neue Ära bewegen, in der jeder Nutzer über seine eigene Personal Cloud verfügt. In dieser stehen ihm alle seine Anwendungen und Daten zu jeder Zeit und an jedem Ort zu Verfügung. Sei es mit einem ThinClient im Büro, unterwegs mit seinem Smartphone, dem iPad auf dem Flughafen oder Bahnhof und zu Hause mit seinem privaten Computer.

Dieser Trend verbessert die Produktivität der Nutzer, sorgt bei IT-Administratoren aber zugleich für Kopfschmerzen, die damit die weniger beneidenswerte Aufgabe haben, sicherzustellen, dass diese unterschiedlichen Services, Anwendungen und Daten konsistent und geschützt sind, unabhängig von dem jeweiligen Endgerät oder der Plattform. Mit einem Dropbox ähnlichem Service für Unternehmen hat VMware das Project Octopus gestartet, um damit die Personal Cloud mit den Anforderungen von Unternehmen zu vereinbaren.

Das Projekt wird gegen Ende dieses Quartals für den Beta Test ausgerollt. Project Octopus soll es Endnutzern ermöglichen, unabhängig vom Endgerät und auf eine sichere Art auf ihre Daten und Anwendungen zuzugreifen, miteinander zu arbeiten und Daten auszutauschen. IT-Administratoren hingegen sollen damit in der Lage sein, Richtlinien für den Datenzugriff sowie gemeinsame Regeln für die Nutzung, sowohl innerhalb des Unternehmens und mit externen Anbieter definieren können.

Sollte das Project Octopus seine Versprechungen wie angekündigt erfüllen und tatsächlich eine so nahtlose und sichere Cross-Plattform Administration liefen, könnte sie dem Nutzer damit die die Mobilität und Freiheit bieten die er verlangt und dem Unternehmen gleichermaßen die Kontrolle ermöglichen die es benötigt.


Bildquelle: http://apicasystem.com



Puppet unterstützt OpenStack

Die Open Source Cloud Konfigurations- und Management-Suite Puppet hat seine Software um zahlreiche Module erweitert, um auf OpenStack basierte Cloud Computing Umgebung damit steuern zu können. Damit erhält OpenStack nun endlich auch eine Benutzeroberfläche.

Puppet unterstützt OpenStack

Die neuen Modulen helfen Administratoren dabei, OpenStack Cloud Umgebungen automatisiert aufzubauen sowie diese zu überwachen und zu warten. Der primäre Zugriff auf OpenStack erfolgt über eine API, mit der die Steuerung vorgenommen wird. Graphische Benutzeroberflächen hingegen sind bisher zu kurz gekommen. Rackspace bietet eine graphische Oberfläche, allerdings nur für die Verwaltung von OpenStack Umgebungen die auf Rackspace selbst gehostet werden. Dell hat mit Crowbar kürzlich eine Konsole für den Zugriff auf die Grundfunktionen veröffentlicht.

Mit Puppet steht nun eine dritte Variante bereit. Die ersten verfügbaren Module decken dabei die grundlegenden Bereiche von OpenStack ab, also Compute, Object Store und Image Store. Puppets Funktionsumfang ist jedoch viel größer und kann neben dem Aufbau von OpenStack Umgebungen diese ebenfalls Überwachen und z.B. das Patch-Management übernehmen. Die Module selbst werden aktualisiert wenn Puppet ein Update erhält.

Die jeweiligen Module wurden von Puppet zusammen mit Cisco, Red Hat und den Cloud Service Anbietern Morphlabs und eNovance entwickelt. Unter PuppetForge, dem Puppet Repository, können bereits die ersten Module heruntergeladen werden. Diese bieten die Steuerung der Grundfunktionen von OpenStack. Weitere Module werden in den kommenden Monaten bereitgestellt.

Bei dem OpenStack Engagement handelt es sich allerdings nicht um die erste Kooperation. Es stehen bereits weitere Puppet Module zur Verfügung, mit denen Cloud Services auf Basis von VMware oder Amazon Web Services Umgebungen verwaltet werden können.



SOASTA bietet CloudTest auf VMware Cloud Foundry

SOASTA hat seine Funktions- und Performance Test Plattform CloudTest als Service auf VMWares Platform-as-a-Service Cloud Foundry veröffentlicht. Dabei wird es sich nach Angaben von SOASTA um den ersten und ebenfalls einzigen automatisierten Test Service innerhalb des Cloud Foundry Ökoysystems handeln. Das gab das Unternehmen während der Feierlichkeiten zum einjährigen Bestehen von Cloud Foundry bekannt.

Mit CloudTest können Entwickler auf der Cloud Foundry Plattform oder einem Cloud Foundry basiertem Service nun Tests in Echtzeit durchführen und sogleich mögliche Fehlerquellen identifizieren und Lösungsmöglichkeiten finden.

