Tag: Social Media


Mobile Geschäftsprozesse 2.0 – AI-basierte Bots, Chat & Social Networks

  • Das Oberziel einer jeden Digitalisierungsstrategie sind digitale & mobile Geschäftsprozesse. Die Notwendigkeit, diese zu etablieren, steht außer Frage. Vielmehr lohnt es sich für die Entscheider, den Weg dorthin genau zu evaluieren.
  • Dank neuer Chat-basierter und integrierter Arbeitsplatzkonzepte wächst eine Kommunikations- und Collaboration-Plattform heran, die einen optimalen Nährboden für neue Ideen, produktiven Austausch und ein hohes Maß digitaler Kundeninteraktion darstellt.
  • Soziale Netzwerke wie Facebook und möglicherweise auch LinkedIn & Co. sind die optimale Plattform, um die neuen Chat-based Workspaces Realität werden zu lassen.
  • Welche Rolle spielen digitale Assistenten und Bots, Chat-basierte Arbeitsplätze und Social Networks für die neue Generation der mobilen Geschäftsprozesse? Wo sollten Entscheider in 2017 bei der Umsetzung neuer digitaler Arbeitsplatzkonzepte das Augenmerk drauf legen?

Digitale und mobile Geschäftsprozesse stehen als eines der Oberziele in nahezu jedem Digitalisierungsvorhaben der Unternehmen. Viele verfolgen das ambitionierte Ziel, dass fortan die größtmögliche Zahl an Workflows und Arbeitsabläufen gestützt durch digitale Technologien und vor allem auch mobil via Tablet, Smartphone oder Wearable ausgeführt werden kann. Mobile Geschäftsprozesse schließen dann nicht ausschließlich die Mitarbeiter und deren Projektteams ein, sondern vernetzen nach Möglichkeit auch Partner & Kunden mit Personen im Unternehmen. Continue reading “Mobile Geschäftsprozesse 2.0 – AI-basierte Bots, Chat & Social Networks” »



IT Trends 2016 von Crisp Research

1) Software-Defined Products und IoT

Ob Zahnbürste, Kettensäge, Küchengerät oder Premium-Automobil. Die Produkte der Zukunft sind „Software-Defined“, sprich ein wesentlicher Teil des Produktnutzens ergibt sich aus den software-basierten Funktionalitäten, Sensorik und der Vernetzung der Geräte zu einer ganzheitlichen IoT-Lösung. Hardware und Materialeigenschaften treten zunehmend in den Hintergrund. Software-Entwicklung wird somit ein zentraler Aspekt der klassischen Produktentwicklung und des Produkt Lifecycle Managements. Dafür müssen Corporate IT und Product IT zusammenwachsen (vgl. Trend 10). In einer Welt der software-definierten und sensor-basierten Produkte werden auch die Geschäfts- und Preismodelle „programmierbar“. Diese werden zukünftig serviceorientiert, kontextbasiert und personalisiert ausgestaltet und individuelle, nutzungsabhängige Abrechnungs- und Pricing-Mechanismen in Echtzeit ermöglichen.  Continue reading “IT Trends 2016 von Crisp Research” »



Social verliert seinen Heldenstatus

Trends prägen den Technologiemarkt. Die Kommunikation. Die Produktentwicklung. Die Strategien. Manche Trends sind dabei langlebiger als andere. Analog zur volkswirtschaftlichen Forschung, wo man zwischen konjunkturellen und strukturellen Veränderungen unterscheidet. So zeichnet sich seit einigen Wochen eindeutig ab, dass der sogenannte „Social Trend“ sich dem Ende zuneigt. Erst räumt Salesforce-Chef Benioff auf der Dreamforce-Konferenz ein, dass sich das „Social Enterprise“ als kommunikativer Imperativ als Fehlschlag erwiesen hat. Kaum eine Woche später gibt F. Scott Woods, Deutschland-Statthalter von Facebook zum Besten, dass er den Begriff „Social“ nicht mehr hören mag – dieser sei „von gestern“. Continue reading “Social verliert seinen Heldenstatus” »



