Tag: Infrastructure


Cloud Computing Nutzen: High Performance Computing

Die Verarbeitung großer Datenmengen für die eine hohe Rechenleistung benötigt wird ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Davon betroffen sind vor allem Unternehmen aus den Bereichen der Medizintechnik, Finanzdienstleitungen und Medien.

Für einzelne rechenintensive Projekte werden die Kapazitäten Infrastrukturen oftmals stark erweitert, da die bestehende Infrastruktur nicht leistungsfähig genug ist. Im schlimmsten Fall stehen zusätzlich nicht ausreichend finanzielle Mittel und Zeit zur Verfügung, um die Infrastruktur gemäß den Anforderungen anzupassen. Hinzu kommt der Aufwand zur Errichtung und dem Erweitern der Serverumgebungen und der damit verbundenen Beschaffung und Bereitstellung der Hard- und Software. Das Gewährleisten einer hohen Verfügbarkeit darf ebenso wenig vernachlässigt werden wie die Sicherheit der gesamten Umgebung. Weiterhin muss die Infrastruktur verwaltet (u.a. Zuweisung des Speichers, Konfiguration der Batchprozesse) werden um den Geschäftszweck zu erfüllen, was implizit dazu führt, dass die Mitarbeiter dementsprechend fortgebildet und verwaltet werden müssen.

Eine weitere Herausforderung ist die Verwaltung und Neuzuordung der Ressourcen nach dem erfolgreichen Beenden eines Projekts. Werden die verfügbaren Ressourcen nicht umgehend neuen Projekten oder Aufgaben zugewiesen, stehen diese nur rum und verursachen Kosten ohne einen Wertbeitrag zu liefern.

Mittels Cloud Computing können die Problematiken der oben genannten Punkte minimiert werden und Ressourcen für Projekte aus dem Bereich des High Performance Computing (HPC) bzw. Parallel Computing bedarfsgerecht und kosteneffizient bezogen werden.

Für die Verlagerung von HPC-Projekte in die Cloud eines Anbieters ist zu prüfen, wieviele Speicher- und Rechenkapazitäten zur Verfügung stehen und in welchem Zeitraum weitere benötigte Ressourcen für das Projekt hinzugefügt bzw. wieder freigegeben werden können. In diesem Zusammenhang steht weiterhin die Kostenfrage, also ob langfristige Verträge eingegangen werden müssen oder ob nur die Ressourcen abgerechnet werden, die auch tatsächlich genutzt wurden. Ein weiterer technischer Aspekt sind die verfügbaren Programmiersprachen und Modelle, die der Anbieter zur Verfügung stellt bzw. unterstützt.



Scalarium

Scalarium, das Cloud Computing Produkt der Peritor GmbH dient zur Automatisierung der Kommunikation und Konfiguration von Amazon EC2 Cluster.

Eine Beispielkonfiguration für einen Cluster würde z.B. aus einem Load Balancer, drei Rails Applikations-Servern und einem Datenbankserver bestehen. Für den Start dieses Clusters ist anschließend Scalarium verantwortlich, indem es eine Verbindung zur Amazon Compute Cloud (EC2) herstellt und die entsprechenden Instanzen startet. Die Images werden geladen und der Scalarium Agent installiert.

Der Scalarium Agent wird auf jedem Server ausgeführt und ist über eine verschlüsselte Verbindung ständig mit Scalarium in kontakt. Webserver werden dabei automatisch mit Nginx konfiguriert, während Datenbankserver eine MySQL Installation erhalten. Nachdem der Scalarium Agent auf einer Instanz installiert wurde und das System konfiguriert hat, wird die Instanz als online markiert und kann durch den Cluster verwendet werden.

Scalarium bietet die folgenden vier Funktionen, die im Anschluß jeweils kurz vorgestellt werden.

  • Auto Config
  • Auto Healing
  • Auto Scaling
  • One Click Deploy

Auto Config

Mittels der Auto Configuration werden die Server automatisiert konfiguriert, indem die benötigte Software installiert und eingerichtet wird. Werden weitere Instanzen hinzugefügt, konfiguriert Scalarium automatisch die Anwendungen und den gesamten Cluster. Die einzigen Informationen die von Scalarium dazu benötigt werden sind die gewünschten Ubuntu Packages und Rubygems. Anschließend werden alle Pakete und Libraries auf jedem Server installiert und das zu jederzeit.

Weitere Informationen zu Auto Config sind HIER zu finden.

Auto Healing

Mit Auto Healing sorgt Scalarium dafür, dass die vorher festgelegten Services und Hosts des Cluster im Fehlerfall automatisch wiederhergestellt werden. Fällt z.B. ein Server aus, wird dieser durch Scalarium entfernt und in kurzer Zeit durch eine neue Instanz ersetzt, wodurch der gesamte Cluster automatisch neu konfiguriert wird.

Weitere Informationen zu Auto Healing sind HIER zu finden.

Auto-Scaling

Durch das Auto-Scaling können Schwellwerte festgelegt werden die dafür sorgen, dass entweder weitere Instanzen gestartet oder nicht mehr benötigte Instanzen beendet werden. Dazu überwacht Scalarium die CPU- und Arbeitspeicher-Auslastung, sowie die durchschnittliche Belastung jeder Instanz.

Weitere Informationen zu Auto Scaling sind HIER zu finden.

One Click Deploy

Mittels One Click Deploy können Anwendungen über den gesamten Cluster hinweg zu einem Zeitpunkt vollständig automatisiert verteilt, installiert und konfiguriert werden.

Weitere Informationen zu One Click Deploy sind HIER zu finden.

Demo Video

http://www.youtube.com/watch?v=F2UzrYOZNM4

Preise

Quelle



CloudCache

Mit CloudCache stellt das Unternehmen Quetzall eine flexible Caching Infrastuktur als Service bereit, in der über eine API beliebige Objekte zwischengespeichert werden können. Entwickler haben damit die Möglichkeit ihre Daten innerhalb eines in-memory Cache abzulegen um damit die Zugriffe auf die Datenbank zu verringern und die Performance zu erhöhen.

CloudCache kann u.a. für das Zwischenspeichern von Anfragen, Sessions oder Templates genutzt werden und funktioniert ebenfalls in Verbindung mit Amazon's Netzwerk Topologie.

Funktionen

  • Latenz: 1.5 ms
  • Multi-Get
  • Statistiken: Hits/Misses/Usage
  • Nutzung von 1 bis 1000 Caches
  • AJAX oder XML Unterstützung
  • Inkrementierungs- und Dekrementierungsmöglichkeiten
  • Konfigurierbare Time-to-Live der Objekte für das automatische Löschen

Dokumentation

CloudCache unterstützt derzeit die Programmiersprachen Ruby, Java, PHP und Python sowie eine Raw REST API. Um den Einstieg zu erleichtern existiert eine separate Dokumentationsseite auf der die ersten Schritte für den Umgang mit CloudCache erklärt werden.

Preise

  • $0.05/MB
  • 10 MB Cache frei bis zum 1.November 2010
  • Keine Vertragslaufzeit
  • Keine Einrichtungsgebühr
  • Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch
  • Monatliche Abrechnung

Demo Video

http://vimeo.com/7105046

Quelle

  • CloudCache


Vorteile durch Desktop-Virtualisierung!

Was ist Desktop-Virtualisierung?

Im Vergleich zu klassischen Desktop-PCs werden virtuelle Desktops als virtuelle Maschinen wie eine zentral verwaltete Ressource betrachtet und im Rechenzentrum bereitgestellt. Das führt dazu, dass die Konfiguration und Verwaltung nicht mehr auf dem physikalischen Endgerät eines Benutzers stattfindet, sondern innerhalb der virtuellen Maschine.

Auf einem zentralen Rechner werden dabei mehrere individuelle Betriebssysteminstanzen für mehrere Benutzer zur Verfügung gestellt, wodurch jeder Benutzer in (s)einer eigenen virtuellen Umgebung arbeitet. Der Benutzer merkt nicht, dass seine Systemumgebung virtualisiert ist, da sich sein Gesamtsystem wie ein gewöhnlicher Desktop-PC verhält.

Es lassen sich drei Typen von virtuellen Desktops klassifizieren:

  • Standard Desktop
    Dabei handelt es sich um einen gewöhnlichen Desktop, der für alle Benutzer gleich aufgebaut und so ausgestattet ist, das Büroaufgaben damit ohne weiteres erledigt werden können.
  • Personalisierter Desktop
    Auf Basis von virtuellen Maschinen werden auf den Servern für jeden Benutzer individuell eingerichtete virtuelle Desktops bereitstellen, die dort zentral gepflegt und verwaltet werden. Die Anwender haben zudem die Möglichkeit selbständig Änderungen vorzunehmen.
  • High-End Desktop
    Wird eine enorme Leistung benötigt, erhält jeder Benutzer auf Basis von Blade PCs seine eigene Instanz im Rechenzentrum. Der Desktop wird dabei auf dem Blade PC ausgeführt, wodurch der Benutzer die vollständigen Ressourcen wie z.B. die Prozessorleistung alleine für sich nutzen kann.

