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Big Data: Jaspersoft geht in die GoGrid Cloud

Business Intelligence Anbieter Jaspersoft und Cloud Anbieter GoGrid gehen in Zukunft gemeinsame Wege. Die Open Source BI Plattform von Jaspersoft wird dazu auf dem GoGrid Exchange Ökosystem zur Verfügung gestellt. Mit GoGrid Exchange können Kunden Cloud-basierte Software als Teil ihrer IT-Infrastruktur einsetzen. Unter Einsatz der GoGrid Server Image (GSI) Technologie sind Unternehmen und Entwickler jetzt in der Lage die BI-Reporting-Funktionalitäten von Jaspersoft nutzen.

Big Data treibt Reporting und Analysen

Reporting und Analysen werden in aufkommenden Zeiten von Big Data immer wichtiger für die Entwicklung und den Einsatz von datengetriebenen Anwendungen. Cloud Angebote ermöglichen es, solche Lösungen überall performant und skalierbar verfügbar zu machen, um Unternehmen bspw. einen einfachen Zugriff auf BI-Technologie mit einer eine robusten Reporting-Lösung zu ermöglichen.

Jaspersoft und GoGrid auf einem Blick

Kunden sollen von der Partnerschaft wie folgt profitieren:

  • Zugang zu webbasierter Business Analytics – über jeden Browser, auch von mobilen Endgeräten aus
  • Umfassende Unterstützung für Mandantenfähigkeit bei dem Einsatz komplexer Anwendungen
  • Datenintegration aus jeglichen Datenquellen: aus der Cloud oder von on-Premise, einschließlich Jaspersoft BI for Big Data oder GoGrid Big Data Solution.

Infrastructure-as-a-Service ist Grundlage für Big Data

Infrastructure-as-a-Service (IaaS) gehört zu einer zentralen Cloud Strategie, wenn Unternehmen BI-Anwendungen einsetzen, aber nicht direkt für den operativen Ablauf, Storage, Hardware und Netzwerkkomponenten verantwortlich sein wollen. Zudem stellt IaaS auf Grund der massiven Skalierbarkeit der Infrastruktur die ideale Grundlage für Anwendungen und Analysen rund um das Thema Big Data dar.


Bildquelle: http://www.newelements.de



GoGrid steigt in den Markt für Big Data Lösungen ein

Cloud Computing Anbieter GoGrid steigt in den Big Data Markt ein. Für einen begrenzten Zeitraum erhalten alle Kunden den Zugriff auf die neue Big Data Lösung. Dabei handelt es sich um eine hybride Lösung bestehend aus einer vorkonfigurierten Hardware und einer Cloudera Hadoop Implementierung inkl. Big Data Analytics Tools.

GoGrid steigt in den Markt für Big Data Lösungen ein

Die Big Data Lösung basiert auf einer hybriden Infrastruktur-Architektur, die aus einer Kombination von Cloud Computing Eigenschaften und Single-Tenant Infrastruktur-Komponenten besteht. Die Steuerung und Verwaltung erfolgt über das GoGrid Management Portal.

Die Lösung kostet 3.800 US-Dollar pro Monat und ermöglicht eine High-Performance Analyse von Daten, die innerhalb einer NoSQL Datenbank einer Hadoop Implementation gespeichert werden. Kunden die sich für ein Jahr an GoGrid binden möchten erhalten 20% Rabatt pro Monat auf das Angebot.

Die Lösung besteht aus einem Paket aus einer vorkonfigurierten Hardware (1x Compute Node und 3x Data Nodes) sowie Cloudera Hadoop. Die Single-Tenant Infrastruktur wurde dabei speziell für die Analyse von Big Data designed und entwickelt.



GoGrid ermöglicht dedizierte Verbindung in die Rechenzentren

Infrastructure-as-a-Service Anbieter GoGrid erweitert sein Angebot um dedizierten Verbindungen, mit denen Kunden nun die Möglichkeit erhalten, ihre lokale Infrastruktur direkt mit den Rechenzentren von GoGrid zu verbinden.

GoGrid verspricht seinen Kunden damit eine sichere aber vor allem schnellere Verbindung auf Grund einer geringeren Latenz. Anders als bei der Nutzung einer gewöhnlichen Internetverbindung kommen bei dem neuen Angebot von GoGrid direkte WAN Verbindung zum Einsatz, wodurch sich die "schlechten" Eigenschaften des Internets nicht auf die Verbindung auswirken.

Dazu hat GoGrid eine Standleitung zwischen seinen Rechenzentren in San Francisco und Ashburn (Virginia) angemietet und kann seinen Kunden damit eine dedizierte Bandbreite zusichern.

