Tag: SaaS


Zusammenarbeit in der virtuellen Business Lounge

Mit der forcont factory FX | Business Lounge möchte die forcont business technology GmbH aus Leipzig die Zusammenarbeit verbessern. Die webbasierte Anwendung ist eine kollaborative Enterprise Software für das agile Kommunikations- und Entscheidungsmanagement in der Cloud.

Über eine Online-Plattform erlaubt die Anwendung Mitarbeitern und Außenstehenden die zeit- und ortsunabhängige Organisation und gemeinsame Arbeit an unternehmensweiten Aufgaben. Durch die Bündelung von Funktionalitäten aus Collaboration, Dokumenten- und Projektmanagement in einer Software liefert forcont einen Mehrwert für Mitarbeiterteams: Diese können sich nicht nur über Aufgaben austauschen oder einzelne Aufträge abarbeiten, sondern erhalten in einer einheitlichen Oberfläche auch Zugriff auf all ihre Projekte in jeder Prozessstufe, auf alle beteiligten Personen, alle notwendigen Dokumente und auf eine breite Palette an intuitiv nutzbaren Funktionen. Die Business Lounge führt das im Unternehmen verteilte Know-how für eine effiziente Projektarbeit zusammen – ohne die IT-Ressourcen zu belasten.

Über die Startoberfläche erhält der Nutzer Zugriff auf sechs übersichtlich gestaltete Bereiche: den eigentlichen Projektraum; ein persönliches Konto zur Verwaltung der eigenen Daten und Termine; eine Bibliothek, in der Ergebnisse und Dokumente auch anderen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden können; den Bereich Entscheidung, in dem Dokumente geprüft und freigegeben werden können; und schließlich die zwei Bereiche Nachrichten und Kontakte. Alle Bereiche sind über eine Sidebar miteinander verknüpft.

Ein weiteres Feature sind die integrierten Dokumentenmanagement-Funktionen. So bietet die Business Lounge im Bereich Bibliothek und auch innerhalb des Projektraums Möglichkeiten, um unterschiedlichste Dokumente den diversen Aufgaben zuzuordnen, zu bearbeiten, sicher abzulegen oder um sie mit Berechtigungsstufen zu versehen und sie anderen Mitarbeitern oder Freischaffenden zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen sind unter http://www.forcont.de/produkte/business-lounge zu finden.



Sponsored Topic: CentralStationCRM – Kontakt- und Kundenmanagement aus Deutschland

Kontakt- und Kundenmanagement oder CRM (Customer Relationship Management) wird auch für kleine Unternehmen immer wichtiger. CRM Systeme wie CentralStationCRM bieten dabei einen einfachen und unkomplizierten Einstieg in die professionelle Pflege seiner Kundenbeziehungen.

Darauf kommt es im Kundenkontakt an

Bei der zunehmenden Komplexität und Geschwindigkeit im Arbeitsalltag ist es umso wichtiger, dass man adäquat auf die Fragen seiner Kunden und Partner reagieren kann. Sei es im persönlichen, telefonischen oder elektronischen Kontakt via E-Mail - ein guter und kompetenter Service gegenüber seinen Kunden ist die Basis für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Die Grundlage dafür ist eine solide Informationsbasis. Zum einen müssen relevante Informationen, wie der Grund des letzten Gespräches firmenweit verfügbar sein, falls der jeweilige Kollege gerade einmal nicht erreichbar ist. Zum anderen muss man sich möglichst einfach und schnell zurecht finden.

Gerade für KMU gilt: Weniger ist mehr

Bei der Einführung einer neuen Cloud Software wie einem CRM System verändert sich eines nicht im Vergleich zu klassischer Software: Die Lösung sollte so einfach und intuitiv verständlich wie möglich sein. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die klare Eingrenzung des Funktionsumfangs. Gerade in kleinen Unternehmen sollte die Einführung möglichst ohne große Schulungsaufwände und Einarbeitungszeiten über die Bühne gehen, vielmehr sollte eine neue Lösung nach den ersten Tagen bereits eine spürbare Verbesserung des Arbeitsalltags mit sich bringen.

CentralStationCRM: Einfaches CRM für kleine Unternehmen

Die Cloud Lösung CentralStationCRM richtet sich klar an kleine Unternehmen ab dem ersten Mitarbeiter. Der Funktionsumfang und der Aufbau des Systems verfolgt einen sehr qualitativen Ansatz der Kontaktpflege und legt weniger wert auf Auswertungen und Berichte. Dadurch können die Eingabemasken deutlich verschlankt werden und der Blick des Anwenders liegt auf den wesentlichen Funktionen und Aufgaben im Zusammenhang mit den eigenen Kunden und Kontakten.

Neben der Dokumentation von Gesprächen oder E-Mails unterstützt CentralStationCRM bei der Aufgabenverteilung im Team und schafft Transparenz in den Kundenbeziehungen. Angebotsdaten oder sonstige Kundeninformationen sind so immer verfügbar und abrufbereit, ganz gleich ob der verantwortliche Kollege gerade im Urlaub oder in einer Besprechung ist.

CentralStationCRM ist der Begleiter in der täglichen Arbeit und kann die Vorteile der Cloud insbesondere bei der mobilen Nutzung ausspielen. So können die Kundendaten auch über mobile Endgeräte wie iPad, iPhone, Android Smartphones und mehr in Echtzeit abgerufen werden. Für Entwickler bietet 42he eine API, die mit diversen Ressourcen ausgestattet ist und die Programmierung von Erweiterungen zulässt.

Über 42he

42he entwickelt Produktivitätslösungen für kleine Teams und Unternehmen in der Cloud. Dazu gehören neben der CRM Software CentralStationCRM noch ein Projektmanagement System sowie eine Branchenlösung für die Gastronomie. Hier geht es um die CRM Lösung CentralStationCRM.


Was ist ein Sponsored Topic?




Servicearten des Cloud Computing (Redux)

Im Cloud Computing existieren grundsätzlich drei verschiedene Arten Dienstleistungen bereitzustellen. Da diese aufeinander aufbauen, wird in diesem Zusammenhang auch von Schichten gesprochen. Anhand dieses Drei-Schichten Modells ergeben sich Möglichkeiten neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Infrastructure-as-a-Service

Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bildet die unterste Schicht des Cloud Computing Service-Modells. Sie ist die Grundlage und stellt die grundlegenden Dienste wie Speicherplatz und Rechenkapazität bereit. Hier wird die Basis-Infrastuktur wie Hardware für Server, Speicherplatz aber auch Router und Switches – mittels Virtualisierung – bereitgestellt. Die gesamte Infrastruktur ist so skaliert, dass sie in Zeiten von Spitzenlast dynamisch erweitert wird und somit unterschiedlichen Auslastungen angepasst werden kann. Bei IaaS ist der Drittanbieter lediglich für die Bereitstellung und Wartung der Hardware zuständig. Alle anderen benötigten Ressourcen wie z.B. das Betriebssystem, Anwendungen etc. obliegen dem Kunden.

Platform-as-a-Service

Platform-as-a-Service (PaaS) bildet die mittlere Schicht des Cloud Computing Service-Models und ist dafür zuständig, eine transparente Entwicklungsumgebung bereitzustellen. Dabei stellt der Drittanbieter eine Plattform zur Verfügung, auf der (Web)-Anwendungen entwickelt, getestet und gehostet werden können. Die Applikationen werden anschließend auf der Infrastruktur des Anbieters ausgeführt und nutzen dessen Ressourcen. Der vollständige Lebenszyklus einer Anwendung kann darüber vollständig verwaltet werden. Über APIs können die Dienste auf der Plattform des jeweiligen Anbieters angesprochen werden. Der Vorteil besteht darin, dass vor allem kleine Unternehmen ihre Entwicklungsinfrastruktur auf ein Minimum beschränken können. Sie benötigen lediglich einen Desktop-PC, einen Web-Browser, evtl. eine lokale IDE, eine Internetverbindung und ihr Wissen, um Anwendungen zu entwickeln. Der Rest obliegt dem Drittanbieter, der für die Infrastruktur (Betriebssystem, Webserver, Entwicklungsumgebung etc.) verantwortlich ist.

Software-as-a-Service

Software-as-a-Service (SaaS) ist die oberste Schicht des Cloud Computing Service-Modells. Sie stellt dem Anwender vollständige Anwendungen bereit. Dadurch kann sie als eine Art Distributionsmodell verstanden werden, bei dem die Nutzung von Software über das Internet von einem Drittanbieter angeboten wird. Der Drittanbieter übernimmt dabei u.a. Hosting und die Wartung der Software. Für den Anbieter besteht der Vorteil darin, dass nur eine Instanz einer Software auf den Servern bereitgestellt werden muss, welche unzählige Anwender gleichzeitig nutzen können. Wird die Software auf einen aktuellen Stand gebracht, genügt ein Update Vorgang an zentraler Stelle und die Software ist für alle Anwender gleichzeitig aktuallisiert. Der Vorteil für den Anwender besteht darin, dass lediglich – wie schon bei PaaS – nur ein Desktop-PC, ein Web-Browser und eine Internetverbindung ausreichen um z.B. Dienste wie E-Mail, Office Anwendungen oder sogar ERP-Systeme nutzen zu können. Die Anschaffung und Wartung großer Serverlandschaften bzw. Softwarepakete entfällt ebenso wie das Updaten der lokalen Anwendungen. Der Drittanbieter sorgt immer für einen aktuellen Stand der Software und stellt die gesamte Infrastruktur für das Hosting der Software bereit. Dazu gehören auch das Speichern von Dateien (Dokumenten) auf den Servern des Anbieters. Der Anbieter ist demnach für alle notwendigen Bereiche des Betriebs wie Verfügbarkeit, Backup, Redundanzen und auch die Stromversorgung verantwortlich.



