Tag: SaaS


API Management – Grundpfeiler für Plattform-basierte digitale Geschäftsmodelle (Teil 1)

Rise of the APIs - Trends und Treiber der API-Economy

In einer digitalen Welt werden nicht nur IT-Infrastruktur, wie Rechenleistung oder Speicherkapazität, als Cloud-Dienste via APIs bereitgestellt. Auch Software wird zunehmend als Software-as-a-Service konsumiert und über web-basierte und standardisierte Schnittstellen weiterentwickelt und in die Unternehmensprozesse integriert. Continue reading “API Management – Grundpfeiler für Plattform-basierte digitale Geschäftsmodelle (Teil 1)” »



Mysterium Serverless – Ein Ausflug in die Welt von Serverless-Architekturen – Teil 1

  • Serverless-Architekturen drängen sich zunehmend auch in IT-Landschaft
  • Serverless ist weit mehr als reines Ausführen von Programmiercode und mittlerweile auf viele Komponenten erweitert worden
  • Alle großen Cloud-Anbieter stellen mittlerweile mindestens einen Serverless-Dienst bereit
  • Serverless Frameworks versuchen die Portabilität zwischen den Anbietern zu erhöhen

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Raus aus der Systemhaus-Krise, rein in die Multi Cloud-Welt (Teil 2)

  • Je wichtiger die Themen Multi und Hybrid Cloud für deutsche Unternehmen werden, desto größer wird auch der Bedarf an entsprechender Beratung und an Managed Public Cloud Providern.
  • Daher befinden sich viele klassische IT-Systemhäuser und Integratoren in der Transformation, rüsten sich mit Kompetenzen und erweitern ihr Geschäftsportfolio.
  • Für den Erfolg sind vor allem das richtige Skill-Set, Portfolio und Go-to-Market entscheidend.

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Interview mit Dominik Schiener, Co-Founder von IOTA (08.03.2017)

Dominik Schiener ist Co-Founder von IOTA, einem Berliner Startup, das eine Blockchain-ähnliche Lösung für die M2M-Bezahlung für Services mit Micropayments im Internet of Things entwickelt hat. Im Interview erzählt der 21-jährige, der bereits seit 7 Jahren sein Geld mit dem Computer verdient, über seine bisherigen Aktivitäten, sein aktuelles Startup und seine Pläne.

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Innovationen durch Daten: Eine Daten-Kernkompetenz ist wichtiger als ein neuer Chief AI Officer

Die aufkeimende Flut von IoT-Lösungen auf elektronischer Ebene bietet nicht nur die Möglichkeit mehrere Geräte miteinander zu vernetzen, sondern auch die Pflicht über die Datenströme der Lösungen entsprechend nachzudenken. Diese Auseinandersetzung mit den Daten sollte bereits im Vorfeld angestoßen werden und Teil der Lösung von Tag eins an sein. Die Herkunft der Daten sollte dabei zwar genauestens geprüft und protokolliert werden, jedoch ist die Quelle an sich nicht so relevant, wie der Wert der Daten selbst. Daher ist es möglich verschiedene Szenarien in Betracht zu ziehen, wenn man über die Erzeugung eines neuen Dienstes oder Produkts nachdenkt. Auf der einen Seite gibt es im Unternehmen bereits etliche Daten, die ggf. nur neu aufbereitet werden müssen. Dann wiederum gibt es Daten, die erst mit dem Produkt selbst und der Nutzung erzeugt werden. Und ferner gibt es noch Daten, die vielleicht nicht im eigenen Besitz liegen und auch nicht Kern des eigenen Geschäftsmodells sind, dennoch aber ein wichtiger Bestandteil des Produktes sein sollen. Diese Daten werden dann erworben oder zumindest die Nutzungsrechte (Lizenz) für diese.

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Event-basierte Integration und Automation: Informationen im Fluss

Cloud Computing und SaaS-Angebote sind in den letzten zehn Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und unseres Lebens geworden. Sei es die Nutzung von Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. im privaten Umfeld oder Google, Microsoft, Salesforce und Dropbox im beruflichen Umfeld. Ohne Software aus der Wolke scheint es nicht mehr zu funktionieren. Doch mit immer mehr Diensten, die immer mehr Daten von uns haben bzw. mit deren Hilfe neue Daten generiert werden, steigt auch der Level der Komplexität deutlich an. Continue reading “Event-basierte Integration und Automation: Informationen im Fluss” »



