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Google Drive erscheint im April

Nach Gerüchten auf GigaOM soll Googles Cloud Storage Service Google Drive in diesem April endgültig ausgerollt werden. So sollen es zumindest gut informierte Quellen an das Online Magazin herangetragen haben.

Google Drive erscheint im April

Google Drive soll nach Gerüchten in diesem April erscheinen.

Die ersten Gerüchten um Google Drive wurden bereits 2006 und dann 2007 durch das Wall Street Journal aufgebracht, ohne Folgen. Seit 2010 ist schon möglich Dokumente und Dateien zu Google Docs hochzuladen. Im November 2011 zeigte das brasilianischen Technologie Magazin Gemind bereits erste Tricks innerhalb von Google Docs, um eine geheime dummy Funktion für Google Drive zu aktivieren. Im Februar 2012 erschienen dann die nächsten anscheinend ernstzunehmenden Informationen zu Google Drive, die bereits detaillierte Informationen zeigten.

Laut GigaOMs Quellen wird Google Drive über 1 GB kostenlosen Speicherplatz verfügen. Mehr Speicher kann hinzugekauft werden. Google Drive soll über einen lokalen Client verfügen und die Oberfläche an Google Docs erinnern. Es wird zudem für Google Apps Kunden zu Verfügung stehen und auf eine Domain gebunden sein. Darüber hinaus wird Google eine spezielle API anbieten, mit der externe Anwendungen auf den Speicherplatz zugreifen können.


Bildquelle: http://www.androidnext.de, http://www.androidguys.com



Microsoft schafft den Spagat zwischen Cloud Computing und Mobile Computing. Die Mobile Cloud wird Realität!

Cloud Computing und Mobile Computing sind die technologischen Grundlagen von dem was als Consumerization bezeichnet wird. Es ist also nur eine logische Schlussfolgerung, dass sich diese beiden Bereiche zum Trend der Mobile Cloud zusammenschließen.

Die Mobile Cloud wird Realität

Unterbewusst nutzen wir die Mobile Cloud bereits seit längerer Zeit. Zum Beispiel dann, wenn wir eine E-Mail auf unserem mobilen Endgerät, wie Netbook, Laptop, aber vor allem Smartphone und Tablet wie Android, iPhone oder Windows bearbeiten. Die E-Mail wird zwar in der Regel lokal geschrieben, lassen wir den Zugriff über den Browser mal Außen vor, beim Versenden/ Empfangen bleibt aber eine Kopie auf den Servern des Anbieters bestehen, so dass wir auch über jedes andere Endgerät auf diese E-Mail zugreifen können. Sobald eine Datenverbindung besteht, wird diese E-Mail dann mit dem aktuell genutzten Endgerät synchronisiert.

Ein weiteres Beispiel für die Nutzung der Mobile Cloud sind Cloud Storage Lösungen wie bspw. Dropbox. Die Daten befinden sich in diesem Fall nicht auf dem lokalen Endgerät, sondern auf den Servern von Dropbox. Öffnen wir mit dem mobilen Client auf dem Smartphone/ Tablet einen Ordner werden zunächst nur Metadaten übertragen, die zeigen was sich in dem Ordner befindet. Erst wenn wir eine Datei auswählen, wird diese direkt auf das lokale Gerät übertragen. Das geschieht jedesmal, wenn wir die Datei öffnen möchten. Dropbox bietet hier allerdings die Möglichkeit, die Datei zu favorisieren. In diesem Fall wird eine lokale Kopie auf dem Smartphone abgelegt.

Die Mobile Cloud ermöglicht uns also den Zugriff auf unsere Daten von überall, zu jedem Zeitpunkt, unabhängig vom Endgerät - wenn denn eine Datenverbindung vorhanden ist. Kurzum, die Mobile Cloud ist großartig!

Auch Microsoft möchte ein Wörtchen Mitreden

In Zeiten von coolen Startups und gehypten Firmen wie Apple oder Suchmaschinen wie Google, die deutlich mehr Potential haben als nur das zu finden, über das wir uns gerade informieren möchten, wirken Unternehmen wie Microsoft im ersten Moment ein wenig blass und eingerostet. Das dieser Eindruck nicht von alleine kommt hat seine Gründe. Microsoft hat im Bereich Mobile Computing in den letzten Jahren nicht wirklich glänzen können. Erst mit dem Windows Phone und auch der Kooperation mit Nokia hat sich etwas bewegt. Was das Thema Cloud Computing angeht, hat es auch sehr lange gedauert, bis mit Windows Azure und Office 365 gute Alternativen zu anderen Lösungen den Markt erreicht haben.