Cloud Computing ist die Chance für Unternehmen ihre Insellösungen aufzuräumen

Es gibt viele Anwendungsbereiche, mit denen Cloud Computing einem Unternehmen helfen kann agiler, effizienter, kostentransparenter usw. zu arbeiten und sich gegenüber dem Mitbewerb den einen oder anderen Vorteil zu verschaffen. Dafür stehen mit Cloud Services à la SaaS, PaaS und IaaS bereits viele interessante Lösungen bereit.

Für die reinen Cloud Computing Nutzer muss daher zunächst exakt evaluiert werden, wo Cloud Computing tatsächlich helfen kann. Heißt also sich einen Marktüberblick zu verschaffen und schauen: Was gibt es, was kann ich für mich gebrauchen und inwieweit ist der Service kompatible und integrierbar. Denn es gibt durchaus Bereiche, wo Cloud Computing keinen Sinn macht. Die gesamte Infrastruktur per IaaS in die Cloud zu verlagern kann so bereits das Ende bedeuten - nicht technischer, aber finanzieller Natur. Also, nicht alles macht Sinn, aber es gibt dennoch viele Bereiche wo Cloud Computing wirklich nützlich ist. Nehmen wir SaaS oder PaaS. Office Anwendungen und CRM Systeme werden von jedem Berater als erstes genannt. Logisch, ist auch einfach zu identifizieren und sehr naheliegend. ;) PaaS Angebote sind ebenfalls sehr attraktiv. Speziell wenn bspw. mal kurz eine cloudfähige PHP oder Java Anwendung getestet werden soll oder ein Startup seine Ideen kostengünstig umsetzen möchte.

Schwieriger wird es allerdings, wenn mehr als nur Office und CRM in die Cloud bewegt werden sollen. Viele Unternehmen sind mit proprietären Eigenentwicklungen unterwegs die für die Cloud neu entwickelt werden müssen oder die einzelnen Systeme sind so ineinander integriert, dass der Aufwand einfach zu hoch wäre. Vielleicht haben an dieser Stelle genau die Unternehmen den entscheidenden Vorteil, die noch über eine große Anzahl von Insellösungen (einzelne Systeme die z.B. nicht kompatible zueinander sind) verfügen. Insellösungen sind von Beratern grundsätzlich verpönt und führen zu ein enormes Maß an Beratungsbedarf und $$$! ;) Bitte nicht falsch verstehen! Ich bin ebenso der Ansicht, dass IT-Systeme nur dann harmonisch miteinander zusammenarbeiten, wenn die Schnittstellen klar definiert und eine vollständige Integration vorgenommen wurde.

Dennoch: Unternehmen mit Insellösungen haben es nun einfacher ein Einzelsystem dieser Insellösung gegen einen Cloud Service auszutauschen, um darüber sukzessive ein vollständig integriertes (Gesamt)-System von mehreren Cloud Services zu erhalten.



Salesforce.com stellt fünf neue Services für die Erstellung von Cloud 2-Apps vor

Mit Appforce, Siteforce, VMforce, ISVforce und Heroku hat salesforce.com fünf neue Cloud Plattform Services für die Erstellung von Cloud 2-Apps vorgestellt. Force.com 2 beseitigt dabei Hardware- und Softwarekomplexität und ermöglicht Unternehmen und ISVs, Anwendungsentwicklungsprojekte zu beschleunigen.

  • Appforce - Kollaborative Apps für verschiedene Abteilungen
    Appforce hilft Unternehmen leistungsfähige und skalierbare Apps für alle Abteilungen zu erstellen. Nutzer können Formulare anlegen, Reports anpassen, Unternehmensprozesse visuell abbilden und gleichzeitig sicher stellen, dass diese messbar und prüffähig sind. Und sie können über Salesforce Chatter zusammenarbeiten.
  • Siteforce - Pixelgenaue Erstellung von Webseiten ohne Code
    Die Erstellung von Webseiten ist oft langwierig und mühsam und fordert kontinuierlich neue Landing Pages, Produkte und Kampagnen. Zusätzlich stehen Entwickler heute vor der Herausforderung, soziale, mobile und Echtzeit-Funktionen zu integrieren. Siteforce gibt Anwendern die Werkzeuge an die Hand, um einfache Änderungen vornehmen zu können. Web-Entwickler haben die Möglichkeit, schnell leistungsstarke Seiten zu liefern. Siteforce macht es einfach, in Echtzeit Seiten zu entwerfen, Inhalte zu verwalten und vorgefertigte Komponenten wiederzuverwenden.
  • VMforce - Der Weg für Java-Entwickler in die Cloud
    VMforce, die salesforce.com-Partnerschaft mit VMware, ermöglicht es 6 Millionen Java-Entwicklern, ihre bestehende Java-Expertise sowie die Vorteile des Cloud Computings einzusetzen und neue, mobile und soziale Echtzeit-Anwendungen für Unternehmen in der Cloud zu erstellen. Mit VMforce können Entwickler ihre Java-Anwendungen direkt auf Force.com laufen lassen, die beliebten Java-Entwicklungsumgebungen Spring Framework und Eclipse IDE nutzen und offene Standards, wie zum Beispiel JPA für die Entwicklung von Javaanwendungen für Unternehmen verwenden. VMforce ist derzeit für ausgewählte Kunden als Beta-Programm verfügbar.
  • Heroku - Die Ruby Cloud Application-Plattform
    Heroku ist die führende Ruby Platform-as-a-service, die von Beginn an in einer offenen Umgebung erstellt wurde, um die Vorteile der Programmiersprache nutzen zu können. Ruby ist die führende Sprache für die Erstellung einer neuen Generation von Apps. Diese sind sozial, kollaborativ und ermöglichen Echtzeit-Zugang zu Informationen über mobile Endgeräte. Heroku ist heute Grundlage für mehr als 105.000 Apps.
  • ISVforce - Ermöglicht ISVs die Erstellung und Bereitstellung von multi-tenant Cloud-Apps
    ISVforce bietet ISVs umfassende Services für Anwendungsentwicklung, Tests und Bereitstellung, automatische Upgrade-Möglichkeiten, den AppExchange-Marktplatz für Cloud Apps sowie eine Echtzeit-Konsole zur Überwachung der Nutzung durch Kunden. ISVforce legt all diese Services hinter jede ISV App. Führende ISVs wie Blackboard, BMC und CA nutzen ISVforce um Anwendungen zu erstellen und zu liefern.


Cloud Computing Nutzen: Hosting von Anwendungen

Vor der Einführung des Software-as-a-Service Modells (SaaS) (abgesehen von den Application Service Providern - ASP) waren Unternehmen gezwungen eigene Infrastrukturen für die Nutzung und Bereitstellung lokaler Anwendungen aufzubauen und zu warten. Mit SaaS können diese Anwendungen nun online gehostet und verwendet werden. Die Vorteile zeichnen sich auf der einen Seite durch Kosteneinsparungen auf Grund eines nutzungsabhängigen Abbrechnungsmodells, durch automatisierte Updates und Upgrades durch den Anbieter auf der anderen, sowie einer guten Integration in die eigenen bestehenden Systeme ab.

Anbieter von Software as a Service basierten Anwendungen stehen vor der Herausforderung die kostspieligen und komplexen Infrastrukturen, die für das Hosting dieser Anwendungen benötigt werden, aufzubauen sowie skalierbar und hochperformat bereitszustellen. Zumal die Nachfrage durch die Kunden mittels eines Forecast schwierig anzuschätzen ist.

Unternehmen die ihre lokalen Anwendungen in eine Cloud Computing Umgebung migrieren wollen und Anbieter die Anwendungen als SaaS in der Cloud bereitstellen möchten sehen sich Fragen gegenübergestellt, die nicht immer leicht zu beantworten sind.

Wie ist die Plattform des Anbieters bzgl. des technischen Angebots und der Umgebung ausgestattet. Genauer, kann die zu verwendene Programmiersprachen und Webplattform selbst ausgewählt werden oder werden beide vorgegeben? Findet eine Migration statt, muss geklärt werden, ob u.a. die aktuell verwendeten Betriebssysteme und Umgebungen weiter verwendet werden können, oder ob eine vollständige/ teilweise Erneuerung stattfinden muss. Welchen Einfluss habe ich bzgl. der Ressourcenverwaltung - also wie kann ich auf unterschiedliche Auslastungen durch mehr oder weniger Nachfragen an die Anwendungen Einfluss nehmen?

Wie ist die Expertise des Anbieters in dessen Cloud Umgebung ich meine Anwendungen betreiben möchte hinsichtlich einer verteilten, redundanten, hochverfügbaren und skalierbaren Infrastruktur? Kann der Anbieter sicherheitstechnische Maßnahmen bzgl. Datenschutz, Datensicherheit, Risikomanagement etc. nachweisen - ist dieser evtl. sogar durch eine unabhängige Instanz zertifiziert? Wie transparent sind die Verträge des Anbieters? Stichwort: Versteckte Kosten! Werden gesonderte Verfplichtungen mit dem Anbieter eingegangen oder müssen initial Investitionen vorgenommen werden und mögliche Anschaffungen zu finanzieren?



Fallbeispiel: Cloud Computing im Unternehmenseinsatz

Um die Möglichkeiten des Cloud Computing im Unternehmenseinsatz darzustellen, wird am Beispiel eines fiktiven Unternehmens, der Spielwaren GmbH, die IT-Infrastruktur analysiert und ein Handlungskonzept für die Migration in die Cloud vorgestellt.

Ausgangssituation

Die Spielwaren GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit vier Standorten in Deutschland, den USA, China und Indien. Das Unternehmen erzielt mit seinen knapp 3.500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von ca. 1 Milliarde US Dollar pro Jahr. Die IT-Umgebung des Unternehmens wurde in den letzten Jahren weitestgehend nur dann aktualisiert, wenn die Notwendigkeit durch Ausfall eines Servers oder ähnliches bestand. Die Systemumgebung setzt sich wie folgt zusammen.

