Tag: Service


The Digital Workplace Value – Das Millionenspiel um den digitalen Arbeitsplatz beginnt

Wissenschaftler und Philosophen, wie John Locke, beschäftigen sich schon seit fast 400 Jahren mit der Natur der Arbeit sowie ihrer Legitimation und Organisation. Zu dieser Zeit waren die Theorien noch stark auf das Eigentum und die gesellschaftliche Funktion der Arbeit ausgelegt. Spätestens aber in den letzten 150 Jahren, nach der großen Welle der Industrialisierung, wurde verstärkt der Mitarbeiter und die optimale Ausführung von Arbeit diskutiert. Eine abschließende Antwort auf die Frage nach der „optimalen Arbeitsausführung“ gibt es aber bis heute nicht. Continue reading “The Digital Workplace Value – Das Millionenspiel um den digitalen Arbeitsplatz beginnt” »



Dr. Carlo Velten als Jurymitglied der HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARDS 2014 berufen

Der 3. Hosting & Service Provider Summit wird am 09. April in der Villa Kennedy in Frankfurt, die Entscheider der Hosting Branche in Deutschland zum gemeinsamen Austausch zusammenbringen. Der Event bietet eine große Bandbreite an Formaten (Expertenpanels, One-to-One, Executive-Roundtables) zum Dialog zwischen Hostern / Internet Continue reading “Dr. Carlo Velten als Jurymitglied der HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARDS 2014 berufen” »



Intel kündigt Cloud Single Sign-On Service an

Mit einem cloud-basierten Single Sign-On Service (SSO) steigt Intel in den Markt für Authentifikation und Autorisierung Services ein und führt zunächst ein Beta Programm ein. Für die Allgemeinheit soll noch in diesem Frühjahr ein Angebot verfügbar sein.

Der cloud-basierte Single Sign-On-Service bietet cloud-basierte Authentifizierung, Autorisierung sowie Provisionierung und hat sich aus einem Produkt namens ExpressWay CloudAccess 360 heraus entwickelt, welches Bestandteil der McAfee Cloud Security Plattform war, die Intel mit der Übernahme von McAfee vor einem Jahr ebenfalls übernommen hat.

Mit dem Cloud-SSO von Intel sollen Unternehmen mittels einer cloud-basierten Lösung neue Mitarbeiter zu Systemen hinzufügen und wieder entfernen können und Anwendungen und Dienste ganzheitlich autorisieren lassen. Der Service soll mit der wachsenden Zahl von cloud-basierten SSO-Services von Sicherheits-Anbietern, einschließlich Symantec und Symplified konkurrieren.

Der Intel Cloud-SSO unterstützt die Zwei-Faktor-Authentifizierung, ist in der Lage automatisiert Software-as-a-Service Konten zu provisionieren und wieder zu entfernen und unterstützt bereits etwa 50 SaaS-Anwendungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Integration mit On-Premise Identity Repositories wie Active Directory und LDAP und Clientseitige Authentifizierung und SSO.


Bildquelle: http://www.hob.de



Was ist ein Cloud Services Brokerage?

Das Cloud Services Brokerage Modell bietet ein architektonisches-, business-, und IT-Betriebs-Modell, mit dem verschiedene Cloud Services bereitgestellt, verwaltet und adaptiert werden können. Und das sich innerhalb eines föderierten und konsistenten Bereitstellung-, Abrechnung-, Sicherheit-, Administration- und Support-Framework befindet.

Unternehmen werden damit in die Lage versetzt, ihr Cloud-Services Management zu vereinheitlichen, um damit den Innovationsgrad zu erhöhen, die globale Zusammenarbeit zu verbessern, die Betriebskosten zu senken und insgesamt besser zu wachsen. Cloud Computing Anbieter erhalten damit die Möglichkeit die Bereitstellung ihrer Cloud Services zu vereinheitlichen und ihr eigenes Services Netzwerk zu differenzieren und damit eine umfangreiche Cloud Computing Plattform bereitzustellen. Technologie-Anbieter können damit ein Ökosystem von Mehrwertdiensten aufbauen, um ihre wichtigsten Angebote zu differenzieren, die Kundenbindung erhöhen und neue Vertriebswege erschließen.

Das Ziel des Cloud Service Broker ist es, ein Proof of Concept für eine vertrauenswürdige Cloud-Management-Plattform zu präsentieren. Die Plattform soll damit das Bereitstellen von komplexen Cloud-Services für Unternehmenskunden erleichtern.

Das Cloud Service Brokerage System ist der erste Ansatz seiner Art, um der Komplexität der ganzheitlichen Cloud Adaption zu begegnen und Unternehmen das große Potential des Cloud Computing aufzuzeigen. Das Cloud Service Brokerage System nutzt die spezifischen Kundenbedürfnisse in Bezug auf die Performance, Kosten, Sicherheit, Standorte, Standards und weiterer Kriterien und prüft, ob diese zu den möglichen Services von Cloud Computing Anbietern passen. Im Anschluss erstellt und veröffentlicht der Cloud Service Brokerage den entsprechenden Dienst innerhalb der Cloud und stellt kontinuierlich sicher, dass die einzelnen Cloud-Services einwandfrei zusammenarbeiten, um die erforderlichen Unternehmensziele zu erreichen.

Was ist ein Cloud Service Broker?

Ein Cloud Service Broker ist ein Drittanbieter, der im Auftrag seiner Kunden Cloud Services mit Mehrwerten anreichert und dafür sorgt, dass der Service die spezifischen Erwartungen eines Unternehmens erfüllt. Darüber hinaus hilft er bei der Integration und Aggregation der Services, um ihre Sicherheit zu erhöhen oder den originalen Service mit bestimmten Eigenschaften zu erweitern.

Kurz:

Ein Cloud Service Broker ist eine Schicht zwischen den Cloud Anbietern und den Cloud Nutzern und bietet verschiedene Dienste wie z.B. die Auswahl, Aggregation, Integration, Sicherheit, Performance Management, usw.

Cloud Services haben in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt, was aber ebenfalls dazu geführt hat, dass die Komplexität für Unternehmen gestiegen ist, um einen geeigneten Cloud Service zu nutzen bzw. zu adaptieren. Zu den größten Hürden gehören:

  • Durch eine stetig wachsende Anzahl von Anbietern ist es schwierig den richtigen Anbieter/ Service zu identifizieren.
  • Jeder Anbieter hat seine eigene API, was zu Kompatibilitätsprobleme führt.
  • Die Kostenstruktur, Bereitstellungsoptionen usw. variieren von Anbieter zu Anbieter.
  • Es gibt verschiedene Arten von Cloud-Services: SaaS, PaaS, IaaS, etc., die zu weiteren Komplikationen in der Identifikation, Auswahl und Integration führen.
  • Die Kosten steigen parallel zur Komplexität, wenn Unternehmen mehrere Anbieter nutzen.

