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MS Office 2013: Microsoft rückt die Cloud endgültig ins Zentrum seines Portfolios

Die Cloud ist der Renner 2012. Vor zwei Tagen präsentierte Microsoft seine neueste Office Version und zeigte damit deutlich, dass die Cloud zum zentralen Dreh- und Angelpunkt aller Angebote aus dem Hause Microsoft werden wird. Das neue MS Office ist geräteübergreifend per Touch, Stift sowie Maus und Tastatur zu bedienen und ist gezielt in Microsoft Surface Geräte mit Windows 8 bzw. RT integriert. Neben der Cloud enthält Microsoft Office in Zukunft ebenfalls Social Media Eigenschaften, mit denen Dokumente gemeinsam bearbeitet und Informationen ausgetauscht werden können. Zudem wird Office nun als Cloud Services angeboten, wodurch die Software durch Microsoft ständig auf dem aktuellen Stand gehalten wird.

Die neuen Office 2013 Funktionen im Überblick

Die Customer Preview von Office 2013 ist bereits in englischer Sprache verfügbar und kann unter http://www.office.com/preview kostenlos heruntergeladen werden. Darüber hinaus sind Vorabversionen von SharePoint, Exchange, Lync, Project & Visio sind ebenfalls verfügbar. Zu den Highlights der neuen Version zählen:

Office und Windows 8

Die von Smartphones und Tablets bekannte Touch-Steuerung ist nun vollständig in Office implementiert. Damit lassen sich Dokumente und Präsentationen in Zukunft per Finger erstellen und bearbeiten. Traditionell bewusste Nutzer können auf digitale Tinte statt der Tastatur zurückgreifen. Per Stift lässt sich der Text für eine E-Mail direkt auf dem Bildschirm schreiben, der anschließend in das Format der E-Mail umgewandelt wird. Mit dem Stift lassen sich zudem weitere Funktionen steuern. In ARM-basierten Windows 8 Geräten sowie Microsoft Surface ist das Office Home und Student 2013 RT mit neuen Versionen der Anwendungen Word, Excel, PowerPoint und OneNote bereits enthalten.

Office und die Cloud

Microsoft Office wird Cloud zentriert und speichert die Dokumente in Zukunft auf SkyDrive. Dadurch stehen alle Inhalte auf sämtlichen Geräten wie Tablet, PC und Smartphones zur Verfügung. Darüber hinaus stehen die Dokumente ebenfalls offline synchronisiert bereit, sobald der Nutzer eine aktive Datenverbindung hat. Über eine Roaming-Funktion werden personalisierte Einstellungen wie die zuletzt verwendeten Dateien oder auch Vorlagen gesichert. Nutzer können im Rahmen ihres Abonnements Office-Anwendungen mit vollem Funktionsumfang über das Internet zu einem fremden Windows-PC streamen und dadurch ihre Office-Anwendungen verwenden. Das neue Office ist als Cloud-basierter Abo-Service verfügbar. Nutzer erhalten automatisch Upgrades und Freiminuten für Skype sowie Extraspeicher auf SkyDrive.

Office und Social Media

Zu den weiteren zentralen Funktionen der neuen Office-Version gehört die nahtlose Integration der Social Media Kanäle, wie LinkedIn oder Yammer sowie Facebook oder Skype. Die Anmeldung an Yammer, dem sozialen Netzwerk für Unternehmen, ist kostenlos. Die Social Media Plattform kann sofort nach Anmeldung genutzt werden und integriert SharePoint und Microsoft Dynamics. Über die neue Funktion People Card erfolgt eine direkte Integration der Kontakte aus sozialen Netzwerken in Office, worüber Informationen mit Fotos, Statusaktualisierungen, Kontaktdaten und Activity Feeds der Benutzerkonten aus Facebook und LinkedIn zur Verfügung stehen. Darüber hinaus verfügt die neue Office-Version über eine Skype Integration, wodurch Nutzer ihre Kontakte aus Skype direkt in Lync integrieren und damit alle Personen in Skype anrufen oder per Sofortnachricht kontaktieren können.

Neue Abo-Dienste für Office 365

Das vollständige Angebot sowie die Preise werden im Herbst bekannt gegeben. Allerdings stehen bereits drei neue Abodienste von Office 365 bereit. Sobald diese verfügbar sind, werden im Rahmen jedes neuen Abonnements die neuen Office 2013 Versionen der Anwendungen Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access bereistehen. Zudem erhalten Abonnenten künftig Rechte auf Versionsaktualisierungen sowie Nutzungsrechte für bis zu fünf PCs oder Macs und Mobilgeräte.

Zu den drei neuen Editionen gehören:

Office 365 Home Premium

Fokussiert Familien und Endkunden. Der Service umfasst eine zusätzliche Speicherkapazität von 20 GB auf SkyDrive und 60 Freiminuten für Skype pro Monat.

Office 365 Small Business Premium

Adressiert Kleinunternehmen. Dieser Service umfasst Emails, die gemeinsame Nutzung von Kalendern, Website-Tools und Internetkonferenzen in HD auf Unternehmensebene.

Office 365 ProPlus

Für Unternehmenskunden, die erweiterte Geschäftsfunktionen und eine hohe Flexibilität bei der Bereitstellung und Verwaltung der Systeme in der Cloud benötigen.

Ein logischer Schritt

Das Microsoft die nächste Version seiner Office Suite sehr Cloud zentrisch aufstellt ist nicht überraschend sondern ein logischer Schritt, der sich durch das Cloud Computing sowie die Strategie die sich in den vergangenen Jahren und Monaten herauskristallisiert hat. Nachdem bereits Dynamics CRM Online zu 30% mehr Kunden geführt hat und Dynamics NAV 2013 im Herbst in die Cloud wandern wird, feilt Microsoft neben Azure und Office 365 mit Office 2013 nun endgültig an einem vollständigen Cloud Portfolio.
Insbesondere durch die Integration der neuen Office Suite mit den mobilen Systemen rund um Surface und Windows 8/RT, schafft Microsoft den Spagat zwischen der Cloud und mobilen Endgeräten, über den ich bereits kurz nach der CeBIT geschrieben habe. Zwar unterstützt Office 365 bereits den online/ offline Mode zur Bearbeitung von Dokumenten, jedoch scheint Microsoft dies mit der Integration in SkyDrive zu optimieren, um ebenfalls die Plattformunabhängigkeit sicherzustellen.

Der Mitbewerb muss sich warm anziehen

Die Konkurrenz allen voran Google muss sich langsam warm anziehen. Google Apps gehört zu den schärfsten Konkurrenten von Cloud Office Suites wenn es um das Geschäftskundensegment geht. Allerdings scheint der aktuelle Innovationsgrad von Microsoft im Cloud Bereich Google derzeit ein wenig zu überholen. Speziell die vollständige Integration der kommenden mobilen Endgeräte rund um Windows 8 wirkt sehr attraktiv. Wo Google mit seinen Chromebooks in erster Linie vollständig auf die Cloud setzt und nach und nach offline Features hinzufügt, verfolgt Microsoft den hybriden Ansatz, um direkt einer nicht vorhandenen Datenverbindung vorzubeugen.

Wo ich bei Microsoft weiterhin einen deutlichen Vorteil sehe ist die Reputation. Google gilt als Datenkrake und leider tun sie alles, um dieses Image beizubehalten. Und auch wenn Google das innovativste Unternehmen unser Zeit ist, sollte man die Medaille von beiden Seiten betrachten, siehe Google Drive und Datenschutz. Bei der Cloud geht es nun einmal um Transparenz und Vertrauen und etablierte Unternehmen werden eher mit einem langjährigen Partner zusammenarbeiten, dessen (on-Premise) Produkte sie kennen und schätzen gelernt haben, anstatt zu experimentieren. Bei Startups sieht es allerdings wieder anders aus.