Super-connected Field Services – GE akquiriert ServiceMax für 900 Mio. USD

Ob Thomas Edison schon vor 140 Jahren, als er an der Glühbirne forschte, ahnen konnte, dass seine Erben noch heute an manchen Tagen den Pionier- und Erfindergeist ihres Gründers besitzen? Denn noch heute ist General Electric in Sachen Technologie weltweit ganz weit vorne. Continue reading “Super-connected Field Services – GE akquiriert ServiceMax für 900 Mio. USD” »



End User Computing 2020 – Auf was CIOs sich einstellen müssen

Seit in 2007 das erste iPhone in San Francisco auf den Markt kam, hat sich vieles verändert. Und das nicht nur in der Jugendkultur und im persönlichen Medien- und Kommunikationsverhalten, sondern auch hinsichtlich der Art und Weise, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der Ausführung ihres Jobs unterstützen. Der „Mobile Work- & Lifestyle“ prägt unseren Arbeitsalltag und definiert, wie effizient und kollaborativ wir arbeiten und wie sich Beruf und Privatleben sinnvoll miteinander vereinbaren lassen. Doch wie geht es in den kommenden 3-4 Jahren weiter? Welche Trends prägen die Agenda der CIOs- und Workplace-Verantwortlichen in den Unternehmen? Auf welche Technologien und Veränderungen müssen sich IT-Manager einstellen? Und wie reagiert Citrix als einer der Marktführer im Bereich virtuelle Desktops und mobile Endgeräte?

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Big Blue in der Public Cloud: Eine Analyse von IBM Softlayer und IBM Bluemix

Im Rahmen von Multi-Cloud-Szenarien spielen Public Cloud-Umgebungen eine zentrale Rolle. Schließlich stehen Sie sinnbildlich für die Digitale Transformation und erlauben renommierten Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle von der technischen Seite kommend zu verändern und die dafür notwendigen Prozesse anzupassen oder neu zu definieren. Für IT-Entscheider stellt sich damit die Frage, welcher der Public Cloud-Anbieter auf die Shortlist gehört. In diesem Analyst View werden die Cloud-Angebote von IBM - Softlayer und Bluemix - betrachtet, die unter deutschen mittelständischen Unternehmen allerdings noch Nachholbedarf haben, wenn es darum geht, ein Teil der Cloud-Strategie zu sein. Continue reading “Big Blue in der Public Cloud: Eine Analyse von IBM Softlayer und IBM Bluemix” »



IT Trends 2016 von Crisp Research

1) Software-Defined Products und IoT

Ob Zahnbürste, Kettensäge, Küchengerät oder Premium-Automobil. Die Produkte der Zukunft sind „Software-Defined“, sprich ein wesentlicher Teil des Produktnutzens ergibt sich aus den software-basierten Funktionalitäten, Sensorik und der Vernetzung der Geräte zu einer ganzheitlichen IoT-Lösung. Hardware und Materialeigenschaften treten zunehmend in den Hintergrund. Software-Entwicklung wird somit ein zentraler Aspekt der klassischen Produktentwicklung und des Produkt Lifecycle Managements. Dafür müssen Corporate IT und Product IT zusammenwachsen (vgl. Trend 10). In einer Welt der software-definierten und sensor-basierten Produkte werden auch die Geschäfts- und Preismodelle „programmierbar“. Diese werden zukünftig serviceorientiert, kontextbasiert und personalisiert ausgestaltet und individuelle, nutzungsabhängige Abrechnungs- und Pricing-Mechanismen in Echtzeit ermöglichen.  Continue reading “IT Trends 2016 von Crisp Research” »



Das große Missverständnis: Shared-Responsibility in der Public Cloud

Das Thema Verantwortung in der Public Cloud ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Beratungsmandate und Gespräche mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Public Cloud interessierten Unternehmen offenbaren die schreckliche Gewissheit, dass das klassische Outsourcing in den Köpfen vieler IT-Entscheider immer noch weit verbreitet ist. Public Cloud Anbieter werden als Full-Service-Provider verstanden, was Verhandlungen auf Augenhöhe erschwert und der zügigen Adaption von Public Cloud Services entgegensteht. „Shared-Responsibility“ ist das Stichwort, was es zu verinnerlichen gilt. Dieser Analyst View räumt mit den falschen Annahmen auf und erläutert das Konzept.