Was sind die Vorteile eines Cloud Service Broker?

  • Die Auswahl des besten Anbieters basierend auf den Service, Kosten und weiterer spezifischer Parameter.
  • Reduzierung der Komplexität im Bezug auf die Integration von Cloud Services in die Geschäftsprozesse unabhängig von der Anzahl der Cloud-Services und die Art der Dienste.
  • Reduzierung von Sicherheitsrisiken - kümmern sich um die Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle.
  • Reduzierung der operativen Probleme - SLAs, technische Unterstützung, Abrechnung etc. Alles über eine Oberfläche.

Ein Cloud Service Broker befindet sich hierarchisch über den Cloud Anbietern, schafft einen Mehrwert und reduziert die Komplexität und die Risiken für Cloud Computing Nutzer.

Gartner prognostiziert, dass Cloud Computing Broker Services bis zum Jahr 2015 der größte Markt von Cloud Services werden wird.


Bildquelle: theresearchpedia.com



Cloud Computing Nutzen: Hosting von Anwendungen

Vor der Einführung des Software-as-a-Service Modells (SaaS) (abgesehen von den Application Service Providern - ASP) waren Unternehmen gezwungen eigene Infrastrukturen für die Nutzung und Bereitstellung lokaler Anwendungen aufzubauen und zu warten. Mit SaaS können diese Anwendungen nun online gehostet und verwendet werden. Die Vorteile zeichnen sich auf der einen Seite durch Kosteneinsparungen auf Grund eines nutzungsabhängigen Abbrechnungsmodells, durch automatisierte Updates und Upgrades durch den Anbieter auf der anderen, sowie einer guten Integration in die eigenen bestehenden Systeme ab.

Anbieter von Software as a Service basierten Anwendungen stehen vor der Herausforderung die kostspieligen und komplexen Infrastrukturen, die für das Hosting dieser Anwendungen benötigt werden, aufzubauen sowie skalierbar und hochperformat bereitszustellen. Zumal die Nachfrage durch die Kunden mittels eines Forecast schwierig anzuschätzen ist.

Unternehmen die ihre lokalen Anwendungen in eine Cloud Computing Umgebung migrieren wollen und Anbieter die Anwendungen als SaaS in der Cloud bereitstellen möchten sehen sich Fragen gegenübergestellt, die nicht immer leicht zu beantworten sind.

Wie ist die Plattform des Anbieters bzgl. des technischen Angebots und der Umgebung ausgestattet. Genauer, kann die zu verwendene Programmiersprachen und Webplattform selbst ausgewählt werden oder werden beide vorgegeben? Findet eine Migration statt, muss geklärt werden, ob u.a. die aktuell verwendeten Betriebssysteme und Umgebungen weiter verwendet werden können, oder ob eine vollständige/ teilweise Erneuerung stattfinden muss. Welchen Einfluss habe ich bzgl. der Ressourcenverwaltung - also wie kann ich auf unterschiedliche Auslastungen durch mehr oder weniger Nachfragen an die Anwendungen Einfluss nehmen?

Wie ist die Expertise des Anbieters in dessen Cloud Umgebung ich meine Anwendungen betreiben möchte hinsichtlich einer verteilten, redundanten, hochverfügbaren und skalierbaren Infrastruktur? Kann der Anbieter sicherheitstechnische Maßnahmen bzgl. Datenschutz, Datensicherheit, Risikomanagement etc. nachweisen - ist dieser evtl. sogar durch eine unabhängige Instanz zertifiziert? Wie transparent sind die Verträge des Anbieters? Stichwort: Versteckte Kosten! Werden gesonderte Verfplichtungen mit dem Anbieter eingegangen oder müssen initial Investitionen vorgenommen werden und mögliche Anschaffungen zu finanzieren?



IBM Smart Business Services

Mit den IBM Smart Business Services bietet IBM standardisierte Services auf Basis der IBM Cloud oder Private-Cloud-Services die von IBM verwaltet werden. Zu dem Leistungsumfang gehören u.a. das Infrastrukturdesign, die Beachtung einer hohen Verfügbarkeit sowie Sicherheitsimplementierungen.

Zwei bereits definierte und veröffentlichte Angebote sind das Development und Test Workload Angebot, dazu gehört die IBM Smart Business Test Cloud und das Desktop Workload Angebot, zu welchem die IBM Smart Business Desktop Cloud gehört.

IBM Smart Business Test Cloud

Bei der IBM Smart Business Test Cloud handelt es sich um eine Privat Cloud die auf die Technologien und Konzepte der IBM Public Cloud basiert. Mit der IBM CloudBurst Hardware wird dazu die Implementierung und das Management der Cloud vorgenommen, um die vorhandene Infrastrukturen mit der IT-Topologie innerhalb der Cloud zu verbinden. IBM verspricht damit Einsparungen bei den Kapital- und Lizenzierungskosten von bis zu 75%, sowie eine Kostenreduzierung der Betriebs- und Personalkosten um bis zu 50%. Weiterhin sollen mit standardisierten und einfach bereitzustellenden Services Softwaremängel reduziert werden, die auf Grund von fehlerhaften Konfigurationen und mangelhafter Modellierung entstehen.

Funktionen und Vorteile der IBM Smart Business Test Cloud

  • Reduzierung von Personalkosten für Konfiguration, Betrieb und Überwachung durch automatisierte Self-Service-Bereitstellung.
  • Risikominderung und Verbesserung der Qualität durch ein vereinfachtes Management
  • Verringerung der Lizenzkosten.
  • Effektiverer Kapitaleinsatz und flexible Skalierung durch Virtualisierung.

IBM Smart Business Desktop Cloud

Mit dem IBM Smart Desktop Cloud können Benutzer mit einem Thin Client oder eines Desktop-PCs mit Java™ und einem Web-Browser eine Verbindung zu einem Betriebssystem (virtuelle Maschine) auf einem zentralen Server herzustellen. Als Betriebssysteme können Windows oder Linux verwendet werden, deren Desktopumgebungen vollständig standardisiert sind und als Image vorliegen.

Funktionen und Vorteile der IBM Smart Business Desktop Cloud

  • Schnelle Skalierung der IT-Infrastruktur.
  • Steigerung des Return-on-Investment (ROI) und Reduzierung des Total Cost of Ownership (TCO, Gesamtbetriebskosten), durch flexibleren Betrieb und Energieeinsparungen.
  • Abrechnung der Betriebskosten nach dem tatsächlichen Bedarf.

Quelle

  • IBM Smart Business Services


IBM Smart Business Systems

Mit den Smart Business Systems stellt IBM integrierte Plattformen für die Servicebereitstellung inkl. Managementfunktionen für Hardware, Speicher, Netze, Virtualisierung und Services bereit, mit denen Lastoptimierte Systeme aufgesetzt werden können.

