Tag: Streaming


Apache Storm gegen SAP Smart Data Streaming

Daten bestimmen den Pulsschlag der Unternehmen. Je langsamer und je weniger Daten fließen, umso ineffizienter kann beispielsweise eine Kundenbindung aufgebaut werden, eine Maschinensteuerung optimiert werden oder auf Notfälle reagiert werden. Denn ohne Datenströme bleibt die Echtzeitanalyse auf der Strecke mit deren Hilfe Optimierungen, Empfehlungen und Entscheidungen getroffen werden können. Für die Echtzeitanalyse von Daten gibt es am Markt einige, sich entwickelnde Technologien und auch etablierte Lösungen auf die man auch im Enterprise-Umfeld bauen kann. Um zwei Vertreter dieser Gattung einmal genauer zu beleuchten, wurden zwei unterschiedliche Kontrahenten ins Rennen geschickt. Mit der SAP Smart Data Streaming Plattform und dem Apache Storm Projekt haben wir sowohl einen sehr Enterprise-nahen Vertreter als auch einen Vertreter aus dem Open Source-Umfeld für diesen Anwendungsbereich herausgegriffen.

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Datenströme ohne Gewitter: Evolution von Apache Storm zu Heron

Datenströme sind von entscheidender Bedeutung für datenbasierte Geschäftsmodelle. Ohne einen kontinuierlichen Fluss von Daten bleibt oftmals ein Anwendungsfall ohne reale Chance hin zu einem Produkt. Für die Echtzeitanalyse von Daten gibt es am Markt einige, sich entwickelnde Technologien und auch etablierte Lösungen auf die man auch im Enterprise-Umfeld bauen kann. Eine der wichtigsten Streaming-Lösungen ist die von Nathan Marz konzipierte und mittlerweile zum Apache Projekt transformierte Lösung mit dem Namen „Storm". Diese ermöglicht eine garantierte, robuste, verteilte und fehlertolerante Verarbeitung von Echtzeitdaten in dynamisch definierbaren Topologien. Continue reading “Datenströme ohne Gewitter: Evolution von Apache Storm zu Heron” »



Amazon erweitert CloudFront mit Live-Streaming Funktion für iOS und Silverlight

Amazon hat seinen Content Delivery Network (CDN) Services um Live-Streaming Funktionen für Apples iOS und Microsofts Silverlight erweitert. Das wurde gestern im offiziellen Unternehmensblog angekündigt.

Mit Amazon CloudFront können Inhalte wie Bilder, Videos andere Mediadaten und Software so verteilt werden, dass auf sie schnell und performant zugegriffen werden kann. Dazu nutzt CloudFront, typisch für ein CDN, unterschiedliche Edge Locations in Asien, Europa, Südamerika und den USA, um die Inhalte möglichst nah an den Nutzer auszuliefern und damit die Zugriffszeit zu verkürzen.

Mit der neuen Funktion "Live Smooth Streaming for Amazon CloudFront" können Inhalte nun zusätzlich live auf Microsoft Silverlight Clients und Apple iOS Endgeräte wie iPhone, iPod Touch oder iPad streamen. Dazu werden Microsofts Live Smooth Streaming und Apples HTTP Live Streaming (HLS) Formate genutzt.

Amazon erweitert CloudFront mit Live-Streaming Funktion für iOS und Silverlight

Live Smooth Streaming Inhalte werden fragmentiert an die Clients übertragen, so dass die CloudFront Edge Server die Daten zwischenspeichern (cachen) können.

Die Clients selbst haben die Möglichkeit den aktuellen Netzwerk- und lokalen Systems-Status dynamisch zu überwachen. Sollte sich z.B. die Netzwerkleistung verschlechtern, kann der Client umgehend kommunizieren, dass das nächste Fragment mit einer niedrigeren Bitrate gesendet werden soll, um sich damit an die ändernden Bedingungen anzupassen. Laut Amazon sollen damit das Stottern, Puffern und Einfrieren des Streamings verhindert werden.

Der Stream kann über eine Amazon EC2 Instanz mit Windows IIS Media Services bereitgestellt werden. Wird der Live Stream von einem Client angefragt, lädt CloudFront den Inhalt automatisch von der EC2 Instanz, cached ihn in der Edge Location zwischen und liefert ihn an den Client aus. Um Inhalte mit Apples HLS Format zu streamen, wird auf der Amazon EC2 Instanz ein Adobe Flash Media Server 4.5 benötigt. Laut Amazon handelt es sich bei beiden Formaten aber um dieselbe Grundkonfiguration. Um die Nutzung von "Live Smooth Streaming for Amazon CloudFront" zu vereinfachen, hat Amazon ein CloudFormation Template erstellt, dass die notwendigen Ressourcen für ein Live Event bereitstellt.

Die CloudFront Preise orientieren sich an den regionalen Datentransferkosten für die jeweiligen Amazon Edge Locations, die Anzahl an HTTP-Anfragen und die Anzahl an ungültigen Anfragen. Letzteres wird verwendet, um ein Objekt aus der CloudFront Edge Location vor dem angegebenen Ablaufdatum zu entfernen.

Bspw. kosten in Europa und in den USA die ersten 10TB 0,12 US-Dollar pro Gigabyte und die weiteren 40TB 0,08 US-Dollar pro Gigabyte. Die Menge an verbrauchten Traffic wird dabei monatlich zurückgesetzt.


Bildquelle: http://www.ewdisonthen.com