  • Customer Relationship Management: Microsoft Dynamics CRM
  • Enterprise Resource Planing: Microsoft Navision
  • Verzeichnisdienst/ Domain Controller: Microsoft Active Directory Services
    (ADS)
  • Kommunikationsserver/ E-Mail-Server: Microsoft Exchange 2000
  • Applicationserver: Microsoft Windows 2000 Server
  • Fileserver: Microsoft Windows 2000 Server (für Office Dokumente)
  • Webserver: Microsoft Internet Information Server
  • Betriebssysteme: Windows 2000 Professional
  • Anwendungssoftware: Microsoft Office 2000

Die Kommunikation der Standorte findet über SDSL VPN-Verbindungen statt. Die beschriebene Systemumgebung gilt für jeden Standort. Eine Skizze der IT-Infrastruktur ist in der folgenden Graphik illustriert.

Ausgangssituation der Spielwaren GmbH

Analyse der IT-Umgebung

Eine Analyse der IT-Infrastruktur führte zu folgendem Ergebnis.

  • Microsoft Dynamics CRM: ok
  • Microsoft Navision: veraltet
  • Microsoft Active Directory Services: ok
  • Microsoft Exchange 2000: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Microsoft Windows 2000 Server: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Webserver: überdimensioniert, Erweiterungen ohne Konzept, Jahresdurchschnitt ca. 15% Belastung, Hauptzeiten: 80% Zuwachs
  • Windows 2000 Professional: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Microsoft Office 2000: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Arbeitsplatzrechner: überwiegend veraltete Systeme, die in den nächsten ein bis zwei Jahren ausgetauscht werden müssen(!)
  • VPN-Verbindungen: instabil(!), der Datenverkehr nimmt durch steigende Synchronisationen zu.

Generell gilt für die vorhandenen Rechenzentren: Die Hardware bei 80% der Server ist am Limit bzw. veraltet und muss dringend augetauscht werden.

Handlungskonzept

Auf Basis der Analyse und der Sondierung des Cloud Computing Marktes erhält die Spielwaren GmbH folgende Handlungsempfehlung.

  • Microsoft Dynamics CRM: Ablösung durch Salesforce.com
  • Microsoft Navision: Ablösung durch Salesforce.com
  • Microsoft Active Directory Services: Migration zu Google Apps mittels Directory Sync, Integration von Salesforce.com in Google Apps Professional mittels Salesforce for Google Apps
  • Microsoft Exchange 2000: Ablösung durch Google Apps Professional (Mail & Kalender)
  • Microsoft Windows 2000 Server: können entfallen, da sämtliche Office Dokumente auf Google Apps abgelegt werden, ggf. können auf GoGrid Fileserver angemietet und über entsprechende APIs mit Salesforce und Google Apps verbunden werden.
  • Webserver: Go Grid Server (Baukastensystem bestehend aus Load Balancer, Datenbankserver, Webserver und Speicherplatz) auf Linux oder Windows Basis
  • Windows 2000 Professional: Kann durch eine Linux Distribution z.B. Ubuntu Linux ausgetauscht werden
  • Microsoft Office 2000: Ablösung durch Google Apps Professional (Text & Tabellen)
  • Arbeitsplatzrechner: Schrittweise Ablösung der Fat-Clients durch Thin-Clients
  • VPN-Verbindungen: Die SDSL Leitungen bleiben vorhanden, die Kommunikation erfolgt vollständig über die Cloud

Die beschriebene Handlungsempfehlung gilt für die gesamte IT-Umgebung der Spielwaren GmbH, wodurch alle Standort betroffen sind. Eine Skizze der möglichen IT-Infrastruktur nach Umsetzung der Handlungsempfehlung ist in der folgenden Graphik illustiert.

Handlungskonzept für die Spielwaren GmbH

Vorteile

Die Migration würde der Spielwaren GmbH folgende Nutzen bringen.

  • Reduzierung der Kosten
    • Lizenzkosten für Software
    • Hardwarekosten (Server, Desktop)
    • Maintenance-Kosten
    • Personalkosten
  • Erhöhung der Datensicherheit
    • Automatisierte Durchführung von Backups durch den Anbietern
  • Optimierung der Zusammenarbeit
    • Standortübergreifende Zusammenarbeit durch Web-Kollaboration
  • Automatisierung der Softwarewartung
    • die Anwendungssoftware ist immer auf dem aktuellen Stand
  • Steigerung der Flexibilität
    • Mitarbeiterverwaltung
    • Hinzufügen neuer Anwendungen
  • Mobilität
    • Mitarbeiter können von überall arbeiten
    • Zugriff auf alle Daten von überall
  • Konzentration auf Kernkompetenzen
    • Erhöhung der Investitionen in das Kerngeschäft

Nachteile

Neben den Nutzen birgt die Migration aber auch einige Gefahren, die aufgezeigt werden müssen.

  • Politische Einflüsse
    • Politische Spionage/ Einschränkungen über die Internetverbindungen (z.B. China)
  • Single point of failure
    • Internetverbindung (kann durch Backupleitungen abgesichert werden)
  • Ausfall eines Anbieters
  • Datensicherheit(!)
    • Alle unternehmenskritischen Informationen befinden sich auf fremden Servern
  • Standorte der Server
    • Ist in der Cloud nicht transparent
  • Abhängigkeit
    • Die Standards der Anbieter müssen eingehalten werden

Kostenbetrachtung

Um den finaziellen Vorteil mit Zahlen zu verdeutlichen, wird die vorgeschlagende Google Apps Professional dem vergleichbaren Microsoft Exchange Server gegenüber gestellt. Die Aufstellung der Kosten ist in der folgenden Graphik nachzuvollziehen.

Vergleich der Kosten von Google Apps Professional mit einer Microsoft Exchange Lösung

Der Vergleich zeigt den deutlichen finanziellen Vorteil durch den Einsatz der Google Apps Professional Lösung. Über einen Zeitraum von drei Jahren liegen die Ersparnisse pro Benutzer bei ca. 62,00 EUR im Vergleich zur Microsoft Exchange Lösung. Das liegt zum einen an den geringeren Lizenzkosten der Google Lösung (Ersparnis: 98.000 EUR), zum anderen an den geringeren Wartungs- (Ersparnis: 53.000 EUR) und Administrationskosten (Erspanis: 68.000 EUR) sowie an den fehlenden Investitionskosten in eine eigene Infrastruktur für die Server (Ersparnis: 20.400 EUR). Werden die gesamten Wartungs-, Administrations und Infrastrukturkosten herausgerechnet (letzte Zeile), liegt der Kostenvorteil der Google Lösung über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch bei ca. 8,00 EUR pro Mitarbeiter.

Dieser Vergleich zeigt, wie die Infrastruktur- und Wartungskosten durch den Einsatz von Cloud Computing signifikant gesenkt werden können.

Reflexion

Die Handlungsempfehlungen, die für dieses Beispiel gewählt wurden, sind bewusst ein wenig extrem aber verdeutlichen gleichzeitig, was bereits heute mit dem Cloud Computing für Möglichkeiten bestehen. Ein Unternehmen muss sich gut überlegen, ob es seine Infrastruktur bzw. die unternehmenskritischen Daten in der Form so auslagern möchte. Zu groß ist z.B. das Risiko der Datensicherheit. Werden auf der anderen Seite aber Kunden von Google (Motorola und Procter & Gamble) und Salesforce.com (Dell, Dow Jones und Morgen Stanley) herangezogen, sollte die Attraktivität dieses Outsourcingmodells nicht vernachlässigt werden. Zu so einer Entscheidung gehört auch immer eine subjektive Betrachtung, bei der die Kosten eine immer größer werdene Variable in der Gleichung werden. Aus diesem Grund müssen auch Kompromisse geschlossen werden, wenn Kosten gesenkt werden sollen. Ob die Datensicherheit dabei zweitrangig behandelt werden darf bleibt fraglich.



Zoho – Productivity & Collaboration Apps

Mit der ZOHO Office Suite bietet der gleichnamige Anbieter ein webbasiertes Angebot zu der u.a. Tools für die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Datenbanken, Wikis, CRMs Projektmangement, Rechnungsstellung etc. gehören. Damit stellt ZOHO derzeit mit Abstand das größte Portfolio bzgl. webbasierter Office & Collaboration Angebote.

Die jeweiligen Angebote werden als Software as a Service bereitgestellt und befinden sich auf den Servern in der Cloud von ZOHO. Für den Zugriff benötigen die Benutzer lediglich einen Standard Webbrowser. Weiterhin existieren Plugins für die lokale Integration z.B. in Microsoft Office und Microsoft SharePoint.

Unterschieden wird derzeit in die Bereiche Productivity & Collaboration Apps, Business Apps und Utilities.

Dieser Artikel zeigt die Angebote aus dem Bereich Productivity & Collaboration Apps.