Speziell beim Thema Cloud Computing kann und sollte man Microsoft jedoch ein wenig in Schutz nehmen. Mitbewerber wie Google oder Amazon konnten sich hier von Beginn an anders aufstellen. Wo Microsoft sich komplett neu erfinden musste, sind es die Kerngeschäfte, die Google und Amazon in die Cloud getrieben haben. Zudem verfügt Microsoft über eine immense Kundenbasis, die es zu befriedigen gilt. Google, Amazon oder auch Startups konnten hier relativ unbedacht an den Markt gehen und "einfach mal präsentieren" was sie haben, ohne sich direkt vor Bestandskunden rechtfertigen zu müssen und diese ggf. zu verlieren. Das werden Google und Amazon ebenfalls noch zu spüren bekommen.

Der Mobile Cloud Ansatz von Microsoft

In den Bereichen wo Microsoft anfangs Schwächen offenbart hat, startet der Konzern anscheinend nun voll durch. Zumindest beeindruckt der Mobile Cloud Ansatz und stellt dem iOS aber auch Android eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz dar und zeigt, dass Microsoft das Thema Consumerization verstanden hat.

Microsoft hat das Thema Consumerization verstanden.

Microsoft hat das Thema Consumerization verstanden.

Die Grundlage der Microsoft Mobile Cloud bilden Windows 8 und Office 365 sowie weitere Lösungen wie Exchange, Sharepoint und Lync. Windows 8 und Office 365 sind dabei das bekannte Duo, was wir auch von dem Desktop kennen, nur als Tablet Variante. Exchange, Sharepoint und Lync hingegen arbeiten im Hintergrund. Entweder auf den Servern von Microsoft oder in der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum.

Windows 8 wirkt sehr aufgeräumt mit einer innovativen Oberfläche, die weit entfernt von den alten UI-Design ist und nur durch die Farben im ersten Moment die Handschrift von Microsoft erkennen lässt. Was besonders gefällt ist allerdings die Nutzung des Tablets als quasi Desktop Ersatz. Mit einem "Wisch" befindet man sich in einer bekannten Windows Oberfläche, die auch nicht Tablet affinen Nutzern das mobile Arbeiten ermöglicht, ohne sich großartig umstellen zu müssen. Hier wird auch der Unterschied zwischen einem iPad oder Android Tablet deutlich. Ein Windows 8 Tablet ist in erster Linie als Arbeitsgerät ausgelegt, wohingegen insbesondere Apple mit dem iPad zunächst die Masse der Multimedia Junkies ansprechen möchte und erst dann die Unternehmen.

Mit der lokalen Office 365 Installation auf dem Tablet in Verbindung mit einem SharePoint Server ist das verteilte Arbeiten von jedem Ort aus möglich - Internetverbindung vorausgesetzt! Sind das Tablet bzw. der Nutzer also mit dem SharePoint synchronisiert, werden alle Daten automatisch abgeglichen und das Weiterarbeiten mit einem anderen Endgerät ist kein Problem. Hier bietet ein Windows 8 Tablet allerdings einen weiteren Vorzug, der es ermöglicht das Tablet via Dockingstation mit einem Monitor, Maus und Tastatur zu verbinden und als "normalen" Desktop-PC zu nutzen.

Fazit

Es hat zwar länger gedauert als bei den anderen Unternehmen, aber Microsoft ist im Bereich Cloud und Mobile steil aus der Kurve gekommen und kann den Trend Consumerization derzeit nach einer ersten Einschätzung am besten unterstützen. Trotz aller Kritiken wird an dieser Stelle einmal mehr deutlich wo Microsoft seine Wurzeln und Stärken hat: Das Business. Und genau diese Erfahrungen sind wertvolle Vorteile gegenüber den anderen Cloud und Mobile Anbietern im Markt.


Bildquelle: http://www.futureclick.net, https://devcentral.f5.com, http://sharepoint360.de,



TeamDrive: Dropbox für Unternehmen

Viele (deutsche) Unternehmen scheuen die Nutzung von Dropbox aus sicherheits- und datenschutzrechtlichen Bedenken. Dennoch besteht das Interesse, von überall aus auf die Unternehmensdaten zugreifen zu können und verteilt zu kollaborieren.