Die Kunden zahlen auf Basis der genutzten Bandbreite und nicht dem verbrauchten Datentransfer. Die Kosten betragen 99 Dollar für 10 Mbps pro Monat, bzw. 4.999 Dollar für 1Gbps pro Monat. Für beide Varianten ist ein Ein-Jahres Vertrag notwendig.

Der Service steht derzeit noch nicht zur Verfügung. GoGrid erwartet jedoch diesen bis Ende 2011 bereitzustellen.



Thin Clients

IT-Abteilungen leben neben einem erhöhten Kostendruck zusätzlich mit den Problemen der Sicherheit und der Aufrechterhaltung des IT-Betriebs.

Der in den letzten Jahren immer mal wieder aktuell gewordene und dann wieder verblasste Ansatz der Thin Client Nutzung kann der IT helfen diese Probleme zu bewältigen, verfügen Thin Clients doch gegenüber den klassischen Desktop PCs über einige Vorteile.

Zunächst sind Thin Clients - wie der Name schon andeutet - sehr einfach und weniger komplex als Desktop PCs. Das liegt zum einen an den geringeren und funktional beschränkten Hardwareressourcen, zum anderen an der eingesetzten Software. Die benötigte Software wird serverseitig betrieben, wodurch ein lokales "vollwertiges" Betriebssystem nicht benötigt wird. Diese beiden Kernpunkte sorgen dafür, das Thin Clients weniger sensibel bzgl. Fehler und Angriffe sind.

Von Desktop PCs wird heutzutage erwartet, dass sie 24/7 funktionsfähig sind. Dabei wird jedoch nicht bedacht, das nicht vorhersehbare Situationen, wie Hackerangriffe, der Ausfall der Hardware oder ganz einfach Benutzer dafür verantwortlich sind, das dem nicht so ist und niemand diese Erwartungen gewährleisten kann.

Speziell die Einflussnahme der Benutzer auf die Systemkonfiguration erhöht auf Thin Clients, durch das Beschränken oder vollständige entziehen der Rechte, die Systemstabilität und schützt den Benutzer und das gesamte Unternehmensnetzwerk vor Angriffen durch Viren, Würmer und jeglicher Form von Malware. Weiterhin wird die Stabilität und der Schutz erhöht, da Thin Clients ihre Anwendungen von einem oder mehreren zentralen Servern beziehen und nicht mehr - wie Desktop PCs - auf lokale Anwendungen und ein vollwertiges lokales Betriebssystem angewiesen sind.

Trotz hinreichender Anordnung speichern Benutzer ihre Daten generell auf der lokalen Festplatte und nicht wie gefordert auf die dafür vorgesehenen Netzlaufwerke, also auf den zentralen Servern. Nicht selten hört man von Fehlern der Festplatte die dazu führen, dass die Arbeit eines Tages in kurzer Zeit hinfällig war und erneut erledigt werden muss. Der Diebstahl der Daten sollte auch hier nicht außer acht gelassen werden. Auf der anderen Seite sind Benutzer in diesem Fall für Backups selber zuständig, was verständlicherweise gerne mal vergessen wird. Da Thin Clients über keine lokalen Daten verfügen, sind damit alle oben genannten Probleme hinfällig. Das Speichern der Daten erfolgt auf zentralen Servern, wo von ihnen jeden Tag automatisiert ein Backup vorgenommen wird. Dazu kommt, dass wenn keine lokalen Daten vorhanden sind, diese auch nicht gestohlen werden können. Zudem reicht es aus, Desktop-Firewall Konzepte serverseitig einzurichten, wodurch der Administrationsaufwand verringert wird.

Der letzte Themenbereiche behandelt die physikalische Sicherheit der Systeme. Werden Desktop PCs gestohlen, ist der Angreifer im schlimmsten Fall im Besitz unternehmenskritischer Daten (Festplattenverschlüsselung hin oder her). Thin Clients hingegen werden erst dann sinnvoll, wenn sie mit einem Server des Unternehmensnetzwerks verbunden sind und haben außerhalb des Unternehmens für den Angreifer keinen Nutzen. Auch der Diebstahl der Daten durch den Anschluss externer Geräte wie USB-Sticks oder USB-Festplatten oder das Übertragen von Viren etc. durch CDs stellt ein nicht zu verkennendes Problem dar. Der Zugriff kann bei Desktop PCs natürlich unterbunden werden. Das physikalische entfernen stellt sich jedoch als ziemlich schwierig und aufwendig dar. Fällt die Entscheidung daher auf Thin Clients, sollte mit den Gedanken gespielt werden sich gegen physikalische vorhandene USB-Ports und CD/DVD Laufwerke zu entscheiden.