Marketing Automation versus Customer Experience

Willkommen im “Zeitalter des Kunden”! Das digitale Geschäft ruft und Großunternehmen jeder Couleur machen sich auf, um mittels der neuen Technologien und Kommunikationskanäle á la Social Media die Herzen ihrer Kunden und deren Geldbörsen zu erobern. In Kombination bieten eCommerce, Content Marketing, CRM, (Geo)-Targeting und Social Media wirklich gewaltige Möglichkeiten, den potenziellen Kunden immer zur richtigen Zeit, auf dem richtigen Endgerät und in der richtigen Stimmung zu erwischen, um ihm oder ihr neue Services und Produkte vorzuschlagen. Soweit zur Theorie! Continue reading “Marketing Automation versus Customer Experience” »



Mobile, Social Media und Big Data sind die Treiber des Cloud Computing

Zwei voneinander unabhängige Studien von Microsoft und SAP zeigen die besondere Bedeutung des Cloud Computing und das die Bereiche Mobile Computing, Social Media und Big Data die Treiber der Cloud sind.

"Mobile Computing, Social Media und Big Data sind die Treiber des Cloud Computing.

Eine neue Studie im Auftrag von SAP lässt Spekulationen aufkommen, das Cloud Computing, unterstützt durch die Bereiche Mobile Computing, Social Networking und Big Data, in den nächsten Jahren viel mehr Möglichkeiten aufzeigen wird, als es das Internet in seinen frühen Jahren geschafft hat.

Die Studie zeigt, das anhand des Cloud Computing bereits heute eine beträchtliche Zahl von Arbeitsplätzen in den USA geschaffen wurde und basierend auf zahlreichen Trends und Indikatoren, ein enormes Potenzial für neue Geschäfte hat und Hunderttausende neuer Arbeitsplätze schafft.

So zeigt die SAP Studie bspw., dass 11 Cloud Computing Anbieter zusammen 80.000 neue Arbeitsplätze im Jahr 2010 geschaffen haben. Zudem war das Beschäftigungswachstum bei diesen Unternehmen fast fünfmal größer als das des gesamten High-Tech-Sektors. Der Bericht zitiert dazu eine Studie der Bank of America Merrill Lynch Global, in der die Gesamtzahl der Mitarbeiter von 11 Cloud Computing Unternehmen (Amazon, Google, Netflix, OpenTable, Salesforce, Taleo, SuccessFactors, RightNow, Intuit, NetSuite und Concur) im Zeitraum von Januar 2010 bis Januar 2011 berechnet wurde. Die Gesamtzahl der Beschäftigten wuchs innerhalb dieses Jahres um 27%. So wuchs das führende Cloud Unternehmen OpenTable in diesem Zeitraum um mehr als 44%. VMware um 41% und Amazon um 31%.

Unternehmen die Cloud-Services anbieten, werden in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich einen Umsatz von durchschnittlich 20 Milliarden Dollar pro Jahr erwirtschaften, wodurch in diesem Zeitraum ca. 472.000 Arbeitsplätze in den USA und weltweit geschaffen werden könnten. Darüber hinaus werden Venture Capital-Investitionen in den Cloud Bereich für die kommenden fünf Jahren auf 30 Milliarden Dollar taxiert, die weitere 213.000 neue Arbeitsplätze allein in den USA schaffen sollen.

Eine weitere Studie von IDC im Auftrag von Microsoft kommt zu dem Ergebnis, dass Cloud Computing in den kommenden drei Jahren weltweit 14 Millionen Arbeitsplätze schaffen wird. Diese werden aber auch in Bereichen außerhalb der IT wie Marketing, Vertrieb, Finanzen, Verwaltung, Entwicklung und Dienstleistungen entstehen. Darüber hinaus werden neue Positionen entstehen wie z.B. der "Virtuelle Ressourcen Administrator" oder der "Kunden-Netzwerk Moderator".

IDC prognostiziert in den nächsten drei Jahren zudem Einnahmen durch Cloud Innovation in Höhe von 1.1 Billion Dollar pro Jahr.

Mobile Computing, Social Networking und Big Data sind die Treiber

Drei Megatrends Treiben den Bereich der Cloud-Services voran und sorgen für das Wachstum im Arbeitsmarkt.