Vorteile und Nutzen der Desktop-Virtualisierung

Durch die Trennung des Desktops von dem physikalischen Endgerät kann die Administration zentral auf einem Server vorgenommen werden, womit der Wartungsaufwand reduziert wird, da die Installation, Konfiguration und Aktualisierung nicht mehr vor Ort vorgenommen werden muss. Speziell im Falle von Migrationen stehen hier enorme Zeitvorteile im Vordergrund. So kann z.B. in kurzer Zeit die Umstellung auf eine neue Betriebssystemversion vorgenommen werden.

Weiterhin können die Kosten für die Client-Hardware gesenkt werden. Aktuelle Windows Betriebssysteme benötigen performante und damit kostspielige Endgeräte. Durch die Virtualisierung des Desktops können entweder ältere Endgeräte oder Thin Clients eingesetzt werden, die zudem stromsparend und wartungsarm sind. Laut einer IDC Kundenbefragung können die Kosten, im Vergleich zu herkömmlichen Desktop PCs (Fat Clients), um ca. 600 Dollar pro Benutzer pro Jahr gesenkt werden.

Ein weiterer zu beachtender Punkt ist die Erhöhung der Sicherheit. Die Daten befinden durch die Desktop-Virtualisierung nicht mehr lokal auf den Endgeräten, sondern werden zentral auf den Unternehmensservern gespeichert. Somit werden die Daten zusätzlich in die zentralen Datensicherungsmechanismen eingegliedert und der Zugriff auf die Daten wird zentral gesteuert. Die Compliance kann ebenfalls unternehmensweit verbessert werden, da die Installation von unerwünschter Software zentral unterbunden werden kann und es kann sichergestellt werden, dass die Daten im Rechenzentrum verbleiben.

In Unternehmen die mit wechselnden Arbeitsplätzen arbeiten, erhalten die Benutzer den Vorteil, immer über ihre eigene tatsächliche Umgebung zu verfügen. Der Nachteil der "Roaming Profiles" besteht darin, dass die Installation & Konfiguration des Betriebssystems und der darauf installierten Software für jeden Benutzer, der an dem Rechner arbeitet, gleich ist. Im Falle der Desktop-Virtualisierung ist ein Benutzer damit (wirklich) nicht mehr an einen bestimmten Arbeitsplatz (Ort) gebunden.

Anforderungen & Herausforderungen der Desktop-Virtualisierung

Desktop-Virtualisierung ist kein Thema, dass kurzfristig umgesetzt werden kann, sondern bedarf einem gut durchdachten und ganzheitlichen Ansatz. Dazu gehören neben der Administration der virtuellen Desktops, ebenso die benutzerspezifische Anpassung und die Gewährleistung der Geschwindigkeit und Performanz. Letzteres ist vor allem kritisch zu betrachten, wenn ein Unternehmen über mehrere Standorte verteilt ist und der Zugriff über eine WAN-Verbindung stattfindet. Die Berücksichtigung der gesamten IT-Infrastruktur ist bei der Einführung und Implementierung von Desktop-Virtualisierung von enormer Wichtigkeit. Wozu eine ganzheitliche Betrachtung und ebenfalls Technologien zur Optimierung und Überwachung der WAN-Verbindungen und Performanz sowie des sicheren Zugriffs gehören.



IBM Smart Business Services

Mit den IBM Smart Business Services bietet IBM standardisierte Services auf Basis der IBM Cloud oder Private-Cloud-Services die von IBM verwaltet werden. Zu dem Leistungsumfang gehören u.a. das Infrastrukturdesign, die Beachtung einer hohen Verfügbarkeit sowie Sicherheitsimplementierungen.

Zwei bereits definierte und veröffentlichte Angebote sind das Development und Test Workload Angebot, dazu gehört die IBM Smart Business Test Cloud und das Desktop Workload Angebot, zu welchem die IBM Smart Business Desktop Cloud gehört.

IBM Smart Business Test Cloud

Bei der IBM Smart Business Test Cloud handelt es sich um eine Privat Cloud die auf die Technologien und Konzepte der IBM Public Cloud basiert. Mit der IBM CloudBurst Hardware wird dazu die Implementierung und das Management der Cloud vorgenommen, um die vorhandene Infrastrukturen mit der IT-Topologie innerhalb der Cloud zu verbinden. IBM verspricht damit Einsparungen bei den Kapital- und Lizenzierungskosten von bis zu 75%, sowie eine Kostenreduzierung der Betriebs- und Personalkosten um bis zu 50%. Weiterhin sollen mit standardisierten und einfach bereitzustellenden Services Softwaremängel reduziert werden, die auf Grund von fehlerhaften Konfigurationen und mangelhafter Modellierung entstehen.

Funktionen und Vorteile der IBM Smart Business Test Cloud

  • Reduzierung von Personalkosten für Konfiguration, Betrieb und Überwachung durch automatisierte Self-Service-Bereitstellung.
  • Risikominderung und Verbesserung der Qualität durch ein vereinfachtes Management
  • Verringerung der Lizenzkosten.
  • Effektiverer Kapitaleinsatz und flexible Skalierung durch Virtualisierung.

IBM Smart Business Desktop Cloud

Mit dem IBM Smart Desktop Cloud können Benutzer mit einem Thin Client oder eines Desktop-PCs mit Java™ und einem Web-Browser eine Verbindung zu einem Betriebssystem (virtuelle Maschine) auf einem zentralen Server herzustellen. Als Betriebssysteme können Windows oder Linux verwendet werden, deren Desktopumgebungen vollständig standardisiert sind und als Image vorliegen.

Funktionen und Vorteile der IBM Smart Business Desktop Cloud

  • Schnelle Skalierung der IT-Infrastruktur.
  • Steigerung des Return-on-Investment (ROI) und Reduzierung des Total Cost of Ownership (TCO, Gesamtbetriebskosten), durch flexibleren Betrieb und Energieeinsparungen.
  • Abrechnung der Betriebskosten nach dem tatsächlichen Bedarf.

Quelle

  • IBM Smart Business Services


IBM Smart Business Systems

Mit den Smart Business Systems stellt IBM integrierte Plattformen für die Servicebereitstellung inkl. Managementfunktionen für Hardware, Speicher, Netze, Virtualisierung und Services bereit, mit denen Lastoptimierte Systeme aufgesetzt werden können.

Zu den aktuellen Angeboten gehören die IBM CloudBurst™ Family (IBM CloudBurst 1.1) und die WebSphere CloudBurst Appliance.

IBM CloudBurst™ Family

Bei der IBM CloudBurst™ handelt es sich um ein IBM Service Management-Paket, mit dem die vorhandene IT-Infrastruktur erweitert werden kann. Dazu zählen Hardware-, Software- und Service-Lösungen für den Einsatz einer Private Cloud.

IBM CloudBurst 1.1

IBM CloudBurst 1.1 bietet auf Basis der IBM BladeCenter®-Plattform bereits vorinstallierte und integrierte Management-Funktionen für die Verwaltung der Hardware, Middleware und vorhandener Applikationen.

Funktionen und Vorteile der IBM CloudBurst 1.1

  • Schnellere Wertschöpfung durch bereits vorinstallierte und vorkonfigurierte Umgebung.
  • Flexibilität auf Basis einer skalierbaren Plattform.
  • Self-Service-Portal zur schnellen Bereitstellung von Cloud-Services.
  • Eine zentrale Schnittstelle zur Verwaltung physischer und virtueller Workloads und Systeme.
  • Verringerung des Ausfalls des Gesamtsystems durch mehrere Redundanzebenen.
  • Steigerung der Energieeffizienz durch die Möglichkeit des aktiven Managements des Stromverbrauchs der BladeCenter.

WebSphere CloudBurst Appliance

Mit der IBM WebSphere CloudBurst Appliance kann auf virtuelle WebSphere-Images zugegriffen werden, um das Erstellen, Implementieren und Management von Anwendungsumgebungen in einer Private Cloud vorzunehmen.

Funktionen und Vorteile der WebSphere CloudBurst Appliance

  • Verringerung der Einrichtung von WebSphere-Umgebungen
  • Vordefinierte Muster und virtuelle Images
  • Überwachung der Nutzung zur Leistungsverrechnung (Abrechnung der tatsächlichen Nutzung) durch Managementberichte

Quelle

  • IBM Smart Business Systems



Enomalys – ECP Cloud Service Provider Edition

Mit der Enomaly Service Provider Edition steht eine von Enomaly auch "cloud in a box" genannte Plattform zur Verfügung, mit der Internetcarrier und Hosting Anbieter ihren Kunden Infrastructure as a Service Lösungen anbieten können.