VMware Zimbra 8.0 Beta integriert Business Email, Voice und WebEx in seiner Cloud Suite

VMware hat eine neue Betaversion seines Zimbra Collaboration Server 8.0 präsentiert, der unterschiedliche Kanäle wie E-Mail, Messaging, Kalender, Voice, WebEx und Collaboration Workflows in einem einzigen Cloud basierten Service vereint. Zimbra kann in Public, Private und Hybrid Cloud Installationen bereitgestellt werden. Das auf Open Source basierende System hat nach eigenen Angaben weltweit ca. 250.000 Installationen und verwaltet über 80 Millionen E-Mail Postfächer.

VMware Zimbra integriert Business Email, Voice und WebEx in seiner Cloud Suite

Cisco und VMware ziehen an einem Strang

Zusammen mit Cisco hat VMware Collaboration Tools wie Jabber und WebEx mit Zimbra 8.0 integriert, um damit Presence, Instant Messaging, Voice, Video, Voice Messaging, Desktop Sharing und Conferencing zu vereinen und über mehrere Endgeräte wie PCs, Macs, Tablets und Smartphones bereitzustellen.

Weiterhin hat der kanadische Telekommunikationsanbieter Mitel sein VoIP System angepasst, um Zimbra zu unterstützen. Darüber hinaus haben Mitel und VMware virtualisierte Voice Apps an mehr als 2.000 Mitel Kunden ausgerollt.

Die Kernfunktionen der Zimbra 8.0 Unified Communications

Zu den Kernfunktionen der Zimbra 8.0 Suite gehören:

  • Jeder Anruf wird automatisch an ein bestimmtes Endgerät oder Softphone weitergeleitet.
  • Visual Voicemail inkl. MWI Status Update u.v.m.
  • Anzeige des Anwesenheitsstatus und Click-to-Chat Integration mit Cisco Jabber.
  • WebEx Integration für den Aufbau von Cisco WebEx Sitzungen direkt aus Zimbra heraus.
  • Anzeige der Anrufhistorie in Zimbra.
  • Die Möglichkeit zur Anbindung von Drittanbieter Unified Communication Lösungen.

Zimbra hat zudem weitere Aktualisierungen an seinen bestehenden Services vorgenommen, darunter:

  • Überarbeitung der Benutzeroberfläche um Social Media Komponenten.
  • Erweiterte Suchmöglichkeiten
  • Unternehmenskalender, mit denen komplexe Kalender erstellt und mehrere Kalender besser betrachtet werden können.

Zimbra 8.0 als Virtual Software Appliance

Zimbra 8.0 steht als Virtual Software Appliance bereit, die nach eigenen Angaben, unter 10 Minuten ausgerollt werden kann und ein Minimum an Managementkapazitäten benötigt. Dazu wurde Zimbra direkt mit VMware Horizon 1.5 und VMware vSphere 5 integriert.

Zimbra 8.0 Beta ist bereits weltweit verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.



Fairfax setzt auf Google Apps – BYOD ein Treiber für die Entscheidung

Das australische Medienunternehmen Fairfax Media wechselt zu Google Apps for Business, um auf Basis der Cloud-basierten Office Suite, die interne Kommunikation zu verbessern und neue Trends wie bspw. Bring-your-own-device (BYOD) zu unterstützen und seinen Mitarbeitern einen flexibleren Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Fairfax setzt auf Google Apps - BYOD ein Treiber für die Entscheidung

Microsoft Office wird nicht abgelöst - Kommunikation hat Priorität

In der Vergangenheit hat sich Fairfax für die interne Kommunikation auf die Nutzung von Telefonen, E-Mails, Tabellenkalkulationen- und Textverarbeitungssoftware verlassen. Das Medienunternehmen wird in Zukunft auf Googles Office und Collaboration Suite Google Apps for Business setzen, aber das bisher eingesetzte Microsoft Office nicht ersetzen - zumindest für die Mitarbeiter, die darauf angewiesen sind.

Fairfax will damit die Kommunikation seiner Mitarbeiter verbessern, indem das Unternehmen moderne Technologien wie Instant Messaging, einen einfacheren Dokumentenaustausch sowie Desktop Video-Konferenzen in Echtzeit nutzt.

Consumerization of IT und BYOD sind Trendsetter

Insbesondere auf Grund von neuen Trends wie Consumerization of IT und BYOD möchte Fairfax seine Technologie Strategie ändern und den neuen Begebenheiten anpassen. Somit ist eine Cloud-basierte Lösung, mit der von überall und mit quasi jedem Endgerät auf die Daten und Anwendungen zugegriffen werden kann unumgänglich.

10.000 Mitarbeiter gehen in die Google Cloud

Fairfax rechnet damit, dass jeder Mitarbeiter - ca. 10.000 - Google Apps nutzen wird. Allerdings muss das noch eindeutig bestimmt werden. Auf jedenfall sollen alle Mitarbeiter bis November 2012 in der Lage sein Google Apps nutzen zu können.



Zurück in die Cloud: Terminals und Mainframes bekommen ihr Update 2.0

Seitdem die ersten Cloud Lösungen auf dem Markt erschienen sind, hat sich bis heute vieles weiterentwickelt. Viele Anbieter versorgen uns mittlerweile täglich mit neuen Services. Auch Unternehmen, die traditionell nicht aus dem Cloud Computing Umfeld kommen, konzentrieren ihre Geschäftsmodelle verstärkt auf Lösungen aus der Cloud und bauen ihre Angebote darauf auf. Ebenso verhält es sich mit der Art wie wir in Zukunft bzw. bereits arbeiten oder im privaten Umfeld mit neuen mobilen Technologien umgehen. Wo die älteren Semester vereinzelnd bestimmt noch mit Terminals und Mainframes gearbeitet haben, wird die jüngere Generation diese Technologien nur aus dem Museum kennen. Aber aufgepasst wir erleben eine Revolution. Es geht nämlich "Zurück in die Cloud".

Terminals und Mainframes für die Masse

Blicken wir auf die Vergangenheit zurück, hatte immer nur eine ausgewählte Gruppe an Unternehmen und Menschen Zugriff auf Rechenleistung usw., die durch Mainframes bereitgestellt und auf die per Terminals zugegriffen wurde. Dabei handelte es sich zum einen um große Unternehmen, zum anderen um Universitäten und Forschungseinrichtungen. Allerdings musste die Nutzung der Mainframes teuer bezahlt werden, denn Rechenleistung war Luxus.

Seit 2006 ist Rechenleistung und der Zugriff auf Speicherplatz, Anwendungen und IT-Ressourcen im Allgemeinen für die breite Masse zugänglich. Selbst wenn die Zielgruppe anfangs eher klein war, gehörte diese nicht mehr zu einer Gruppe von Auserwählten. Jeder der möchte darf heute auch - wenn er dazu in der Lage ist und das zu moderaten Preisen.

Terminals 2.0

Nicht zuletzt durch die Chromebooks und Chromebox von Google erleben die Terminals eine Revolution. Mit Googles ChromeOS verschwindet das lokale Betriebssystem und wandert in Googles Cloud, von wo sämtliche Anwendungen und Daten bereitgestellt werden. Das Chromebook bzw. die Chromebox sind lediglich nur noch ein Stück "dumme" Hardware mit einem Monitor sowie einer Tastatur/ Maus. Das Betriebssystem selbst wird über die Cloud geliefert. Schlussendlich ist Googles Chromebook Ansatz eine Weiterentwicklung der Terminal Services, die in den 90ern und z.T. bis heute noch gerne in Unternehmen eingesetzt werden, um den Mitarbeitern eine vollständige und vorkonfigurierte Arbeitsumgebung schnell bereitzustellen. Allerdings beschränkte sich dieses Konzept bisher nur auf das eigene Unternehmensnetz. Google geht einen Schritt weiter und macht die Terminals zu 100% mobil. Möglich machen es die heutzutage mobilen Datenverbindungen und WLAN Netze.