Zoho Mail

  • Offline-Support
    Auch ohne Internetverbindung können E-Mails gelesen und verfasst werden.
  • Mobilversion
    Zugriff auf Zoho Mail per iPhone und anderer mobiler Geräte.
  • Spamschutz
    Vermeidung von Spam durch selbstlernende Algorithmen.
  • Personalisierte E-Mail-Adresse
    Personalisierte E-Mail-Adresse (d.h. name@unternehmen.de), oder name@zoho.com.
  • Ordner und Beschriftungen
    Unterstütztung von traditionellen Ordnern und Beschriftungen.
  • Instant Messaging
    Integriertes Instant Messaging innherhalb von Zoho Mail ohne die Nutzung eines separaten Clients.
  • Webseite
    http://mail.zoho.com

Zoho Writer

  • Freigabe & Kollaboration
    Kollaboration in Echtzeit durch Freigabe von Dokumente, entweder individuell pro Person oder für Gruppen.
  • Offline Support
    Zugriff und Bearbeitung von Dokumente auch ohne Internetverbindung.
  • Posten zu Blog
    Veröffentlichung vion Dokumente direkt in einem Blog.
  • Import / Export Dokumente
    Hochladen und Herunterladen von Dokumenten und Speichern auf dem lokalen Computer.
  • Vorlage Bibliothek
    Auswahl von vorgefertigten Dokumenten aus einer Vorlagen Bibliothek.
  • Webseite
    http://writer.zoho.com

Zoho Sheet

  • Zugriff von jedem Ort
    Erstellen, Bearbeiten und Zugriff auf Tabellen von jedem Ort ohne vorherige Installation.
  • Gemeinsame Nutzung
    Gemeinsame Nutzung und Bereitstellung von Tabellen für Freunde oder die gesamte Öffentlichkeit.
  • Zusammenarbeit
    Gemeinsame arbeiten von mehreren Benutzern an einer Tabelle zur gleichen Zeit.
  • Import / Export Excel
    Import und Export von Excel Tabellen.
  • Makros und Pivot Tabellen
    Nutzung von VBA Makros und Pivot Tabellen.
  • Entwicklung von Mashups
    Synchronisation von entfernten Daten im Web und Nutzung der Zoho API zum Aufbau von Mashups.
  • Webseite
    http://sheet.zoho.com

Zoho Show

  • Zugang von überall zu jeder Zeit
    Zugriff, Import und Bearbeitung von Präsentationen von überall und zu jeder Zeit.
  • Gemeinsame Nutzung und Zusammenarbeit
    Teilen der Präsentationen mit Ihren Freunden/Kollegen. Gemeinsames Öffnen/Bearbeiten mit einem normalen Browser.
  • Präsentieren Sie von der Ferne
    Darstellung der Präsentation über das Web ohne selber vor Ort zu sein.
  • Integration
    Integration der Präsentation in einem Blog/Webseite ein.
  • Webseite
    http://show.zoho.com

Zoho Docs

  • Online-Speicherung von Dateien
    Speichern der Dokumente online. Zugriff von überall. Pflege mehrerer Dateiversionen.
  • Sichere Dateifreigabe
    Freigabe der Dateien und Fotos online. Gleichzeitiges arbeiten und kollaborieren mehrerer Benutzer in Echtzeit an einem Dokument.
  • Online-Chat und Zusammenarbeit
    Zusammenarbeit und Diskussionen über das Dokument zwischen mehreren Benutzern in verschiedenen Zeitzonen mittels Chat-Funktion.
  • Administratorkonsole
    Hinzufügen von Benutzern und verteilen von Rechten durch einen Administrator.
  • Integriert Zoho Writer, Sheet und Show
    Erstellen, bearbeiten, freigeben, suchen und anzeigen der gesamten Dokumente auf einer einzigen Seite.
  • Online-Arbeitsbereich
    Erstellen von Ordner, und freigeben von Dateien durch das Einladen von weiteren Benutzern. Die Dateien können entsprechend der vom Besitzer festgelegten Berechtigung angezeigt und bearbeitet werden.
  • Erstellen von Ordnern und Tags
    Organisation aller Dateien mittels verschieben (Drag&Drop) in Ordnern und durch versehen mit Tags.
  • Suchen
    Volltextsuche für Metadaten, Inhalte und Tags in jedem gespeicherten Dokument, z. B. PDF, Bilder usw.
  • Webseite
    http://docs.zoho.com

Zoho Notebook

  • Erstellen unterschiedlicher Inhalte
    Erstellen von Texten, Bildern, Audio und Video Inhalten.
  • Zusammenfassung aller Informationen an einem Ort
    Integration unterschiedlicher Inhalte aus mehreren Anwendungen.
  • Zusammenarbeit
    Teilen unterschiedlicher Informationen wie einem kompletten Buch, einer Seite oder einem Objekt auf einer Seite, je nach Rechtevergabe.
  • Versionskontrolle
    Änderungsverfolgung sämtlicher Informationen bis hinunter auf Objektebene.
  • Webseite
    http://notebook.zoho.com

Zoho Wiki

  • WYSIWYG Editor
    WYSIWYG Editor zur Erstellung von Inhalten.
  • Teilen und Zusammenarbeiten
    Gemeinsames verteiltes Arbeiten von jedem Ort.
  • Organisieren und Verwalten von Seiten
    Verwaltung der Seiten von einer zentralen Stelle in einer hierarchischen Ordnerstruktur.
  • Personalisierung
    Auswahl des eigenen Logos, eigenes Design, Anpassung des Header, Footer und der Sidebar.
  • Verwaltung der Zugriffsrechte
    Bestimmung der Zugriffsrechte auf Basis von Gruppen oder auf Seitenebene.
  • RSS Feeds
    Informieren neuer Inhalte durch einen RSS Feed.
  • Webseite
    http://wiki.zoho.com

Zoho Planner

  • Online Organizer
    Hinzufügen, Verwalten und Teilen von Aufgaben, Notizen und Bildern.
  • Aufgabenlisten
    Hinzufügen und Verwalten von mehreren Aufgabenlisten.
  • Erinnerungen erstellen
    Hinzufügen von E-Mail Erinnerungen.
  • Hochladen von Dateien und Bildern
    Hochladen von Dateien und Bildern an eine zentrale Stelle für den Zugriff von jedem Ort.
  • Notizen erstellen
    Hinzufügen von täglichen Notizen.
  • Webseite
    http://planner.zoho.com

Zoho Chat

  • Live Support
    Live Unterstützung von Kunden/Kollegen/Freunden via Chat.
  • Shoutbox
    Integration einer Shoutbox innerhalb eines Blogs oder einer Webseite.
  • Live Chat
    Live Kommunikation mit den Besuchern des eigenen Blogs oder der Webseite.
  • Gruppen Chat
    Möglichkeit zum Aufbau von Chats innerhalb von Gruppen.
  • Multi-Protokol Unterstützung
    Unterstützung von allen gängigen Protokollen wie Yahoo, Google, MSN, AIM, ICQ & Jabber.
  • Hinzufügen von Events im Kalendar
    Hinzufügen von Kalendereinträgen innerhalb von Zoho Chat.
  • Prüfen von E-Mails
    Lesen und Erstellen von E-Mails innerhalb von Zoho Chat inkl. automatischer Benachrichtigung neuer E-Mails.
  • Desktopsharing
    Freigeben des eigenen Desktops für Chatpartner.
  • Webseite
    http://chat.zoho.com


Google Apps Marketplace

Mit dem Google Apps Marketplace hat Google kürzlich eine Plattform vorgestellt, auf der Softwarehersteller ihre eigenen Produkte auf Basis von Webservices anbieten können. Diese können vollständig einer Domain von Google Apps zugewiesen und vollständig in die Google Anwendungen wie Google Docs, Google Kalender, etc. integriert werden. Ein Vorteil besteht in der anschließenden Single-Sign-On Funktion sowie dem Zugriff auf bereits vorhandene Daten in der Domain. So kann z.B. ein CRM-System auf die Kontaktdaten zugreifen damit diese nicht erneut eingepflegt werden müssen.

Aktuell verfügt der Marketplace über Anwendungen aus den folgenden Bereichen:

  • Accounting & Finance
  • Calendar & Scheduling
  • Customer Management
  • Document Management
  • Productivity
  • Project Management
  • Sales & Marketing
  • Workflow

Speziell für den deutschen Markt hat Google eine Google Apps Trust Webseite eingeführt, auf der Benutzer weitere Informationen bzgl. Datenhaltung und Datensicherheit auf den Google Servern erhalten. Neben Details zum Safe-Harbour Abkommen, eine Datenschutz-Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, kann man sich dort ebenfalls über die SAS-70-Zertifizierung, die Bestätigung eines Audits durch einen Wirtschaftsprüfer, erkundigen.

Quelle



Was sind Application Service Provider?

Als die indirekten Nachkommen der Service Bureaus gelten die Application Service Provider. Application Service Provider sind Dienstleister, die über eine Datenverbindung Anwendungssoftware wie z.B. ein CRM-System (Customer Relationship Management) anbieten, das von einem Kunden gegen eine Nutzungsgebühr gemietet werden kann - siehe Graphik. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass er sich nicht mehr um die Administration der Software wie z.B. eine tägliche Datensicherung oder das Einspielen von Updates kümmern muss. Die Software befindet sich innerhalb der Infrastruktur auf den Servern des Application Service Providers, der sich um die gesamte Maintenance, was auch die Betreuung der Endbenutzer beinhalten kann, kümmert. Bekannte Anwendungen, die über einen Application Service Provider gemietet werden können, sind z.B. Office Suites, E-Mail Lösungen, CRM-System oder ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning).

In der Anfangszeit der Application Service Provider gab es immer wieder Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Modells, da die zu der Zeit vorhandene Hardware und die Telekommunikationstechnologie nicht leistungsfähig genug und die Mandantenfähigkeit der Software nicht gegeben war.



Nutzung des Google Apps Marketplace

Dieses kleine How to erklärt wie der Google Apps Marketplace in Verbindung mit einer Google Apps Domain genutzt werden kann. Dazu installieren wir das Social Productivity, Project Management & Task Management Manymoon.

Voraussetzungen

  • Google Apps Account
  • Sprache: Englisch (US)

Installation des Webservice Manymoon

Zunächst melden wir uns an der Google Apps Management Console an und wählen dort den Punkt Add more services.

Dort sehen wir den Bereich Other services, wir wählen Google Apps Marketplace.

Auf der linken Seiten unter Product wählen wir die Kategorie Project Management.

Hier entscheiden wir uns für Manymoon: Free Social Productivity, Project Management & Task Management.

Wir klicken auf der rechten Seiten auf den Button Add it now.

Und geben dort unsere Google Apps Domain an.

Wir bestätigen im nächsten Schritt die Nutzungsbedingungen.