Die Platform verfügt über eine Benutzerschnittstelle sowie eine REST API, mit der die Kunden die Verwaltung ihrer Cloud eigens vornehmen können. Ein weiteres Feature ist die "Theme Engine" mir der das Branding vom Internetcarrier oder Hosting Anbieter auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann. Weiterhin können mehrere Kunden eines Anbieters parallel auf einer einzigen Plattform verwaltet werden und ein Quota System sorgt für die gerechte Verteilung der Ressourcen. Die Plattform kann darüber hinaus in bereits bestehende Systeme für die Abbrechnung, Ressourcenversorgung und das Monitoring integriert werden.

Nach Angaben von Enomaly wird die Plattform derzeit von 15.000 Unternehmen weltweit eingesetzt.

Funktionen & Umgebung

Die Plattform verfügt u.a. über folgende Funktionen, die im weiteren Verlauf dieses Artikels jeweils kurz vorgestellt werden.

  • Managementkonsole für die Endkunden
  • Fernverwaltung
  • Flexible Hardware-Profile
  • Management für virtuelle Maschinen
  • Nutzungsabbrechnung
  • App Center
  • Virtual Private Cloud (Vlan)
  • Theme Engine
  • Gruppierung von virtuellen Maschinen

Managementkonsole für die Endkunden

Mit der Managementkonsole können Endkunden auf ihre virtuellen Maschinen zugreifen, diese verwalten und bekommen darüber die Fehlermeldungen des Systems angezeigt. Die Anbieter können mittels RSS Feeds die Inhalte entsprechend anpassen und darüber ihre eigenen Inhalte anzeigen.

Fernverwaltung

Mittels einer Remote Desktop Verbindung oder der Kommandozeile kann auf die virtuellen Maschinen zugegriffen werden, auch dann wenn keine Netzwerkverbindung nach Aussen hin besteht.

Flexible Hardware-Profile

Auf Basis von flexiblen Hardware Profilen können virtuelle Maschinen nach ihrer Bereitstellung durch den Endkunden angepasst und skaliert werden. Die Hochverfügbarkeit einer virtuellen Maschine wird dadurch garantiert, indem im Falle eines physikalischen Fehlers die virtuelle Maschine automatisch auf eine andere funktionsfähige Hardware übertragen wird.

Management für virtuelle Maschinen

Endkunden können entweder einzelne virtuelle Maschinen oder ganze Gruppen von virtuellen Maschinen weltweit und von jedem Rechner aus starten, stoppen und neu starten.

Nutzungsabbrechnung

Über die Nutzungsabbrechnung haben Endkunden einen Echtzeit-Überblick über die aktuell genutzen Ressourcen (virtuelle Maschinen, Arbeitsspeicher, CPUs und Speicherplatz) im Verhältnis zu den noch verfügbaren Ressourcen.

App Center

Mit dem App Center können Anbieter ihren Kunden bereits vor-konfigurierte Cloud Anwendungen, wie z.B. Betriebssysteme zur Verfügung stellen. Endkunden können aus den virtuellen Maschinen Images eines Anbieters virtuelle Maschinen erstellen und diese direkt ihrer Cloud hinzufügen, oder eigene virtuelle Maschinen verwenden.

Virtual Private Cloud (Vlan)

Für jeden Endkunden und dessen virtuellen Maschinen steht ein oder mehrere private VLANs zur Verfügung, die durch den Endkunden selber verwaltet werden können.

Theme Engine

Mit der Theme Engine kann jeder Anbieter das Branding, sowie das look & feel enstprechend seiner Bedürfnisse anapssen.

Gruppierung von virtuellen Maschinen

Mittels eines Tagging Systems (tags) können mehrere einzelne virtuelle Maschinen zu einer Gruppe von virtuellen Maschinen organisiert werden.

Quelle



Thin Clients

IT-Abteilungen leben neben einem erhöhten Kostendruck zusätzlich mit den Problemen der Sicherheit und der Aufrechterhaltung des IT-Betriebs.

Der in den letzten Jahren immer mal wieder aktuell gewordene und dann wieder verblasste Ansatz der Thin Client Nutzung kann der IT helfen diese Probleme zu bewältigen, verfügen Thin Clients doch gegenüber den klassischen Desktop PCs über einige Vorteile.

Zunächst sind Thin Clients - wie der Name schon andeutet - sehr einfach und weniger komplex als Desktop PCs. Das liegt zum einen an den geringeren und funktional beschränkten Hardwareressourcen, zum anderen an der eingesetzten Software. Die benötigte Software wird serverseitig betrieben, wodurch ein lokales "vollwertiges" Betriebssystem nicht benötigt wird. Diese beiden Kernpunkte sorgen dafür, das Thin Clients weniger sensibel bzgl. Fehler und Angriffe sind.

Von Desktop PCs wird heutzutage erwartet, dass sie 24/7 funktionsfähig sind. Dabei wird jedoch nicht bedacht, das nicht vorhersehbare Situationen, wie Hackerangriffe, der Ausfall der Hardware oder ganz einfach Benutzer dafür verantwortlich sind, das dem nicht so ist und niemand diese Erwartungen gewährleisten kann.

Speziell die Einflussnahme der Benutzer auf die Systemkonfiguration erhöht auf Thin Clients, durch das Beschränken oder vollständige entziehen der Rechte, die Systemstabilität und schützt den Benutzer und das gesamte Unternehmensnetzwerk vor Angriffen durch Viren, Würmer und jeglicher Form von Malware. Weiterhin wird die Stabilität und der Schutz erhöht, da Thin Clients ihre Anwendungen von einem oder mehreren zentralen Servern beziehen und nicht mehr - wie Desktop PCs - auf lokale Anwendungen und ein vollwertiges lokales Betriebssystem angewiesen sind.

Trotz hinreichender Anordnung speichern Benutzer ihre Daten generell auf der lokalen Festplatte und nicht wie gefordert auf die dafür vorgesehenen Netzlaufwerke, also auf den zentralen Servern. Nicht selten hört man von Fehlern der Festplatte die dazu führen, dass die Arbeit eines Tages in kurzer Zeit hinfällig war und erneut erledigt werden muss. Der Diebstahl der Daten sollte auch hier nicht außer acht gelassen werden. Auf der anderen Seite sind Benutzer in diesem Fall für Backups selber zuständig, was verständlicherweise gerne mal vergessen wird. Da Thin Clients über keine lokalen Daten verfügen, sind damit alle oben genannten Probleme hinfällig. Das Speichern der Daten erfolgt auf zentralen Servern, wo von ihnen jeden Tag automatisiert ein Backup vorgenommen wird. Dazu kommt, dass wenn keine lokalen Daten vorhanden sind, diese auch nicht gestohlen werden können. Zudem reicht es aus, Desktop-Firewall Konzepte serverseitig einzurichten, wodurch der Administrationsaufwand verringert wird.

Der letzte Themenbereiche behandelt die physikalische Sicherheit der Systeme. Werden Desktop PCs gestohlen, ist der Angreifer im schlimmsten Fall im Besitz unternehmenskritischer Daten (Festplattenverschlüsselung hin oder her). Thin Clients hingegen werden erst dann sinnvoll, wenn sie mit einem Server des Unternehmensnetzwerks verbunden sind und haben außerhalb des Unternehmens für den Angreifer keinen Nutzen. Auch der Diebstahl der Daten durch den Anschluss externer Geräte wie USB-Sticks oder USB-Festplatten oder das Übertragen von Viren etc. durch CDs stellt ein nicht zu verkennendes Problem dar. Der Zugriff kann bei Desktop PCs natürlich unterbunden werden. Das physikalische entfernen stellt sich jedoch als ziemlich schwierig und aufwendig dar. Fällt die Entscheidung daher auf Thin Clients, sollte mit den Gedanken gespielt werden sich gegen physikalische vorhandene USB-Ports und CD/DVD Laufwerke zu entscheiden.

All die oben beschriebenen Probleme der Desktop PCs können natürlich durch diverse Softwareangebote behoben werden. Jedoch verursachen diese wiederum Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten. Zudem ist die Verträglichkeit mit vorhandener (spezial)-Software nicht garantiert.

Erweitern wir den Thin Client Gedanken nun um das Thema Cloud Computing ist es durchaus vorstellbar, dass die Infrastruktur für die Terminalserver nun nicht mehr im eigenen Rechenzentrum steht, sondern als Appliance/Image oder einem Terminalserver in einer Cloud z.B. von Amazon, GoGrid oder einem anderen Anbieter gehostet wird. Ein Unternehmen müsste dann lediglich über die Hardwareressourcen (Thin Clients) und eine schnelle Internetverbindung verfügen. Das ist wohlgemerkt natürlich eine sehr abstrakte und ideale Sicht auf das Thema, die noch tiefer durchdrungen werden muss.

Quelle der Graphik

  • NetPoint


JungleDisk

JungleDisk ist das Cloud Storage Angebot von Rackspace Cloud. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Schicht (Applikation) zwischen dem Benutzer bzw. dem lokalen PC/Server und dem Speicherdienst Amazon S3 oder dem von Rackspace.