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CIO at the Crossroads: Die Enterprise-IT muss sich zur digitalen Fabrik wandeln

Mit dem fortschreitenden Einzug der digitalen Transformation und dem Aufkommen neuer Megatrends wie dem Internet of Things (IoT), steht der CIO nun endgültig vor dem Scheideweg. Konnten Aussagen wie „die IT ist der Business-Enabler“ in der Vergangenheit noch mit einem genervten Lächeln als „eine dieser Phrasen“ ignoriert werden, hat die Realität mittlerweile jeden IT-Lenker auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Keine Frage, die Stelle des CIOs ist nach wie vor von zentraler Bedeutung. Allerdings steht er nun vor der Herausforderung, die Enterprise-IT als Dienstleister für seine internen Kunden zu verstehen, um es dem Unternehmen damit zu ermöglichen, die externen Kunden mit neuen digitalen und hybriden Produkten zu erreichen. Dies funktioniert nur, wenn er das „Digitale Unternehmen“ als Ganzes betrachtet, und seine Enterprise-IT als „Digitale Fabrik“ umstrukturiert.

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Neues Kompendium für IT-Entscheider: Platform-as-a-Service – Strategien, Technologien und Anbieter

60 Jahre nach Beginn der Computer-Revolution, 40 Jahre nach Erfindung des Mikroprozessors und 20 Jahre nach dem Beginn des modernen Internets haben sich die Voraussetzungen für die Entwicklung, den Betrieb und vor allem die Verbreitung von Software grundlegend verändert.

Moderne Software kann heute disruptive Veränderungen hervorrufen. In Unternehmen und Märkten. In Politik und Gesellschaft. In Kultur wie im privaten Leben. Doch wie entstehen all die neuen Applikationen? Wer schreibt all die Millionen „Lines of Code“? Welches sind die neuen Plattformen, auf denen die abertausende Applikationen entwickelt und betrieben werden? Continue reading “Neues Kompendium für IT-Entscheider: Platform-as-a-Service – Strategien, Technologien und Anbieter” »




Citrix Cloud Transformation –  Raus aus der Infrastruktur-Falle

In einer neuen IT-Welt, in der Cloud und mobile Dienste dominieren, haben es traditionelle IT-Infrastrukturanbieter nicht leicht. Die 1989 gegründete Citrix scheint allerdings auf einem guten Weg und zählt – gemessen am Cloud-Umsatz – mittlerweile zu den Schwergewichten in der neuen digitalen Welt.  Continue reading “Citrix Cloud Transformation –  Raus aus der Infrastruktur-Falle” »



Cloud-Marktplätze und -Ökosysteme – Der Wandel im IT-Einkauf beginnt (Teil 1)

Mit rund 6,1 Mrd. Euro werden deutsche Unternehmen im Jahr 2014 schon rund 7% ihrer IT-Budgets für Cloud Technologien, Services und Integration ausgeben. Welche Rolle spielen die sogenannten Cloud-Ökosysteme und Cloud-Marktplätze im Rahmen der Strategiebildung und des Cloud-Sourcing heute und zukünftig? Mit welchen dieser neuen Beschaffungsoptionen sollten sich CIOs und IT-Einkaufsmanager heute intensiver beschäftigen? Continue reading “Cloud-Marktplätze und -Ökosysteme – Der Wandel im IT-Einkauf beginnt (Teil 1)” »



Integration und Cloud Computing: Komplexität steht im Gegensatz zu den Versprechen und Erwartungen

Cloud Computing Anbieter sollten sich der Realität stellen und ihren potentiellen Kunden die Wahrheit sagen! Die Integration im gesamten Cloud Stack sorgt für die größte Komplexität in der Cloud. ) Das beinhaltet ebenfalls die weiteren Kosten die kein Public Cloud Anbieter neben seinen on Demand und pay per use Versprechen transparent auf seinen Marketingfolien stehen hat. Ein Überblick.

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Enterprise Cloud Portal: T-Systems konsolidiert sein Cloud-Portfolio

Mit seinem Enterprise Cloud Portal präsentiert die Deutsche Telekom Tochter T-Systems sein erstes Cloud-Service übergreifendes Angebot für Großkunden. Auf dem Portal können sich Unternehmen über die Cloud-Lösungen von T-Systems informieren, diese testen und direkt bestellen. Zu den derzeit angebotenen Services gehören Lösungen für das Mobile Device Management, Dynamic Services for Infrastructure und der Enterprise Marketplace. Ein Blick auf das Portal zeigt, dass auf die Kompatibilität mit Tablets großer Wert gelegt wurde.