Zu den aktuellen Angeboten gehören die IBM CloudBurst™ Family (IBM CloudBurst 1.1) und die WebSphere CloudBurst Appliance.

IBM CloudBurst™ Family

Bei der IBM CloudBurst™ handelt es sich um ein IBM Service Management-Paket, mit dem die vorhandene IT-Infrastruktur erweitert werden kann. Dazu zählen Hardware-, Software- und Service-Lösungen für den Einsatz einer Private Cloud.

IBM CloudBurst 1.1

IBM CloudBurst 1.1 bietet auf Basis der IBM BladeCenter®-Plattform bereits vorinstallierte und integrierte Management-Funktionen für die Verwaltung der Hardware, Middleware und vorhandener Applikationen.

Funktionen und Vorteile der IBM CloudBurst 1.1

  • Schnellere Wertschöpfung durch bereits vorinstallierte und vorkonfigurierte Umgebung.
  • Flexibilität auf Basis einer skalierbaren Plattform.
  • Self-Service-Portal zur schnellen Bereitstellung von Cloud-Services.
  • Eine zentrale Schnittstelle zur Verwaltung physischer und virtueller Workloads und Systeme.
  • Verringerung des Ausfalls des Gesamtsystems durch mehrere Redundanzebenen.
  • Steigerung der Energieeffizienz durch die Möglichkeit des aktiven Managements des Stromverbrauchs der BladeCenter.

WebSphere CloudBurst Appliance

Mit der IBM WebSphere CloudBurst Appliance kann auf virtuelle WebSphere-Images zugegriffen werden, um das Erstellen, Implementieren und Management von Anwendungsumgebungen in einer Private Cloud vorzunehmen.

Funktionen und Vorteile der WebSphere CloudBurst Appliance

  • Verringerung der Einrichtung von WebSphere-Umgebungen
  • Vordefinierte Muster und virtuelle Images
  • Überwachung der Nutzung zur Leistungsverrechnung (Abrechnung der tatsächlichen Nutzung) durch Managementberichte

Quelle

  • IBM Smart Business Systems


JungleDisk

JungleDisk ist das Cloud Storage Angebot von Rackspace Cloud. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Schicht (Applikation) zwischen dem Benutzer bzw. dem lokalen PC/Server und dem Speicherdienst Amazon S3 oder dem von Rackspace.

Die Daten können bei Amazon S3 dabei wahlweise in den USA oder Europa gespeichert werden, was sich in den Preisen und der Geschwindigkeit (Latenz/ Laufzeiten) wiederspiegelt. Die Preise der jeweiligen Angebote setzen sich aus einer festen Grundgebühr (in USD) plus dem tatsächlich genutzen Speicherplatz auf S3 zusammen. Der genutzte Speicherplatz wird dabei mit den bekannten Gebühren von Amazon S3 verrechnet. In diesem Fall ist daher auch ein Amazon AWS Account erforderlich. Man bezahlt also hier - abgesehen von der Grundgebühr - nur für den Speicherplatz, der auch wirklich genutzt wird.

Die Abbrechnung erfolgt vollständig über Amazon. Man erhält am Anfang des Monats eine Rechnung von Amazon über die Grundgebühr der JungleDisk. Die Rechnung über den genutzen Speicherplatzverbrauch findet über den Amazon AWS Account statt.

JungleDisk stellt als einer der wenigen Anbieter für die drei großen Betriebssysteme Windows, Linux und MAC native Clients zur Verfügung. Weiterhin kann der Zugriff auf die gespeicherten Daten mittels einer Weboberfläche oder des iPhones stattfinden.

Die Datenübertragung und die Daten selber sind mit einer 256 bit AES Verschlüsselung gesichert. Zusätzlich können die Buckets auf Amazon S3 mit einem weiteren Passwort geschützt werden.

JungleDisk ist, wie es auf dem ersten Blick erscheint kein reines Tools für das Backup in der Cloud. Daten können ebenfalls damit über mehrere Rechner synchronisiert werden, was die Kollaboration verbessert.

Im Folgenden werden die vier Angebote der JungleDisk, die sich in die Bereiche Business und Personal unterteilen, vorgestellt.


Business Class

Die Business Class besteht aus der Workgroup Edition und der Server Edition. Dabei ist die Workgroup Edition auf Desktop PCs von kleinen bis mittleren Unternehmen ausgerichtet, mit der Backups erstellt, sowie Daten ausgetauscht und synchronisiert werden können. Die Server Edition dient zum Backup eines Servers und verfügt über Möglichkeiten das System per Fernwartung zu verwalten.

Workgroup Edition

Mit der Workgroup Edition können Daten mittels "Master Accounts" zwischen mehreren Benutzer ausgetauscht und synchronisiert werden. Dabei werden Teamgrößen von 2 - 100 Mitgliedern unterstützt. Die Benutzer können damit auf einfache Weise miteinander zusammenarbeiten und haben Zugriff auf ihre Daten auch dann, wenn Sie gerade nicht mit dem Internet verbunden sind. Wenn eine Internerverbindung wieder vorhanden ist, werden automatische alle Änderungen mit der Cloud synchronisiert. Der Zugriff auf die Daten kann ebenfalls über eine Weboberfläche oder ein iPhone erfolgen. Zudem steht eine protable Version zur Verfügung, die von einem USB-Stick ausgeführt werden kann. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 4 USD pro Benutzer pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)

Server Edition

Die Server Edition richtet sich an Windows und Linux Server. Mit ihr stehen im Prinzip unbegrenzte Speicherkapazitäten für Backups in der Cloud zur Verfügung. Die Abbrechnung erfolgt hier nach dem pay per use Modell, es entstehen also nur Kosten für den tatsächlich genutzten Speicherplatz.

Zur Verwaltung der Backups stehen Tools für Windows, Linux und Mac Clients zur Verfügung, die auch parallel auf unterschiedlichen Maschinen genutzt werden können. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt. Weitere Funktionen sind erweiterte Kompressionsmechanismen und die Möglichkeit der Deduplication.

Preise

  • 5 USD pro Server pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)


Personal

Die Angebote aus dem Bereich Personal setzen sich aus dem Simply Backup und der Desktop Edition zusammen. Bei dem Simply Backup handelt es sich lediglich um die Möglichkeit automatisierter Backups, wobei die Desktop Edition Elemente der Workgroup Edition beinhaltet.