In Zeiten von stetig wachsenden Anforderungen und dem Wunsch nach immer neuen Funktionen sind Entwickler von Web- und mobilen Anwendungen darauf angewiesen, sich auf Echtzeit Funktionstests verlassen zu können, die ebenfalls die Skalierbarkeit und weitere Performance Eigenschaften einer Anwendung überprüfen. Der einzige Weg dieses zu gewährleisten ist die Automatisierung von Testfunktionen, um den Entwickler bei seiner eigentlichen Arbeit zu entlasten.

CloudTest steht im Beta Status auf Cloud Foundry bereit und kann mit jedem CloudFoundry.com Account genutzt werden.



Cisco, EMC und VMware bilden Ausbildungs-Initiative für Cloud Computing und Big Data

Wenn Cloud Computing in die Unternehmen einzieht, werden IT-Profis umdenken und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten stetig erweitern müssen, um den Nutzen von Cloud Computing, Virtualisierung, Unified Networking und Big Data für das Unternehmen zu erkennen und anzuwenden. Vorbei sind die Zeiten sich großartig mit der Installation von Hard- und Software zu beschäftigen. Es ist dann an der Zeit, dem Unternehmen auf Basis dieser neuen Technologien und Paradigmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Weiterbildung in Zeiten von Cloud Computing und Big Data ist für IT-Profis von besonderer Wichtigkeit!

Cisco, EMC und VMware werden in Zukunft in diesem Bereich kooperieren und haben eine Ausbildungs-Initiative gegründet, mit der sich IT-Profis im Bereich Rechenzentrum usw. weiterbilden sollen, um den neuen Job Anforderungen gerecht zu werden. Unternehmen werden mittelfristig auf konvergente Infrastrukturen umsteigen, auf Cloud Architekturen umstellen und sich mit der Verwaltung riesiger Datenmengen (Big Data) konfrontiert sehen. Darauf müssen Unternehmen als auch die Mitarbeiter reagieren.

Eine Frage besteht bspw. darin, wie man aus klassischen Rechenzentren virtuelle macht und auf dieser Basis anschließend Cloud-basierte Rechenzentren aufbaut. Als Systemadministrator, Datenbankadministrator oder Netzwerkadministrator muss man letztendlich verstehen, wie die einzelnen Technologien in einem Cloud Rechenzentrum zusammenspielen.

Die Ausbildungs-Initiative der drei Anbieter wird mit Ressourcen von VMware unterstützt und bietet Kursunterlagen und Zertifizierungen für Cloud Architekturen, Virtualisierung, Storage, Data Center Networking und Data Science. Die einzelnen Bereiche sind nach spezifischen Job Rollen wie Cloud Architekt, Systemadministrator, Backup und Recovery, Rechenzentrum Design und Data Scientist sortiert.

Jeder Kurs des Ausbildungsmodells hat einen vorgegeben Pfad und das Ziel, Experten auszubilden. Zum Beispiel muss ein Systemadministrator folgende Kurse belegen um zu bestehen:

  • Cloud Infrastructure und Services
  • VMware vSphere: Installieren, Konfigurieren, Verwalten
  • Cisco Data Center Unified Computing Implementation (DCUCI)

Für jemanden, der sich als Netzwerk Architekt im Rechenzentrum fortbilden möchte, benötigt die folgenden Kurse:

  • EMC Cloud Infrastructure and Services
  • Cisco Data Center Unified Fabric (DCUFD)
  • Configuring Cisco Nexus Data Center (CCNDC)

Die Kurse können entweder als ein Bundle oder einzeln absolviert werden. Die Kurse können im Frontalunterricht mit einem Kursleiter in einem Trainingszentrum, über Video oder mit einem Lehrer vor Ort beim Kunden belegt werden.

PS: Ein Blick auf die Kurse zeigt natürlich deutlich, dass man hier kein Generalist wird, sondern speziell auf die Technologien von Cisco, EMC und VMware geschult wird!


Bildquelle: http://www.competence-site.de



Terremark startet Private Cloud Service

Terremark startet einen neuen Private Cloud Services, der es Unternehmen ermöglicht die Last via Cloud Bursting in Public Clouds inkl. den Amazon Web Services auszulagern. Der Service richtet sich in erster Linie an Branchen wie Finanzdienstleistungen oder Regierungsbehörden, die zwar an Cloud Services interessiert sind, aber Public Clouds nicht nutzen können bzw. dürfen.

Der Private Cloud Service wird auf der Infrastruktur von Terremark gehostet und stellt dem Nutzer dedizierte und skalierbare Rechenleistung und Speicherplatz bereit. Zudem kann die Last auf Public Clouds wie z.B. den Amazon Web Services ausgelagert werden.

In diesem Fall wird auch vom sogenannten Cloud Bursting gesprochen, wodurch sich automatisch eine Hybrid Cloud aufspannt. Zum Beispiel sind E-Commerce Anbieter zwar daran interessiert die Verarbeitung der Daten in einer Public Cloud vorzunehmen, die Daten selbst aber in der Private Cloud gespeichert werden sollen.