An der IT-Abteilung vorbei

T-Systems möchte mit seinem Cloud-Portal auch nicht-technischen Nutzern in Großunternehmen den Zugang zu speziellen Cloud-Lösungen ermöglichen. Der Cloud-Anbieter bezieht sich dabei auf eine Studie von Gartner, die besagt, dass bis zum Jahr 2015 in etwa 35 Prozent der IT-Ausgaben, außerhalb der IT-Abteilungen ausgewählt und verwaltet werden. Genannt seien hier zum Beispiel die Bereiche Marketing, Einkauf und das Rechnungswesen.

Mobile Device Management

Das Mobile Device Management aus der Cloud soll Unternehmen bei der Administration mobiler Endgeräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen, z.B. iOS und Android, über eine standardisierte Web-Plattform helfen. Darüber lassen sich etwa Sicherheitseinstellungen vornehmen, Zugriffsrechte auf Funktionen sowie Applikationen regeln oder bei Verlust des Endgeräts die Daten per Fernzugriff löschen. Ein Test des Mobile Device Management ist in den ersten vier Wochen für bis zu drei mobile Endgeräte kostenlos.

Dynamic Services for Infrastructure

Für Infrastructure-as-a-Service (IaaS) stehen zwei Angebote bereit: Zum einen die "Dynamic Services for Infrastructure" (DSI) aus einer Hosted Private Cloud. Zum anderen die "DSI with vCloud Datacenter Services" als eine hybride Variante. Das Management der Ressourcen übernimmt der Kunde selbst über ein web-basiertes Portal beziehungsweise über seine eigene VMware Management Software. Übersichtliche Preismodelle sollen die Kosten für die Infrastruktur transparent machen. So kostet z.B. im Paket "Small" ein Server aus der Hosted Private Cloud ab 9 Cent pro Stunde. Bei der hybriden Lösung liegt der Paketpreis für ein Virtual Datacenter in der kleinsten Ausführung bei genau 999,84 Euro pro Monat.

Enterprise Marketplace

Der Enterprise Marketplace umfasst unter anderem weitere IaaS-Lösungen inkl. Betriebssysteme für Linux und Windows Server, Platform-as-a-Service (PaaS) Lösungen, u.a. Tomcat und Microsoft SQL Server sowie eine stetig steigende Zahl von Software-as-a-Service (SaaS) Angeboten wie Doculife, CA Nimsoft, TAXOR, TIS, WeSustain, Metasonic, ARAS, Tibco Tibbr, Sugar CRM, Microsoft Enterprise Search und Microsoft Lync. Darüber hinaus sollen Unternehmen damit die Möglichkeit erhalten, nicht nur eine Vielfalt an Anwendungen hochsicher in bedarfsgerechten Formaten zu beziehen, sondern auch eigene Anwendungen migrieren und hosten zu lassen. Die volle Verfügbarkeit des Enterprise Marketplace ist für diesen Sommer geplant. Derzeit steht auf dem Cloud Portal bereits eine Vorschau zur Verfügung.

Kommentar

Mit dem Enterprise Cloud Portal fasst T-Systems sein gesamtes Cloud-Portfolio unter einem einzigen Dach zusammen. Ich hatte in einem Artikel für die Computerwoche: "Das Cloud-Portfolio von T-Systems" im Jahr 2011 analysiert. Zu dem Zeitpunkt bestand das Angebot jedoch noch aus einzelnen unabhängigen Services. Allerdings bin ich bereits damals schon zu dem Ergebnis gekommen, dass T-Systems über ein sehr gut durchdachtes und abgerundetes Cloud-Portfolio verfügt.

Das zeigt sich nun auch im konsolidierten Enterprise Cloud Portal. Von SaaS über PaaS bis IaaS und weiteren Lösungen für mobile Endgeräte ist alles dabei. T-Systems verfügt damit als einer der wenigen Anbieter über einen vollständigen Cloud-Stack und das nun sogar noch gebündelt in einem einzigen Portal.

Insbesondere in dem Enterprise Marketplace steckt viel Potential. Auf der diesjährigen CeBIT konnte ich einen ersten Blick darauf werfen, der sich meiner Einschätzung nach zu diesem Zeitpunkt noch in einem Alpha-Status befand. Einige grundlegende und zwingend notwendige Funktionen für ein IaaS Angebot, genannt seien nur automatische Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit, fehlten noch. Aber das war im März und ich gehe davon aus, dass T-Systems hier schon weitere Fortschritte gemacht hat. Zudem habe ich bereits aus einer sicheren Quelle erfahren, dass T-Systems/ Telekom ihre Cloud-Infrastruktur sukzessive auf OpenStack umstellen wird, was auch dem Enterprise Marketplace einen weiteren Schub hinsichtlich Kompatibilität geben wird.

