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SkySQL bietet 48 Stunden kostenlosen MySQL-Testzugang in der Cloud

SkySQL, Anbieter von Open-Source-Datenbank-Lösungen, hat eine online-Testmöglichkeit für die neue SkySQL Cloud Data Suite - ohne Anmeldung eines AWS-Kontos (Amazon Web Service) - eingerichtet. Das erste Software-Tool mit grafischer Benutzeroberfläche zur Bereitstellung und Verwaltung hochverfügbarer Open-Source-Datenbank-Cluster in der Cloud kann von Unternehmen nun in einer Demo-Version auf https://cloud.skysql.com für 48 Stunden mit eigenen Daten getestet werden. Am Ende des Zeitraums wird das System gelöscht.

Weitere neue Funktionen

1. Das Konzept multipler Benutzerkonten und Passwörter. Datenbank-Administratoren können eine grafische Konsole für administrative Aufgaben wie Backup, Restore, Isolation und Re-Konfiguration der eingerichteten Nodes verwenden. Diese Konsole ermöglicht ferner über spezielle Funktionen eine Elastizität des Systems. So lassen sich ein oder mehrere Nodes planmäßig für ein paar Stunden offline und zu Stoßzeiten wieder online schalten. Im Falle einer Störung sorgt das integrierte Master-Tool für hohe Verfügbarkeit, automatisches Failover und Datensynchronisation eines Master-Nodes mit einem der verfügbaren Slave-Nodes. Node-Fallback ist eine einfache Ein-Klick-Operation an der Administrationskonsole. Die Bedienung der grafischen Benutzeroberfläche ist so einfach, dass auch Systemadministratoren mit begrenzter DBA-Erfahrung ein Cluster von Cloud-Datenbank-Instanzen effektiv verwalten können.

2. Das System kann ab sofort mit 4 Knoten konfiguriert werden, was die Ausfallsicherheit der virtuellen Maschinen innerhalb der Cloud erhöht.



Google Cloud SQL – MySQL á la Google

Google Cloud SQL ist ein Web Service, der Google App Engine Applikation die Möglichkeit gibt, relationale Datenbanken zu erstellen und zu verwalten. Der Service sorgt für die vollständige Verwaltung, Überwachung und Administration der Datenbanken, wodurch sich ein Entwickler, wie von Platform-as-a-Service (PaaS) bekannt, zu 100% auf das Schreiben seiner Anwendungen und Services konzentrieren kann.

Mit Google Cloud SQL können soweit alle Funktionen einer MySQL Datenbank genutzt werden. Dadurch können Daten, Anwendungen und Services, laut Google, bequem zwischen on-Premise Systemen und der Cloud verschoben werden. Zudem können vorhandene Datenbanken über eine JDBC oder DB-API an App Engine Anwendungen angeschlossen werden. Um sicherzustellen, dass die Anwendungen ständig verfügbar sind, repliziert Google Cloud SQL die Daten über mehrere geographisch voneinander getrennte Regionen, um damit eine hohe Datenverfügbarkeit zu gewährleisten. Der Service befindet sich derzeit noch in einem Betastatus.

Google Cloud SQL so funktioniert es

Bei Google Cloud SQL handelt es sich um eine MySQL Instanz in der Cloud. Sie verfügt über alle Fähigkeiten und Funktionen von MySQL, mit einigen zusätzlichen Funktionen sowie ein paar nicht unterstützten Features. MySQL erfordert keine Software-Installation, muss nicht gewartet werden und ist ideal für kleine bis mittlere Anwendungen, so Google.

Google Cloud SQL kann entweder über die Kommandozeile, die Google App Engine per Java oder Python Bibliothek oder über ein Datenbank Tool wie den SQuirrel SQL Client genutzt werden.

Funktionen und Einschränkungen

Google Cloud SQL kann derzeit zusammen mit Google App Engine Anwendungen genutzt werden, die in Java oder Python geschrieben sind.

