Tag: CloudBerry


CloudBerry erweitert sein Portfolio. Amazon Glacier und Multi-Cloud Migration Client

CloudBerry, Anbieter von Tools für das Backup der Daten in der Cloud hat sein Portfolio erneut erweitert und wird demnächst ebenfalls einen Client für Amazon Glacier anbieten. Dabei würde es sich nach FastGlacier um den zweiten Client für das Langzeit-Backup auf den Amazon Web Services handeln. Weitere neue Services von CloudBerry sind u.a. ein Cloud Migrator Service, mit dem sich Daten über mehrere Cloud Storages und einem einzigen Web-Client hinweg übertragen lassen.

CloudBerry erweitert sein Portfolio. Amazon Glacier und Multi-Cloud Migration Client

Neue Services

Amazon Glacier Erweiterung

Derzeit arbeitet CloudBerry noch an der Unterstützung für Amazon Glacier. Es wird dazu keinen separaten Client geben. Stattdessen werden die bestehenden Lösungen CloudBerry Explorer und CloudBerry Backup mit der Glacier Funktionalität erweitert.

CloudBerry Drive

CloudBerry Drive befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Später soll sich der Speicherplatz von Cloud Storage Lösungen damit wie ein lokales Laufwerk in den Windows Explorer integrieren lassen.

CloudBerry Backup for MS SQL Server

CloudBerry Online Backup for SQL Server richtet sich an Nutzer, die ihr Disaster Recovery für den MS SQL Server auf Amazon S3 und Windows Azure Storage auslagern und steuern wollen.

Cloud Migrator

Der CloudBerry Cloud Migrator ist ein Service, mit dem sich die Daten über mehrere Cloud Storage Services und einem einzigen Client übertragen lassen. Dazu ist keine lokale Software notwendig, da der Service auf Amazon EC2 betrieben wird und über eine Weboberfläche genutzt wird.

Produkt Updates

CloudBerry Backup 2.9.1

CloudBerry Backup 2.9.1 unterstützt nun den OpenStack Keystone Identity Service, einem Authentifizierungsservice, der Identity, Token, Katalog und Policy Services integriert. Nutzer des OpenStack Object Storage von Anbietern wie bspw. RackSpace, HP Cloud oder Haylix, welche die Keystone Authentifizierung implementiert haben, können ab sofort CloudBerry Backup nutzen, um eine lokale Datensicherung vorzunehmen.

CloudBerry Explorer 3.5

Der CloudBerry Explorer 3.5 unterstützt ab sofort die 64-bit Version von Windows und kann nun ebenfalls mit dem Eucalyptus 3.0 Cloud Storage genutzt werden.

Explorer for OpenStack and RackSpace 1.3

Wie bereits unter "CloudBerry Backup 2.9.1" beschrieben, unterstützt auch der Explorer for OpenStack and RackSpace 1.3 nun den OpenStack Keystone Identity Service.



17+ Cloud Storage Alternativen zu Google Drive

Google besetzt mittlerweile viele wichtige Bereiche im IT-Markt. Schon lange konzentriert sich das Unternehmen aus Mountain View nicht mehr nur auf die Suche. Neben Android im mobilen Bereich greift Google mit Google+ auch seit längerem im Social Media Umfeld an. Was noch fehlte war der attraktive Markt für Cloud Storage Lösungen. Aber auch hier hat sich kürzlich etwas getan. Mit Google Drive hat Google seinen Cloud Storage veröffentlicht.

Nach positiven Reaktion gab es allerdings ebenfalls Kritiken an Google Drive. Google könnte die Daten, die auf Google Drive abgelegt werden, nutzen, um weitere Analysen darauf durchzuführen. Das Google die Daten nicht ganz egal sind, zeigen bereits die in Google Drive integrierten Services zum Taggen der Bilder. Es lohnt sich also, Alternativen anzuschauen, um nicht alle Daten in die Hände des Suchmaschinenprimus zu geben. Dafür stelle ich euch 17 Alternativen zu Google Drive kurz vor. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig. Wenn etwas fehlt, bitte einfach bescheid sagen.

Amazon S3 + CloudBerry

CloudBerry gehört zu den ersten Cloud Storage Lösungen für den Privatkundensektor. Dabei handelt es sich bei CloudBerry lediglich um einen Client für den Zugriff auf Cloud Speicher. Der bekannteste Speicher den CloudBerry unterstützt ist Amazon S3. Mehr unter http://www.cloudberrylab.com.