Was T-Systems als Vorteil für nicht-technische Nutzer in Unternehmen sieht, sollte bei IT-Verantwortlichen Sorgenfalten verursachen. Zwar bin ich auch auf dem Standpunkt, dass sich die IT-Abteilungen zu einem Service-Broker entwickeln werden und sogar müssen. Allerdings halte ich es für recht bedenklich, wenn jede Abteilung einfach loslaufen darf und sich nach belieben IT-Services extern einkauft. Die Schuld liegt natürlich bei den IT-Abteilungen selbst, da diese sich über die Jahre hinweg einen schlechten Ruf aufgebaut haben und als langsam und nicht innovativ gelten. Darüber habe ich hier bereits vor zwei Jahren ausführlich philosophiert (Cloud Computing und die Schatten-IT).

Eine gewisse Kontrollinstanz in der Form eines Service-Broker ist weiterhin notwendig, denn sonst kommt es zu einem unkontrollierten Wildwuchs von externen Services, über die man den Überblick verlieren wird. Das lässt sich selbstverständlich kontrollieren, wenn man die Services über einen einzigen Anbieter bezieht. Und das ist genau das Ziel von T-Systems und seinem umfangreichen Enterprise Cloud Portal. Ein Kunde soll explizit und abteilungsübergreifend die Services aus der T-Systems Cloud beziehen, um damit den Wildwuchs zu vermeiden und den Überblick behalten. Die Frage ist, ob sich das bei den Kunden intern auch so durchsetzen lässt. Denn auch andere Anbieter haben hübsche Services.

Am Ende möchte ich noch auf ein Thema eingehen, was im Endkunden-Umfeld derzeit für Aufregung sorgt, Unternehmenskunden aber einen großen Vorteil bietet. Das End-to-End Angebot von Services. T-Systems ist auf Grund seiner Situation, Tochter von der Deutschen Telekom zu sein, einer der wenigen Cloud-Anbieter, der ein Service-Level von den Services auf Applikations- oder sogar virtueller Maschinen Ebene im Rechenzentrum, inkl. der Datenleitung anbieten kann. Das ermöglicht es den Kunden einen ununterbrochenen Quality-of-Service (QoS) sowie ein umfangreiches Service Level Agreement (SLA) zu erhalten, was viele andere Cloud-Anbieter nicht leisten können.



Hat der Channel in Zeiten des Cloud Computing noch eine Bedeutung?

Auf dem Cloud EcoSystem Winter Meeting wurde in einem Panel diskutiert, welche Bedeutung der Channel in der Cloud überhaupt noch hat. Da die Mehrzahl der Protagonisten jedoch ein Teil dieses Channels waren, gab es natürlich wenig Kritik. Allerdings war auch wenig von Veränderungen zu hören, da man ja auf Grund des ASP Modells schon selbst seit 1998 quasi in der Cloud sei.

ASP ist kein Cloud Computing

Auf die Diskussion ASP (Application Service Providing) vs. SaaS (Cloud) gehe ich hier nicht ein. Das ASP mit SaaS (Software-as-a-Service) respektive Cloud Computing nichts zu tun hat, wird nicht nur von mir, sondern vielen weiteren Publikationen propagiert. (Ich war übrigens sehr froh, dass Stefan Ried während seines Vortrags mit den "Cloud Mythen" noch einmal aufgeräumt hat und allen Beteiligten die echten Eigenschaften und Vorteile der Cloud präsentiert hat, danke Stefan!)

Der Channel muss sich verändern

Kommen wir zum Channel. Es wäre falsch zu sagen, dass er stirbt. Zum einen gibt es auch weiterhin "Dinge" für den Vertrieb und die Lobby dahinter wird auch alles menschenmögliche tun, um ihr Geschäftsmodell zu verteidigen. Aber es wäre vermessen, die Augen zu verschließen und so weiter zu machen wie bisher. Natürlich, "Hardware wird immer benötigt!", aber auch in dieser Stückzahl? Und können zig Anbieter nur vom Vertrieb von Hardware leben?