Nun müssen wir der Anwendung ihre benötigten Rechte für den Zugriff auf unserer Google Apps Domain gewähren.

Und können anschließend die Anwendung aktivieren.

Am Ende erhalten wir eine Zusammenfassung über den Status der Anwendung sowie aller gewährten Zugriffsrechte.

Über den Link Sign in now to get started rufen wir die Anwendung das erste Mal auf.

Ein Blick auf die Startseite unserer Google Apps Management Console zeigt, dass die Anwendung unserer Google Apps Domain zugewiesen wurde.



IBM LotusLive

LotusLive ist das Software as a Service Angebot von IBM, mit dem Unternehmen integrierte Services für die Kollaboration sowie das Social Networking zur Verfügung stehen. Über den Web-Browser stehen Dienste wie E-Mail, Instant Messaging, Webkonferenzen und weitere Tools für die tägliche Zusammenarbeit und die Interaktion mit Kunden und Geschäftspartnern bereit.

LotusLive unterscheidet derzeit die Produkte Meetings, Events, Connections, Engage, Notes und iNotes, deren Funktionsumfang dieser Artikel jeweils vorstellt.

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LotusLive Engage

Bei LotusLive Engage handelt es sich um eine vollständig integrierte Collaboration Suite, die Funktionalitäten für Webkonferenzen und Kollaborationen beinhaltet. Dazu zählen die gemeinsame Bearbeitung von Dateien, sowie das Instant Messaging und die Verwaltung von Aktivitäten. Mittels Web-Meetings können soziale Onlinenetzwerke aufgebaut werden, zu denen zusätzlich Gäste (z.B. Kunden, Geschäftspartner) eingeladen werden können.

Web Meetings

Mit Web Meetings können persönliche Web-Konferenzräume online aufgebaut werden. Zu den Funktionen gehören das Desktop- und Applikation-Sharing, Abstimmungen, Q&A-Chats, Videoübertragungen und SSL-Verschlüsselung.

Besprechungen

Mein Netzwerk

Über Mein Netzwerk können sämtliche Kontakte verwaltet und mit diesen darüber kollaboriert werden. Zu den Funktionen gehören der Zugriff auf Profile, das Hinzufügen, Importieren und Verwalten von Kontakte, Gruppierungsmöglichkeiten und Tagging sowie das Herstellen von Verbindungen innerhalb des Netzwerks.

Dateien

Mit Dateien steht ein Bereich für das Speichern und gemeinsame bearbeiten von Dokumenten, Präsentationen etc. online zur Verfügung. Da der Zugriff über den Web-Browser stattfindet, sind die Dateien überall verfügbar, vorausgesetzt eine aktive Internetverbindung ist vorhanden. Zu den Funktionen gehören die die Onlinespeicherung, gemeinsame Bearbeitungsmöglichkeiten, Möglichkeiten der Versionierung und Kommentierung, Tagging zu Suche und Filterung von Inhalten, Gruppierung von Dateien und eine SSL-Verschlüsselung.

Dateien

Aktivitäten

Aktivitäten ist ein Bereich zur Steuerung von Aufgaben, der Verwaltung von Projekten und dem Brainstorming für Teams. Zu den Funktionen gehören Tools für das Projektmanagement, Vorlagen, Markierung von unerledigten Aufgaben, Festlegen von Terminen, Priorisierung, Tagging und Kommentare sowie eine automatische Benachrichtigung an die Benutzer.

Aktivitäten

Formulare

Formulare dient der Unterstützung zum Erstellen und Veröffentlichen von Umfragen und Formularen. Zu den Funktionen gehören das erstellen von Kundenumfragen, Veröffentlichung über E-Mail, automatischea Benachrichtigungen und das erstellen von Antwort in dynamischen Diagrammen.

Formulare

Diagramme

Diagramm hilft bei der Visualisierung von unformatierten Daten mittels Balkendiagramme, Kurvendiagramme, Kreisdiagramme, Schlagwortwolken, Baumdiagramme oder Blasendiagramme. Zu den Funktionen gehören eine automatische Aktualsierung, Download und Versionierung und Kommentierung.

Diagramme

Instant Messaging

Instant Messaging dient zur Echtzeitkommunkation (Chat) mit Geschäftspartner, Kunden und Kollegen. Darüber hinaus können während einer Chat-Sitzung Dateien, Fotos, URLs und Screenshots gemeinsam verwendet werden. Zu den Funktionen gehören Rich Text und Emoticons, eine gemeinsame Foto- und Dateinutzung, sowie ein End-to-End-Verschlüsselung.

Instant Messaging

LotusLive Connections

LotusLive Connections bietet webbasierte Services zur Kollaboration und zum Social Networking. Der Funktionsumfang von LotusLive Connections ist etwas kleiner als der von LotusLive Engange und stellt mit Mein Netzwerk, Dateien, Aktivitäten und Instant Messaging eine kleine Teilmenge zur Verfügung.

LotusLive Meetings

LotusLive Meetings bildet ebenfalls eine Teilmenge von LotusLive Engage ab, konzentriert sich im Kern aber auf den Bereich der Webkonferenzen. Funktionen von LotusLive Meetings sind u.a. eine Videoübertragung, Abstimmungsmöglichkeiten und Anmerkungsfeatures.

LotusLive Events

LotusLive Events stellt Online Services zur Verfügung, mit denen Ereignisse (z.B. Konferenzen von LotusLive Meeting) verwaltet und gesteuert werden können. Weiterhin können damit Registrierungen eingerichtet und verwaltet, sowie eine Analyse nach dem Event durchgeführt werden.

Funktionen

  • Einladungsvorlagen
  • Automatisierte E-Mail-Ankündigung
  • Registrierungsverwaltung
  • Ereignistest
  • Ereigniszusammenfassung und -protokoll
  • Exportieren von Registrierungsinformationen für zukünftige Ereignisse
  • SSL-Verschlüsselung
  • Unterstützung von mehreren Browsern und Plattformen

LotusLive Notes

LotusLive Note ist die durch IBM gehostete E-Mail und Instant Messaging Lösung für Unternehmen. Mitarbeiter können damit jederzeit und an jedem Ort mit einer aktiven Internetverbindung auf die Ressourcen des Unternehmens zugreifen.

Kontakte

Funktionen

  • Zentraler Zugriff auf E-Mails, Kalender, Kontakte und mehr
  • Volltextsuche, Delegierung, E-Mail-Filterung und -Sortierung, Gespächsansichten und Markierungen
  • Anpassbare Widgets, die bestimmte Textmuster in Lotus Notes-Dokumenten erkennen können
  • Verschlüsselung für Datenaustausch im Netz und für den lokalen Festplattenspeicher
  • Erweiterte Replikationstechnologie
  • Zwei Service-Level-Agreement-Optionen
  • Spam- und Virenfilterung sowie Sicherungs- und Wiederherstellungsservices
  • Unterstützung durch ein dediziertes IBM Team

LotusLive iNotes

LotusLive iNotes ist die webbasierte schlanke E-Mail und Kalenderverwaltung für Unternehmen, mit der Mitarbeiter über einen Web-Browser Zugriff auf ihre Daten haben.

Funktionen

  • Webmail-Services POP3, IMAP4 und SMTP mit Authentifizierung
  • Kalender mit Ereigniserinnerungen und Ansichten für Arbeitstage
  • Spamschutz- und Virenschutzfeatures
  • SSL-Verschlüsselung
  • Sichere Kennwortwiederherstellung
  • Webmail, Kontakte und Kalender
  • Support für mobile Endgeräte über IMAP IDLE
  • 1 GB Speicher pro Benutzer
  • Verwaltungstools für Benutzeraccounts

Preise und Vergleich

Demos

Quelle



Thin Clients

IT-Abteilungen leben neben einem erhöhten Kostendruck zusätzlich mit den Problemen der Sicherheit und der Aufrechterhaltung des IT-Betriebs.

Der in den letzten Jahren immer mal wieder aktuell gewordene und dann wieder verblasste Ansatz der Thin Client Nutzung kann der IT helfen diese Probleme zu bewältigen, verfügen Thin Clients doch gegenüber den klassischen Desktop PCs über einige Vorteile.

Zunächst sind Thin Clients - wie der Name schon andeutet - sehr einfach und weniger komplex als Desktop PCs. Das liegt zum einen an den geringeren und funktional beschränkten Hardwareressourcen, zum anderen an der eingesetzten Software. Die benötigte Software wird serverseitig betrieben, wodurch ein lokales "vollwertiges" Betriebssystem nicht benötigt wird. Diese beiden Kernpunkte sorgen dafür, das Thin Clients weniger sensibel bzgl. Fehler und Angriffe sind.

Von Desktop PCs wird heutzutage erwartet, dass sie 24/7 funktionsfähig sind. Dabei wird jedoch nicht bedacht, das nicht vorhersehbare Situationen, wie Hackerangriffe, der Ausfall der Hardware oder ganz einfach Benutzer dafür verantwortlich sind, das dem nicht so ist und niemand diese Erwartungen gewährleisten kann.

Speziell die Einflussnahme der Benutzer auf die Systemkonfiguration erhöht auf Thin Clients, durch das Beschränken oder vollständige entziehen der Rechte, die Systemstabilität und schützt den Benutzer und das gesamte Unternehmensnetzwerk vor Angriffen durch Viren, Würmer und jeglicher Form von Malware. Weiterhin wird die Stabilität und der Schutz erhöht, da Thin Clients ihre Anwendungen von einem oder mehreren zentralen Servern beziehen und nicht mehr - wie Desktop PCs - auf lokale Anwendungen und ein vollwertiges lokales Betriebssystem angewiesen sind.

