Tag: Java


Data Analytics next Generation – Kubernetes und Serverless erobern Enterprise Analytics

  • Data Analytics ist oftmals eine schwerwiegende Angelegenheit und kann in verteilten Teams zu Problemen führen
  • Der IT Betrieb hat immer mehr administrative Aufgaben zu erfüllen und steht einer zunehmenden Komplexität gegenüber. Eine Standardisierung ist hier zumindest von Seite der Data Analytics Tools mehr als wünschenswert
  • Kubernetes entwickelt sich mit Containern immer mehr zu einer Allzweckwaffe für Problemlösungen im IT Umfeld. Mit Spark und HDFS erobern nun auch andere Anwendungsszenarien die Orchestrierungs- und Management-Lösung
  • Serverless setzt seine Evolution und die Transformation des Cloud-Geschäfts fort. Mit Databricks Serverless zieht nun erstmals auch ein Dienst für Data Scientists in diese Welt ein

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Top 5 Developer – Trends für 2017

Polyglotte Systeme

Vor gar nicht allzu langer Zeit waren viele Entwickler noch PHP-Programmierer oder Java-Programmierer - heutzutage sind viele Full-Stack-Developer oder DevOps-Engineers. In den derzeit populären Job-Titeln, spiegelt sich wider, dass sich der Alltag eines modernen Entwicklers nicht so einfach mit der Expertise in einer Programmiersprache gleichsetzen lässt. Selbst bei einfachen Web-Applikationen kommen heutzutage häufig mehrere Markup-, Script- und/oder Programmiersprachen zum Einsatz. Immer mehr Entwickler schreiben regelmäßig Code in mehreren Sprachen. Durch den vermehrten Einsatz von Microservices wird die IT heterogener. Kleine autonome Services laden dazu ein pragmatische Lösungen zu finden und neue Wege zu gehen. Tools und Programmiersprachen können so abhängig vom konkreten Anwendungsfall gewählt werden und bieten Raum für Experimente. Diese Experimente mit neuen Technologien sind verhältnismäßig günstig, da ein kleiner Service schnell ersetzt werden kann - der Lerneffekt ist allerdings umso höher, denn im Produktiv-Einsatz lernt man am meisten. Infrastructure-as-Code und die Automatisierung von Prozessen wie z.B. Deployment und Testing tun ihr Übriges, die Vielfalt an Sprachen, die im Einsatz sind, zu erhöhen. Umso wichtiger ist es, für eine Atmosphäre des Voneinander-Lernens und Austauschs zu sorgen und sich mit Konzepten wie dem Just-In-Time-Learning auseinanderzusetzen. Continue reading “Top 5 Developer – Trends für 2017” »



Apache Storm gegen SAP Smart Data Streaming

Daten bestimmen den Pulsschlag der Unternehmen. Je langsamer und je weniger Daten fließen, umso ineffizienter kann beispielsweise eine Kundenbindung aufgebaut werden, eine Maschinensteuerung optimiert werden oder auf Notfälle reagiert werden. Denn ohne Datenströme bleibt die Echtzeitanalyse auf der Strecke mit deren Hilfe Optimierungen, Empfehlungen und Entscheidungen getroffen werden können. Für die Echtzeitanalyse von Daten gibt es am Markt einige, sich entwickelnde Technologien und auch etablierte Lösungen auf die man auch im Enterprise-Umfeld bauen kann. Um zwei Vertreter dieser Gattung einmal genauer zu beleuchten, wurden zwei unterschiedliche Kontrahenten ins Rennen geschickt. Mit der SAP Smart Data Streaming Plattform und dem Apache Storm Projekt haben wir sowohl einen sehr Enterprise-nahen Vertreter als auch einen Vertreter aus dem Open Source-Umfeld für diesen Anwendungsbereich herausgegriffen.

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Unternehmen aufgepasst: Red Hat schiebt Java EE 6 in die Cloud

Die neue JBoss Enterprise Application Platform 6 kann nun auch als Developer Preview zusammen mit dem Platform-as-a-Service (PaaS) Red Hat OpenShift eingesetzt werden. Damit wäre OpenShift der erste PaaS, der mit der Java EE 6 läuft. Das gab Red Hat während seines Red Hat Summit 2012 bekannt.