Meiner Ansicht nach ist der Software-Vertrieb, ein sehr großer Teil vom gesamten Markt, tod. Überlegen wir uns, welche Art von Software in Zukunft noch auf Datenträger verschickt wird, fallen mir spontan nur die Betriebssysteme ein. Obwohl sich diese mittlerweile auch über die Webseiten der Hersteller herunterladen lassen, wie andere Softwarelösungen übrigens auch, die noch nicht als SaaS zur Verfügung stehen. Zum Beispiel liefert Microsoft für Office365 Home Premium trotz Verpackung nur noch einen Code aus, mit dem die Software von einer Microsoft Webseite heruntergeladen oder gestreamed wird.

Vom Reseller zum Integrator

Der typische Channel für Software-Reseller ist meiner Ansicht nach daher nicht mehr zu retten. Unternehmen aus diesem Bereich sollten sich möglichst schnell Gedanken über alternative Wege machen. Mögliche Ansätze bestehen in Partnerprogrammen mit den Softwareherstellern, um z.B. bei beratungsintensiven Lösungen (eigentlich sollten SaaS Anwendungen intuitiv zu konfigurieren und bedienen sein) dem Kunden zur Seite zu stehen und bei der Migration und Integration zu helfen. Ergo: Software-Reseller müssen sich mehr Expertise als das reine wiederverkaufen aneignen und zu Sytemintegratoren werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht in dem Aufbau eines eigenen Marktplatz für SaaS-Applikationen. Hier gilt es jedoch sich direkt von den bestehenden Angeboten zu differenzieren und neben einer Vielzahl von Lösungen aus den unterschiedlichen Bereichen, ebenfalls dafür zu sorgen, dass die von dem Kunden genutzten Lösungen miteinander integriert sind und über eine zentrale Datenhaltung verfügen und somit keine Insellösungen entstehen. Gut zu erkennen: auch hier muss der Reseller wieder zum Integrator werden. Weg von dem reinen Zwischenhandel mit Software.

Selbstverständlich existieren Software-Reseller, die ebenfalls Integrationen vornehmen. Das sind die klassischen Systemhäuser. Aber auch diese müssen sich auf Grund der Cloud verändern.



Software-as-a-Service: Warum auch Ihre Anwendung in die Cloud gehört

Software-as-a-Service ist der am schnellsten wachsende Bereich im Cloud Computing Markt. Immer mehr Anbieter traditioneller Softwarelösungen vollziehen den Wandel und bieten ihre Anwendungen aus der Cloud an. Erfahren Sie, warum auch Ihre Anwendung in die Cloud gehört und warum Ihre Kunden aber auch Sie als Anbieter davon profitieren.

Software-as-a-Service: Warum auch Ihre Anwendung in die Cloud gehört

Was bedeutet Software-as-a-Service?

Software-as-a-Service (SaaS) ist die oberste Schicht des Cloud Computing Servicemodells. Sie stellt dem Anwender vollständige Anwendungen zur Verfügung. Es kann als eine Art Distributionsmodell verstanden werden, bei dem die Nutzung von Software (Lizenzen) über das Internet von einem Drittanbieter angeboten wird. Der Drittanbieter übernimmt dabei u.a. die Wartung, Aktualisierung und das Hosting der Software. Für den Anbieter besteht der Vorteil darin, dass nur eine Instanz einer Software auf den Servern bereitgestellt werden muss, welche unzählige Anwender gleichzeitig nutzen können. Wird die Software auf einen aktuellen Stand gebracht, genügt ein Update Vorgang an zentraler Stelle und die Software ist für alle Anwender gleichzeitig aktuallisiert. Der Vorteil für den Anwender besteht darin, dass lediglich nur ein Endgerät mit einem Web-Browser und eine Internetverbindung ausreicht um z.B. Dienste wie E-Mail, Office Anwendungen oder ERP-Systeme nutzen zu können. Die Anschaffung und Wartung großer Serverlandschaften bzw. Softwarepakete entfällt ebenso wie das Updaten der lokalen Anwendungen. Der Drittanbieter sorgt immer für einen aktuellen Stand der Software und stellt die gesamte Infrastruktur für das Hosting der Software bereit. Dazu gehören auch das Speichern von Dateien und Dokumenten auf den Servern des Anbieters. Der Anbieter ist demnach für alle notwendigen Bereiche des Betriebs wie Verfügbarkeit, Backup, Redundanzen und auch die Stromversorgung verantwortlich. Die Abrechnung erfolgt mit dem pay per use Modell. Dabei werden die Kosten pro nutzenden Anwender der Software berechnet.

Was bedeutet SaaS für Ihre Kunden?

Kurzum, Software-as-a-Service macht Ihren Kunden das Leben einfacher und hilft diesen dabei, gezielt und nur bei Bedarf investieren zu müssen.