Simply Backup

Mit Simply Backup können die Daten auf einem Rechner zeitgesteuert und automatisiert auf Amazon S3 oder Rackspace gesichert und im Fehlerfall z.B. von der letzten Nacht oder der letzten Woche wiederhergestellt werden. Clients sind für Windows und Mac OS vorhanden. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 2 USD pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)

Desktop Edition

Die Desktop Edition beinhaltet alle Funktionen des Simply Backup und bietet darüber hinaus die Möglichkeit die JungleDisk wie eine lokale Festplatte (als Netzlaufwerk) auf dem Computer einzubinden. Somit kann direkt von und auf diesem Netzlaufwerk gearbeitet werden. Weiterhin können ausgewählte Ordner mit der JungleDisk synchronisiert werden. Damit hat man die Möglichkeit seine Daten über mehrere Rechner hinweg zu synchronisieren, da sich die Daten zentral in der JungleDisk befinden und mit dem lokalen Rechner abgeglichen werden. Somit stehen auf jedem Rechner und an jedem Ort (vorausgesetzt eine Internetverbindung ist vorhanden) immer die aktuellen Daten zur Verfügung. Der Zugriff auf die Daten kann aber auch dann erfolgen, wenn gerade keine Internetverbindung vorhanden ist, da die Daten ebenfalls lokal gespeichert werden. Ist die Internerverbindung wieder vorhanden, werden automatische alle Änderungen mit der Cloud synchronisiert. Der Zugriff auf die Daten kann ebenfalls über eine Weboberfläche oder ein iPhone erfolgen. Es stehen Clients für Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 3 USD pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)


Screenshots

Konfigurationsmenü

Auswählen der Dateien für das Backup

Backupvorgang

Activity Monitor

Wiederherstellen von Dateien

Verbindung zu einem Server herstellen


Amazon S3 Gebühren


Quelle



Glide OS

Mit eyeOS habe ich vor kurzem bereits einen Cloud Desktop vorgestellt. Heute folgt mit Glide OS nun der Zweite.

Wie bei eyeOS handelt es sich bei Glide OS in der aktuellen Version 4.0 um ein webbasiertes Betriebssystem, dass unabhängig von der Hardware und dem darauf ausgeführten "klassischen" Betriebssystem ausgeführt werden kann und auf das mit einem Standard Webbrowser zugegriffen wird. Der Zugriff kann dabei von einem gewöhnlichen PC (http://desktop.glidesociety.com/default.aspx) oder einem Smartphone (http://www.glidemobile.com/browser_index.aspx) stattfinden.

Zu folgenden Systemen ist Glide OS derzeit kompatibel:

  • Windows
  • Mac OS X
  • Linux
  • Solaris
  • Android
  • BlackBerry
  • iPhone
  • Palm Pre
  • Symbian
  • Windows Mobile

Für Android und Blackberry stehen zusätzlich proprietäre Anwendungen bereit, für iPhone/iPod Touch, sowie Palm und Symbian sollen welche folgen.

Für die Webbrowser Firefox, Internet Explorer und Chrome stehen darüber hinaus spezielle Plugins zur Verfügung.

Die Architektur von Glide OS basiert auf einem Mix aus C++, HTML, JavaScript (AJAX) und Flash Applikationen. Mit dem Glide Sync App können Daten zwischen dem Glide OS Desktop und dem lokalen PC ausgetauscht werden. Dabei werden die Daten zentral auf einem Glide OS Server gespeichert. Neben einem Programm zur Bildbearbeitung sind weitere Apps wie z.B. eine Office Suite (wobei ich eine Textverarbeitung nicht gefunden habe), ein E-Mail Client oder ein Kalender vorhanden. weitere Anwendungen inkl. Screenshots sind weiter unten zu sehen.

Glide OS ist ein zwei Versionen verfügbar. Die kostenlose bietet 30 GB Speicherplatz und kann von bis zu 6 unterschiedlichen Benutzern verwendet werden. Die Premium Variante kostet entweder $4.95 monatlich oder $49.95 pro Jahr. Das beinhaltet dann 250 GB Speicherplatz und 25 unterschiedliche Benutzer.

Screenshots & Anwendungen

Der Anmeldedialog

Der Startbildschirm nach der Anmeldung

Unter "Settings" können benutzerspezifische Einstellungen vorgenommen werden.

Mit "Draw" steht ein rudimentäres Malprogramm ähnlich Microsoft Paint zur Verfügung.

Mit dem "Address Book" können die Kontakte verwaltet werden.

Hinter "Stickies" verbergen sich Notizzettel für den Desktop.

Für die Synchronisation mit dem lokalen PC wird für jedes Betriebssystem eine spezielle Anwendung benötigt.

Mit dem "Calculator" steht auch ein wissenschaftlicher Taschenrechner bereit.

Beim Versuch den Text in der Textverarbeitung "Write" zu vergrößern, wurde meine Eingabe immer wieder gelöscht, daher nur fett!

Ein Blick auf den "Calender".

Die Präsentationsanwendung "Present".

Das Bildbearbeitungsprogramm "Photo Edit".

Mittels "Customize" kann das Aussehen des Desktops angepasst werden.

Quelle



OpenECP

Sam Johnston hat mit OpenECP (Open Elastic Computing Platform) einen Fork von Enomalys ECP entwickelt und veröffentlicht, den ich in diesem Artikel vorstelle.

Bei OpenECP handelt es sich um einen Open Source Fork von Enomaly's Elastic Computing Platform (ECP), welche im November 2009 kommerzialisiert wurde. Der Fork beinhaltetdabei die vollständige ECP und behebt darüber hinaus einige schwerwiegende Sicherheitslücken.

OpenECP ist eine Web basierte Management Plattform für Linux basierte Hypervisor, einschließlich KVM und Xen und kann dafür genutzt werden um Public und Privat Cloud Computing Umgebungen aufzubauen.

OpenECP soll immer frei verfügbar sein, weshalb es unter die Affero General Public License v3 gestellt wurde.

Funktionen

  • Unterstützung von Xen, KVM, Qemu, OpenVZ und Amazon EC2
  • Unterstützung von mehreren OpenECP Server
  • REST Web Service API
  • Ein Dashboard zur Auswertung und Steuerung (Last-Ausgleich)
  • Automatisiertes Deployment von virtuellen Maschinen

Screenshots

OpenECP Cluster Manager

OpenECP Repository

OpenECP User Manager

Quelle

Vielen Dank auch an Andre Westbunk



Enomaly's Elastic Computing Platform

Enomaly’s Elastic Computing Platform (ECP) dient Internet Carriern, Hosting-Providern und deren Kunden dazu, die Stärken von Cloud Computing, wie Flexibilität und Kosteneinsparungen zu nutzen. Mit ECP können vollständige Cloud Computing Plattformen verwaltet und Infrastrukturen on-Demand bereitgestellt werden. Weitere Möglichkeiten bestehen in der dynamischen Versorgung mit Ressourcen und der Skalierung nach Bedarf.

Enomaly's Elastic Computing Platform bietet folgende Funktionen:

Unbegrenzte Skalierbarkeit
Mit der ECP Architektur können große Cloud Plattformen über mehrere Rechenzentren in unterschiedlichen geographischen Regionen hinweg aufgebaut werden.