Die Daten können bei Amazon S3 dabei wahlweise in den USA oder Europa gespeichert werden, was sich in den Preisen und der Geschwindigkeit (Latenz/ Laufzeiten) wiederspiegelt. Die Preise der jeweiligen Angebote setzen sich aus einer festen Grundgebühr (in USD) plus dem tatsächlich genutzen Speicherplatz auf S3 zusammen. Der genutzte Speicherplatz wird dabei mit den bekannten Gebühren von Amazon S3 verrechnet. In diesem Fall ist daher auch ein Amazon AWS Account erforderlich. Man bezahlt also hier - abgesehen von der Grundgebühr - nur für den Speicherplatz, der auch wirklich genutzt wird.

Die Abbrechnung erfolgt vollständig über Amazon. Man erhält am Anfang des Monats eine Rechnung von Amazon über die Grundgebühr der JungleDisk. Die Rechnung über den genutzen Speicherplatzverbrauch findet über den Amazon AWS Account statt.

JungleDisk stellt als einer der wenigen Anbieter für die drei großen Betriebssysteme Windows, Linux und MAC native Clients zur Verfügung. Weiterhin kann der Zugriff auf die gespeicherten Daten mittels einer Weboberfläche oder des iPhones stattfinden.

Die Datenübertragung und die Daten selber sind mit einer 256 bit AES Verschlüsselung gesichert. Zusätzlich können die Buckets auf Amazon S3 mit einem weiteren Passwort geschützt werden.

JungleDisk ist, wie es auf dem ersten Blick erscheint kein reines Tools für das Backup in der Cloud. Daten können ebenfalls damit über mehrere Rechner synchronisiert werden, was die Kollaboration verbessert.

Im Folgenden werden die vier Angebote der JungleDisk, die sich in die Bereiche Business und Personal unterteilen, vorgestellt.


Business Class

Die Business Class besteht aus der Workgroup Edition und der Server Edition. Dabei ist die Workgroup Edition auf Desktop PCs von kleinen bis mittleren Unternehmen ausgerichtet, mit der Backups erstellt, sowie Daten ausgetauscht und synchronisiert werden können. Die Server Edition dient zum Backup eines Servers und verfügt über Möglichkeiten das System per Fernwartung zu verwalten.

Workgroup Edition

Mit der Workgroup Edition können Daten mittels "Master Accounts" zwischen mehreren Benutzer ausgetauscht und synchronisiert werden. Dabei werden Teamgrößen von 2 - 100 Mitgliedern unterstützt. Die Benutzer können damit auf einfache Weise miteinander zusammenarbeiten und haben Zugriff auf ihre Daten auch dann, wenn Sie gerade nicht mit dem Internet verbunden sind. Wenn eine Internerverbindung wieder vorhanden ist, werden automatische alle Änderungen mit der Cloud synchronisiert. Der Zugriff auf die Daten kann ebenfalls über eine Weboberfläche oder ein iPhone erfolgen. Zudem steht eine protable Version zur Verfügung, die von einem USB-Stick ausgeführt werden kann. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 4 USD pro Benutzer pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)

Server Edition

Die Server Edition richtet sich an Windows und Linux Server. Mit ihr stehen im Prinzip unbegrenzte Speicherkapazitäten für Backups in der Cloud zur Verfügung. Die Abbrechnung erfolgt hier nach dem pay per use Modell, es entstehen also nur Kosten für den tatsächlich genutzten Speicherplatz.

Zur Verwaltung der Backups stehen Tools für Windows, Linux und Mac Clients zur Verfügung, die auch parallel auf unterschiedlichen Maschinen genutzt werden können. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt. Weitere Funktionen sind erweiterte Kompressionsmechanismen und die Möglichkeit der Deduplication.

Preise

  • 5 USD pro Server pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)


Personal

Die Angebote aus dem Bereich Personal setzen sich aus dem Simply Backup und der Desktop Edition zusammen. Bei dem Simply Backup handelt es sich lediglich um die Möglichkeit automatisierter Backups, wobei die Desktop Edition Elemente der Workgroup Edition beinhaltet.

Simply Backup

Mit Simply Backup können die Daten auf einem Rechner zeitgesteuert und automatisiert auf Amazon S3 oder Rackspace gesichert und im Fehlerfall z.B. von der letzten Nacht oder der letzten Woche wiederhergestellt werden. Clients sind für Windows und Mac OS vorhanden. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 2 USD pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)

Desktop Edition

Die Desktop Edition beinhaltet alle Funktionen des Simply Backup und bietet darüber hinaus die Möglichkeit die JungleDisk wie eine lokale Festplatte (als Netzlaufwerk) auf dem Computer einzubinden. Somit kann direkt von und auf diesem Netzlaufwerk gearbeitet werden. Weiterhin können ausgewählte Ordner mit der JungleDisk synchronisiert werden. Damit hat man die Möglichkeit seine Daten über mehrere Rechner hinweg zu synchronisieren, da sich die Daten zentral in der JungleDisk befinden und mit dem lokalen Rechner abgeglichen werden. Somit stehen auf jedem Rechner und an jedem Ort (vorausgesetzt eine Internetverbindung ist vorhanden) immer die aktuellen Daten zur Verfügung. Der Zugriff auf die Daten kann aber auch dann erfolgen, wenn gerade keine Internetverbindung vorhanden ist, da die Daten ebenfalls lokal gespeichert werden. Ist die Internerverbindung wieder vorhanden, werden automatische alle Änderungen mit der Cloud synchronisiert. Der Zugriff auf die Daten kann ebenfalls über eine Weboberfläche oder ein iPhone erfolgen. Es stehen Clients für Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung. Die Daten werden mit einer 256 bit AES Verschlüsselung geschützt.

Preise

  • 3 USD pro Monat + Gebühren von Amazon S3 (siehe unten)


Screenshots

Konfigurationsmenü

Auswählen der Dateien für das Backup

Backupvorgang

Activity Monitor

Wiederherstellen von Dateien

Verbindung zu einem Server herstellen


Amazon S3 Gebühren


Quelle



Glide OS

Mit eyeOS habe ich vor kurzem bereits einen Cloud Desktop vorgestellt. Heute folgt mit Glide OS nun der Zweite.

Wie bei eyeOS handelt es sich bei Glide OS in der aktuellen Version 4.0 um ein webbasiertes Betriebssystem, dass unabhängig von der Hardware und dem darauf ausgeführten "klassischen" Betriebssystem ausgeführt werden kann und auf das mit einem Standard Webbrowser zugegriffen wird. Der Zugriff kann dabei von einem gewöhnlichen PC (http://desktop.glidesociety.com/default.aspx) oder einem Smartphone (http://www.glidemobile.com/browser_index.aspx) stattfinden.

Zu folgenden Systemen ist Glide OS derzeit kompatibel:

  • Windows
  • Mac OS X
  • Linux
  • Solaris
  • Android
  • BlackBerry
  • iPhone
  • Palm Pre
  • Symbian
  • Windows Mobile

Für Android und Blackberry stehen zusätzlich proprietäre Anwendungen bereit, für iPhone/iPod Touch, sowie Palm und Symbian sollen welche folgen.

Für die Webbrowser Firefox, Internet Explorer und Chrome stehen darüber hinaus spezielle Plugins zur Verfügung.

Die Architektur von Glide OS basiert auf einem Mix aus C++, HTML, JavaScript (AJAX) und Flash Applikationen. Mit dem Glide Sync App können Daten zwischen dem Glide OS Desktop und dem lokalen PC ausgetauscht werden. Dabei werden die Daten zentral auf einem Glide OS Server gespeichert. Neben einem Programm zur Bildbearbeitung sind weitere Apps wie z.B. eine Office Suite (wobei ich eine Textverarbeitung nicht gefunden habe), ein E-Mail Client oder ein Kalender vorhanden. weitere Anwendungen inkl. Screenshots sind weiter unten zu sehen.

Glide OS ist ein zwei Versionen verfügbar. Die kostenlose bietet 30 GB Speicherplatz und kann von bis zu 6 unterschiedlichen Benutzern verwendet werden. Die Premium Variante kostet entweder $4.95 monatlich oder $49.95 pro Jahr. Das beinhaltet dann 250 GB Speicherplatz und 25 unterschiedliche Benutzer.

Screenshots & Anwendungen

Der Anmeldedialog

Der Startbildschirm nach der Anmeldung

Unter "Settings" können benutzerspezifische Einstellungen vorgenommen werden.

Mit "Draw" steht ein rudimentäres Malprogramm ähnlich Microsoft Paint zur Verfügung.

Mit dem "Address Book" können die Kontakte verwaltet werden.

Hinter "Stickies" verbergen sich Notizzettel für den Desktop.

Für die Synchronisation mit dem lokalen PC wird für jedes Betriebssystem eine spezielle Anwendung benötigt.

Mit dem "Calculator" steht auch ein wissenschaftlicher Taschenrechner bereit.