Überschaubare Investitionskosten

Zu einer IT-Infrastruktur zählen u.a. lokale Computersysteme, mit denen die Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten. Auf diesen sind zum Teil zahlreiche Anwendungen installiert, die pro Computersystem oder Nutzer fest abgerechnet werden; egal ob der aktuelle Nutzer des Systems die Anwendung benötigt oder nicht. Weiterhin werden für das zentrale Speichern von Daten, Kommunikations- und Kollaborationslösungen wie E-Mail oder Systeme zur Zeiterfassung und Unternehmensplanung Serverhardware und Software im Backend benötigt. Vergessen sollte man auch nicht Server und Software für den Verzeichnisdienst, gegen den sich die Mitarbeiter autorisieren müssen. Alle aufgezählten Bereiche, und das ist nur ein Teil, führen zu hohen Investitionskosten. Dabei sollte zudem beachtet werden, dass dies alles auch gewartet und in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden muss.

Software-as-a-Service verringert den größten Teil der oben genannten Nachteile einer lokalen IT-Infrastruktur. Hohe nicht haargenaue Investitionskosten in Lizenzen entfallen ebenso, wie ungenutzte Softwarelizenzen. Unternehmen haben in heutigen Zeiten verstärkt mit einer größer werdenden Mitarbeiterfluktuation zu tun. Hinzu kommt, dass viele auf Teilzeit- oder Aushilfskräfte zurückgreifen, um eine bestimmte Hochkonjunktur auszugleichen, die über dem Mittelwert im Jahr liegt. Dafür müssen entsprechende Lizenzen vorgehalten werden, damit jeder Mitarbeiter produktiv arbeiten kann. Das führt dazu, dass über das Jahr hinweg zu viele Softwarelizenzen im Unternehmen vorhanden und auf den Systemen installiert sind. Durch die nicht vorhersagbare Anzahl benötigter Mitarbeiter findet entweder eine Überinvestition statt oder es herrscht ein Mangel, der in der Regel durch Workarounds gelöst wird.

Mit einer Software-as-a-Service Lösung lassen sich je nach Bedarf weitere Nutzer innerhalb kürzester Zeit hinzufügen und auch wieder entfernen. Das bedeutet, das Unternehmen bezahlt tatsächlich nur für den Mitarbeiter, der auch eine bestimmte Software benötigt.

Ähnlich verhält es sich mit lokalen Computersystemen und den Servern im Backend. Die für E-Mail und ERP-Systeme notwendigen Server befinden sich innerhalb der Infrastruktur des Anbieters, der für deren Wartung, Aktualisierung und Administration zuständig ist. Eine Investition in diese Backendsysteme entfällt somit. Darüber hinaus werden keine performanten lokalen Computersysteme mehr benötigt. Da die Anwendung über einen Browser bereitgestellt und darüber ebenfalls genutzt wird, reichen in der Regel kostengünstige Terminals oder Thin-Clients.

Immer auf dem aktuellen Stand

Software muss ständig neuen Anforderungen genügen. Sei es auf Grund neuer gesetzlicher Vorschriften oder weil sich Fehler und Sicherheitslücken während des Entwicklungsprozesses eingeschlichen haben, die behoben werden müssen. Und natürlich erscheinen in regelmäßigen Abständen neue Softwareversionen, die neue Funktionen usw. mit sich bringen. All das erfolgt in einer klassischen IT-Infrastruktur normalerweise manuell durch einen vom Benutzer oder besser Administrator durchgeführten Installationsprozess oder durch automatisierte Systeme. So oder so ist das IT-Personal damit beschäftigt, zunächst Updates auf Testsystemen einzuspielen, um das Verhalten auf das Gesamtsystem zu überprüfen.

Eine Software-as-a-Service Anwendung ist ständig auf dem aktuellen Stand. Der Anbieter sorgt im Hintergrund dafür, dass Sicherheitslücken, Fehlerkorrekturen, Updates und neue Funktionen eingespielt werden, ohne das der Anwender oder Administrator aktiv daran beteiligt ist und in den meisten Fällen nichts davon bemerkt.

Orts- und plattformunabhängiges Arbeiten

Traditionelle Softwareapplikationen sind an ein lokales Computersystem gebunden, wodurch das orts- und plattformunabhängige Arbeiten erschwert wird. Mit mobilen Endgeräten wie Notebooks sind die Anwendungen zwar stückweit portabel, aber weiterhin an diesem einen Gerät gebunden. Zudem muss die jeweilige native Anwendung auch stets für das lokale Betriebssystem verfügbar sein, was nicht immer der Fall ist.