All die oben beschriebenen Probleme der Desktop PCs können natürlich durch diverse Softwareangebote behoben werden. Jedoch verursachen diese wiederum Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten. Zudem ist die Verträglichkeit mit vorhandener (spezial)-Software nicht garantiert.

Erweitern wir den Thin Client Gedanken nun um das Thema Cloud Computing ist es durchaus vorstellbar, dass die Infrastruktur für die Terminalserver nun nicht mehr im eigenen Rechenzentrum steht, sondern als Appliance/Image oder einem Terminalserver in einer Cloud z.B. von Amazon, GoGrid oder einem anderen Anbieter gehostet wird. Ein Unternehmen müsste dann lediglich über die Hardwareressourcen (Thin Clients) und eine schnelle Internetverbindung verfügen. Das ist wohlgemerkt natürlich eine sehr abstrakte und ideale Sicht auf das Thema, die noch tiefer durchdrungen werden muss.

Quelle der Graphik

  • NetPoint


CloudLinux

Mit CloudLinux hat der gleichnamige Hersteller eine Linux-Distribution vorgestellt, die speziell für Webhosting Anbieter und Rechenzentren gedacht ist. Das Betriebssystem basiert auf der proprietären Lightweight Virtual Environments (LVE) Technologie, und beinhaltet eine Apache LVE-Version. Mit dieser Technologie werden die Hardware Ressourcen des gesamten Systems so aufgeteilt, dass sie speziell zu einzelnen gehosteten Webseiten zugewiesen werden können. Damit soll verhindert werden, dass eine einzelne Webseite den kompletten Server beeinträchtigen kann.

In diesem Artikel werden die Hintergründe und Funktionen von CloudLinux beschrieben.

Hintergrund

CloudLinux ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, welches kommerziell unterstützt wird und mit den bekanntesten RPM basierten Linux Distributionen kompatibel ist. Es richtig sich an Shared Hosting Anbieter und Rechenzentren und soll durch eine höhere Effizienz und Stabilität eine rentableren Betrieb bieten.

Vorteile für Shared Hosting Anbieter

  • Erhöhen der Anzahl der Konten pro Server.
  • Reduzierung der Hardware-, Strom-, Raum-und Verwaltungskosten.
  • Schutz des gesamten Server vor der Überlast durch eine einzelne Webseite.
  • Durch eine höhere Sicherheit werden die Ausfallzeiten minimiert und wodurch weniger Verwaltungs- und Supportzeiten benötigt werden.
  • 24/7 Unterstützung

Vorteile für Rechenzentren

  • Kommerzieller Support und ein gewartetes Betriebssystem
  • Spezielle für das Web optimierte Distribution
  • Vollständige Unterstützung mittels Ticketing System
  • Integration in bestehende Monitoringsysteme

Lightweight Virtual Environments (LVE)

Mit der Lightweight Virtual Environments (LVE) Isolationstechnologie erhöht CloudLinux die Server-Dichte und verbessert die Stabilität und Zuverlässigkeit. LVE verspricht ein verbessertes Ressourcenmanagement, indem die Ressourcen die einer Webseite zur Verfügung stehen limitiert werden. Damit kann eine einzelne Webseite nicht den gesamten Server ausbremsen. Weiterhin stehen Methoden zur Verfügung, mit denen die Benutzer identifiziert werden könne, die aktuell die meisten Server Ressourcen nutzen. Die einzelnen Webseiten sind voneinander isoliert, wodurch z.B. ein Hackerangriff die anderen auf dem Server gehosteten Webseiten nicht beeinträchtigt.

Vergleich: Standard OS vs. CloudLinux

Standard OS

  • Mehrere Webseiten pro Server.
  • Jede Webseite benötigt Ressourcen.
  • Eine einzelne Webseite kann den gesamten Server überlasten.
  • Hacker kann durch den Angriff einer Webseite alle auf dem Server vorhandenen Webseiten attackieren bzw. lahmlegen.

CloudLinux

  • Isolation der Ressourcen mittels der LVE Technologie.
  • LVE limitiert den Ressourcenzugriff einer einzelnen Webseite, dadurch werden die anderen Webseiten vor Ressourcenengpässen geschützt.
  • Eine einzelne Webseite kann den Server nicht überlasten.
  • Ein Server kann mehr Webseiten beherbergen.
  • Verbesserung der Server Performance.

Vergleich: Open Source Anbieter vs. CloudLinux

Quelle