Neben Google gibt es natürlich weitere Anbieter, die Cloud Desktops bzw. Desktop-as-a-Service Lösungen anbieten, um darüber komplette Arbeitsumgebungen aus einer Cloud bereitzustellen.

Aber auch ohne Chromebooks oder explizite Cloud Desktops/ Desktop-as-a-Service Angebote sind wir nicht mehr auf unser lokales Betriebssystem angewiesen. Heutzutage reicht ein Browser, um Anwendungen (Software-as-a-Service, SaaS) zu nutzen, Daten zu speichern oder darauf zuzugreifen.

Mainframes 2.0

Die Amazon Web Services (AWS) wiederum haben die Mainframes revolutioniert. Was noch vor ein paar Jahren unvorstellbar war ist nun Wirklichkeit. Kreditkarte raus und her mit der Rechenleistung (Infrastructure-as-a-Service, IaaS). So einfach ist es wirklich. Bei der Umsetzung sollte man jedoch behutsam vorgehen.

Neben Rechenleistung können mittlerweile natürlich viele weitere Services über die Cloud genutzt werden. Speicherplatz, Geschäftsprozesse, Anwendungslogik bis hin zu ganzen Anwendungen (Platform-as-a-Service, PaaS) lassen sich in die Cloud auslagern. Neben Amazon gibt es mit Microsoft Windows Azure, Rackspace oder Google natürlich noch viele weitere Cloud Anbieter.

Was viele zudem nicht wissen. Jeder nutzt heute in irgendeiner Form die Cloud bzw. Cloud Anwendungen. So setzen beliebte Angebote wie Pinterest, SoundCloud, Instagram oder mobile Apps auf Cloud Infrastrukturen, um damit auf mögliche Besucheranstürme vorbereitet zu sein, bzw. hohe Investitionskosten in IT-Infrastruktur zu vermeiden.

Zurück in die Cloud

Die technologische Entwicklung die uns das Cloud Computing beschert, zeigt einen Trend der Informationstechnologie hin zu dem Motto "back to the roots" oder viel besser "back to the cloud". Wie ich Eingangs beschrieben habe, wurde in den Anfängen der "vernetzten" Informationstechnologie die IT-Infrastruktur um einen Mainframe aufgebaut an dem Terminals angeschlossen waren. Terminals zeichneten sich dadurch aus, dass diese über lediglich einen Monitor und Eingabegeräte verfügten – aber über keinen lokalen Speicher oder eine nennenswerte Intelligenz. Diesem alten Ansatz steht im Grunde der einzige Unterschied gegenüber, dass der Mainframe i.d.R. im eigenen Rechenzentrum stand, da Bandbreiten mit heutigen Maßstäben nicht vergleichbar bzw. nicht finanzierbar waren. Mit der Revolution durch das Cloud Computing und den schnellen und allgemein stabilen Datenverbindungen kann die Hardware als auch Software heute überall stehen.


Bildquelle: http://bengene.blogspot.de



Google Apps Vault wird globaler

Nachdem Google im März Google Apps Vault gestartet hat, um damit mehr Governance für Unternehmen in seine Office Google Apps zu bringen, rollt Google den Service nun mit weiteren Sprachen weltweit aus. Google Apps Vault ist eine Lösung für Google Apps for Business Kunden, mit denen diese ihre geschäftskritische Informationen verwalten und wichtige Daten archivieren können.

Google Apps Vault wird globaler

Verwaltung geschäftskritischer Informationen

Google Apps Vault bietet Möglichkeiten für das Speichern, Archivieren und der elektronischen Suche von E-Mail und Chat Nachrichten, wodurch Unternehmen jeder Größe ihre geschäftskritische Informationen verwalten können. Vault ist vollständig in Google Apps integriert, wodurch sich Governance Regelungen direkt auf die in Apps gespeicherten Daten anwenden lassen, ohne diese oder eine Kopie dieser an einen separaten Ort zu bewegen.

Mehr Sprachen mehr Reichweite

Google Apps Vault unterstützt bereits alle Sprachen, die auch von Google Apps abgedeckt werden. Das sind immerhin mehr als 50 Stück. Nun erweitert Google die Benutzeroberfläche von Vault auf 28 Sprachen inkl. Japanisch, Chinesisch und Arabisch.

Google Apps Vault steht für neue und aktuelle Kunden der Versionen Google Apps for Business und Education zur Verfügung. Ältere Kunden werden im Laufe des Jahres in den Genuss kommen.



Deutsches Unternehmen wird Microsoft Office 365 Partner of the Year

Respekt und herzlichen Glückwunsch! Das Aachener IT-Beratungshaus utilitas wurde unter 3.000 Bewerbern weltweit in die Top 3 des Partner of the Year Awards für Microsoft Office 365 gewählt. Ein Grund dafür waren die bis dato über 120 Cloud Projekte die mit Office 365 realisiert wurden. Die utilitas GmbH ist damit das einzige Unternehmen in Deutschland, das sich mit dieser Auszeichnung rühmen darf. Mit dem Preis zeichnet Microsoft Best-in-Class-Lösungen auf Basis von Technologien der Redmonder aus.

utilitas GmbH: Deutsches Unternehmen wird Microsoft Office 365 Partner of the Year

Um Unternehmen den Weg in die Microsoft Cloud zu erleichtern, bietet utilitas für 1.250 Euro zzgl. MwSt. einen Workshop mit dem die ersten Schritte des Office-365-Angebot vermittelt werden. Mit dem 1-Tages Workshop sollen die Teilnehmer die Möglichkeiten von Office 365 anhand von Beispielen erleben und erhalten im Anschluss ein auf Sie zugeschnittenes Angebot für den späteren produktiven Einsatz inkl. Migration.

Zudem bietet utilitas Microsoft Office 365 in verschiedenen Standard-Paketen an, mit denen Unternehmen bekannte on-Premise Applikationen wie Microsoft Word, Excel oder PowerPoint auch online Nutzen können, um von überall aus auf E-Mails zugreifen zu können sowie Webmeetings durchzuführen oder mit Kollegen zusammen an Dokumenten zu arbeiten. Individuelle Erweiterungen und Anpassungen der Grundkonfigurationen realisiert utilitas auf der Basis von SharePoint, Exchange Online sowie Lync Online.



So finden Sie einen echten Software-as-a-Service Anbieter

Entwicklungszeit? Gibt es nicht! Kosten für die Wartung? Fehlanzeige! Eine deutlich schnellere Einrichtung im Vergleich zu einer gehosteten Lösung und keine kostspieligen Ausgaben für Backup-Lösungen? Genau! Das sind nur ein paar Vorzüge für die Nutzung von Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen. Aber wie stellt man sicher, dass der SaaS Anbieter auch den gewünschte Service bietet, den ich erwarte? Diese Frage soll der Artikel beantworten!

Unternehmen, die sich für SaaS Lösungen entscheiden, wollen den immensen Kosten für Lizenzen und Wartungen entfliehen und stellen sich insbesondere gegen die Verantwortlichkeiten gegenüber den klassischen Ansätzen, um ihren Mitarbeitern Applikationen bereitzustellen.

Die Spreu vom Weizen, also die guten von den schlechten SaaS Anbietern zu trennen ist kritisch, aber zu bewältigen, wenn man die Grundlagen der Technologie versteht. Die folgenden Tipps helfen bei der Bewertung von SaaS Anbietern und enttarnen diejenigen, die im SaaS Markt eigentlich nichts zu suchen haben.