Eigene Konfigurationsmöglichkeiten für die optimale Anpassung an das Unternehmen
Unternehmen können, unterstützt durch eine Echtzeit-Überwachung, sowie umfangreichen Befehls- und Kontrollmöglichkeiten, ihre Cloud Infrastrukturen bzgl. Lastspitzen entsprechend anpassen.

Sicherheit trotz mehrerer unterschiedlicher Nutzer auf einer Plattform
Auf Basis von sehr fein granular einstellbaren Zugriffskontrollen kann ein Benutzer den Zugriff auf die Cloud Plattform (für Multi-User) so einstellen, dass nur die jeweils eigenen Ressourcen eingesehen und verwaltet werden können. Darüber hinaus kann ein Anbieter eine unbegrenzte Anzahl von VLANs für jeden Kunden erstellen und damit das Netzwerk zwischen mehreren Kunden so aufteilen und die Teilnetzwerke so isolieren, dass jedem Kunden innerhalb der Cloud die Privatsphäre seiner Daten garantiert wird. Ein Quota System schützt die Cloud gegen den Missbrauch.

Automatisierte Versorgung mit Ressourcen
ECP verfügt über eine Regelbasis zur automatischen Versorgung mit Ressourcen und kann damit den optimalen Standort einer virtuellen Anwendung bestimmen. Dazu stellt ECP sicher, dass ein Node einem optimalen physikalischen als auch virtuellen Standort zugeordnet ist. Weiterhin ist ECP in der Lage, ein offline Image einer virtuellen Maschine zu ändern, um den Speicherplatz, die Vernetzung, den Zustand des Clusters, etc. für schnelle Deployments und Off-Site Migrationen vorzunehmen.

Integration in vorhandene Infrastrukturen
ECP verfügt über eine API, mit der Benutzer die Verwaltung ihrer Cloud Infrastruktur automatisieren können, um z.B. externe SLAs oder andere Systeme für die Verwaltung zu integrieren. Darüber hinaus stellt ECP eine Back-Office API bereit, mit der weitere Systeme zur Ressourcenversorgung und Abbrechnung von (anderen) Anbietern integriert und administrative Aufgaben automatisiert werden können.

Integration von ECP im Rechenzentrum

Quelle



Die Microsoft Online Services

Die Microsoft Online Services sind das Software as a Service bzw. "Software plus Service" Angebot von Microsoft. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Messaging-und Collaboration-Lösungen, die in den Rechenzentren von Microsoft gehosted werden. Zu den Services gehören Microsoft Office Communications Online, Microsoft SharePoint Online, Microsoft Exchange Hosted Services, Microsoft Exchange Online und Microsoft Office Live Meeting.

Diese einzelnen Services und ihre Funktionen stelle ich in diesem Artikel kurz vor.

Microsoft Office Live Meeting
Microsoft Office Live Meeting ist eine durch Microsoft gehostete Webkonferenzlösung, mit der online und ortsunabhängig mit Kollegen und Kunden in Echtzeit z.B. für Trainingszwecke oder Veranstaltungen kommuniziert werden kann.

Zu den Funktionen gehören:

  • Webclientunterstützung
  • Anwendungs-/Desktopfreigabe und Whiteboardtools
  • Videoumschaltung auf den aktiven Sprecher
  • Videos mit mehreren Teilnehmern
  • Webkonferenzen
  • Webcamfunktionen
  • Trainings- und Veranstaltungsverwaltung
  • Veranstaltungs- und Kursregistrierung und virtuellen Vorführungsräumen

Microsoft Exchange Online
Microsoft Exchange Online ist die gehostete Messaginglösung auf Basis des Microsoft Exchange Server 2007. Mitarbeitern steht damit der vollständige Zugriff auf ihre E-Mails, Kalender, Kontakte auf unterschiedlichen Systemen wie dem Desktop-PC, Laptop oder mobilen Geräten zur Verfügung.

Zu den Funktionen gehören:

  • E-Mail-Zugriff von jedem beliebigen Ort
  • 5 GB Postfachspeicher pro Standardlizenz
  • Postfächer sind auf 25 GB erweiterbar
  • Unterstützung von Windows Mobile 6.0
  • Unterstützung von BlackBerry

Der Microsoft Exchange Server kann sowohl intern im eigenen Rechenzentrum oder extern durch Microsoft, oder als Hybrid Ansatz genutzt werden.

Microsoft Exchange Hosted Services
Die Microsoft Exchange Hosted Services dienen zur Archivierung aller E-Mails im Rahmen gesetzlicher Vorschriften. Dazu gehören ein Spam- und Malwarefilter sowie Verschlüsselungstechnologien.

Zu den Funktionen gehören:

  • Archivierung
    E-Mail-Aufbewahrung im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen
  • Ausfallsicherheit
    E-Mail-Kontinuität bei Ausfällen
  • Verschlüsselung
    Richtlinienbasierte E-Mail-Verschlüsselung
  • Schutz durch Filter
    Vielschichtiger Spam- und Virenschutz

Microsoft SharePoint Online
Bei Microsoft SharePoint Online handelt es sich um ein zentralisiertes Ressourcen und Workflowmanagement. Dabei können Dokumente, Kontakte, Kalender und Aufgaben gemeinsam von einem zentralen Standort genutzt und ausgetauscht werden und so effektiver zusammengearbeitet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht im Aufbau von Intranetseiten und Plattformen, in denen Projektteams zusammenarbeiten, Informationen freigeben, sowie Workflows für Genehmigungs-, Prüf- und Archivierungsprozesse automatisieren können. Die Verwaltung der Inhalte (Content Management) erfolgt dabei mit Microsoft Office.

Microsoft Office Communications Online
Microsoft Office Communications Online stellt eine vollständig integrierte und zentralisierte Anwesenheits- und IM-Funktionen bereit, die mit den Produkten des Microsoft Office Systems zusammenarbeiten. Dabei kann in Echtzeit mittels Text, Sprache und Video mit anderen Kollegen innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden.

Microsoft Business Productivity Online Standard Suite
Die Microsoft Business Productivity Online Suite umfasst sämtliche gehostete Lösungen von Microsoft aus dem Bereich Messaging-und Collaboration. Dazu gehören Exchange Online, SharePoint Online, Office Live Meeting und Office Communications Online.

Quelle



OpenNebula

OpenNebula ist ein Open Source Virtual Infrastructure Manager mit dem aus vorhandenen Rechenzentren jede Art von Cloud Computing Umgebung aufgebaut und bereitgestellt werden kann. In erster Linie dient OpenNebula als Tool zur Verwaltung der virtualisierten Infrastruktur des eigenen Rechenzentrums bzw. der eigenen Cluster, also der eigenen Private Cloud.

Darüber hinaus ist OpenNebula in der Lage Hybrid Clouds aufzubauen, also die eigene lokale Infrastruktur mit einer Public Cloud Infrastruktur zu verbinden/kombinieren, um die Skalierbarkeit der eigenen Umgebung noch weiter zu erhöhen. OpenNebula verfügt zusätzlich über spezielle Schnittstellen für die Verwaltung von virtuellen Maschinen, Speicherplatz und des Netzwerks von Public Clouds.