Wer Dropbox meiden möchte, für den kann TeamDrive aus Hamburg eine mögliche Lösung bieten. TeamDrive stellt einen Cloud Storage inkl. Kollaborations- und Synchronisationsfunktionen bereit, der sich neben privaten Nutzern verstärkt auf Unternehmen konzentriert. Das zeigen die Funktionen rund um den Service.

Teamdrive ist Dropbox für Unternehmen

Synchronisation über mehrere Betriebssysteme

Wie andere moderne Cloud Storage Angebote ermöglicht auch TeamDrive die Synchronisation aller Daten über mehrere Betriebssysteme hinweg, darunter Windows, Mac und Linux. Das bedeutet, dass das Hinzufügen einer Datei oder das Ändern an einer Datei automatisch mit allen Betriebssystemen abgeglichen wird, die den TeamDrive Verbund angehören. Mobile Clients für Android und iPhone/ iPad haben die finalen Tests durchlaufen und warten auf die Freigabe im Apple App Store. Diese wird für den März erwartet.

TeamDrive synchronisiert zwischen mehreren Betriebssystemen

Kollaboration und Rechteverwaltung

Der eigentliche Benefit von TeamDrive gegenüber Dropbox besteht allerdings beim Thema Zusammenarbeit und hier in Punkto Rechteverwaltung. Selbstverständlich bietet Dropbox die Möglichkeit Daten via Freigaben zu teilen. Aber diese Funktion ist wahrlich nicht geeignet für die Nutzung im Unternehmen.

So ermöglicht TeamDrive bspw. das Erstellen von Arbeitsgruppen. Dabei stellt ein zu sychronisierender Ordner eine einzelne Arbeitsgruppe dar. Das Einladen bzw. Hinzufügen weiterer Gruppenmitglieder funktioniert, wie von Dropbox bekannt, per E-Mail Adresse. Bei der Rechteverwaltung unterscheidet TeamDrive dann zwischen vier Status, die einem Gruppenmitglied zugeordnet werden können. Download only, bedeutet, dass ein Gruppenmitglied Daten lediglich herunterladen aber nicht hochladen darf. Read/Write ermöglicht dem Mitglied das vollständige Bearbeiten von Dateien. Als Superuser darf ein Benutzer Dateien bearbeiten und weitere Gruppenmitglieder einladen sowie als Administrator Gruppenmitglieder und Dateien vollständig vom Server löschen.

Neben der Rechteverwaltung verfügt TeamDrive zudem über eine Versionsverwaltung, mit der Änderungen an Dokumenten und Dateien von anderen Gruppenmitgliedern nachvollzogen werden können. Zudem kann auf ältere Versionsstände der Dokumente zugegriffen werden.

TeamDrive verfügt über eine integrierte Versionsverwaltung

Sicherheit, Verschlüsselung und Datenschutzgütesiegel des ULD

TeamDrive verschlüsselt die Daten vor der Übertragung vom lokalen Rechner zum Server mit dem AES-256 Algorithmus. Zudem wird für jeden Ordner ein eigener AES-256 symmetrischer Schlüssel erzeugt.

Darüber hinaus wurde TeamDrive vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), u.a. bekannt durch Thilo Weichert, überprüft und mit dem Datenschutzgütesiegel ausgezeichnet. Im Rahmen der Rezertifizierung 2011 und der Nutzung der Amazon Cloud hat das ULD folgende Aussage getroffen:

TeamDrive hat alle möglichen Maßnahmen aus technischer und vertraglicher Sicht getroffen um personenbezogene Daten gegen unberechtigten Zugriff zu schützen. Aufgrund der besonderen rechtlichen Situation bei der Nutzung des Internets und der Amazon-Cloud kann zurzeit aber nicht ausgeschlossen werden, dass US-Sicherheitsbehörden theoretisch Zugriff auf personenbezogene Daten zur Laufzeit des Systems erhalten könnten. Dies betrifft jedoch allenfalls Ihre Anmeldedaten wie Nutzername und Email-Adresse.

Speicherorte

TeamDrive kann in zwei unterschiedlichen Varianten genutzt werden. Die Erste besteht in der typischen Nutzung als Cloud Storage Service via TeamDrive Cloud, wo die Daten auf den Servern (Amazon S3) von TeamDrive gespeichert werden.