Funktionen

  • Möglichkeit zum Hosten einer MySQL Datenbank in der Cloud
  • Instanzgrößen bis zu 10GB
  • Synchrone Replikation über mehrere geographisch voneinander getrennte Regionen
  • Import und Export von Datenbanken via mysqldump
  • Kompatibilität zu Java und Python
  • Kommandozeilentool
  • SQL Prompt in der Google API Konsole

Einschränkungen

  • Größenbeschränkung für einzelne Instanzen auf 10GB
  • Benutzerdefinierte Funktionen werden nicht unterstützt
  • MySQL-Replikation wird nicht unterstützt
  • Die folgenden MySQL-Anweisungen werden nicht unterstützt:
    • LOAD DATA INFILE
    • SELECT ... INTO OUTFILE
    • SELECT ... INTO DUMPFILE
    • INSTALL PLUGIN ...
    • UNINSTALL PLUGIN
    • CREATE FUNCTION ...
    • LOAD_FILE()

Preise

Seit dem 12. Juni 2012 wird die Nutzung von Google Cloud SQL berechnet. Dafür bietet Google zwei Abrechnungsvarianten: Fertige Pakete oder pro Nutzung.

Fertige Pakete

Stufe RAM Enthaltener Speicher Enthaltener Datenverkehr pro Tag Kosten pro Tag
D1 0.5GB 1GB 850K 1,46 Dollar
D2 1GB 2GB 1.7M 2,93 Dollar
D4 2GB 5GB 4M 5,86 Dollar
D8 4GB 10GB 8M 11,71 Dollar

Jede Datenbank erhält die oben genannte Größe an RAM und zusätzlich eine angemessene Leistung an CPU Rechenleistung. Der Speicherplatz wird anhand dem von der MySQL Datenbank benötigen Platz gemessen. Die Abrechnung erfolgt monatlich, bezogen auf die Anzahl der Tage, an denen die Datenbank vorhanden ist. Speicherplatz für Backups wird nicht berechnet. Die Anzahl der I/O-Zugriffe auf den Speicher durch die Datenbank Instanz hängt von der Anzahl der Anfragen, der Arbeitsbelastung und den Daten selbst ab. Cloud-SQL cached die Daten im Speicher, um die Anfragen so effizient wie möglich zu bedienen und damit die Anzahl der I/O-Zugriffe zu minimieren.

Abrechnung pro Nutzung

Ressource Preise
D1 Database Instance (0.5GB RAM) 0,10 Dollar pro Stunde
D2 Database Instance (1GB RAM) 0,19 Dollar pro Stunde
D4 Database Instance (2GB RAM) 0,38 Dollar pro Stunde
D8 Database Instance (4GB RAM) 0,77 Dollar pro Stunde
1GB Storage 0,24 Dollar pro Monat
I/O 0,10 pro Million

Die Abrechnung der Datenbanken erfolgt pro Stunde, dabei wird immer auf die nächste Stunde aufgerundet. Die Abrechnung des Speicherplatzes erfolgt ebenfalls pro Stunde, egal ob die Datenbank aktiv ist oder nicht. Gemessen wird das Maximum an Bytes innerhalb dieser Stunde. Zudem wird auf das nächste GB aufgerundet.

Abrechnung der Bandbreite

Ressource Preise
Ausgehender Datenverkehr 0,12 Dollar pro GB

Es wird nur der ausgehende Datenverkehr gemessen. Der Verkehr zwischen Google App Engine Applikationen und Cloud SQL wird nicht berechnet.



Analyse: Die Platform-as-a-Service Umgebung von VMware Cloud Foundry

Ursprünglich startete Cloud Foundry als Plattform für das Deployment von Java Spring Anwendungen auf die Amazon Web Services. Im April 2011 folgte dann die Übernahme durch VMware, wodurch Cloud Foundry zu einem Open Source und Multi-Framework Platform-as-a-Service Angebot wurde, das eine Vielzahl von unterschiedlichen Sprachen und Laufzeitumgebungen unterstützt. Dazu gehören u.a. Java, Spring, Ruby, Scala und Node.js. VMware bezeichnet Cloud Foundry auch als ein Open PaaS, da die Plattform vom gewöhnlichen Notebook, über einen PC bis hin zu einer Public Cloud auf unterschiedlichen Systemen und Umgebungen genutzt werden kann.