Funktionen

    Private Cloud Computing >> Virtual Infrastructure Management

    • Internal Interfaces for Administrators and Users
      Mit einer Unix ähnlichen Kommandozeile und einer XML-RPC API kann der Lebenszyklus der virtuellen Maschinen und physikalischen Server verwaltet werden. Weitere Administrationsmöglichkeiten bietet die libvirt API.
    • Steuerung
      Die Verwaltung der Arbeitslast und Zuweisung der Ressourcen kann nach bestimmten Regeln wie z.B. der aktuellen Auslastung automatisch vorgenommen werden. Des Weiteren wird der Haizea VM-based lease manager unterstützt
    • Virtualisierungsmanagement
      Es existieren Konnektoren für Xen, KVM und VMware, sowie einem generischen libvirt Konnektor für weitere Virtual Machine Manager. Die Unterstützung von Virtual Box ist in Planung.
    • Image Management
      Es sind Funktionen für den Transfer und das Clonen von Virtual Machine Images vorhanden.
    • Netzwerk Management
      Es lassen sich isolierte virtuelle Netze festlegen um virtuelle Maschinen miteinander zu verbinden.
    • Service Management
      Unterstützung von Multi Tier Services bestehend aus Gruppen von miteinander verbundenen virtuellen Maschinen und deren Auto Konfiguration während des Boot Vorgangs.
    • Sicherheit
      Die Verwaltung der Benutzer wird durch den Administrator der Infrastruktur vorgenommen.
    • Fehlertoleranz
      Eine persistente Datenbank dient zum Speichern aller Informationen der Hosts und virtuellen Maschinen.
    • Skalierbarkeit
      Tests zeigten bisher, das OpenNebula mehrere hundert Server und virtuelle Maschinen verwalten kann.
    • Installation
      Die Installation erfolgt auf einem UNIX Cluster Front-End ohne das weitere Services benötigt werden. OpenNebula wird mit Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) ausgeliefert.
    • Flexibilität und Erweiterbarkeit
      Die Architektur, Schnittstellen und Komponenten sind offen, flexibel und erweiterbar. Dadurch kann OpenNebula mit jedem aktuellen Produkt aus dem Bereich Virtualisierung, Cloud Computing oder Management Tool für Rechenzentren integriert werden.
    • Hybrid Cloud Computing

      • Cloud Plugins
        Konnektoren für Amazon EC2 und ElasticHosts.
      • Zusammenschluss
        Unterstützung für den gleichzeitigen Zugriff auf mehrere Remote-Clouds.
      • Erweiterbarkeit
        Modulare Konzepte für die Entwicklung neuer Konnektoren.

      Public Cloud Computing >> Cloud Interfaces

      • Cloud Schnittstellen für Benutzer
        Implementierung einer Teilmenge der Amazon EC2 Query API und der OGF OCCI API
      • Erweiterbarkeit
        Die OpenNebula Cloud API ermöglicht die Implementierung neuer/weiterer Cloud Schnittstellen.

    Seminare und Forschung

    Quelle



CloudBerry Backup

Das CloudBerry Online Backup ist ein Tool zum Erstellen und Wiederherstellen von Backups für Windows Betriebssysteme. Die Daten werden dazu in der Cloud von Amazon genauer auf Amazon S3 abgelegt, wodurch sie jederzeit und unabhängig zur Verfügung stehen.

Mit einem Wizard können Backups und Restores der Daten verschlüsselt erstellt werden um die Daten vor unberechtigten Zugriff zu schützen. Mit Hilfe einer Terminplanung können zeitgesteuerte Backups erstellt und jederzeit, rund um die Uhr, wiederhergestellt werden.

Auf Grund der bekannten Windows Oberfläche kann ein Backup/Restore ohne großen Aufwand vorgenommen werden. Ein weitere interessanter Aspekt ist die Ablage der Daten in der Amazon Cloud. Es wird kein CloudBerry proprietäres Format verwendet. Dadurch kann anschließend mit jedem beliebigen Amazon S3 Tool auf die Daten zugegriffen werden und ein Vendor Lock-in wird damit vermieden.

Funktionsübersicht

  • Backup Wizard
    Der Backup Wizard wird benötigt um Backups zu erstellen und zu konfigurieren. Dabei werden die Ordner und Dateien einem Backup Vorgang hinzugefügt, sowie die Art der Kompression und der Verschlüsselung konfiguriert. Des Weiteren wird damit die Vorhaltezeit des Backups und die Zeit wann das Backup durchgeführt werden soll festgelegt. Beim ersten Start müssen dazu der Amazon S3 Account, die Security Keys und ein Bucket angegeben werden, in welchem das Backup abgelegt werden soll. Wird kein Bucket angegeben, erzeugt CloudBerry Backup automatisch einen Neuen.
  • Backup Plans
    Im Bereich Backup Plans erhält man einen Überblick über die aktuell konfigurierten Backup-Jobs. Diese können hier überwacht, angehalten oder gestoppt werden. Der "Storage Capacity Monitor" zeigt, wieviel Speicherplatz aktuell für das Backup genutzt wird.
  • Storage Browser
    Mit dem Storage Browser erhält man einen Einblick in seine Backups. Hier kann nach Dateien und deren Versionsständen gesucht werden. Darüber hinaus dient der Storage Browser für das Wiederherstellen von einzelnen oder mehreren Dateien.
  • Restore Wizard
    Mit dem Restore Wizard werden einzelne Dateien oder ein gesamtes Backup wiederhergestellt.
  • Windows Home Server Plugin
    CloudBerry Backup kann über ein Plugin vollständig in die Windows Home Server Console integriert werden um ein Backup der Daten eines Windows home Servers auf Amazon S3 zu speichern.
  • Funktionen

    • Zeitgesteuerte Backups
    • Verschlüsselung der Daten
    • Versionierung der Daten
    • Differenzielles Backup
    • Wiederherstellung der Daten von einem bestimmten Zeitpunkt
    • Verifizierung des Backups
    • Erweitern des Backups mit eigenen Routinen
    • Unterstützung der C# API
    • Paralleler Datentransfer
    • Zeitplanung unabhängig vom Windows Task Planer

    Kommende Funktionen

    • Block Level backup und Restore
    • Virtual Disk - Einbinden des Amazon S3 Speicher als lokale Festplatte
    • Speicherkosten mittels http://cloudsplit.com verringern
    • Web Interface für den Zugriff auf die Daten von jedem beliebigen Ort
    • FTP Unterstützung
    • Nirvanix Storage Delivery Network Unterstützung
    • Microsoft Azure Blob Storage Unterstützung
    • Sun Cloud Storage Service Unterstützung
    • EMC Atmos Unterstützung

    Systemvoraussetzungen

    • Windows XP/2003/Vista/2008/Windows 7 (32 und 64 bit)
    • Microsoft .NET Framework 2.0
    • Amazon S3 Account

    Preise etc.