Die Terremark Cloud basiert auf einem VMware Hypervisor und beinhaltet weitere Technologien von Cisco, Citrix und weiteren Herstellern.


Bildquelle: http://www.cnmeonline.com



Analyse: Die Platform-as-a-Service Umgebung von VMware Cloud Foundry

Ursprünglich startete Cloud Foundry als Plattform für das Deployment von Java Spring Anwendungen auf die Amazon Web Services. Im April 2011 folgte dann die Übernahme durch VMware, wodurch Cloud Foundry zu einem Open Source und Multi-Framework Platform-as-a-Service Angebot wurde, das eine Vielzahl von unterschiedlichen Sprachen und Laufzeitumgebungen unterstützt. Dazu gehören u.a. Java, Spring, Ruby, Scala und Node.js. VMware bezeichnet Cloud Foundry auch als ein Open PaaS, da die Plattform vom gewöhnlichen Notebook, über einen PC bis hin zu einer Public Cloud auf unterschiedlichen Systemen und Umgebungen genutzt werden kann.

Cloud Foundry ermöglicht das Multi-Cloud Deployment

Die Cloud Foundry Plattform setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Der Erste bezieht sich auf die Wahl des Frameworks, der Zweite auf die Serviceunterstützung der Anwendung und die Dritte auf das Deployment.

Die Wahl des Frameworks

Cloud Foundry unterstützt neben Spring for Java, Rails und Sinatra for Ruby und Node.js ebenfalls JVM Sprachen wie Groovy, Grails und Scala. Hinzu kommt die Unterstützung für das Microsoft .NET Framework wodurch Cloud Foundry zur ersten nicht Microsoft Plattform gehörte, auf der .NET Anwendungen ausgerollt werden konnten. Alles zusammen macht Cloud Foundry zu einem der ersten mehrsprachigen PaaS.

Services für die Anwendung

In der Cloud sind Entwickler auf zuverlässige Messaging-Systeme, NoSQL Datenbanken zusammen mit relationalen Datenbanken angewiesen. Cloud Foundry unterstützt dafür neben RabbitMQ als Messaging-System sowie MongoDB und Redis als NoSQL Datenbanken, MySQL als relationale Datenbank. Die Liste der unterstützten Dienste wächst, so hat die Plattform zuletzt eine PostgreSQL-Unterstützung erhalten.

Das Deployment

Anhand von "Micro Cloud Foundry" kann Cloud Foundry auf gewöhnlichen Notebooks oder Computer genutzt werden. Dazu beinhaltet die Micro Cloud Foundry den vollständigen Cloud Foundry Stack, mit dem virtuelle Maschinen auf einem PC oder Mac gestartet werden können. Cloud Foundry kann zudem in Private Cloud oder Public Cloud Umgebungen wie den Amazon Web Services betrieben werden. Das macht Cloud Foundry zu einem äußerst flexiblen PaaS.

Ausrollen von Anwendungen auf Cloud Foundry

Entwickler können Anwendungen entweder mit der SpringSource Tool Suite (STS) oder VMC, einer Ruby Gem Kommandozeile deployen.

Das Messaging System ist das Rückgrat von Cloud Foundry. Es handelt sich dabei um das zentrale Kommunikationssystem, über das alle Komponenten miteinander sprechen. Der HTTP Verkehr zu den einzelnen Anwendungen wird von Routern gesteuert. Diese routen die URLs zu den jeweiligen Anwendungen und übernehmen ebenfalls das Load Balancing des Verkehrs über die Instanzen.

Cloud Controller sind die Schlüsselkomponenten, die für die Verwaltung der Anwendungen zuständig sind. Sie verknüpfen die verschiedenen Services mit einer Anwendung und ermöglichen den Zugriff durch die externe REST API.

Ein Health Manager überwacht den Zustand aller ausgeführten Anwendungen. Fällt eine Anwendung aus, informiert er den Cloud Controller. Dieser ergreift die weiteren Maßnahmen.

Der ausführbare Code wird in Cloud Foundry zu Einheiten zusammengefasst und wiederum zu einem Droplet verpackt. Ein Droplet abstrahiert den zugrunde liegenden Code und stellt eine generische ausführbaren Code Einheit dar. Ein Droplet Execution Agent ist für die Ausführung des Codes innerhalb jedes Droplets verantwortlich und stellt das Betriebssystem und die Laufzeitumgebung bereit.

Fazit

Cloud Foundry ist ein schnell gewachsener und offener PaaS. Viele Hersteller haben ihre Unterstützung angekündigt und werden mit weiteren Plattformen und Services den Stack erweitern, was Cloud Foundry zu einer echten Alternative zu kommerziellen PaaS Angeboten wie Microsoft Windows Azure oder der Google App Engine werden lässt.