Die zweite Variante ist der Einsatz eines TeamDrive Servers im eigenen Rechenzentrum. Dazu steht zum einen der TeamDrive Personal Server, für kleine Unternehmen sowie der TeamDrive Enterprise Server für Großunternehmen bereit.

Kosten

TeamDrive bietet drei unterschiedliche Angebote: TeamDrive Free (kostenlos), TeamDrive Personal (29,99 EUR pro Jahr) und TeamDrive Professional (5,99 EUR pro Monat bzw. 59,99 EUR pro Jahr). Bei allen sind standardmäßig 2 GB kostenloser Speicherplatz beinhaltet. Wer mehr haben möchte muss zusätzlich zahlen.

So kostet eine Speicherplatzerweiterung um

  • 10 GB = 5,99 EUR pro Monat bzw. 59,99 EUR pro Jahr
  • 25 GB = 14,95 EUR pro Monat bzw. 149,50 EUR pro Jahr
  • 50 GB = 29,90 EUR pro Monat bzw. 299,00 EUR pro Jahr

Fazit

Ein Blick auf die Funktionen zeigt, dass TeamDrive für den Unternehmenseinsatz gedacht ist. Neben den typischen Dropbox Funktionen beinhaltet der Dienst zudem Möglichkeiten zur Versionskontrolle und vor allem der Rechteverwaltung, die für Unternehmen unerlässlich sind. Zudem wurde TeamDrive mit dem Datenschutzgütesiegel des ULD ausgezeichnet, dass derzeit die größte Aussagekraft von allen auf dem Markt befindlichen Gütesiegeln in Bezug auf den Datenschutz hat.



Symantec präsentiert seinen cloud-basierten Single Sign-On Service "O3"

Während der RSA Conference präsentiert Symantec seinen cloud-basierten Single Sign-On (SSO) und Authentifizierung Service "O3", welches sich an einem Konzept orientiert, dass CEO Enrique Salem bereits auf der RSA 2011 vorgestellt hatte. Symantec gibt ebenfalls detaillierte Einblicke über die künftigen Möglichkeiten, die der O3 Cloud Service für Data-Loss-Prevention und Verschlüsselung bereithalten wird.

Symantec vermarktet O3 als ein cloud-basiertes Identity- und Access-Management. Unternehmen können damit die Authentifizierung und den Zugang ihrer Nutzer mit jeder Art von Endgerät verwalten und in ihre bestehende Identity-Infrastruktur, wie LDAP oder Active Directory, integrieren, um damit das Authentifizierungsverfahren in einem einzigen Prozess ohne weitere Abfragen durch das O3-Gateway vornehmen lassen. Bei dem Gateway handelt es sich um ein Login-Portal, dass die einzelnen Anwendungen auflistet, auf die der Nutzer zugreifen darf. Die Funktion ähnelt einem Reverse-Proxy.

Die erste Version von O3 ermöglicht die SSO-Zugangskontrolle und das Log-Management sowie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung von einer Vielzahl von Drittanbietern, wenn mehr als nur einfache Passwörter benötigt werden. Die Standardpreise liegen bei 50 Dollar pro Benutzer pro Jahr für 500 Accounts.

In der Zukunft soll O3 um cloud-basierte Data-Loss-Prevention (DLP) und Verschlüsselung in Bezug auf spezifischen Datenverkehr erweitert werden. So kann bspw. eine Datei abgefangen werden, die nach Dropbox hochgeladen werden soll, per DLP überprüft werden und anschließend entschieden werden, ob der Upload durchgeführt werden darf. Eine weitere Sicherheitskontrolle könnte darin bestehen, dass die Daten solange blockiert werden, bis eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut ist.


Bildquelle: http://www.gonow.com.br



Dropbox führt eine neue Foto-Upload Funktion ein und nimmt den Kampf um die Vorherrschaft im Cloud-Storage Bereich an

Dropbox führt eine neue Foto-Upload Funktion für Android-Smartphones ein und verschärft damit den Konkurrenzkampf mit Google, Apple und weiterer Unternehmen im wachsenden Markt für Online-Storage-Lösungen.

Mit einem einzigen Klick erlaubt die neue Funktion dem Benutzer drahtlos seine hochauflösenden Bilder direkt vom Smartphone in den Dropbox Speicher hochzuladen. Von dort aus kann auf die Dateien von jedem Computer oder mobilen Gerät zugegriffen werden.