Dropbox

Dropbox ist der wohl beliebteste Cloud Storage weltweit. Es gibt proprietäre Clients für Windows, Mac, Linux, Android und iOS. 2GB bekommt man als Nutzer kostenlos geschenkt. Weitere 50GB kosten 9,99 Dollar pro Monat bzw. 99,00 Dollar pro Jahr. Mehr unter https://www.dropbox.com.

Box

Box konzentriert sich mit seinem Angebot eher auf den Einsatz im geschäftlichen Bereich, was zum einen die Preise zeigen. Der Cloud Speicher verfügt über eine 256-bit SSL Verschlüsselung sowie eine Integration in Google Apps, Salesforce und viele weitere Anwendungen. Mobile Anwendungen stehen für Android, iOS und Blackberry bereit. Mehr unter http://box.com.

Mozy

Mozy gehört zu VMware und EMC und gehört zu den ersten Cloud Storage Lösungen auf dem Markt. Mozy konzentriert sich sowohl auf Privat- und Unternehmenskunden. 2GB gibt es für Privatkunden kostenlos. 50GB kosten 4,99 EUR pro Monat für einen Computer. Mehr unter http://mozy.com.

Carbonite

Carbonite fokussiert ebenfalls Privat- und Unternehmenskunden. Unbegrenzter Speicherplatz kostet 59,00 US-Dollar pro Computer pro Jahr. Clients sind für Windows und Mac verfügbar. Mehr unter http://www.carbonite.com.

EVault

EVault ist ein Angebot vom Speicher- und Festplattenpioneer Seagte. Die Lösung richtet sich gezielt an Unternehmen und keine Privatkunden. Mehr unter https://www.evault.com.

SugarSync

SugarSync ermöglicht den Zugriff auf die Daten und deren Synchronisation über mehrere Plattformen. Neben Windows und Mac Clients unterstützt SugarSync ebenfalls mobile Endgeräte, darunter iPhone/iPad, Android, BlackBerry, Symbian und Windows Mobile. 5GB Speicherplatz gibt es gratis. 30 GB kosten 4,99 Dollar pro Monat bzw. 49,99 Dollar pro Jahr. Weitere Kapazitätsstufen sind 60GB und 100GB. Mehr unter https://www.sugarsync.com.

Symantec: Norton Online Backup

Über seine SymantecCloud bietet der Sicherheitsspezialist ebenfalls eine Online Backup Lösung für Privat- und Unternehmenskunden an. Mehr unter http://www.symanteccloud.com.

LiveDrive

Der britische Cloud Storage Anbieter bietet unbegrenzten Speicherplatz. Für 5,95 EUR pro Monat können Daten von einem Windows PC oder Mac in der Cloud gespeichert werden. Die Synchronisationsfunktion kostet 9,95 EUR pro Monat. Mehr unter http://www.livedrive.com.

Windows SkyDrive

Microsoft SkyDrive bietet 7GB kostenlosen Speicherplatz. Das Kontigent kann z.B. mit 20GB Speicher für 8,00 EUR pro Jahr erweitert werden. Der Zugriff erfolgt über den Microsoft Live Account. http://skydrive.com

Symform

Symform verfolgt einen Community Cloud Storage Ansatz. Jeder Nutzer stellt eigenen nicht benötigten Speicherplatz zur Verfügung und erhält im Gegenzug Symform Speicherplatz. Mehr unter http://www.symform.com.

ZipCloud

ZipCloud bietet unbegrenzten Speicherplatz inkl. Verschlüsselung für 6,95 Dollar pro Monat. Mehr unter http://www.zipcloud.com.

JustCloud

JustCloud bietet ebenfalls unbegrenzten und verschlüsselten Speicherplatz. Die Daten können zudem über mehrere Rechner synchronisiert werden. Preise konnte ich der Seite nicht entnehmen. Mehr unter http://www.justcloud.com.

UbuntuOne

UbuntuOne ist das Cloud Storage Angebot der gleichnamigen Linux Distribution. Es ermöglicht die Datensynchronisation und 5GB kostenlosen Speicherplatz sowie einen Musik Streaming Service. Weitere 20GB Speicherplatz kosten 2,99 Dollar pro Monat. Mehr unter https://one.ubuntu.com.

MyPCBackup

MyPCBackup bietet unbegrenzten Speicherplatz und die Synchronisation über mehrere Computer. Preise konnte ich der Seite nicht entnehmen. Mehr unter http://www.mypcbackup.com.

TeamDrive

TeamDrive bietet eine Cloud Storage Lösung für Privat- und Unternehmenskunden an. Der Service aus Deutschland bietet zudem eine Rechteverwaltung auf Benutzerebene. Unterstützt werden alle gängigen Systeme, darunter Windows, Linux, Mac, Android und iOS. Der kostenlose 2GB Speicherplatz kann z.B. mit 10GB für 5,99 EUR pro Monat erweitert werden. Mehr unter http://teamdrive.com.