Beim Versuch den Text in der Textverarbeitung "Write" zu vergrößern, wurde meine Eingabe immer wieder gelöscht, daher nur fett!

Ein Blick auf den "Calender".

Die Präsentationsanwendung "Present".

Das Bildbearbeitungsprogramm "Photo Edit".

Mittels "Customize" kann das Aussehen des Desktops angepasst werden.

Quelle



Peecho's Printcloud – Printing as a Service

Mit der Printcloud bietet das Unternehmen Peecho aus den Niederlanden einen Cloud Service, mit der ein einheitlicher Zugang zu allen Druckumgebungen auf der ganzen Welt ermöglicht wird. Es reicht dafür aus, lediglich eine eigene Benutzerschnittstelle zu erstellen. Der Rest wird von der Printcloud auf Basis von pay-per-use und ohne eine erforderliche Menge abgewickelt. Der gesamte Prozess vom Auftragseingang über die Verarbeitung bis hin zur Produktion und dem Versand von personalisierten Produkten wird von der Printcloud übernommen.

Was bietet die Printcloud?

  • Grafik-Design
    Vollständige Unterstützung von Adobe Indesign IDML. Weltweit kann jeder Graphikdesigner für ein Unternehmen, dass die Printcloud nutzt, Produkte entwerfen.
  • Einfache Konnektivität
    Mit Hilfe der REST API kann sich jede Anwendung (z.B. eine Webseite, eine mobile Anwendung, eine Desktop Anwendung oder ein Gadget eines Sozialen Netzwerks) mit der Printcloud verbinden.
  • Software
    Programme stehen für das iPhone und Adobe Flex zur Verfügung.
  • Skalierbarkeit
    Auf Grund von Cloud Computing Technologien können die Kapazitäten in wenigen Minuten erhöht werden, wodurch kein Engpass entsteht.
  • Weltweite Produktion
    Auf Basis von Druckstandards wie JDF und JMT kommuniziert die Printcloud mit einem weltweiten Netzwerk von Druckumgebungen, um das endgültig gedruckte Produkt so nah wie möglich am Ziel der Auslieferung zu produzieren und dadurch die Versandkosten zu minimieren.
  • Faire Abbrechung
    Es müssen keine langfristigen Verträge eingegangen werden was ebenfalls bedeutet, dass Terminierungsentgelte, Vorab-Investitionen oder Einrichtungskosten entstehen. Die Abbrechnung erfolgt vollständig auf einer pay per use Basis. Es wird also tatsächlich nur das bezahlt, was genutzt wird.

Funktionen

  • Produktkatalog
    Es steht ein Produktkatalog für Anwendungen/ Produkte von Kunden bereit, die schnell erstellt werden können.
  • Produktvorlagen
    Schnelle Erstellung von Produktvorlagen durch die Nutzung von Adobe InDesign IDML.
  • Einkaufswagen
    Es können mehrere Produkte in einer Bestellung zusammengefasst werden.
  • Abbrechnung
    Die Rechnungsstellung an die Endkunden kann von der Printcloud ebenfalls übernommen werden.
  • Gutschein-Codes
    Für werden mobile Zahlungen oder Marketing-Kampagnen können Gutschein-Codes erstellt werden.
  • Status-Updates
    Der Status des gesamten Prozessverlaufs kann zu jederzeit mittels einer eigens entwickelten Anwendung oder via der Webseite der Printcloud dem Endkunden angezeigt werden.

  • REST API
    Zur Kommunikation steht eine REST API zur Verfügung.
  • iPhone
    Hilfe bei der Entwicklung einer iPhone Anwendung für eigene Produkte mittels der Printcloud Open Source iPhone Anwendung.
  • Adobe Flex
    Vollständige Unterstützung von Adobe Flex.
  • Skalierbarkeit
    Hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit durch Cloud Computing Technologien.
  • Weltweite Produktion
    Mit der Printcloud kann jede Druckumgebung auf der ganzen Welt angesprochen werden.

Technik

Die Printcloud Plattform basiert vollständig auf der Architektur der Amazon Web Service.

  • Simple Storage Service
    Alle Daten werden in Amazons Cloudspeicher Simple Storage Service (S3), wodurch eine unbegrenzte Menge an Daten verwaltet und gespeichert werden kann und von überall aus verfügbar ist.
  • Elastic Compute Cloud
    Das Versprechen der Skalierbarkeit realisiert die Printcloud durch den Einsatz von Amazons Elastic Compute Cloud (EC2), mit der je nach Bedarf die Systeme erweitert oder verkleinert werden können und damit saisonale Lastspitzen abgefangen werden können.
  • Simple Queue Service
    Mit dem Amazon Simple Queue Service (SQS) werden die einzelnen Prozesse der Printcloud separiert, wodurch kein neuer Auftrag den gesamten Prozess stören kann.
  • Relational Database Service
    Mit dem Relational Database Service (RDS) steht der Printcloud eine skalierbare Datenbank in der Cloud zur Verfügung.
  • Cloudfront
    Mit Amazon CloudFront werden die benötigten Daten eines Druckauftrags der am nächsten gelegenen Druckumgebung des Auslieferungsorts bereitgestellt.

Für Druckereien

Die Printcloud stellt Anwendungen von Drittanbietern (Händlern) eine REST API für die Kommunikation bereit. Der gesamte Prozess vom Auftragseingang über die Verarbeitung bis hin zur Produktion und dem Versand von personalisierten Produkten wird von der Printcloud für den Händler übernommen.

Aus der Sicht einer Druckerei arbeitet Peecho als eine Art Broker für die eigenen Produkte. Dazu steht ein einziger Einstiegspunkt zur Verfügung, wodurch Peecho's Partner ihren Kunden jegliche Art von Produkt anbieten können. Diese Produkte können in verschiedenen Produktionsstätten auf der ganzen Welt hergestellt werden.

Die Infrastruktur basiert vollständig auf den Amazon Web Services, wobei Technologien wie Elastic Load Balancing und Auto-Scaling genutzt werden, um innerhalb von wenigen Minuten die Skalierung der Systeme vorzunehmen.

Der (Kommunikations)-Prozess zwischen einem Partner und der Printcloud funktioniert wie folgt:

Die Ausgabe der Printcloud für 2D Drucker basiert auf den folgenden Elementen:

  • Job Ticket in JMF (Job Messaging Format) und JDF (Job Definition Format).
  • Produktbeschreibung als Adobe Indesign IDML (InDesign Markup Language).

Die Bestellungen werden dabei nicht direkt zu den Druckereien geschickt, um diese nicht zu überlasten. Vielmehr basiert der gesamte Vorgang auf dem Pull Mechanismus, wodurch die Druckereien die Möglichkeiten haben, die Arbeitslast selber zu bestimmen und können die Aufträge in ihren Produktionsfluss integrieren.

  • Erster Schritt: Ein Jobticket beziehen
    Jeder Job wird einer Druckerei in einer eigenen Amazon SQS Job Ticket Queue abgelegt. Diese können z.B. mittels SOAP abgefragt werden. Das Job Ticket basiert auf einer kleinen XML Datei, in der ein Zeiger auf die Produktionsdatei und die Produkbeschreibung zeigt. Mit der JDF Datei kann die Druckerei entscheiden, wann und wie das Produkt gedruckt werden soll.

    Ist das Ticket von der Druckerei heruntergeladen worden, wird der Status des Tickets auf "Queue" gesetzt, was gleichermaßen bedeutet, dass der Auftrag in Produktion ist.

  • Zweiter Schritt: Das Produkt erhalten
    Jedes Job Ticket zeigt zusätzlich auf einer Produktdatei, die in Amazon S3 gespeichert ist. Auf diesen Service kann mit SOAP oder REST mittels eines Schlüssels oder direkt mit einer URL zugegriffen werden. Abhängig von der Job Beschreibung kann die Druckerei die Produktdatei herunterladen, wenn sie bereit sind zu produzieren.
  • Dritter Schritt: Produzieren, Versenden und auf "versendet" setzen
    Jetzt kann die Druckerei die IDML Datei in ein für sie passendes Format übersetzen, wie z.B. PDF oder PPML. Die Druckerei produziert das Produkt und versendet es an die Empfänger. Anschließend wird der Status des Job Tickets auf "versendet" gesetzt.

    Für die ersten Schritte wird eine Open Source Beispielanwendung bereitgestellt, die Job Tickets und Produkt Dateien aus der Printcloud in einen bestimmten Ordner herunterlädt.

Quelle

  • PRINTCLOUD by Peecho



Was ist Cluster Computing?

Handelte es sich bei Supercomputern zu Beginn noch um Systeme mit spezieller Technologie, werden heute in der Regel gängige Servertechnologien eingesetzt. Dabei werden viele einzelne, in der Regel kostengünstige Server zu einem so genannten Servercluster vernetzt, um über die Rechenleistung eines Supercomputers zu verfügen.