Tipps für den Weg zur SaaS Lösung

  • SaaS Lösungen werden innerhalb einer Cloud Umgebung gehostet. Dabei greifen die Nutzer ausschließlich per Webbrowser auf die Software zu. Es muss niemals und zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Stück Software wie Plugins auf dem lokalen System oder Upgrades für die genutzte SaaS Applikationen installiert werden. Weder muss in Backup Equipment, Datenbanken oder physikalischer Hardware investiert werden.
  • SaaS Applikationen werden fortwährend von einer einzigen Quelle aktualisiert. Sämtliche Upgrades sollten regelmäßig erfolgen und beinhalten keine Aktion durch den Endnutzer.
  • Eine echte SaaS Lösung ist immer vollständig Web-basiert. Dabei überträgt die SaaS Applikation nur HTML Daten. HTML benötigt eine minimale Menge an Bandbreite. Ein Punkt wo sich echte SaaS Anbieter von denen unterscheiden, die es gerne sein möchten. Stellen Sie daher sicher, dass jeder Anbieter, mit dem Sie zusammenarbeiten, eine Einschätzung bzgl. der notwendigen Bandbreite zur Verfügung stellt.
  • Ein echter SaaS Anbieter zeigt sich vertraglich selbst dafür verantwortlich, einen akzeptablen Support zu leisten sowie über eine hohe Verfügbarkeit und entsprechend schnelle Antwortzeiten zu verfügen. Aus diesem Grund sollten Sie sich als Kunde niemals um die CPU-Auslastung kümmern müssen oder gar etwas über die Effizienz des Systems zu Gesicht bekommen.
  • Die Software eines SaaS-Anbieters arbeitet immer mit der gleichen Code-Basis. Upgrades der Software sollte regelmäßig stattfinden, ohne dass der Nutzer auch nur eine Aktion dafür vornehmen muss.
  • Echte SaaS-Lösungen sind Mehrbenutzer Umgebungen und werden bei dem Anbieter gehostet. Updates und Upgrades für das SaaS-System werden über ein gemeinsames System gleichzeitig an alle Clients ausgeliefert wodurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.
  • SaaS Lösungen speichern die Daten immer auf den Servern der Anbieter ab und niemals innerhalb der Infrastruktur des Kunden. Da sich die Daten damit außerhalb des eigenen Einflussbereichs befinden, muss sichergestellt werden, wer verantwortlich für die Aufbewahrung der Daten ist und das diese ständig intakt sind. Zudem sollte geprüft werden, dass es sich bei dem Anbieter um ein verantwortungsvolles, zuverlässiges und gut etabliertes Unternehmen handelt. Achten Sie darüber hinaus darauf, dass der SaaS Anbieter über Notfallpläne zur Datensicherung verfügt, wenn es zu Systemfehlern kommt.

Kurztest: Ist der Anbieter ein Saas Anbieter?

  1. Achten Sie darauf, dass der Zugriff über einen Webbrowser stattfindet. SaaS Applikation benötigen nicht ein Stück zusätzliche Software oder Hardware auf Ihrer Seite um genutzt zu werden.
  2. Fragen Sie nach Referenzen und sprechen Sie mit anderen Kunden. Wahre Aussagen von Kunden sind hilfreich für die mögliche Nutzung der SaaS-Lösung in Ihrem Unternehmen.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Anbieter eine Einschätzung über die notwendige Bandbreite für die Nutzung der Applikationen macht. Ist die Schätzung sehr hoch, wäre es möglich, dass es sich nicht um eine echte SaaS-Lösung handelt.
  4. Ein echter SaaS Anbieter rechnet nach dem Pay per use Modell ab. Das bedeutet, dass Sie nur pro Benutzer pro Monat/ Woche bezahlen und niemals einen langfristigen Vertrag eingehen müssen oder etwa für ein Jahr im Voraus bezahlen müssen.

Bildquelle: http://www.aresumefortoday.com



Google Apps Administratoren können nun die 2-Wege Authentifizierung erzwingen

Die 2-Wege Authentifizierung, mit der eine weitere Sicherheitsebene im Anmeldeprozess eingezogen wird, steht bereits seit dem Jahr 2010 innerhalb von Googles Office Suite Google Apps zur Verfügung. Aber erst jetzt haben Administratoren die Möglichkeiten, diese Sicherheitstechnologie zwingend für ihre Nutzer zu aktivieren.

Google Apps Administratoren können nun die 2-Wege Authentifizierung erzwingen

Mit einer weiteren Einstellungen in der Google Apps Management Konsole, können Admins nun erzwingen, dass sich ihre Nutzer über die 2-Wege Authentifizierung anmelden. Damit wird ein Nutzer nun nicht mehr nur nach seinem Password gefragt, sondern muss zusätzlich einen Code eingeben, den er via SMS oder Sprachnachricht auf sein Mobiltelefon erhalten hat.

Mit dem Einsatz einer 2-Wege Authentifizierung wird die Sicherheit des Systems erhöht, da ein Angreifer neben dem Passwort des Nutzers ebenfalls sein Mobiltelefon stehlen müsste.

Allerdings macht dieses Verfahren den Anmeldeprozess für die Nutzer komplizierter und verlangt eine Konfiguration auf dem jeweiligen Mobiltelefon. Folglich kann es dazu führen, das viele Nutzer die 2-Wege Authentifizierung verweigern werden.



Googls Apps wirbt mit bis zu 85% Energieeinsparungen

Cloud Computing Anbieter werben in der Regel mit Kosteneinsparungen durch die Nutzung ihrer skalierbaren Infrastrukturen oder Plattformen bzw. SaaS Applikationen. Google geht nun einen Schritt weiter und behauptet, dass Unternehmen mit der Nutzung seiner SaaS Office Suite Google Apps zwischen 65% und 85% Energieeinsparungen erhalten, wenn sie anstatt ihrer Anwendungen, die Google Cloud Lösung nutzen.

Googls Apps wirbt mit bis zu 85% Energieeinsparungen

Google bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer Fallstudie der US General Services Administration (GSA). So konnte die GSA mit ca. 17.000 Anwendern, durch die Migration zu Google Apps, den Energieverbrauch um fast 90 Prozent und die Kohlendioxid-Emissionen um 85 Prozent reduzieren. Das führt zu ca. 285.000 US-Dollar (eine Reduktion von 93%) jährlichen Einsparungen bei den Energiekosten.

Google nennt in diesem Zusammenhang zwei wichtige Faktoren, die dafür verantwortlich sind. Die Reduzierung des Energieverbrauches und die niedrigeren Kohlendioxidemissionen. Schauen wir uns die obere Graphik an, wird deutlich, dass Google Apps bzw. Cloud basierte Lösungen von anderen Anbietern, darauf achten, so wenig wie möglich Energie für den Betrieb und die Kühlung der Server aufzubringen. Google erläutert darüber hinaus, dass kleine Unternehmen und Unternehmen, die bereits Google Apps ähnliche on-Premise Anwendungen nutzen, am meisten einsparen.

Weiterhin geht Google auf seine Chromebooks ein, die das Unternehmen als eine weitere Möglichkeit sieht, um Energie zu sparen, da es sich dabei um reine Cloud basierte Laptops handelt, die schneller, leichter und weniger Strom benötigen. Der Einsatz könnte demnach zwischen 10% und 45% an zusätzlichen Energieeinsparungen für Mitarbeiter Computer einbringen, so Google.



Google verstärkt die Sicherheit seiner Google Apps Cloud Services

In den vergangenen Wochen hat Google mit seinen Chromebooks und Lösungen wie BigQuery ebenfalls neue Funktionen und Datenschutzrichtlinien für seinen Office Suite Google Apps vorgestellt. Hinzu kommt mit Google Apps Password Sync for Active Directory eine Funktion, mit der Passwörter von mehreren Google Apps Domains und der Active Directory synchronisiert werden können.