Trotz hinreichender Anordnung speichern Benutzer ihre Daten generell auf der lokalen Festplatte und nicht wie gefordert auf die dafür vorgesehenen Netzlaufwerke, also auf den zentralen Servern. Nicht selten hört man von Fehlern der Festplatte die dazu führen, dass die Arbeit eines Tages in kurzer Zeit hinfällig war und erneut erledigt werden muss. Der Diebstahl der Daten sollte auch hier nicht außer acht gelassen werden. Auf der anderen Seite sind Benutzer in diesem Fall für Backups selber zuständig, was verständlicherweise gerne mal vergessen wird. Da Thin Clients über keine lokalen Daten verfügen, sind damit alle oben genannten Probleme hinfällig. Das Speichern der Daten erfolgt auf zentralen Servern, wo von ihnen jeden Tag automatisiert ein Backup vorgenommen wird. Dazu kommt, dass wenn keine lokalen Daten vorhanden sind, diese auch nicht gestohlen werden können. Zudem reicht es aus, Desktop-Firewall Konzepte serverseitig einzurichten, wodurch der Administrationsaufwand verringert wird.

Der letzte Themenbereiche behandelt die physikalische Sicherheit der Systeme. Werden Desktop PCs gestohlen, ist der Angreifer im schlimmsten Fall im Besitz unternehmenskritischer Daten (Festplattenverschlüsselung hin oder her). Thin Clients hingegen werden erst dann sinnvoll, wenn sie mit einem Server des Unternehmensnetzwerks verbunden sind und haben außerhalb des Unternehmens für den Angreifer keinen Nutzen. Auch der Diebstahl der Daten durch den Anschluss externer Geräte wie USB-Sticks oder USB-Festplatten oder das Übertragen von Viren etc. durch CDs stellt ein nicht zu verkennendes Problem dar. Der Zugriff kann bei Desktop PCs natürlich unterbunden werden. Das physikalische entfernen stellt sich jedoch als ziemlich schwierig und aufwendig dar. Fällt die Entscheidung daher auf Thin Clients, sollte mit den Gedanken gespielt werden sich gegen physikalische vorhandene USB-Ports und CD/DVD Laufwerke zu entscheiden.

All die oben beschriebenen Probleme der Desktop PCs können natürlich durch diverse Softwareangebote behoben werden. Jedoch verursachen diese wiederum Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten. Zudem ist die Verträglichkeit mit vorhandener (spezial)-Software nicht garantiert.

Erweitern wir den Thin Client Gedanken nun um das Thema Cloud Computing ist es durchaus vorstellbar, dass die Infrastruktur für die Terminalserver nun nicht mehr im eigenen Rechenzentrum steht, sondern als Appliance/Image oder einem Terminalserver in einer Cloud z.B. von Amazon, GoGrid oder einem anderen Anbieter gehostet wird. Ein Unternehmen müsste dann lediglich über die Hardwareressourcen (Thin Clients) und eine schnelle Internetverbindung verfügen. Das ist wohlgemerkt natürlich eine sehr abstrakte und ideale Sicht auf das Thema, die noch tiefer durchdrungen werden muss.

Quelle der Graphik

  • NetPoint


Glide OS

Mit eyeOS habe ich vor kurzem bereits einen Cloud Desktop vorgestellt. Heute folgt mit Glide OS nun der Zweite.

Wie bei eyeOS handelt es sich bei Glide OS in der aktuellen Version 4.0 um ein webbasiertes Betriebssystem, dass unabhängig von der Hardware und dem darauf ausgeführten "klassischen" Betriebssystem ausgeführt werden kann und auf das mit einem Standard Webbrowser zugegriffen wird. Der Zugriff kann dabei von einem gewöhnlichen PC (http://desktop.glidesociety.com/default.aspx) oder einem Smartphone (http://www.glidemobile.com/browser_index.aspx) stattfinden.

Zu folgenden Systemen ist Glide OS derzeit kompatibel:

  • Windows
  • Mac OS X
  • Linux
  • Solaris
  • Android
  • BlackBerry
  • iPhone
  • Palm Pre
  • Symbian
  • Windows Mobile

Für Android und Blackberry stehen zusätzlich proprietäre Anwendungen bereit, für iPhone/iPod Touch, sowie Palm und Symbian sollen welche folgen.

Für die Webbrowser Firefox, Internet Explorer und Chrome stehen darüber hinaus spezielle Plugins zur Verfügung.

Die Architektur von Glide OS basiert auf einem Mix aus C++, HTML, JavaScript (AJAX) und Flash Applikationen. Mit dem Glide Sync App können Daten zwischen dem Glide OS Desktop und dem lokalen PC ausgetauscht werden. Dabei werden die Daten zentral auf einem Glide OS Server gespeichert. Neben einem Programm zur Bildbearbeitung sind weitere Apps wie z.B. eine Office Suite (wobei ich eine Textverarbeitung nicht gefunden habe), ein E-Mail Client oder ein Kalender vorhanden. weitere Anwendungen inkl. Screenshots sind weiter unten zu sehen.

Glide OS ist ein zwei Versionen verfügbar. Die kostenlose bietet 30 GB Speicherplatz und kann von bis zu 6 unterschiedlichen Benutzern verwendet werden. Die Premium Variante kostet entweder $4.95 monatlich oder $49.95 pro Jahr. Das beinhaltet dann 250 GB Speicherplatz und 25 unterschiedliche Benutzer.

Screenshots & Anwendungen

Der Anmeldedialog

Der Startbildschirm nach der Anmeldung

Unter "Settings" können benutzerspezifische Einstellungen vorgenommen werden.

Mit "Draw" steht ein rudimentäres Malprogramm ähnlich Microsoft Paint zur Verfügung.

Mit dem "Address Book" können die Kontakte verwaltet werden.

Hinter "Stickies" verbergen sich Notizzettel für den Desktop.

Für die Synchronisation mit dem lokalen PC wird für jedes Betriebssystem eine spezielle Anwendung benötigt.

Mit dem "Calculator" steht auch ein wissenschaftlicher Taschenrechner bereit.

Beim Versuch den Text in der Textverarbeitung "Write" zu vergrößern, wurde meine Eingabe immer wieder gelöscht, daher nur fett!

Ein Blick auf den "Calender".

Die Präsentationsanwendung "Present".

Das Bildbearbeitungsprogramm "Photo Edit".

Mittels "Customize" kann das Aussehen des Desktops angepasst werden.

Quelle



Mac OS X Cloud Server von Go Daddy

Gute Nachrichten für alle Mac OS Fans unter uns. Der US-Amerikanische Web-Hosting Anbieter Go Daddy hat kürzlich sein Cloud Server Portfolio um Apples Mac OS X Server erweitert.

Bei den Angeboten handelt es sich um Virtual Private Server (VPS, 1 HE Rack) auf Basis der Virtualisierungstechnologien von Parallels. Auf dem Hypervisor können Kunden Apples Xserve (Mac OS) ausführen und haben dadurch Zugriff auf weitere Apple Produkte wie E-Mail Services, eine Kontaktverwaltung, iCal Server, einen Verzeichnisdienst, Wiki Server, Webhosting Lösungen und einen iChat Server, womit ein gesamtes Unternehmen miteinander kollaborieren kann. Weiterhin können iPhones vollständig integriert werden und die Kompatibilität zu lokalen Mac und Windows Betriebssystemen ist garantiert.

Die Angebote unterteilen sich in die vier Kategorien Economy, Deluxe, Premium und Ultimate. Diese sind wie folgt definiert:

Economy

  • Arbeitsspeicher: 2GB
  • Speicherplatz: 60GB
  • Bandbreite: 1TB pro Monat
  • Ausgelegt auf bis zu 10 Benutzer
  • Preis: 99,99 USD pro Monat

Deluxe

  • Arbeitsspeicher: 4GB
  • Speicherplatz: 120GB
  • Bandbreite: 2TB pro Monat
  • Ausgelegt von 11 bis 25 Benutzer
  • Preis: 179,99 USD pro Monat

Premium

  • Arbeitsspeicher: 8GB
  • Speicherplatz: 240GB
  • Bandbreite: 3TB pro Monat
  • Ausgelegt von 26 bis 50 Benutzer
  • Preis: 299,99 USD pro Monat

Ultimate

  • Arbeitsspeicher: 16GB
  • Speicherplatz: 480GB
  • Bandbreite: 4TB pro Monat
  • Ausgelegt auf mehr als 50 Benutzer
  • Preis: 549,99 USD pro Monat

Quelle



ChromeOS in der VirtualBox

In diesem Artikel zeige ich heute, wie man Googles ChromeOS mit der Virtual Box ausführen kann.

Voraussetzungen

In Kürze

Zunächst laden wir uns das ChromeOS VMWare Image herunter, das auch für die VirtualBox genutzt werden kann. Anschließend erstellen wir eine virtuelle Machine für den Typ Linux/Ubuntu und weisen ihr das VMWare Image zu. Ist die virtuelle Machine gestartet, können wir uns mit einem vorhandenen Google Account an ChromeOS anmelden. Achtung!!! Das Tastaturlayout ist auf Englisch voreingestellt.

In Bildern

Nach der Installation starten wir die VirtualBox.

Anschließen öffnen wir den Manager für virtuelle Maschinen über Datei >> Manager für virtuelle Maschinen. Hier fügen wir das ChromeOS VMWare Image als Festplatte hinzu.

Jetzt erstellen wir eine neue virtuelle Maschine, indem wir den blauen Punkt auswählen, geben der virtuellen Maschine einen Namen, hier ChromeOS und wählen als Betriebssystem Linux und Version Ubuntu.

Im nächsten Schritt weisen wir der virtuellen Maschine den für sie verfügbaren Arbeitsspeicher zu, hier 384 MB.

Nun weisen wir der virtuellen Maschine die Festplatte zu, die wir oben über den Manager für virtuelle Maschinen angelegt haben.

VirtualBox zeigt uns am Ende eine Zusammenfassung.

Mit einem Klick auf den grünen Pfeil wird die virtuelle Maschine mit dem ChromeOS gestartet.