Cloud Foundry ermöglicht das Multi-Cloud Deployment

Die Cloud Foundry Plattform setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Der Erste bezieht sich auf die Wahl des Frameworks, der Zweite auf die Serviceunterstützung der Anwendung und die Dritte auf das Deployment.

Die Wahl des Frameworks

Cloud Foundry unterstützt neben Spring for Java, Rails und Sinatra for Ruby und Node.js ebenfalls JVM Sprachen wie Groovy, Grails und Scala. Hinzu kommt die Unterstützung für das Microsoft .NET Framework wodurch Cloud Foundry zur ersten nicht Microsoft Plattform gehörte, auf der .NET Anwendungen ausgerollt werden konnten. Alles zusammen macht Cloud Foundry zu einem der ersten mehrsprachigen PaaS.

Services für die Anwendung

In der Cloud sind Entwickler auf zuverlässige Messaging-Systeme, NoSQL Datenbanken zusammen mit relationalen Datenbanken angewiesen. Cloud Foundry unterstützt dafür neben RabbitMQ als Messaging-System sowie MongoDB und Redis als NoSQL Datenbanken, MySQL als relationale Datenbank. Die Liste der unterstützten Dienste wächst, so hat die Plattform zuletzt eine PostgreSQL-Unterstützung erhalten.

Das Deployment

Anhand von "Micro Cloud Foundry" kann Cloud Foundry auf gewöhnlichen Notebooks oder Computer genutzt werden. Dazu beinhaltet die Micro Cloud Foundry den vollständigen Cloud Foundry Stack, mit dem virtuelle Maschinen auf einem PC oder Mac gestartet werden können. Cloud Foundry kann zudem in Private Cloud oder Public Cloud Umgebungen wie den Amazon Web Services betrieben werden. Das macht Cloud Foundry zu einem äußerst flexiblen PaaS.

Ausrollen von Anwendungen auf Cloud Foundry

Entwickler können Anwendungen entweder mit der SpringSource Tool Suite (STS) oder VMC, einer Ruby Gem Kommandozeile deployen.

Das Messaging System ist das Rückgrat von Cloud Foundry. Es handelt sich dabei um das zentrale Kommunikationssystem, über das alle Komponenten miteinander sprechen. Der HTTP Verkehr zu den einzelnen Anwendungen wird von Routern gesteuert. Diese routen die URLs zu den jeweiligen Anwendungen und übernehmen ebenfalls das Load Balancing des Verkehrs über die Instanzen.

Cloud Controller sind die Schlüsselkomponenten, die für die Verwaltung der Anwendungen zuständig sind. Sie verknüpfen die verschiedenen Services mit einer Anwendung und ermöglichen den Zugriff durch die externe REST API.

Ein Health Manager überwacht den Zustand aller ausgeführten Anwendungen. Fällt eine Anwendung aus, informiert er den Cloud Controller. Dieser ergreift die weiteren Maßnahmen.

Der ausführbare Code wird in Cloud Foundry zu Einheiten zusammengefasst und wiederum zu einem Droplet verpackt. Ein Droplet abstrahiert den zugrunde liegenden Code und stellt eine generische ausführbaren Code Einheit dar. Ein Droplet Execution Agent ist für die Ausführung des Codes innerhalb jedes Droplets verantwortlich und stellt das Betriebssystem und die Laufzeitumgebung bereit.

Fazit

Cloud Foundry ist ein schnell gewachsener und offener PaaS. Viele Hersteller haben ihre Unterstützung angekündigt und werden mit weiteren Plattformen und Services den Stack erweitern, was Cloud Foundry zu einer echten Alternative zu kommerziellen PaaS Angeboten wie Microsoft Windows Azure oder der Google App Engine werden lässt.