Google Apps und Active Directory synchronisieren

Mit Google Apps Password Sync for Active Directory erhalten Administratoren die Möglichkeit zwei Systeme untereinander synchronisiert zu halten, ohne dabei auf eine geplante Synchronisation warten zu müssen. Laut Google ist die Konfiguration recht simple und dauert nur ein paar Minuten. Zudem ist die gesamte Datenübertragung zwischen Google Apps und einer Active Directory verschlüsselt.

Google Apps Kontakte mit Kollegen teilen

Eine weitere neue Funktion für Nutzer der Premium Edition ist das Teilen von Kontakten mit Kollegen (Contact Delegation). Damit soll ein Kontaktnetzwerk auf einfache Weise geteilt und erweitert werden. Nutzer können damit ebenfalls ihren Posteingang oder Kalender freigeben.

ISO 27001 für Google Apps

Weiterhin wurde Google Apps von den Wirtschaftsprüfern Ernst & Young nach ISO-27001 zertifiziert. Die weltweite gültige Zertifizierung ergänzt Google Apps for Government, die bereits die Zertifikate SSAE 16/ISAE 3402 und Fisma besitzt. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass dieses Zertifikat keinen Freifahrtschein für die 100%ige Sicherheit der Anwendung ausstellt. Unternehmen die sich nach ISO-27001 zertifizieren lassen, setzen sich lediglich selbst hohe Maßstäbe, um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten.


Bildquelle: http://blog.gemalto.com/



Google erweitert Google Apps um europäische Datenschutz-Richtlinien

Google wird seinen Google Apps-Kunden in Kürze zusätzlich zum Datenschutz-Abkommen Safe Harbor auch sogenannte Model Contract Clauses anbieten. Diese Vertragsklauseln sind von der Europäischen Kommission vorgegebene Datenschutz-Richtlinien, die den Datentransfer zwischen Unternehmen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union regeln.

Wie Marc Crandall, Senior Manager of Global Compliance, Google Enterprise in einem Blogbeitrag schreibt, nutzen über vier Millionen Kunden Google Apps für ihre geschäftlichen Zwecke. Diesen möchte Google zusätzlich nun ein breites Spektrum an Compliance Optionen bieten, um diesen dabei zu helfen, ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Aus diesem Grund wird Google demnächst sogenannte "Model Contract Clauses" anbieten, um damit die Sicherheitsanforderungen der Europäischen Kommission hinsichtlich der Datenschutz-Richtlinien für europäische Kunden angemessen zu erfüllen. Diese Richtlinie sei in Googles Augen ein wichtiger Bestandteil der Privatsphäre, die von der Europäischen Union (EU) bereits im Jahr 1995 verabschiedet wurde. Sie sorgt dafür, dass bestimmte Daten, die von der EU einen angemessenen Schutz der Privatsphäre erfordern, von einem EU-Land nicht in ein Nicht-EU-Land übertragen werden.

Zusammen mit der Beteiligung am US-EU Safe Harbor Framework und den neuen "Model Contract Clauses" sowie der jüngsten Zertifizierung nach ISO 27001, möchte Google seinen EU Kunden auch in Zukunft weitere Möglichkeiten bieten, weitere EU-Compliance Richtlinien erfüllen zu können.

Nachdem Microsoft sein Office 365 for Government bereits aktiv mit dem Thema Cloud Sicherheit bewirbt, geht Google nun direkt an die Unternehmenskunden. Überraschend kommt dieser Schachzug jedoch nicht, denn Google musste langsam etwas unternehmen, um auch das Vertrauen bei seinen europäischen Kunden bzw. noch Nicht-Kunden zu stärken. Denn das Thema Datensicherheit und Datenschutz ist speziell in Europa ein sehr brisantes Thema, mit dem man nicht zu sorglos umgehen sollte, auch wenn es langsam sehr zäh und ein Stück weit langweilig wird, ständig darüber diskutieren zu müssen.


Bildquelle: http://www.egovernment-computing.de



Zendesk und Panorama9 integrieren zu einem gemeinsamen Cloud-basierten IT-Helpdesk

Cloud Lösungen zeigen IT-Verantwortlichen Alternativen auf, die sie dazu bewegen werden sich von ihren klassischen on-Premise Management Tools zu verabschieden und auf Browser-basierte Anwendungen zu setzen. Diese Entwicklung wird auch den IT-Helpdesk erreichen. Panorama9 und Zendesk haben diesen Trend aufgenommen und ihre jeweiligen Lösungen miteinander verschmolzen.

Zendesk und Panorama9 integrieren zu einem gemeinsamen Cloud-basierten IT-Helpdesk

Den Helpdesk Anbieter Zendesk werden die meisten kennen. Panorama9, dänischer Anbieter einer Cloud-basierten IT-Management-Plattform, ist eher unbekannt, hat neben Kunden wie IKEA (Schweden) und Orkla (Norwegen), jedoch viele zahlreiche große Kunden.

Panorama9 und Zendesk wurden so miteinander integriert, dass aus Panorama9 analysierten Problemen automatisch ein Zendesk Ticket erstellt wird. Damit können IT-Abteilungen die Aufgaben nun dem am besten geeigneten Mitarbeiter zuweisen und den Status des Tickets vom Auftreten bis zur Lösung verfolgen. Jedes Zendesk Ticket, dass mit Panorama9 erstellt wurde enthält detaillierte Informationen über das Problem inkl. Links zu den entsprechenden Stellen im Panorama9 Dashboard. Das Ticket wird automatisch aktualisiert, sobald Panorama9 eine Änderungen bzgl. des Problems erkennt.

Das Panorama9 Dashboard gibt der IT-Abteilung einen Überblick zu allen Bereichen der IT-Infrastruktur, inkl. Echtzeit-Tracking, Warnungen bzgl. der Ressourcen, Verfügbarkeit, Sicherheitslücken, Probleme bei der Compliance und weiteren Funktionen.

Kunden, die bereits über mindestens einen aktiven Panorama9 "Small" Account verfügen, können die Zendesk Integration kostenlos nutzen. Neue Nutzer erhalten die Gelegenheit den Service zunächst für 30 Tage zu testen, bevor sie sich endgültig entscheiden.


Bildquelle: http://techrepublic.com



Oracle präsentiert eigenes Public Cloud Angebot im Juni

Man sollte nicht immer alles glauben was Oracle CEO Larry Ellison erzählt. Das Unternehmen wird im Juni mit einem eigenen Public Cloud Angebot offenbar an den Markt gehen. Vor ein paar Jahren machte sich Ellison noch über die Cloud lustig und stellte sich als unwissend dar, womit er die Lacher zwar auf seine Seite zog, aber völlig falsch lag. Scheinbar hat aber auch er langsam gemerkt, dass in der Cloud eine Menge Geld zu verdienen ist.

Die Webseite des Cloud Angebots ist bereits online und die Registrierung ist ebenfalls eröffnet. Nach der Anmeldung erhält man die Nachricht, dass die Services in nächster Zeit veröffentlicht werden und man informiert wird, sobald diese verfügbar sind.

Das Angebot unterscheidet zwei Bereiche, die "Application Services" und die "Platform Services". Zu den erst genannten zählen Fusion CRM (Customer Resource Management), Fusion HCM (Human Capital Management) sowie Oracle Social Network (ein Pendant zu Salesforce Chatter). Die "Platform Services" beinhalten Java und die Oracle Database.

Oracles Cloud Strategie wird sich zudem auf drei Bereiche konzentrieren. Demnach stellt sich Oracle als Cloud Infrastruktur Anbieter (IaaS), als Hersteller von Cloud Anwendungen (SaaS) sowie als Cloud Plattform Anbieter (PaaS) auf.

Oracle bietet seine Fusion Anwendungen sowohl als On-Premise, Private Cloud, Public Cloud sowie Hybrid Lösung an. Neben den bereits oben genannten Anwendungen stehen hier mehr als 100 Module in sieben unterschiedlichen Produktfamilien bereit.