Nun können wir uns mit unserem Google Benutzernamen und Passwort bei ChromeOS anmelden.



CloudCamp

Das CloudCamp ist eine sogenannte Unconference, also eine Veranstaltung die von ihren Teilnehmern lebt und organisiert wird. Das CloudCamp dient dazu, um "Early Adopters" von Cloud Computing Technologien die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen und Ideen miteinander auszutauschen. In offenen Diskussionen kann jeder seine Gedanken über die Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Cloud Computing der Teilnehmerschaft - die aus Endanwendern, IT-Profis und Anbietern besteht - frei mitteilen.

Auf einem CloudCamp werden Diskussionen über Themen aus folgenden Bereichen geführt:

  • Infrastructure as a Service
  • Platform as a Service
  • Software as a Service
  • Anwendungen / Daten / Speicherplatz

Termine in Deutschland für 2010

  • Berlin, 30.April 2010
  • Köln (Brühl), 17. und 18.März 2010 (im Rahmen des WebHostingDay)
  • München, August 2010
  • Frankfurt/Wiesbaden, Termin steht noch nicht fest

Termine weltweit für 2010

  • CloudCamp | Schedule
  • CloudCamp | City Organizers

Webseite



Die Microsoft Online Services

Die Microsoft Online Services sind das Software as a Service bzw. "Software plus Service" Angebot von Microsoft. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Messaging-und Collaboration-Lösungen, die in den Rechenzentren von Microsoft gehosted werden. Zu den Services gehören Microsoft Office Communications Online, Microsoft SharePoint Online, Microsoft Exchange Hosted Services, Microsoft Exchange Online und Microsoft Office Live Meeting.

Diese einzelnen Services und ihre Funktionen stelle ich in diesem Artikel kurz vor.

Microsoft Office Live Meeting
Microsoft Office Live Meeting ist eine durch Microsoft gehostete Webkonferenzlösung, mit der online und ortsunabhängig mit Kollegen und Kunden in Echtzeit z.B. für Trainingszwecke oder Veranstaltungen kommuniziert werden kann.

Zu den Funktionen gehören:

  • Webclientunterstützung
  • Anwendungs-/Desktopfreigabe und Whiteboardtools
  • Videoumschaltung auf den aktiven Sprecher
  • Videos mit mehreren Teilnehmern
  • Webkonferenzen
  • Webcamfunktionen
  • Trainings- und Veranstaltungsverwaltung
  • Veranstaltungs- und Kursregistrierung und virtuellen Vorführungsräumen

Microsoft Exchange Online
Microsoft Exchange Online ist die gehostete Messaginglösung auf Basis des Microsoft Exchange Server 2007. Mitarbeitern steht damit der vollständige Zugriff auf ihre E-Mails, Kalender, Kontakte auf unterschiedlichen Systemen wie dem Desktop-PC, Laptop oder mobilen Geräten zur Verfügung.

Zu den Funktionen gehören:

  • E-Mail-Zugriff von jedem beliebigen Ort
  • 5 GB Postfachspeicher pro Standardlizenz
  • Postfächer sind auf 25 GB erweiterbar
  • Unterstützung von Windows Mobile 6.0
  • Unterstützung von BlackBerry

Der Microsoft Exchange Server kann sowohl intern im eigenen Rechenzentrum oder extern durch Microsoft, oder als Hybrid Ansatz genutzt werden.

Microsoft Exchange Hosted Services
Die Microsoft Exchange Hosted Services dienen zur Archivierung aller E-Mails im Rahmen gesetzlicher Vorschriften. Dazu gehören ein Spam- und Malwarefilter sowie Verschlüsselungstechnologien.

Zu den Funktionen gehören:

  • Archivierung
    E-Mail-Aufbewahrung im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen
  • Ausfallsicherheit
    E-Mail-Kontinuität bei Ausfällen
  • Verschlüsselung
    Richtlinienbasierte E-Mail-Verschlüsselung
  • Schutz durch Filter
    Vielschichtiger Spam- und Virenschutz

Microsoft SharePoint Online
Bei Microsoft SharePoint Online handelt es sich um ein zentralisiertes Ressourcen und Workflowmanagement. Dabei können Dokumente, Kontakte, Kalender und Aufgaben gemeinsam von einem zentralen Standort genutzt und ausgetauscht werden und so effektiver zusammengearbeitet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht im Aufbau von Intranetseiten und Plattformen, in denen Projektteams zusammenarbeiten, Informationen freigeben, sowie Workflows für Genehmigungs-, Prüf- und Archivierungsprozesse automatisieren können. Die Verwaltung der Inhalte (Content Management) erfolgt dabei mit Microsoft Office.

Microsoft Office Communications Online
Microsoft Office Communications Online stellt eine vollständig integrierte und zentralisierte Anwesenheits- und IM-Funktionen bereit, die mit den Produkten des Microsoft Office Systems zusammenarbeiten. Dabei kann in Echtzeit mittels Text, Sprache und Video mit anderen Kollegen innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden.

Microsoft Business Productivity Online Standard Suite
Die Microsoft Business Productivity Online Suite umfasst sämtliche gehostete Lösungen von Microsoft aus dem Bereich Messaging-und Collaboration. Dazu gehören Exchange Online, SharePoint Online, Office Live Meeting und Office Communications Online.

Quelle



Ein Cloud Desktop mit openQRM

Nachdem ich eyeOS in zwei Artikeln ausführlich vorgestellt habe, möchte ich in diesem Artikel eine weitere interessante Möglichkeit aufzeigen, einen persönlichen Cloud Desktop zu nutzen. Dazu dient das von mir ebenfalls schon vorgestellte Cloud Management Tool openQRM, auf dessen Portal Webseite (http://www.openqrm-portal.de) ich die Idee (von Matt Rechenburg beschrieben) entdeckt habe.

Cloud Desktops wie auch Desktop-Virtualisierung sind für mich die Megatrends der Zukunft, die bei jedem auf der Roadmap stehen sollten!

Um uns einen Cloud Desktop mit openQRM zu erstellen gehen wir wir folgt vor:

1. Bestellen einer Cloud Appliance von openQRM

Zunächst legt man sich einen Account unter https://demo.openqrm.com und erstellt einen neuen Cloud-Request.

2. Installation von vncserver und Gnome auf der Cloud Appliance

Die Pakete vnc4server, xorg und gnome müssen per apt-get auf der Cloud Appliance wie folgt installiert werden.

root@cloud-91-1-x:~# apt-get install tightvncserver vnc4server xorg gnome

3. Erstellen eines VNC Users

Mit dem Befehl adduser wird ein neuer Benutzer erstellt.

root@cloud-91-1-x:~# adduser matt
Adding user `matt' ...
Adding new group `matt' (1001) ...
Adding new user `matt' (1001) with group `matt' ...
Creating home directory `/home/matt' ...
Copying files from `/etc/skel' ...
Enter new UNIX password:
Retype new UNIX password:
passwd: password updated successfully
Changing the user information for matt
Enter the new value, or press ENTER for the default
Full Name []:
Room Number []:
Work Phone []:
Home Phone []:
Other []:
Is the information correct? [y/N] y
root@cloud-91-1-x:~#

Danach mit dem su Befehl zum eben erstellten Benutzer wechseln.

root@cloud-91-1-x:~# su - matt
matt@cloud-91-1-x:~$

4. Erstellen einer VNC Passwortdatei

Mit dem vnc4passwd Tool wird eine neue VNC Passwortdatei erzeugt.

matt@cloud-91-1-x:~$ vnc4passwd
Password:
Verify:
matt@cloud-91-1-x:~$

5. Erstellen eines xstartup Skript

Für den automatischen Start einer Gnome Session nach dem VNC-Login muss eine xstartup Datei im .vnc/ Verzeichnis angelegt werden.

matt@cloud-91-1-x:~$ vi .vnc/xstartup
matt@cloud-91-1-x:~$ cat .vnc/xstartup
#!/bin/sh

xrdb $HOME/.Xresources
xsetroot -solid grey
gnome-session &

matt@cloud-91-1-x:~$

Die Datei muss nun noch ausführbar gemacht werden.

matt@cloud-91-1-x:~$ chmod -x
matt@cloud-91-1-x:~$ .vnc/xstartup

6. Start des vncserver

Nun muss der vncserver gestartet werden.

matt@cloud-91-1-x:~$ tightvncserver
xauth: creating new authority file /home/matt/.Xauthority

Creating default startup script /home/matt/.vnc/xstartup
Starting applications specified in /home/matt/.vnc/xstartup
Log file is /home/matt/.vnc/cloud-91-1-x:1.log

7. Verbindung mit dem Cloud Desktop herstellen

Mit einem vncviewer Tool (Linux/Windows) kann man sich nun mit dem Befehl vncviewer[IP-Adresse der Cloud-Appliance]:1 mit dem Gnome Desktop in der Cloud verbinden.

matt@matt-laptop:~$ vncviewer x.x.x.x:1

Nach der Anmeldung steht ein vollständiger Gnome Desktop in der Cloud zur Verfügung.

Quelle

Your Desktop in the Cloud (DE)



Google Apps

Google Apps ist die webbasierte Office & Collaboration Suite von Google. Sie umfasst in der kostenlosen Standard Edition und der Edition für Non-Profit Organisationen die Programme Mail, Kalender, Text & Tabellen, Sites, Talk und Kontakte. Die Premier- und Education Editionen verfügen zusätzlich noch über Video, Groups und APIs für Erweiterungen und die Integration in die eigene Infrastruktur sowie weitere Services von Partnern.

Dieser Artikel stellt zunächst die einzelnen oben genannten Programme jeweils kurz vor und vergleicht am Ende die kostenlose mit der kommerziellen Version.

Mail

Google Mail verfügt je nach Edition über einen Speicherplatz von 7 GByte bis 25 GByte. Die Ablage der E-Mails erfolgt nicht klassisch in einer Ordnerstruktur, stattdessen können Labels definiert werden mit der jede E-Mail beliebig getaggt werden kann.