Software-as-a-Service Anwendungen werden über einen Standard-Webbrowser genutzt. Dadurch sind sie zu 100% orts- und plattformunabhängig. Steht einem Mitarbeiter mal nicht sein gewohntes System zur Verfügung, kann er über den Webbrowser dennoch auf die Anwendung zugreifen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Zugriff auf wichtige Daten stets möglich ist, da diese zentral im Backend der SaaS Anwendung abgelegt werden und sich somit von jedem Mitarbeiter, der dazu berechtigt ist, aufrufen lassen.

Was bedeutet SaaS für Sie selbst?

Software-as-a-Service spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven.

Kosten der Software

Ist eine klassische Anwendung fertig entwickelt, geht die eigentliche Arbeit erst los. Wie soll die Software vertrieben werden, wie werden Updates bereitgestellt und wie soll reagiert werden, wenn ein Bug entdeckt wird, dessen Korrektur immens wichtig ist? Das sind nur ein paar Fragen, die sich ein Anbieter stellten muss. Traditionell wird Software als Datenträger in Form einer CD ausgeliefert. Das bedeutet auf der einen Seite Kosten für die Datenträger, Verpackung, Logistik usw. Auf der anderen Seite aber ebenfalls einen statischen Stand der Softwareversion, der nach jeder Neuinstallation mit Updates (per CD) zusätzlich erweitert werden muss. Aber wie verhält es sich, wenn auch das Update wiederum einen Fehler beinhaltet oder nicht kompatible zu bestimmten anderen Applikationen ist? Der logistische Prozess beginnt von vorne. Im Laufe der Zeit ist man dazu übergegangen, Software und Updates als Downloads bereitzustellen. Dadurch konnten zwar Kosten eingespart werden, die Updateproblematik bleibt aber zum größten Teil bestehen. Ähnlich verhält es sich beim Release einer vollständig neuen Softwareversion mit neuen Funktionen und Design.

Software-as-a-Service hebt diese Problematiken vollständig auf. Die Anwendung wird online über einen Webbrowser zugänglich gemacht, wodurch sämtliche externe logistische Prozesse entfallen. Ebenso verhält es sich mit dem Bereitstellen von Updates. Dieses entfällt vollständig, da Sie als Anbieter alle Fäden der Software in der Hand halten und die Änderungen, Fehlerkorrekturen, Verbesserungen und völlig neue Versionen an einer zentralen Stelle pflegen.

Plattformunabhängigkeit

Manche Software steht ausschließlich für die bekannten Betriebssysteme zur Verfügung. Die Entwicklung und der Vertrieb lohnen sich für die vermeintlichen Kleinen nicht. Das schreckt nicht nur den einen oder anderen Nutzer ab, sondern lässt diesen zu Aussagen hinreißen, das der Anbieter nicht offen sei.

Software-as-a-Service sorgt für die Plattformunabhängigkeit der Anwendung und somit zu einer größeren Reichweite und Kundenzufriedenheit. Die Anwendung wird ausschließlich über einen Browser bereitgestellt und funktioniert ohne die Installationen weiterer Softwarekomponenten. Das hat zur Folge, dass Sie nur für die gängigen Standardbrowser entwickeln müssen und die lokalen Betriebssysteme und alle darauf installierten Applikationen keinen Einfluss auf Ihre Software nehmen.

Auch Ihre Anwendung gehört in die Cloud

Vergleichen wir den klassischen Softwaremarkt und wie hier Software entwickelt, bereitgestellt und konsumiert wird, mit dem Cloud Computing, wird eines sehr deutlich. Die Art wie Software an den Nutzer ausgeliefert wird, hat sich verändert. Das Verschicken von Datenträgern oder das Bereitstellen von Updates entfällt. Ebenso das Installieren der Software bzw. der Updates. Software wird aus der Cloud als Service, daher auch Software-as-a-Service (SaaS), bereitgestellt. Der Anbieter hat hier soweit alle Fäden in der Hand und der Nutzer bemerkt, rein äußerlich, z.B. ein Update nicht. Es sei denn, es werden Änderungen an der Oberfläche vorgenommen. Im Updateprozess selbst ist der Nutzer nicht involviert, denn er muss nichts herunterladen oder installieren. Er konsumiert die Software lediglich über einen Webbrowser.


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Bildquelle: Nicholas Thein / pixelio.de