Oracle verfügt (seit 2010) ebenfalls über eine eigene Cloud basierte API, mit der Workloads zwischen Clouds hin- und her verschoben werden können. Dabei besteht die Oracle Cloud Resource Model API aus einer Untermenge verschiedener Cloud APIs die auf Standard HTTP Methoden basieren und die Provisionierung und Konfiguration von Ressourcen ermöglichen.



Das SaaS-EcoSystem stellt neue Trust in Cloud-Zertifikate aus

Um Nutzern eine Entscheidungshilfe bei ihrer Auswahl der passenden SaaS/Cloud-Lösung zu geben, bietet das SaaS-EcoSystem mit Trust in Cloud und dem Cloud-Experten zwei Zertifizierungen an, die sich nach eigenen Angaben wachsender Beliebtheit erfreuen. Jetzt konnte das Netzwerk drei weitere „Trust in Cloud“-Zertifikate vergeben: Apexnova, BBL-Software und Procad heißen die Neu-Zertifizierten.

Das SaaS-EcoSystem stellt neue Trust in Cloud-Zertifikate aus

Im Bereich ERP & Groupware hat die Apexnova GmbH mit zquadrat ein browserbasiertes ERP für den kleineren bis gehobenen Mittelstand mit speziellen Erweiterungen für Zeitarbeitsunternehmen und Personalvermittler entwickelt. Es bietet neben den üblichen warenwirtschaftlichen Funktionen eines ERP-Systems auch Module für DMS, Groupware, HRM, Bewerbermanagement, Projektmanagement und Zeiterfassung. Das System ist mandantenfähig, rollenbasiert und mehrsprachig. Die BBL-Software GmbH wurde im Bereich ERP & Multi-Projektmanagement für ihr cloudbasiertes Projektmanagementsystem PROJEKTA ausgezeichnet, das KMUs von der Projektplanung bis zur -abrechnung begleitet. Von der Registrierung bis zum Einsatz der Software vergehen maximal drei Minuten. In der Kategorie DMS und Filesharing erhielt die PROCAD GmbH & Co. KG für ihr Online-Filesharingsystem PROOM das Zertifikat aus den Händen des SaaS-EcoSystem-Vorstandes.

Als neutrale Instanz hat sich das SaaS-EcoSystem das Ziel gesetzt, die Angaben der Zertifikatsanwender nach sieben Fachkriterien: Referenzen, Datensicherheit, Entscheidungssicherheit, Qualität der Bereitstellung, Vertragsbedingungen, Service-Orientierung und Cloud-Architektur zu prüfen. Anders als bei üblichen Gütesiegel geht es dabei nicht um funktionale Qualität. „Dies halten wir für nicht zielführend, da es hier an objektiven Kriterien und nachvollziehbaren und fairen Bewertungsrastern mangelt“, erklärt Frank Türling, Geschäftsführer der Strategius GmbH und als Vorstandsvorsitzender des SaaS-EcoSystem e.V. zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, „vielmehr stellt Trust in Cloud auf zufriedene Kunden und Sicherheit ab.“ Den zertifizierten Unternehmen bietet „Trust in Cloud“ gleichzeitig die Möglichkeit, sich über das neue Qualitätszertifikat erfolgreich am Markt zu positionieren.



Microsoft und Google planen eigene Infrastructure-as-a-Service Angebote – Konkurrenz für Amazon EC2

Wie GigaOm berichtet, planen Microsoft und Google offenbar eigene Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Angebote, die in direkter Konkurrenz zu den Amazon Web Services (AWS) - Amazon EC2, stehen sollen.

Microsoft und Google planen eigene Infrastructure-as-a-Service Angebote - Konkurrenz für Amazon EC2

GigaOm beruft sich auf nicht genannte Quellen, die besagen, dass Google die Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) mit einem eigenen Angebot in Angriff nehmen will. Weitere Quellen sollen Microsofts Bemühungen bestätigen, ebenfalls mit einem IaaS Angebot in den direkten Mittbewerb zu AWS gehen zu wollen. Wie GigaOms Quellen weiter wissen wollen, plant Google die Veröffentlichung seines IaaS zum Ende diesen Jahres. Wohingegen Microsoft bereits deutlich weiter sein soll und das neue Angebot während einer Veranstaltung am 7. Juni in San Francisco vorstellen wird.

Was auch immer an diesen Gerüchten speziell bei Google dran sein mag, es würde zumindest eine logische Schlussfolgerung aus den letzten Entwicklung des Suchmaschinengiganten aus Mountain View sein. In zwei Bereichen des Cloud Computing Stacks ist Google bereits vertreten. Mit Google Apps steht eine Office und Kollaborationslösung als Software-as-a-Service bereit. Die Google App Engine war eine der ersten Platform-as-a-Service Lösungen auf dem Markt. Was letztendlich noch fehlt ist ein IaaS Angebot. Neben dem kürzlich veröffentlichen Google Drive existiert seit längerem bereits der Google Cloud Storage, der sich speziell an Entwickler richtet, in unmittelbarer Konkurrenz zu Amazon S3 steht und eine gute Kombination zu einem möglichen eigenen IaaS Angebot wäre.

Microsoft hat mit Windows Azure bereits ein sehr umfangreiches Cloud Computing Infrastruktur Angebot am Markt. Auch wenn es bereits den Charakter eines IaaS besitzt, wird Windows Azure als Platform-as-a-Service vermarktet, mit dem Entwickler ihre Aktivitäten in Microsofts Cloud verlagern sollen, um dort PHP, Java, Node.js oder .NET Anwendungen auszuführen. Das Windows Azure bereits viele Funktionen wie die Amazon Web Services im Portfolio hat, zeigt dieser direkte Vergleich der einzelnen Cloud Services. Was Windows Azure derzeit noch fehlt, ist die Möglichkeit, direkt virtuelle Windows oder Linux Server pro Stunde zu beziehen, wie es von Amazon bekannt ist.

Nach zahlreichen Anbietern wie bspw. Rackspace und GoGrid oder Projekten wie OpenStack und CloudStack, greifen mit Google und Microsoft nun auch die großen der Branche zum IaaS Thron, der allerdings nicht so einfach zu besteigen sein wird, wie es aussehen mag. Die Amazon Web Services haben sich seit dem Start in 2006 eine solide Basis für ihre Angebote geschaffen, die sie jeden Monat mit neuen Services oder Funktionen stetig ausbauen. Im Vergleich zu anderen IaaS Anbietern hätten Google und Microsoft jedoch den Vorteil über eine große Entwicklergemeinde in den eigenen Reihen zu verfügen und zudem ausreichend Erfahrung im Aufbau von skalierbaren Infrastrukturen zu besitzen. Google auf Grund der Sicherstellung seines Kerngeschäfts und Microsoft anhand der langjährigen Tätigkeiten im Server- und Infrastrukturumfeld. Gewinner können am Ende jedoch wir Kunden sein, denn zu einem wird es sicherlich kommen, dem Preiskampf.



Die Angst vor dem Kontrollverlust durch SaaS und Cloud Services

CIOs werden sich in Zukunft mit dem Kontrollverlust ihrer Daten beschäftigen müssen, die über unterschiedliche Software-as-a-Service Anwendungen durch verschiedenen Abteilungen verteilt sind. Nach und nach kommen immer mehr SaaS Applikationen hinzu, welche die Situation weiter verschärfen werden. Proaktives Handeln ist gefragt!

Der Kontrollverlust wird immer größer

So merken immer mehr IT-Abteilungen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, zu kontrollieren, welche Cloud Anwendungen wie bspw. Salesforce, Google Apps oder Box von den jeweiligen Abteilungen genutzt werden, da sich viele bereits selbständig bedienen. Das Hauptproblem besteht dahin, dass mittlerweile viele Entscheidungen an der IT-Abteilung vorbei getätigt werden. Ein sehr ungewohntes Bild für die IT-Entscheider, sind sie doch historisch betrachtet der Mann im IT-Haus. Dieses Phänomen wird auch als Schatten-IT bezeichnet, was durch das Cloud Computing, auf Grund des einfachen Zugriffs auf Ressourcen, seinen Höhepunkt erhält.