Auch die Art der Verwaltung einer E-Mail Kommunikation ist anders als bei herkömmlichen E-Mail Clients. Werden bei Thunderbird, Outlook etc. für jede E-Mail die hin und her geschickt wird eine separate "physische" E-Mail erstellt die dann im Posteingang und/oder Postausgang liegt, werden die E-Mails bei Google Mail in sogenannten Konversationen verwaltet. Dabei entsteht ein "Objekt" an das jede E-Mail die zu dieser Konversation (Betreff) gehört angehängt wird. Jede Benutzer der an dieser Konversation teilnimmt, erhält zur Unterscheidung eine andere Farbe.

Die Technologie des Spamfilter halte ich für einzigartig. Ich nutze Google Apps nun seit mehreren Jahren und hab in der Zeit nicht eine Spam E-Mail im Posteingang gefunden, dafür ist der Spamordner immer randvoll! Auch die Suche nach E-Mails oder Inhalten von E-Mails funktioniert sehr gut, da merkt man gut, welchen Kernbereich Google normalerweise abdeckt.

Der verschlüsselte Zugriff auf die Postfächer kann lokal von jedem Benutzer oder global über die Managementkonsole festgelegt werden. Seit kurzem ist allerdings nur noch der SSL-Zugriff möglich. Der mobile Zugriff auf Google Mail ist ebenfalls möglich. dazu sind Anwendungen für Android, iPhone, Blackberry und weitere Smartphones wie z.B. Nokia vorhanden. Migrationstools erlauben zusätzlich das Importieren von E-Mail Konten aus anderen Systemen wie Microsoft Exchange oder Lotus Notes.

Google Mail verfügt weiterhin über ein integriertes Messaging System, welches ich weiter unten für die Anwendung Talk beschreibe.

Kalender

Der Google Kalender ist vollständig mit Google Mail verknüpft. Nachdem ein Eintrag erstellt wurde, können Freunde/ Bekannte oder Mitarbeiter darüber direkt per E-Mail informiert bzw. eingeladen werden. Weiterhin können die eigenen Kalender lesend und/oder schreibend anderen Personen freigegeben werde, um ihnen den Zugriff darauf zu gewähren. Dadurch haben Kollegen z.B. die Möglichkeit die Termine eines anderen Kollegen in ihrem Kalender zu sehen und ggf. sogar zu bearbeiten.

Google Kalender ist ebenfalls mit Google Sites verknüpft, damit kann ein Kalender(eintrag) auf einer Webseite veröffentlicht werden. Kalender können darüber hinaus - z.B. für Veranstaltungen - grundsätzlich öffentlich verfügbar gemacht und in Googles Kalendergallerie aufgenommen werden.

Der mobile Zugriff ist ebenso wie bei Google Mail möglich. Zusätzlich können Kalenderbenachrichtigungen per SMS verschickt werden.

Text & Tabellen

Text & Tabellen ermöglicht das gemeinsame Bearbeiten (inkl. Versionierung) von Dateien in Echtzeit. Das beschränkt sich entweder nur auf die Benutzer in der eigenen Domain, aber auch externe Partner und Kunden können darauf den Zugriff erhalten und aktiv mitarbeiten.

Die erarbeiteten Dokumente, Tabellen und Präsentationen können anschließend z.B. auf den Webseiten von Google Sites oder im Intranet eingebettet werden. Päsentationen können über das Internet abgehalten werden, ohne dass sich die Zielgruppe am selben Ort befindet, die benötigt nur einen Browser mit aktiver Internetverbindung.

Text & Tabellen bietet bereits vorgefertigte Vorlagen für Formulare, z.B. für Umfragen oder Registrierungen die auf Webseiten verfügbar gemacht, per E-Mail verschickt oder in Dokumente eingebunden werden. Die eingegeben Daten werden dabei automatisch in einer verknüpften Tabelle gespeichert. Darüber hinaus existieren Vorlagen für Geschäftsdokumente, Visitenkarten, Briefköpfe, Zeiterfassungsformulare etc., die ebenfalls in vorhandene Dokumente integriert werden können.

Texte & Tabellen unterstützt und kann folgende Dateiformate importieren und exportieren: DOC, XLS, CSV, PPT, TXT, HTML, PDF.

Der mobile Zugriff mit Android, Blackberry oder iPhone ist ebenfalls möglich.

Sites

Mit Google Sites kann jede beliebige Art von Webseite erstellt werden, wie z.B. Seiten für das Intranet in einem Unternehmen, für Teams, Projekte, Abteilungen, Schulungen oder Wikis. Der Zugriff ist per se nur für Leute innerhalb der Domain erlaubt. Die Seiten können aber für externe Partner, Kunden ider Lieferanten zugänglich gemacht werden.

Innerhalb eine Google Sites Webseite können unterschiedliche Arten von Inhalten eingebettet werden. Dazu gehören Textdokumente, Tabellen, Präsentationen, Videos, Formulare oder Photos. Darüber hinaus ist die Google Suchfunktion vorab in jeder Site integriert, wodurch der gesamte Inhalt indiziert ist und schnell gefunden werden kann.

Talk

Google Talk ist in zwei Varianten verfügbar. Die erste ist die klassische Software, die auf dem PC installiert und von dort genutzt wird. Damit stehen auf dem PC Chat-, Sprach- und Videofunktionen zur Verfügung.

Die zweite Variante ist eine integrierte Instant Messaging Funktion innerhalb von Google Mail, mit der direkt eine Verbindung mit den Kontakten im eigenen Addressbuch oder per Mausklick auf den Absender einer E-Mail hergestellt werden kann. Vorausgesetzt, der Kontakt verfügt über ein Google-Talk Konto bzw. einen ICQ/AIM Account. Über ein zusätzliches Plugin kann das Instant Messaging um Voice- und Video-Chat Funktionen erweitert werden. Der Chat-Verlauf innerhalb von Google Mail kann dabei in einem Chat-Protokoll für jede einzelne Sitzung (pro Tag) aufgezeichnet werden. Das Protokoll wird nach dem Beenden der Sitzung wie eine E-Mail im Archiv abgelegt.

Ist man im Besitz eines Android Smartphones, kann die Chat-Funktion von Google Talk auch unterwegs genutzt werden.

Kontakte

Google Kontakte ist keine Anwendung im eigentlichen Sinne. Vielmehr hat man damit die Möglichkeit seine Kontakte in einem separaten "großen" Fenster zu verwalten. Normalerweise erreicht man die Kontakte in Google Mail über den Button "Kontakte" auf der linken Seite. Dabei werden die Kontakte dann in dem Bereich angezeigt, wo sonst die E-Mail Konversationen aufgelistet werden. Das kann auf Geräten, wie z.B. Netbooks ziemlich eng werden, wodurch das Auslagern in ein weiteres Fenster wesentlich komfortabler ist.

Managementkonsole

Mit der Managementkonsole wird der gesamte Google Apps Account verwaltet. Hier werden die hier beschriebenen Anwendungen aktiviert oder deaktiviert, weitere Benutzer hinzugefügt, E-Mail Adressen Benutzern zugeordnet, Benutzergruppen verwaltet, das Layout bestimmt und alle weiteren Einstellungen rund um die Domain vorgenommen.

Groups (Premium)

Mit Google Groups können Online Communities erstellt werden. Das Erstellen beschränkt sich nicht nur auf den Administrator, sondern gilt für alle Mitglieder einer Google Apps Domain. Die Google Groups sind in der Premier sowie in der Education Edition enthalten.

Mit Google Groups können Text & Tabellen, Kalender, Sites und Videos für eine gesamte Gruppe anstatt einer einzelnen Person freigegeben werden. Die Gruppenzugehörigkeit und damit die Sichtbarkeit der Inhalte steuert der Besitzer der jeweiligen Gruppe.

Die Gruppenmitglieder können selber bestimmen wie und wie oft sie über Neuigkeiten innerhalb einer Gruppe informiert werden wollen. Dazu haben sie die Auswahl zwischen einzelnen E-Mails, täglichen Zusammenfassungen oder keine Benachrichtigungen.

Video (Premium)

Mit Google Videos können Unternehmensinhalte visuell intern oder extern verfügbar gemacht werden. Die Videos können ebenfalls in Google Sites oder ein beliebigen Webseite integriert werden. Benutzer haben die Möglichkeit die einzelnen Videos zu bewerten, Kommentare hinzuzufügen oder zu taggen, um sie damit leichter wiederzufinden. Durch die zentrale Verwaltung können Administratoren alle Videoinhalte von einer Stelle aus verwalten.

Vergleich Standard vs. Premium

Wie der oberen Graphik zu entnehmen ist, verfügt die Premium Edition gegenüber der Standard Edition über mehr Funktionen. Weitere Unterschiede sind:

  • Telefonsupport rund um die Uhr (24/7)
  • SLA für eine 99,9-prozentige Verfügbarkeitsgarantie
  • 25 GB Speicherplatz pro Mitarbeiter
  • Single Sign-On, SSL, Viren- und Spamschutz von Postini
  • Einbinden von Google Apps die eigene bestehende IT-Infrastruktur
  • Konferenzraumbelegung, private Videofreigabe, BlackBerry- und Microsoft Outlook-Kompatibilität

Wer nutzt bereits Google Apps?

Eine Viehlzahl von Unternehmen, darunter z.B. General Electric und Twitter nutzen Google Apps. Hier ist eine Liste ausgewählter Unternehmen die Google Apps produktiv einsetzen.

Preise:

  • Standard Edition: kostenlos
  • Education Edition: kostenlos
  • Non-Profit Organisation: kostenlos
  • Premier Edition*: 40 EUR pro Benutzerkonto pro Jahr

    * die "Premier Edition" heißt in Deutschland "Professional Edition"

Versionen

Quelle

Google Apps