Die Grundlagen des Cluster Computing legte Gene Amdahl als Computerarchitekt bei IBM. In seinem 1967 veröffentlichten Paper zum Thema ’Parallel Processing’ stellte er folgende These auf, die auch als Amdahl’s Law bezeichnet wird und als Basis für Multiprozessor sowie Clustercomputer gilt.

Das Gesetz besagt, ’... wie sich der nicht parallelisierbare Anteil eines Programms auf die Gesamtrechenzeit auswirkt ...’. Genauer bedeutet dies, dass die Geschwindigkeitszunahme in erster Linie durch den sequentiellen Anteil des Algorithmus beschränkt wird. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich die Ausführungszeit nicht durch Parallelisierung verkleinern lässt.

Die ersten Ideen einen Computercluster aufzubauen stammen aus den Zeiten, in denen auch die ersten Computernetzwerke aufgebaut wurden. Der Grundgedanke zum Aufbau solcher Netzwerke bestand darin, Ressourcen in Form von Computersystemen untereinander zu verbinden und damit einen quasi Computercluster aufzubauen. Durch die Einführung der Paket vermittelnden Netzwerke im Jahre 1962 durch die Firma RAND, wurde auf dieser Grundlage 1969 das ARPANET Projekt gegründet. Dieses gilt als das erste Commodity-Netzwerk auf Basis eines Computercluster, in dem vier unterschiedliche Computercenter miteinander verbunden wurden. Jedes dieser vier Computercenter war für sich selbst wieder ein Computercluster, die aber nur autonom arbeiteten. Aus dem ARPANET wurde später das Internet, weshalb das Internet auch als die ’Mutter’ aller Computercluster gilt, aus dem Grund, das quasi alle Computerressourcen inkl. aller bereits bestehenden Cluster zusammengeschlossen werden können.

Ein Computercluster beschreibt also eine meist große Anzahl von einzelnen miteinander vernetzten Computern, die dazu verwendet werden einzelne Teilaufgaben, die zu einer Gesamtaufgabe gehören, parallel zu verarbeiten. Von außen betrachtet wirkt ein Computercluster wie ein einzelnes System. Die jeweiligen Knoten sind dabei untereinander über ein schnelles Netzwerk verbunden. Durch den Aufbau solcher Serverfarmen wird die Rechenkapazität und Verfügbarkeit deutlich gegenüber eines einzigen Computers erhöht. Vor allem die Ausfallsicherheit eines solchen Computercluster ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einem einzelnen Computersystem. Fällt innerhalb eines Clusterverbunds ein einzelnes System aus, hat das keinen direkten Einfluss auf alle anderen beteiligten Systeme innerhalb des Clusters. Es wird damit also eine Redundanz erzielt. Computercluster können am besten für die Verarbeitung von Batch-Jobs eingesetzt werden, bei denen viele parallele Teilberechnungen durchgeführt werden. Handelt es sich bei der Verarbeitung jedoch um Teilaufgaben, die im hohen Maße synchronisiert werden müssen, sind Computercluster dafür nicht geeignet, da der Kommunikationsoverhead zwischen den einzelnen Systemen den Performancegewinn, der durch die parallele Verarbeitung entsteht, wieder relativiert.

Der erste kommerziell zu erwerbende Computercluster (ARCnet) wurde im Jahr 1977 von der Firma Datapoint vorgestellt. Mit dem so genannten VAXCluster für ihr
VAX-System hatte die Firma DEC im Jahr 1983 den ersten richtigen Erfolg im Bereich des kommerziellen Clustercomputing.

Arten von Computer Cluster

Das Ziel des Cluster Computing ist die Bereitstellung einer sehr hohen Rechenleistung bzw. einer besonders ausfallsicheren Rechnerumgebung. Von diesen Zielen ausgehend werden verschiedene Arten von Computercluster und dadurch auch deren Einsatzfeld definiert.

Bei Clustersystemen wird grundsätzlich zwischen homogenen und heterogenen Clustern unterschieden. Homogene Cluster zeichnen sich dadurch aus, dass die jeweiligen Computer, die dem Cluster angehören, alle das gleiche Betriebssystem und die gleiche Hardware einsetzen. Computer, die zu einem heterogenen Cluster gehören, dürfen über unterschiedliche Betriebssysteme und Hardware verfügen.

Heutzutage werden drei Arten von Computercluster unterschieden und eingesetzt:

  • Hochverfügbarkeit Cluster
    Hochverfügbarkeit Cluster werden verwendet die Verfügbarkeit zu steigern und für eine bessere Ausfallsicherheit zu sorgen. Aus diesem Grund darf die gesamte Hardware als auch die Software eines solchen Cluster in keinerWeise über einen Single-Point-of-Failure verfügen, da die Definition und der Zweck diesem widersprechen würde. Im Fehlerfall werden die Dienste von dem defekten Host des Cluster auf einen anderen Host automatisch übertragen. Einsatzgebiete solcher Clustersysteme sind Bereiche, in denen eine Ausfallzeit maximal einige Minuten pro Jahr erlaubt. Eine besondere Art von Hochverfügbarkeit Cluster sind die so genannten ’stretched Cluster’. In diesem Fall werden einzelne Hosts eines Cluster räumlich getrennt in verschiedene weit voneinander entfernte Rechenzentren untergebracht. Kommt es in einem der Rechenzentren zu einem nicht vorhersagbaren Problem, können die Hosts des anderen Rechenzentrums vollständig die Aufgaben übernehmen.
  • Load-Balancing Cluster
    Load-Balancing Cluster werden dazu verwendet eine Lastverteilung auf mehrere Computer zu ermöglichen. Aus der Benutzersicht steht ihm nur eine zentrale Einheit gegenüber, die aber logisch gesehen aus mehreren vernetzten Systeme besteht. Um die Leistung des gesamten Cluster zu erhöhen, werden nicht die einzelnen Hosts für sich aufgerüstet, sondern ein zusätzlicher Host dem Cluster hinzugefügt. Einsatzbereiche sind Umgebungen, in denen die Anforderungen an die Rechenleistung extrem hoch sind.
  • High Performance Computing Cluster
    High Performance Computing Cluster werden überwiegend dazu verwendet Berechnungsverfahren durchzuführen, wobei die Berechnungen auf mehrere Hosts verteilt werden. Hierbei werden zwei unterschiedliche Arten der Aufgabenverteilung unterschieden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Aufgaben in unterschiedliche Pakete zu verteilen, die dann parallel auf mehreren Hosts ausgeführt werden. Die andere Variante wäre, die Aufgaben auf die einzelnen Hosts direkt zu verteilen. Einsatzgebiete der High Performance Computing Cluster liegen überwiegend in den wissenschaftlichen Bereichen, aber auch die Serverfarmen für das Rendern von 3D-Computergrafiken und Computeranimationen gehören zu dieser Art von Cluster.


Was sind Supercomputer?

Supercomputer sind Hochleistungsrechner die auf eine sehr hohe Verarbeitungsleistung ausgerichtet sind. Sie verfügen über ein Array von Prozessoren, die auf eine gemeinsame Peripherie und einen gemeinsamen Hauptspeicher zugreifen können. Die Aufgaben werden parallel auf mehrere Prozessoren verteilt und anschließend ebenfalls mit hoher Parallelität abgearbeitet. Da das Array dabei aus mehreren tausend Prozessoren bestehen kann, wird damit die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht. Die Rechnerarchitektur eines Supercomputers ist dabei speziell für eine bestimmte Anwendung angepasst, um die höchstmögliche Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erreichen.

In den 1970er wurden die ersten Supercomputer von der Firma Cray (benannt nach dem Unternehmensgründer Seymour Cray) hergestellt. Der erste Supercomputer bekam den Namen Cray-1 und verfügte über 250 MegaFLOPS.

Welche Ziele werden mit Supercomputern verfolgt?

Der Wunsch aufwendige Abbildungen der Realwelt (Simulationen) und immer genauere Vorhersagen und aussagekräftige Gesamtergebnisse zu liefern ist in der Vergangenheit drastisch gewachsen. Hinzu kommt, dass Simulationen immer realitätsnaher werden und die beiläufigen Neben- und Randbedingungen zunehmen. Damit u.a. solche umfangreichen und hochparametrigen numerischen Probleme schnell gelöst werden können und immer mehr komplexere Zusammenhänge mit einbezogen werden können, sind Systeme mit extrem schneller und hoher Rechenleistung erforderlich. Für die Lösungen solcher Problemstellungen kommen Supercomputer zum Einsatz. Typischerweise werden Supercomputer heute in den folgenden Bereichen eingesetzt.

  • In der Klimaforschung zur Wettervorhersage.
  • Für die Auswertung hochauflösender bewegter Bilder in Echtzeit.
  • Für den Einsatz in Verteidigungssystemen als Zentrale Einheit.
  • In der Festkörperphysik.
  • In der Weltraumforschung.
  • Zur Berechnung von Filmsequenzen.
  • In den Bereichen der Simulations- und Crashtechnik.