Was die einzelnen Abteilungen und Mitarbeiter jedoch vergessen: Je mehr SaaS Anwendungen oder Cloud Services (ungefragt) in das Unternehmen eingeführt werden, desto größer werden die Sicherheitslöcher und der Kontrollverlust, nicht nur für den CIO, breitet sich aus.

Dabei existieren ausreichend Systeme und Mechanismen, um mit der Herausforderung umzugehen. Für diese Lösungen kann bzw. sollte allerdings nur die IT-Abteilung zuständig sein. Ein erster Schritt bedeutet daher Aufklärungsarbeit: reden, reden, reden und die Verantwortlichen der jeweiligen Abteilungen und Arbeitsgruppen mit ins Boot holen.

Sind die zwischenmenschlichen Bereiche geklärt helfen z.B. Single Sign-On Systeme, um die Mitarbeiter zu unterstützen sich nur ein Passwort merken zu müssen und sie von dem Notieren von Benutzernamen und Passwörtern an ungeeigneten Plätzen abzuhalten. Sollte ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden, müssen die Zugriffe auf die Cloud basierten Anwendungen unterbunden werden. Kümmert sich eine Abteilung oder ein Projekt selbst darum, bleibt der Account - aus eigener Erfahrung -offen, da dieser schließlich noch benötigt werden könnte. Hier helfen z.B. automatisierte Systeme, die den Zugriff auf den Account sperren.

Genau so verhält es sich bei der Überwachung der Cloud basierten Anwendungen sowie der Rollenvergabe und der damit verbundenen Rechtesituation. Sollte ein Mitarbeiter in eine höhere Position wechseln, erhält er damit in der Regel auch neue Rechte, um auf sensiblere Daten zugreifen zu dürfen.

In allen Fällen kann u.a. ein Identity and Access Management (IAM) System helfen, das für die Überwachung und Kontrolle spezieller Richtlinien zuständig ist. Hier ist es allerdings von besonderer Wichtigkeit, dass die IT-Abteilung wieder die Oberhand gewinnt und proaktiv auf die Mitarbeiter zugeht und nicht versucht durch das Sperren von Ports und Anwendungen die Macht wieder an sich zu reißen. Die Mitarbeiter, Arbeitsgruppen und Abteilungen genießen nämlich ihre aktuelle Freiheit, unkompliziert und vor allem schnell neue Lösungen und Anwendungen zu nutzen, ohne dafür Wochen oder gar Monate warten zu müssen!


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Sorgt die Telekom endlich für den Durchbruch des Cloud Computing in Deutschland?

Die Deutsche Telekom hat vom Tabakkonzern British American Tobacco einen Cloud Computing Auftrag über 160 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren erhalten. Dabei geht es um die Abbildung und Verarbeitung der betriebswirtschaftlichen SAP Prozesse in der Cloud.

Die Deutsche Telekom geht steil in die Cloud

Die offensive der Deutschen Telekom im Cloud Computing ist kaum zu übersehen. Die CeBIT war nur ein Indikator für den Willen, in der Cloud etwas bewegen zu wollen. Hinzu kommt die Penetration des Endkundengeschäfts mit massiver Print- und Fernsehwerbung für die Telekom Cloud. Kann die Deutsche Telekom damit aber auch endlich für den Durchbruch der Cloud in Deutschland sorgen?

Neben Virtual Private Cloud Services für Unternehmenskunden und der Telekom Cloud für das Privatsegment hat die Telekom im Rahmen der CeBIT angekündigt, ab Sommer 2012 einen Cloud Services Marktplatz für kleine und mittelständische Unternehmen anzubieten, dessen Cloud Infrastruktur auf OpenStack basiert.

Anders als die (US-amerikanischen) Cloud Anbieter deckt die Telekom somit beide wichtigen Bereiche ab, das Geschäftskunden- als auch das Privatkundensegment. Denn spätestens mit den Telekom Cloud Werbespots und Angeboten sollte der Term Cloud mittlerweile auch bei vielen Deutschen angekommen sein.

Die Cloud ist noch nicht in der Breite angekommen

Im für Skeptiker bekannten Deutschland ist Cloud Computing noch nicht richtig angekommen. Anders als z.B. in den USA, wo der Cloud Computing Markt regelrecht blüht und Milliardenumsätze eingefahren werden, finden sich in den Kommentaren zu Cloud Artikel auf anderen Online IT-Magazinen immer wieder Phrasen wie "Bleibt mir weg mit eurem ****** SaaS, das ist doch alles viel zu teuer." oder "Cloud? Meine Daten bekommt ihr nicht!".

Die Deutschen Nichtnutzer oder Skeptiker sehen in der Cloud also eher eine Gefahr als eine Chance. Eine Chance auch für Startups, in dem weltweiten lukrativen Cloud Computing Markt ein Wort mitreden zu können.

Abgesehen von der doch recht beachtlichen Anzahl von SaaS Startups in Deutschland, ist der Markt für junge Unternehmen in den Bereichen IaaS und PaaS so gut wie nicht vorhanden. ScaleUp Technologies wollte als Spin-off der internet4YOU, bereits 2009 IaaS in Form von Rechenleistung und Speicherplatz aus Deutschland heraus anbieten. Mittlerweile nutzen sie die dafür selbst entwickelte Plattform, um diese großen Telkos zu verkaufen. Im Bereich PaaS halten cloudControl und Scalarium die Fahne hoch.

Wie daran gut zu erkennen ist, es fehlt an Kapital, um Infrastructure Services aufzubauen. Scalarium und cloudControl setzen als Grundlage auf die Amazon Web Services und setzen ihre Plattform für das Cloud Hosting oben drauf. VCs investieren lieber in den Consumer Markt, was auch an der Akzeptanz des Cloud Computing in Deutschland liegen mag.

Dabei zeigen aktuelle Zahlen einen sehr positiven Trend, der auch schon während des Aufkommen des Cloud Computing prognostiziert wurde. So wird der Software-as-a-Service Markt in diesem Jahr um 17,9% auf 14.5 Milliarden US-Dollar wachsen. Alleine in Westeuropa auf 3,2 Milliarden Dollar. Zudem wird der gesamte deutsche Markt für Cloud Computing in diesem Jahr die Umsatzgrenze von 5 Milliarden Euro überschreiten und damit um fast 50 Prozent wachsen.

Die Deutsche Telekom kann Einfluss haben

Die Telekom kann und wird mittelfristig dafür sorgen, dass sich Cloud Computing auch endlich in der Breite in Deutschland etabliert. Ein Signal kann bereits der British American Tobacco Deal sein. Die Studien zeigen darüber hinaus bereits einen deutlichen Trend, der sich nun - z.B. mit der Telekom Cloud - auch auf den Markt für Privatkunden auswirken wird. Zudem existieren neben der Telekom weitere Cloud Computing Anbieter im selben Segment, die zwar nur die Geschäftskunden ansprechen, aber ebenfalls beachtenswerte Angebote haben.

Von besonderer Bedeutung wird weiterhin der Datenschutz im dafür sehr sensiblen Deutschland bleiben, was zu einem Standortvorteil werden kann, es zwangsläufig aber nicht sein muss. Hier muss weiterhin viel Vertrauen und Transparenz aufgebaut werden. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile allerdings viele Nutzer von Apples iCloud sowie Dropbox oder weiteren Cloud Storage Anbietern. Es ist also nur eine Frage der Zeit. Betrachtet man zudem den z.T. sehr lockeren Umgang mit privaten Daten in den sozialen Netzwerken, handelt es sich bei der Cloud Skepsis eher um ein Generationsproblem.