Unternehmen aufgepasst: Red Hat schiebt Java EE 6 in die Cloud

Java EE in der Cloud

Die Enterprise Application Platform 6 steht aktuell als Developer Preview kostenlos auf OpenShift.com bereit. Die neue Version ermöglicht das Code Deployment mit Hilfe des JBoss Developer Studio 5 direkt auf OpenShift. Zudem unterstützt sie Java Funktionen wie EJB 3.1 und JMS und erlaubt die Konfiguration und Administration entweder über das Web oder eine Kommandozeile. Weiterhin können eine Reihe an Java Framework für die Entwicklung von Web, Mobile, HTML5 und komplexen Anwendungen genutzt werden.

Kostenpflichtiger Support

Im Laufe des Jahres plant Red Hat einen kostenpflichtigen Support als Teil seines "MegaShift" Angebots. Zudem sind weitere Optionen wie Auto-Clustering oder Skalierung in Vorbereitung.



Windows Azure Konkurrent AppHarbor ist nun in Europa verfügbar

AppHarbor ist ein .NET Platform-as-a-Service, den Entwickler in Kombination mit Git oder Mercurial nutzen können, um ihren Code zu übertragen. AppHarbor kompiliert im Anschluss den Code und führt eine Reihe von Unit Tests durch. Ist die Anwendung fehlerfrei, wird der Code auf die skalierbare Cloud Plattform von AppHarbor ausgerollt. Wie von PaaS Angeboten bekannt, können sich Entwickler bei der Nutzung von AppHarbor auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht um die Installation und Konfiguration der Server und Software kümmern.

Heroku ist ein Platform-as-a-Service, der unterschiedliche Programmiersprachen unterstützt. Die erste war Ruby im Jahr 2007 und wurde zu einem riesigen Erfolg. Es folgten weitere Sprachen wie Java, Node.js, Scala, Clojure, Python und PHP. AppHarbor machte sich im letzten Jahr daran "Heroku für .NET" zu unterstützen.

Zunächst war AppHarbor nur in den USA verfügbar. Seit gestern können nun auch europäische Entwickler den Service nutzen. Die Anwendungen aus der EU werden zwar weiterhin auf den Amazon Web Services gehostet, jedoch nun in der Region EU-West (Dublin) anstatt in der Region US-East, wo sich alle anderen Anwendungen befinden.

Alle Add-ons im AppHarbor Katalog funktionieren mit EU basierten Anwendungen. Einige, wie bspw. der SQL-Server werden je nach Ort der Anwendungen bereitgestellt. Für Add-ons, die derzeit die Nutzung in der EU nicht unterstützen, wird aktuell eine Benachrichtigung angezeigt, wenn das Add-on an eine EU Anwendung ausgerollt wird.

AppHarbor wurde entwickelt, um den Microsoft Windows Azure Einschränkungen, wie dem Lockin in Microsofts eigene Datenbank oder der nicht Unterstützung von Git, zu begegnen.



ELPaaS portiert Cobol Applikationen auf Amazon, Rackspace und weitere Clouds

Mit der neuen Entwickler Plattform ELPaaS will das Cloud Computing Startup Heirloom Computing es Unternehmen ermöglichen, ihre nativen Cobol Anwendungen in die Cloud zu portieren. Dazu wird die Cobol Applikation in Java kompiliert. Neben den Amazon Web Services und Rackspace werden viele weitere Cloud Plattformen unterstützt.

ELPaaS portiert Cobol Applikationen auf Amazon, Rackspace und weitere Clouds

ELPaaS beinhaltet Heirlooms Software Elastic Cobol IDE. Das System kompiliert Cobol Anwendungen sowie Applikationen die für IBM CICS geschrieben wurden, in Java Quellcode. ELPaas liefert zudem eine Laufzeitumgebung für die Anwendungen, wodurch diese auf einer Vielzahl von Cloud Plattformen wie Cloud Foundry, Red Hat OpenShift und CloudBees ausgeführt werden können. Voraussetzung ist die Plattform seitige Unterstützung von Java. Heirloom selbst setzt auf die Amazon Web Services.

Die kostenlose Variante von ELPaaS richtet sich an einzelne Entwickler und bietet einen eingeschränkten Support, eine kleine Auswahl an Tools und kein Service Level Agreement. Die Standard Edition bietet mehr Tools, ein SLA sowie eine bessere I/O Performance und Support für CICS Anwendungen.

Nach eigenen Angaben hat ELPaaS bereits an die 400 Nutzer.