    • 29,99 $ pro Lizenz inkl. einem Jahr Support
    • Der Support für die nachfolgenden Jahre beträgt 20% des ursprünglichen Preis
    • Mengenrabatte sind erhältlich
    • Partner und Affiliate-Programm ist vorhanden
    • Für Blogger, Schulen und Non-Profit Organisationen ist CloudBerry Backup kostenlos

    Quelle

    CloudBerry Backup



    Amazon senkt die Preise für ausgehenden Traffic

    Wie ich, haben heute wahrscheinlich alle Amazon Web Service Nutzer eine E-Mail erhalten, in der Amazon ankündigt seine Preise für den ausgehenden Datentransfer rückwirkend zum 01. Februar 2010 um 0,02$ für alle Services und Regionen zu senken.

    Die neuen Preise staffeln sich nun wie folgt:

    • First 10 TB per Month: $0.15 per GB
    • Next 40 TB per Month: $0.11 per GB
    • Next 100 TB per Month: $0.09 per GB
    • Over 150 TB per Month: $0.08 per GB

    Quelle
    AWS



    20 "Software as a Service" Anbieter

    Die häufigste Frage die einem IT-Leiter gestellt wird ist, wie schnell es ihm gelingt ein neues System, z.B. ein CRM-System einzuführen. Zusätzlich darf die Implementierung nicht viel kosten und das Wartungsbudget sollte ebenfalls ein Minimum betragen.

    Durch den Einsatz von Cloud Computing Technologien können diese Vorgaben erfüllt werden. Durch die Verringerung der Infrastrukturkosten und die Erhöhung der Flexibilität, sowie der Beseitigung zeit intensiver Softwareimplementierungen und Aktualisierungen ist Software as a Service der Ideale Lösungsansatz.

    Dieser Artikel stellt 20 Anbieter und deren Produkte aus dem Bereich Software as a Service vor.

    1. Birst
    Birst bietet Cloud basierte Business Intelligence Tools für mittelständische Unternehmen und Abteilungen größerer Unternehmen, die nicht über das Budget oder die Expertise verfügen um hoch skalierbare und komplexe Business Intelligence Systeme zu betreiben. Birst hilft Unternehmen beim Datamining, dem Aufbau von Data Warehouses und dem erstellen von Analysen. Mit der Birst Live Access Funktionen können.

    Webseite: http://www.birst.com

    2. Callidus Software
    Callidus bietet on-Demand Anwendungen zur Bestimmung der Vertriebsleistung und des Vergütungsmanagements. Callidus sieht sich für die Verwaltung von Verkaufsprovisionen zuständig, wie es Saleforce.com für das CRM Geschäft ist. Mit den Anwendungen können Unternehmen ihr Vergütungssystem für Arbeitnehmer, Wiederverkäufer, Zwischenhändler und Vertriebspartner organisieren.

    Webseite: http://www.callidussoftware.com

    3. FinancialForce.com
    FinancialForce.com folgt dem Salesforce.com Model. Das liegt auf der einen Seite wohl daran, dass Salesforce eine Minderheitsbeteiligung an FinancialForce hält. Auf der anderen Seite entwickelt FinancialForce seine Anwendungen auf der Cloud Computing Plattform Force.com, die ebenfalls Salesforce gehört. Mit den Anwendungen von FinancialForce können komplexe Finanz-Prozesse verarbeitet werden.

    Webseite: http://www.financialforce.com

    4. Google
    Mit seinen Google Apps stellt Google eine vollständige Office Suite zur Verfügung. Die Grundversionen sind kostenlos. Mit der Google Apps Premier Edition steht mittlerweile aber auch eine kommerzielle Version mit erweiterten Funktionen zur Verfügung. Im vergangenen Jahr hat bereits die Stadt Los Angeles damit begonnen seine Office Suite sowie E-Mail und sonstige Kollaborationssoftware zu Google Apps zu migrieren.

    Webseite: http://www.google.com/apps

    5. IBM
    Mit der LotusLive suite bietet IBM eine Sammlung von on-Demand Kollaborations- und Kommunikationsanwendungen vergleichbar mit Microsoft Office und Google Apps an.

    Webseite: http://www.ibm.com

    6. InContact
    InContact ist Anbieter von on-Demand Call Center Lösungen. Zu den Angeboten zählen Sprachserver und automatische Kurzwahl, sowie Computer Telephony Integration (CTI) und Tools zur Verwaltung des Personals innerhalb eines Call Center.

    Webseite: http://www.incontact.com

    7. Intacct
    Intacct bietet on-Demand Lösungen zur Finanzverwaltung und dem Rechnungswesen für Unternehmen von 25 bis 1.000 Mitarbeitern und steht damit in direkter Konkurrenz zu Microsoft, NetSuite und Sage.

    Webseite: http://www.intacct.com

    8. LiveOps
    LiveOps steht in direkter Konkurrenz zu InContact. Neben Lösungen für große Call Center bieten betreiben sie zusätzlich ein Netzwerk von über 20.000 unabhängigen Call Center Agents die von zu Hause arbeiten und auf die Call Center Lösungen zugreifen.

    Webseite: http://www.liveops.com

    9. MyDials
    MyDials gehört zu dem Bereich der on-Demand Business Intelligence Lösungen. Der Fokus liegt auf der Auswertung von Key Performance Indicator (KPI). MyDials Lösungen bieten Schnittstellen zu allen gängigen ERP, CRM und SCM Anwendungen.

    Webseite: http://www.mydials.com

    10. NetSuite
    NetSuite bietet integrierte on-Demand ERP, CRM und E-Commerce Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen, um ihnen damit die Möglichkeiten der Prozessautomatisierung zu bieten, die normalerweise nur Großunternehmen haben. NetSuite bietet darüber hinaus ein SuiteCloud Ecosystem an, in dem diverse Entwicklungstools und ein Markt für Anwendungen vorhanden sind.

    Webseite: http://www.netsuite.com

    11. Oracle
    Im Jahr 2006 kaufte Oracle Siebel und damit ebenfalls den von Siebel im Jahr 2003 eingeführten CRM SaaS Bereich. Oracle bietet derzeit Oracle CRM On Demand als SaaS Lösung und Oracle Siebel CRM für den Eigenbetrieb an. Unternehmen haben mittels der Oracle Application Integration Architecture und der Oracle Fusion Middleware die Möglichkeit beides zu nutzen und miteinander zu verbinden.

    Webseite: http://www.oracle.com

    12. PivotLink
    Mit 15.000 Kunden und 2 Millionen Analysen gehört PivotLink zu den größten Anbietern aus dem Bereich der Business Intelligence Anwendungen. Mit dem PivotLink Gadget können Business Intelligence Funktionen zu Google Apps hinzugefügt werden.