PS: Übrigens Deutschland, Big Data - ein Cloud Computing Use Case - steht auch schon länger vor der Tür! ;)



Woran erkennt man einen (echten) Cloud Service?

Ist es nun Cloud oder nur "vercloudifiziert"? Woran kann ich als Anwender einen echten Cloud Service erkennen? Diese Frage ist nicht immer ganz einfach zu beantworten, da die Kniffe meistens im Detail versteckt sind bzw. sich in der Infrastruktur befinden, in die in der Regel nicht hineingeschaut werden kann. Eines Vorweg, ein Service der über das Internet angeboten wird ist nicht gleich ein Cloud Service!

Einen echten Cloud Service zu erkennen ist nicht immer ganz einfach

Grundsätzlich kann bei der Betrachtung zwischen dem technischen und wirtschaftlichen Bereich unterschieden werden, um einen ersten Eindruck zu erhalten, ob es denn nun ein Cloud Service ist oder nicht. Dazu sollte man sich bspw. ein verifiziertes und echtes Cloud Computing Angebot wie im IaaS Bereich z.B. die Amazon Web Services oder im Bereich SaaS Microsoft Office 365 oder Google Apps vor Augen halten und damit einen Vergleich anstellen.

Wichtige Anzeichen die für einen Cloud Service sprechen sind Flexibilität, Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit. Die Flexibilität spielt insbesondere bei der Abrechnung der Kosten eine wichtige Rolle. Die Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit sind die technischen Themen.

Technik, Technik, Technik

So sollte ein Nutzer z.B. schon ein wenig genauer hinschauen, wenn er plötzlich eine E-Mail erhält, in der ein Wartungsfenster für einen SaaS Dienst angekündigt wird. Auch wenn wir nicht in die Infrastruktur des Anbieters hineinschauen können, Wartungsfenster gehören nicht zum Cloud Computing. Nehmen wir hier die verifizierten Cloud Anbieter Amazon, Google und Microsoft zum Vergleich, gibt es bei allen drei keine Wartungsfenster. Zumindest wurde ich bisher noch nie über so eine Maßnahme informiert. Von anderen Anbietern hingegen schon. Hier sprechen wir nämlich von dem Punkt Hochverfügbarkeit. Wenn die Infrastruktur von Amazon regelmäßig Wartungsfenster benötigen würde, könnten sie ihren Dienst nicht in der Form anbieten.

Skalierbarkeit bedeutet, dass ich entsprechend angeforderte Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz aber auch neue Benutzerkonten im Falle von SaaS umgehend erhalte, ohne darauf ein paar Minuten oder gar Stunden warten zu müssen. Hier sind mir bisher keine negativen Beispiele aufgefallen.

Die Kosten im Auge behalten

Wirtschaftlich betrachtet geht Cloud Computing Hand in Hand mit der Flexibilität, die der Anwender durch die Nutzung erhält. Das bedeutet er zahlt nur für die Ressourcen - Rechenleistung, Speicherplatz aber auch wiederum Nutzerkonten - die er tatsächlich in einem bestimmten Zeitraum genutzt bzw. benötigt hat. Hinzu kommt, das für die Nutzung des Angebots keine Einrichtungsgebühr oder gar eine Grundgebühr gezahlt werden muss.

Die Flexibilität zahlt sich zudem dadurch aus, das monatlich abrechnet wird. Eine Abrechnung für ein ganzes Jahr ist schon sehr grenzwertig, da ich den Service evtl. nur für ein halbes Jahr benötige, in diesem Fall dann aber laufende Kosten für ein weiteres halbes Jahr anfallen. Vorsicht, es gibt Anbieter, die monatliche Preise kommunizieren, der Vertrag aber für ein Jahr abgeschlossen wird. Zudem muss hier dann noch separat gekündigt werden.

Vorher informieren oder beraten lassen

Wie zu sehen, gibt es Erkennungsmerkmale für einen (echten) Cloud Service. IaaS Angebote sind die transparentesten Angebote, da anhand der Services und der Nutzung zu sehen ist, wie flexibel, skalierbar und hochverfügbar die Infrastruktur ist. Ebenso sind die Kosten nachvollziehbar. Ähnlich verhält es sich bei PaaS. SaaS Dienste werden leider immer wieder "vercloudifiziert". D.h. dass hier viel bei den Preisen und Laufzeiten getrixt wird. Daher sollte man sich vorab über den Service genau informieren, einen verifizierten Cloud Anbieter (siehe oben) zum Vergleich heranziehen oder vorab eine unabhängige Beratung einholen.


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Microsoft senkt die Preise für Office 365

Microsoft kämpft verstärkt um die Anteile der Unternehmenskunden in der Cloud. Ein nächster Schritt besteht in der Ermäßigung der Preise für Unternehmen um bis zu 20%.

Laut Windows IT Pro, waren alle Services rund um Office 365 mittlerweile seit einem halben Jahr ohne einen bekannten Ausfall funktionsfähig. Neben den Preissenkungen ein möglicherweise weiteres aussagekräftiges Argument für zukünftige Office 365 Nutzer in die Microsoft Cloud zu wechseln.

Seit der Einführung von Office 365 im vergangenen Jahr ist Microsoft damit beschäftigt, sich gegenüber Google Apps zu behaupten. Und das insbesondere in großen Unternehmen und Regierungseinrichtungen. Zum Ende des vergangenen Jahres machten kleine Unternehmen ca. 90 Prozent der Office 365 Nutzerbasis aus. Google hat nach eigenen Angaben bisher mehr Erfolg mit Großkunden.

In einem Blogpost vom 14. März durch Kirk Koenigsbauer, VP von Microsoft Office, schreibt Microsoft, dass sie die eigenen Einsparungen (Economies of scale) an die Nutzer weitergeben möchten und die Kosten für Office 365 Unternehmenskunden um bis zu 20% gesenkt haben. Die Kosten für Microsoft Sharepoint wurden sogar um 92 Prozent gesenkt. So kostet ein Gigabyte Speicher statt 2,50 Dollar nun nur noch 0,20 Dollar pro Gigabyte.


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SAP rollt Cloud-fähige Version von Business One aus

SAP hat eine mehrbenutzerfähige Version seiner ERP Suite Business ONE entwickelt, die allerdings nur exklusiv über Partner als Business One OnDemand vertrieben wird.

Eine Multi-tenancy (mehrbenutzerfähige) Architektur wird üblicherweise von SaaS Anbieter genutzt, um eine Instanz einer Anwendung für mehrere Kunden voneinander getrennt auf einer Plattform bereitzustellen. Dadurch kann der Anbieter neben Skalleneffekten ebenfalls Kosten für die Wartung und das Deployment der Anwendung einsparen und ein Update der Anwendung für alle Kunden "mit einem Klick" vornehmen.

SAP rollt Cloud-fähige Version von Business One aus

Business One wird durch Partner von SAP bereits in Form einer gehosteten Version angeboten, aber eben nicht als SaaS. So will SAP es seinen Partnern nun auch ermöglichen, Business One im pay as you go Modell anbieten zu lassen.

Die Entwicklung der mehrbenutzerfähige Version sei laut SAP weitestgehend abgeschlossen und soll durch die Partner im zweiten Quartal 2012 bereitgestellt werden. Die Version wird zunächst in 18 Ländern angeboten werden. Darunter in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Österreich, Brasilien, Kanada, China, Tschechien, Ungarn, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Singapur, Südafrika, Spanien und der Schweiz.

Nur durch SAP zertifizierte Hosting-Partner werden die Anwendung direkt anbieten dürfen. Zudem wird Business One weiterhin als traditionelle Hosting- und On-Premise Lösung zur Verfügung stehen.


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