Wie zu erkennen ist, handelt es sich in den Beispielen um Bereiche, in denen komplexe Systeme oder Teilsysteme untereinander stark verbunden sind. Diese Abhängigkeiten führen dazu, das Veränderungen in einem Teilsystem sich in der Regel auch parallel auf alle weiteren vorhanden Systeme auswirken, was eine hohe Rechenleistungen voraussetzt.



Mac OS X Cloud Server von Go Daddy

Gute Nachrichten für alle Mac OS Fans unter uns. Der US-Amerikanische Web-Hosting Anbieter Go Daddy hat kürzlich sein Cloud Server Portfolio um Apples Mac OS X Server erweitert.

Bei den Angeboten handelt es sich um Virtual Private Server (VPS, 1 HE Rack) auf Basis der Virtualisierungstechnologien von Parallels. Auf dem Hypervisor können Kunden Apples Xserve (Mac OS) ausführen und haben dadurch Zugriff auf weitere Apple Produkte wie E-Mail Services, eine Kontaktverwaltung, iCal Server, einen Verzeichnisdienst, Wiki Server, Webhosting Lösungen und einen iChat Server, womit ein gesamtes Unternehmen miteinander kollaborieren kann. Weiterhin können iPhones vollständig integriert werden und die Kompatibilität zu lokalen Mac und Windows Betriebssystemen ist garantiert.

Die Angebote unterteilen sich in die vier Kategorien Economy, Deluxe, Premium und Ultimate. Diese sind wie folgt definiert:

Economy

  • Arbeitsspeicher: 2GB
  • Speicherplatz: 60GB
  • Bandbreite: 1TB pro Monat
  • Ausgelegt auf bis zu 10 Benutzer
  • Preis: 99,99 USD pro Monat

Deluxe

  • Arbeitsspeicher: 4GB
  • Speicherplatz: 120GB
  • Bandbreite: 2TB pro Monat
  • Ausgelegt von 11 bis 25 Benutzer
  • Preis: 179,99 USD pro Monat

Premium

  • Arbeitsspeicher: 8GB
  • Speicherplatz: 240GB
  • Bandbreite: 3TB pro Monat
  • Ausgelegt von 26 bis 50 Benutzer
  • Preis: 299,99 USD pro Monat

Ultimate

  • Arbeitsspeicher: 16GB
  • Speicherplatz: 480GB
  • Bandbreite: 4TB pro Monat
  • Ausgelegt auf mehr als 50 Benutzer
  • Preis: 549,99 USD pro Monat

Quelle




CloudLinux

Mit CloudLinux hat der gleichnamige Hersteller eine Linux-Distribution vorgestellt, die speziell für Webhosting Anbieter und Rechenzentren gedacht ist. Das Betriebssystem basiert auf der proprietären Lightweight Virtual Environments (LVE) Technologie, und beinhaltet eine Apache LVE-Version. Mit dieser Technologie werden die Hardware Ressourcen des gesamten Systems so aufgeteilt, dass sie speziell zu einzelnen gehosteten Webseiten zugewiesen werden können. Damit soll verhindert werden, dass eine einzelne Webseite den kompletten Server beeinträchtigen kann.

In diesem Artikel werden die Hintergründe und Funktionen von CloudLinux beschrieben.

Hintergrund

CloudLinux ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, welches kommerziell unterstützt wird und mit den bekanntesten RPM basierten Linux Distributionen kompatibel ist. Es richtig sich an Shared Hosting Anbieter und Rechenzentren und soll durch eine höhere Effizienz und Stabilität eine rentableren Betrieb bieten.

Vorteile für Shared Hosting Anbieter

  • Erhöhen der Anzahl der Konten pro Server.
  • Reduzierung der Hardware-, Strom-, Raum-und Verwaltungskosten.
  • Schutz des gesamten Server vor der Überlast durch eine einzelne Webseite.
  • Durch eine höhere Sicherheit werden die Ausfallzeiten minimiert und wodurch weniger Verwaltungs- und Supportzeiten benötigt werden.
  • 24/7 Unterstützung

Vorteile für Rechenzentren

  • Kommerzieller Support und ein gewartetes Betriebssystem
  • Spezielle für das Web optimierte Distribution
  • Vollständige Unterstützung mittels Ticketing System
  • Integration in bestehende Monitoringsysteme

Lightweight Virtual Environments (LVE)

Mit der Lightweight Virtual Environments (LVE) Isolationstechnologie erhöht CloudLinux die Server-Dichte und verbessert die Stabilität und Zuverlässigkeit. LVE verspricht ein verbessertes Ressourcenmanagement, indem die Ressourcen die einer Webseite zur Verfügung stehen limitiert werden. Damit kann eine einzelne Webseite nicht den gesamten Server ausbremsen. Weiterhin stehen Methoden zur Verfügung, mit denen die Benutzer identifiziert werden könne, die aktuell die meisten Server Ressourcen nutzen. Die einzelnen Webseiten sind voneinander isoliert, wodurch z.B. ein Hackerangriff die anderen auf dem Server gehosteten Webseiten nicht beeinträchtigt.

Vergleich: Standard OS vs. CloudLinux

Standard OS

  • Mehrere Webseiten pro Server.
  • Jede Webseite benötigt Ressourcen.
  • Eine einzelne Webseite kann den gesamten Server überlasten.
  • Hacker kann durch den Angriff einer Webseite alle auf dem Server vorhandenen Webseiten attackieren bzw. lahmlegen.

CloudLinux

  • Isolation der Ressourcen mittels der LVE Technologie.
  • LVE limitiert den Ressourcenzugriff einer einzelnen Webseite, dadurch werden die anderen Webseiten vor Ressourcenengpässen geschützt.
  • Eine einzelne Webseite kann den Server nicht überlasten.
  • Ein Server kann mehr Webseiten beherbergen.
  • Verbesserung der Server Performance.

Vergleich: Open Source Anbieter vs. CloudLinux

Quelle



Cloudcat – Ein Enterprise Tomcat in der Cloud

MuleSoft hat mit Cloudcat kürzlich einen Tomcat-Webserver vorgestellt, der als Service in der Cloud von Amazon oder GoGrid betrieben werden kann. Dieser Artikel stellt Cloudcat und seine Funktionen vor.

Cloudcat stellt Softwareentwicklern und Softwaretestern ein virtuelles 32-bit und 64-bit Image für Amazon EC2 (AMI) bzw. GoGrid (GSI) bereit, mit denen Web-Anwendungen innerhalb der Cloud erstellt und getestet werden können. Cloudcat beinhaltet einen für Linux (Redhat/GoGrid und Ubuntu/EC2) komplett vorkonfigurierten Apache Tomcat sowie einen MySQL Server.

Unterschiede zwischen Amazon EC2 und GoGrid

Cloudcat bietet neben dem Tomcat und MySQL Server weitere Funktionen, die nachfolgend beschrieben werden.

Administrationskonsole für Tomcat

Mit der Browser basierten Administrationskonsole können sämtliche Tomcat Instanzen von einer zentralen Stelle aus überwacht und verwaltet werden, dazu gehören auch das Erkennen der installierten Server und die Erstellung logischer Server-Gruppen. Die Konsole dient zur Bereitstellung, der Überwachung der Performance und und der Diagnose der Tomcat Applicationen. Weiterhin können damit alle Tomcat Instanzen konfiguriert und ferngesteuert werden.

Detaillierte Funktionen der Administrationskonsole:

  • Überblick über alle Tomcat Instanzen und die Laufzeitumgebung der Anwendungen
  • Fernzugriff auf die Tomcat Instanzen zum Starten und Stoppen der Anwendungen
  • Zentralisierte Verwaltung aller Anwendungen und Versionen
  • Vollständiges Audit der Serveraktivitäten und Auswertung der Serverlogs
  • Userverwaltung inkl. Sicherheitsmodell

Tomcat Konfigurationsmanagement

Mit Cloudcat können Konfigurationsprofile erstellt werden. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Konfigurationsdateien die in einem Schritt auf mehrere Tomcat Instanzen angewendet werden können. Das sorgt für eine konsistente Konfiguration über mehrere Instanzen hinweg. Darüber hinaus können die Umgebungsvariablen (wie z.B. JAVA_OPTS, CATALINA_BASE, etc.) auf jeden einzelnen Tomcat Server angeschaut und modifiziert werden.

Bearbeiten der Konfigurationsdateien auf einem Tomcat Server.

Erstellen eines Konfigurationsprofiles für mehrere Server.

Neustart von einem oder mehreren Tomcat Servern.

Detaillierte Funktionen des Konfigurationsmanagement:

  • Betrachten und Ändern der Tomcat Konfiguration und Umgebungseinstellungen.
  • Erstellen von Konfigurationsprofilen für komplexe Anwendungen.
  • Neustart der Tomcat Instanzen per Fernzugriff.

Anwendungsbereitstellung auf dem Tomcat

Mit Cloudcat können Anwendungen schnell innerhalb der Tomcat Umgebung bereitgestellt werden. Weiterhin steht ein Versionsmanagement zur Verfügung, mit dem mehrere Versionen einer Anwendung verwaltet werden können.