Dropbox bietet an dieser Stelle dem Anwender jedoch nur Speicherplatz. Der Dienst stellt bspw. keine Fotobearbeitung oder Album Funktionen, wie Googles Picasa zur Verfügung.

Dropbox möchte damit einen Schritt in eine Art Ökosystem gehen, das um die Dropbox Plattform herum aufgebaut werden soll. So möchte das Unternehmen bspw. unabhängige Entwickler ermutigen eigene Programme zum Retuschieren von Fotos zu schreiben.

Die erste Version der App ist nur für Android-Handys verfügbar, eine Apple iOS-Version soll in Kürze veröffentlicht werden. Benutzer erhalten nach ihrem ersten Upload 500 Megabyte Speicher und können bis zu 3 Gigabyte zusätzlichen freien Speicherplatz erhalten.


Bildquelle: http://www.geeky-gadgets.com



SocialFolders – Daten aus Sozialen Netzwerken auf dem eigenen Desktop speichern.

SocialFolders bietet eine Möglichkeit zur Sicherung von unterschiedlichen Medien die auf Online-Speichern und in sozialen Netzwerken abgelegt sind.

Die meisten Nutzer verbinden mit Cloud Computing die Gelegenheit große Datenmengen, wie Bilder, Musik, Videos, Dokumente usw. auf Servern im Internet zu speichern. Und das wird auch fleißig genutzt. Anbieter wie Dropbox und Box.net erfahren eine große Beliebtheit. Doch mit der Schließung von Megaupload und dem daraus resultierenden Fokus auf ähnliche Anbieter könnte manch ein Nutzer einen Schritt zurück auf den eigenen Desktop wagen.

Hier setzt SocialFolders an. Dabei handelt es sich um ein ähnliches Tool wie Dropbox, mit dem Unterschied, dass ebenfalls Daten aus Services wie Facebook, Flickr, Instagram und Google Docs auf den lokalen PC oder Mac heruntergeladen werden können. Neben dem einfachen Herunterladen der Daten kann SocialFolders auch dazu genutzt werden, um die Daten zwischen den Diensten zu synchronisieren.

Neben der Integration von Twitpic ist das Team rund um SocialFolders derzeit ebenfalls dabei eine Funktion ähnlich der von Evernote zu implementieren.

Ein Nutzer kann festlegen welcher lokale Ordner mit welchem Service verbindet und synchronisiert werden soll. Wird bspw. ein Bild zu Facebook hochgeladen wird automatisch auch der lokale Ordner synchronisiert und beinhaltet am Ende dieses Bild. Auch das Herunterladen der Daten von Freunden funktioniert. Dazu reicht es bspw. aus ein entsprechendes Album auszuwählen, um die Daten auf den lokalen Desktop zu speichern.

In Bezug auf die Privatsphäre und das Herunterladen der Inhalte von Freunden, werden alle Änderungen die ein Nutzer auf den Webseiten vornimmt automatisch dem SocialFolder Account mitgeteilt.

Die individuellen Privatsphäre-Einstellungen werden jedoch durch den jeweiligen Social Media Service bestimmt. Ein Freund kann natürlich selbst bestimmen, welche Daten er teilen möchte und welche heruntergeladen werden dürfen.


Bildquelle: technewscanada.net



Dropbox bietet nun eine Lösung für Unternehmen

Dropbox hat mit seiner neuen Lösung "Dropbox for Teams" seine Infrastruktur nun auch für kleine und mittelständische Unternehmen geöffnet.

Mit "Dropbox for Teams" erhalten Unternehmen die Möglichkeit mit 5 Benutzern 1 TB Speicherplatz für 795 Dollar pro Jahr zu nutzen. Jeder weitere Benutzer kostet 125 Dollar zusätzlich, wodurch der zu nutzende Speicherplatz mit 200 Gigabyte vergrößert wird.

Nachdem Dropbox erkannt hat, dass über 1 Millionen Unternehmen die Lösung nutzen, haben sie sich entschlossen nun eine Unternehmenslösung anzubieten, so Sujay Jaswa Vize Präsident Business Development bei Dropbox.

Um ihren Kunden ein Upgrade auf "Dropbox for Teams" schmackhaft zu machen, bietet Dropbox dazu weitere Dienstleistungen wie eine zentralisierte Abrechnung und Telefon-Support.

Dropbox hat 45 Millionen Nutzer und konkurriert im Cloud-Storage Bereich mit Unternehmen wie Google Docs, Apple icloud und Box.net.