    Webseite: http://www.pivotlink.com

    13. QlikTech
    Die QlikView Business Intelligence Lösungen von QlikTech können im eigenen Rechenzentrum, aus der Cloud oder auf mobilen Endgeräten bereitgestellt werden. Seit der QlikView 9 können große Datenmengen in Echtzeit analysiert werden.

    Webseite: http://www.qlikview.com

    14. Salesforce.com
    Salesforce.com ist der bekannteste Anbieter von CRM SaaS Anwendungen und bedeutete für viele Unternehmen den Einstieg ins Cloud Computing. Mit der Force.com Plattform und der dahinter bestehenden Infrastruktur sowie den vielen Entwicklungstools bietet Salesforce seinen Kunden ein riesiges Angebot.

    Webseite: http://www.salesforce.com

    15. SAS Institute
    Das SAS Institute ist der Marktführer im Bereich Business Intelligence und Analyse-Software. Zu den Dienstleistungen gehören einfache Auswertung bis hin zu komplexen Datenanalysen. Neben on-Demand Lösungen für das Marketing Kampagnen Management investiert SAS enorm in seine Infrastruktur, um auch das Auswerten riesiger Datenmengen auf Basis von Software as a Service anbieten zu können.

    Webseite: http://www.sas.com

    16. SugarCRM
    Mit Sugar Express bietet SugarCRM seit Mai 2009 eine on-Demand Version seiner CRM Anwendung für kleine bis mittlere Unternehmen. Im September 2009 startete SugarCRM mit seiner Sugar Community Edition, mit der Entwickler auf Amazon's Elastic Compute Cloud Anwendungen für SugarCRM entwickeln, testen und bereitstellen können.

    Webseite: http://www.sugarcrm.com

    17. Taleo
    Taleo bietet on-Demand Lösungen zur Personalverwaltung. Mit Taleo 10 stehen nun auch Schnittstellen für den Zugriff auf Soziale Netzwerke wie LinkedIn und Facebook zur Verfügung.

    Webseite: http://www.taleo.com

    18. Xactly
    Xactly stellt Verkaufsleitern on-Demand Lösungen zur Kontrolle, wie gut die Quoten der Vertriebsmitarbeiter sind. Zusätzlich können mit den Lösungen die Vergütungen verwaltet und neue Vertriebsgebiete definiert werden. Die Xactly Business Solutions Software ist übrigens auf der Force.com Plattform von Salesforce entwickelt worden.

    Webseite: http://www.xactlycorp.com

    19. Zlago
    Zlago stellt vollständige Unternehmenslösungen- und Anwendungen für den Arbeitsplatz in seiner Cloud bereit. Dazu gehören E-Mail, Backup-Lösungen, Sicherheitslösungen, Speicherplatz und weitere spezielle Unternehmensanwendungen.

    Webseite: http://www.zlago.com

    20. Zoho
    Zoho wurde bereits im Jahr 1996 gegründet und verfügt mittlerweile über 21 Cloud Anwendungen. Dazu gehören u.a. eine Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, CRM-Tools und eine Software für das Projektmanagement. Um Zoho zu nutzen muss kein vollständiger Wechsel stattfinden. Mittels zahlreicher Schnittstellen können die Anwendungen von Zoho in alle gängigen Anwendungen von Microsoft Office und Sharepoint oder Google Apps (z.B. das Projektmanagement) integriert werden. So kann der Wechsel eines Unternehmens in die Cloud langsam vorgenommen werden.

    Webseite: http://www.zoho.com

    Quelle
    ChannelWeb



    Dienste in der Cloud

    Innerhalb der Cloud existieren drei unterschiedliche Möglichkeiten wie Dienstleistungen bereitgestellt werden können. Da sie aufeinander aufbauen wird in diesem Zusammenhang auch von Schichten (Englisch: layers) gesprochen. Anhand dieses Drei-Schichten Modells ergeben sich neue Möglichkeiten für per pay use Geschäftsmodelle.

    Dienste in der Cloud
    Dienste in der Cloud [1]

    [1] Microsoft Press
    Cloud Computing mit der Microsoft Plattform
    Microsoft Press PreView 1-2009



    Was ist Cloud Computing?

    Geschichte

    Die grundlegenden Ideen und Konzepte des Cloud Computing reichen bis in die 1960er zurück. Schon damals hatte Prof. John McCarthy die Idee entwickelt Rechenleistung und Anwendungen als Utility der Öffentlichkeit gegen eine Nutzungsgebühr bereitzustellen. Dass der Durchbruch erst heute bevorsteht, hängt mit den technischen Voraussetzungen zusammen, die zur damaligen Zeit einfach noch nicht gegeben waren.

    Kurz zusammengefasst beginnt die Entwicklung zum heutigen Cloud Computing in den 1960er mit dem Utility Computing, dessen Idee darin besteht, IT-Dienste und Rechenleistung nach Verbrauch abzurechnen. Dazu gesellten sich die Application Service Provider (ASP), die als Dienstleister über eine Datenverbindung Anwendungssoftware wie z.B. ein CRM-System (Customer Relationship Management) anbieten, das von einem Kunden gegen eine Nutzungsgebühr gemietet werden kann. Die oben bereits angesprochenen Probleme führten dazu, dass der Hype wieder abnahm und erst um 2000 herum unter dem neuen Namen Software as a Service (SaaS) wieder aufgenommen wurde. In den 1990er kam die Idee des Grid Computings auf, das als ein Ersatz für Supercomputer verstanden werden kann, indem verteilte Rechnerleistung nach Bedarf bezogen wird.

    Cloud Computing - Historische Entwicklung

    Der serviceorientierte Ansatz aus dem Bereich des Utility Computing und den Bereichen der ASP/ SaaS + dem technischen Ansatz des Grid Computings ergeben in der Summe das, was wir heute unter Cloud Computing verstehen.

    Definition

    Cloud Computing symbolisiert den service- und anwendungsorientierten Trend der heutigen Informationstechnologie, bei dem verteilte und hoch skalierbare Infrastrukturen über das Internet von einem oder mehreren Providern adaptiert werden können und Anwendungen und Dienste an jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar sind.

    Erwartungen

    Unternehmen können durch den Einsatz von Cloud Computing ihre IT-Gesamtausgaben deutlich reduzieren und die Qualität, Sicherheit aber vor allem ihre Arbeitsabläufe messbar steigern. Cloud Computing Anbieter können Skaleneffekte nutzen, indem sie ihre Kosten über eine große Anzahl von Kunden verteilen und haben damit die Möglichkeit die Investitionen in den Betrieb und die Sicherheit (Daten- und Zugangssicherheit) ihrer Rechenzentren im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentrums Betreibern zu erhöhen.