Detaillierte Funktionen der Anwendungsbereitstellung:

  • Deployment einer war-Datei vom Cloudcat Repository für einen Server oder eine Gruppe von Server.
  • Erstellen von Paketen für das Deployment von mehreren war-Datein für einen Server oder eine Gruppe von Server.
  • Echtzeitstatus und historischer Überblick der Deployments aller Anwendungen.
  • Möglichkeiten zum Roll-Back von bereits durchgeführten Deployments.

Tomcat Überwachung und Diagnose

Cloudcat verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Diagnose und Überwachung der Performance von Web Anwendungen innerhalb des Tomcats.

Detaillierte Funktionen zur Überwachung und Diagnose:

  • Überblick über alle wichtigen Informationen des Systems, wie die aktuelle Speicherauslastung, Informationen zum Betriebssystem oder Systemeinstellungen.
  • Echtzeitstatistiken der Anwendungen, wie der aktuelle Status, Aktivitäten, Einsatz der Datenbanken oder Anzahl der Zugriffe pro Session.
  • Zugriff und Auswertung der Serverlogs per Fernzugriff.
  • Überblick zu Informationen des Systemverhaltens in Echtzeit. Dazu gehören u.a. die aktuell laufenden Threads oder der Status der Konnektoren.
  • Überwachung des Serverstatus, dazu gehören Tests bzgl. der Datenquellen, Arbeitsspeicher, Dateierstellung und Test der Anwendungen.

Quelle



Installation einer Private Cloud mit OpenNebula

Dieser Artikel beschreibt das Einrichten einer Private Cloud mit OpenNebula auf Ubuntu. Die Infrastruktur besteht dabei aus drei physikalischen Maschinen. Einem Front-End und zwei Nodes, auf denen die virtuellen Maschinen ausgeführt werden. Auf den Nodes muss zusätzlich eine Bridge konfiguriert werden, damit die virtuellen Maschinen das lokale Netzwerk erreichen können. Für das Einrichten der Brigde siehe den Bereich Bridging.

Installation

Auf dem System für das Front-End installieren wir OpenNebula mit folgendem Befehl:

sudo apt-get install opennebula

Für jeden Node installieren wir den OpenNebula-Node:

sudo apt-get install opennebula-node

Um später die SSH Schlüssel zu kopieren, benötigt der oneadmin (wird von OpenNebula erstellt) ein Passwort. Dazu führen wir auf jeder Maschine folgenden Befehl aus:

sudo passwd oneadmin

Nachfolgend müssen die Namen für node01 und node02 entsprechend der eigenen Installation angepasst werden.

Nun kopieren wir den SSH Schlüssel des oneadmin auf jeden Node und in die Datei authorized_keys des Front-Ends.

sudo scp /var/lib/one/.ssh/id_rsa.pub oneadmin@node01:/var/lib/one/.ssh/authorized_keys
sudo scp /var/lib/one/.ssh/id_rsa.pub oneadmin@node02:/var/lib/one/.ssh/authorized_keys
sudo sh -c "cat /var/lib/one/.ssh/id_rsa.pub >> /var/lib/one/.ssh/authorized_keys"

Der SSH Schlüssel jedes Nodes muss in die Liste der bekannten Hosts unter /etc/ssh/ssh_known_hosts auf dem Front-End hinzugefügt werden. Nun muss die SSH Session beendet werden und der SSH Schlüssel von ~/.ssh/known_hosts nach /etc/ssh/ssh_known_hosts kopiert werden.

sudo sh -c "ssh-keygen -f .ssh/known_hosts -F node01 1>> /etc/ssh/ssh_known_hosts"
sudo sh -c "ssh-keygen -f .ssh/known_hosts -F node02 1>> /etc/ssh/ssh_known_hosts"

Diese Schritte erlauben dem oneadmin SCP ohne ein Passwort oder manuellen Eingriff zu nutzen, um eine Image auf den Nodes bereitzustellen.

Auf dem Front-End muss ein Verzeichnis zum Speichern der Images für die virtuellen Maschinen erstellt und dem oneadmin Zugriff auf das Verzeichnis gegeben werden.

sudo mkdir /var/lib/one/images
sudo chown oneadmin /var/lib/one/images/

Nun kann eine virtuelle Maschine in das Verzeichnis /var/lib/one/images kopiert werden.

Eine virtuelle Maschine auf Basis von Ubuntu kann mit dem vmbuilder erstellt werden, siehe dazu JeOS and vmbuilder.

Konfiguration

Der OpenNebula Cluster kann nun konfiguriert werden. Weiterhin können virtuelle Maschinen dem Cluster hinzugefügt werden.

Auf dem Front-End geben wir dazu folgenden Befehl ein:

onehost create node01 im_kvm vmm_kvm tm_ssh
onehost create node02 im_kvm vmm_kvm tm_ssh

Als nächstes erstellen wir eine Template-Datei mit dem Namen vnet01.template für das virtuelle Netzwerk:

NAME = "LAN"
TYPE = RANGED
BRIDGE = br0
NETWORK_SIZE = C
NETWORK_ADDRESS = 192.168.0.0

Die NETWORK_ADDRESS sollte dem eigenen lokalen Netzwerk entsprechen.

Mit dem onevnet Befehl fügen wir das virtuelle Netzwerk OpenNebula hinzu:

onevnet create vnet01.template

Jetzt erstellen wir eine Template-Datei für eine virtuelle Maschine mit dem Namen vm01.template:

NAME = vm01

CPU = 0.5
MEMORY = 512

OS = [ BOOT = hd ]

DISK = [
source = "/var/lib/one/images/vm01.qcow2",
target = "hda",
readonly = "no" ]

NIC = [ NETWORK="LAN" ]

GRAPHICS = [type="vnc",listen="127.0.0.1",port="-1"]

Mit dem Befehl onevm starten wir die virtuelle Maschine:

onevm submit vm01.template

Mit dem Befehl onevm list können wir weitere Informationen über die gestarteten virtuellen Maschinen abfragen. Mit dem Befehl onevm show vm01 erhalten wir detaillierte Informationen zu einer bestimmten virtuellen Maschine.

Quelle



Eigenschaften einer Cloud Platform

Ich habe bisher einige Cloud Computing Plattformen, darunter openQRM, OpenNebula oder OpenECP vorgestellt und ein paar weitere werden noch folgen. Daher erläutere ich in diesem Artikel die grundsätzlichen Eigenschaften die eine Cloud Plattform (meiner Meinung nach) hat bzw. haben sollte.

1. Zunächst sollten ausreichend virtualisierte Serverressourcen zur Verfügung stehen. Weiterhin müssen, (vor allem dann) wenn sich mehrere Kunden auf einem System befinden, jedem Kunden diese virtualisierten Serverressourcen garantiert werden und die einzelnen virtuellen Instanzen isoliert und damit vollständig von einander getrennt betrieben werden.

2. Zum Bereitstellen von umfangreichen Enterprise-Class-Services wie z.B. hohe Verfügbarkeit, Systemwiederherstellungen nach Datenverlusten, automatische Skalierung während Lastspitzen und Ressourcenoptimierungen muss eine große (unbegrenzte) Menge an virtualisierten Serverressourcen vorhanden sein.

3. Für ein zustandsbehaftetes Lifecycle Management, wozu Snapshots, schnelles Cloning (duplizieren) und eine dynamische Versorgung mit Ressourcen über große Server Infrastrukturen gehören, wird ein virtualisierter Cloud Speicher benötigt.

4. Für die Anpassung der virtuellen Topologie - durch das Hinzufügen weiterer Netzwerkfunktionen für Sicherheit, Routing, Load Balancing, Application Firewalls, Protokol Optimierung, etc. in den OSI Schichten 3 bis 7 - und die Möglichkeit die jeweiligen (Teil)-Netzwerke auf Multi-Kunden Systemen zu isolieren und Ressourcen zu garantieren, werden virtuelle Netzwerk Ressourcen benötigt.

5. Es müssen umfangreiche und offene APIs zur Kontrolle sämtlicher Ressourcen vorhanden sein, damit Cloud Computing Anbieter ihren Kunden die vollständige Kontrolle über deren privaten virtuellen Rechenzentren anbieten können.

6. Die Cloud Plattform muss für allen gängigen Virtualisierungs-Plattformen vollständige Kompatibilität bieten und jede virtuelle Maschine unterstützen, um u.a. einen Vendor Lock-in zu vermeiden. Des Weiteren müssen Funktionen für die Migration von virtuellen Maschinen zwischen unterschiedlichen Virtualisierungs-Technologien (P2V, V2P und V2V) vorhanden sein.

7. Zu guter letzt sollte die Cloud Plattform auf Open Source basieren, um eine größtmögliche Kompatibilität zu allen möglichen Clouds aufzuweisen und um einfach adaptiert und angenommen zu werden.