  • Mobile Computing: Der Markt für Smartphones und Tablets wird weiter stark nachgefragt. Dadurch werden die Anfragen an die Back-Ends wie App-Stores, Datenbanken und Speicherplatz der Cloud-Services durch Mobile Anwendungen massiv steigen. Zudem ermöglichen Cloud Services Tablet und Smartphone Nutzer einen besseren Zugriff auf Informationen und anderen Daten.
  • Social Networking: Ohne Cloud Computing Technologien wäre eine so massive Skalierbarkeit und Elastizität nicht möglich um diese Webseiten zu betreiben.
  • Big Data: Cloud Infrastrukturen und Plattformen werden bei der Verarbeitung und Analyse riesiger Datenmengen auf Grund ihrer Skalierbarkeit eine große Rolle spielen.

Bildquelle: http://www.thenewnewinternet.com, http://www.emptylemon.co.uk



Microsoft erweitert sein CRM mit Social Media und verbindet es mit Office 365

Mit der Erweiterung seiner Dynamics CRM Online und On-Premise Produkte mit Facebook-und Twitter-ähnlichen Social Media Funktionen will Microsoft die Zusammenarbeit verbessern und hat zudem den CRM Cloud-Service mit Office 365 verknüpft.

Kunden, die sowohl CRM Online als auch Office 365 nutzen erhalten nun eine gemeinsame Verwaltungs-, Abrechnungs- und Provisioning-Plattform, lässt Microsoft in einer Pressemitteilung verkünden. Zusätzlich bekommt Dynamics CRM jetzt Social Media Funktionen, einschließlich Activity Feeds, ähnlich der Facebook Beiträge, die von Microsoft als konfigurierbare Echtzeit-Benachrichtigungen für wichtige Beziehungen und wesentliche Geschäftsvorgänge beschrieben werden.

Neben dem Micro-Blogging ähnlich Twitter oder der Facebook Timeline, in der ein Benutzer Statusupdates und Benachrichtigungen schreiben kann, sollen per "Conversations" die Nutzer besser zusammenarbeiten können, um darüber schneller an Informationen zu gelangen und von Erfahrungen anderer zu profitieren.

Eine weitere Funktion sind die "Automated Activity Updates", mit denen auf Basis von hinterlegten Regeln automatisch Nachrichten in die Timeline geschrieben werden, bspw. wenn ein Auftrag abgeschlossen wurde. Kollegen können einem "Activity Feed" folgen um darüber ständig informiert zu sein.

Die letzte Erweiterung sind die "Mobile Activity Feeds". Dabei handelt es sich um eine neue mobile Anwendung speziell für Microsoft Dynamics CRM, mit der Nutzer von Windows 7 Smartphones "Activity Feeds" Statusupdates auch dann verfolgen können, wenn sie nicht im Büro sind.



Salesforce.com integriert sich selbst in SAPs Kernsystem

Salesforce.com will es nun endgültig wissen und wirbt direkt um SAP Kunden. Mit Beratungs- und Intergrationslösungen stellt Salesforce.com SAP Kunden, die ein "Social Enterprise" aufbauen möchten, Services zur Verfügung, um die Force.com Platform mit SAPs Back-End Systemen zu verknüpfen.

Auf dem Unternehmensblog verkündet Salesforce im context: "Unsere Kunden haben es laut und deutlich ausgesprochen. Sie wollen die Art, wie sie mit Kunden und Mitarbeitern zusammenarbeiten, kommunizieren und Informationen austauschen, verändern. Sie wollen ihre IT von einem Cost Center zu einem Innovationstreiber und Business Enabler machen."

Nun, wir alle kennen das großspurige Denken und Guerilla Marketing von Salesforce. Aus diesem Grund sollte das Kommentar nicht überbewertet werden. Ob sich nun wirklich alle Kunden dem "Social Enterprise" zuwenden möchten oder doch zugewendet worden sind, lassen wir an dieser Stelle mal offen.

Mit Hilfe von Beratungsdienstleistungen und Integrationsservices sollen derzeitige SAP Kunden auf Basis von Force.com eigene Anwendungen entwickeln, die nahtlos mit den Daten und Prozessen im Backend von SAP integriert werden können.

Was an dieser Stelle aber wirklich durchaus interessant werden kann ist das direkte Umwerben von SAP Kunden und somit der direkte Angriff auf SAP selbst.