CloudSafe

CloudSafe kommt ebenfalls aus Deutschland und bietet neben dem Speichern ebenfalls Möglichkeiten für die Kollaboration. 2GB kostenloser Speicherplatz sind pro Account bereits enthalten. Weitere 5GB kosten 2,99 EUR pro Monat. Mehr unter http://cloudsafe.com.

Wuala

Wuala ist ein Cloud Storage Anbieter aus der Schweiz. Hier bekommt man zunächst 5GB kostenlosen Speicherplatz, der z.B. mit 20 GB für 29 EUR pro Jahr erweitert werden kann. Die Verschlüsselung (AES, RSA und SHA) findet auf dem Rechner lokal statt, bevor die Daten in die Cloud geschoben werden. Clients gibt es für Windows, Mac, Linux sowie iOS und Android. Mehr unter http://wuala.com.

Ich bin bekennender Dropbox Nutzer. Schaue ich mir aber das eine oder andere Angebot und vor allem das Preisleistungsverhältnis genauer an, kann sich das bald ändern. Was mir zudem aufgefallen ist, dass sich ein paar der genannten Services vom Erscheinungsbild sehr ähneln (Vorsicht!)...


Bildquelle: http://www.miamism.com



CloudBerry Lab kündigt 3 Updates an und gibt einen Vorgeschmack auf Version 2.8

CloudBerry Lab, Anbieter von Tools für das Backup der Daten in der Cloud erweitert seinen S3 Explorer, Explorer für OpenStack und Rackspace und die Version 2.7 seiner Backup Software um weitere Funktionen. Darunter CloudFront TTL Konfigurationsmöglichkeiten und einen intelligenten Bandbreiten Scheduler. Zudem gibt das Unternehmen Informationen zum kommenden Release 2.8 und weiteren neuen Produkten bekannt.

CloudBerry Backup kündigt 3 Updates an und gibt einen Vorgeschmack auf Version 2.8

Begonnen hat CloudBerry mit dem CloudBerry S3 Explorer, einer Managementoberfläche für Amazon S3. Im Laufe der Zeit sind immer weitere Produkte für das Backup von Daten in der Cloud hinzugekommen.

Der CloudBerry S3 Explorer befindet sich mittlerweile in der Version 3.3 und erhält mit dem neuesten Update TTL (Time To Live) Konfigurationsmöglichkeiten für Amazon CloudFront. CloudBerry reagiert damit auf eine Änderung vom Amazon CloudFront Team, die kürzlich eine kürzere TTL - statt der bisherigen 60 Minuten - angekündigt hatten. Mit der neuen Funktion können Entwickler die TTL ihrer Objekte auf 0 Sekunden setzen, wodurch sehr kurze Caching Zeiträume genutzt werden können.

Eine weitere Erneuerung ist die Unterstützung von weiteren OpenStack basierten Cloud Storage wie HP Cloud und Haylix für den "CloudBerry Explorer for OpenStack and RackSpace 1.2". Zudem wurde ein Metadata Editor für die Container hinzugefügt, die nun als private und public deklariert werden können.

Darüber hinaus wurde CloudBerry Backup 2.7 mit einem intelligenten Bandbreiten Scheduler erweitert und unterstützt nun OpenStack Object Storage (Swift). Mit dem Bandbreiten Scheduler ist es bspw. möglich, die Drosselung der Bandbreite für das Backup in Echtzeit zu steuern, um die gesamte verfügbare Bandbreite während der Geschäftszeiten zu nutzen.

Ein Vorgeschmack auf die kommenden Releases

Das CloudBerry Backup 2.8 wird um konkrete Planungen für das Backup in der Cloud erweitert. Damit können automatisierte Backup-Routinen zu bestimmten Zeitpunkten erstellt werden, die für einen späteren Restore oder das Verteilen auf weiteren Maschinen genutzt werden können. Eine weitere Erneuerung für das Release 2.8 sind die Verschlüsselung von Dateien und Ordnernamen. Damit sollen Dateien und Ordner geschützt werden, die ggf. streng vertrauliche Informationen enthalten.

Mit CloudBerry Backup Drive wird eines von zwei neuen Produkten veröffentlicht. CloudBerry Backup Drive wird es ermöglichen, die lokale Festplatte als einen Cloud Storage freizugeben. CloudBerry Lab befindet sich hier noch in der Entwicklungsphase und plant demnächst eine Beta zu veröffentlichen.

CloudBerry Backup for MS SQL Server ist das zweite neue Produkt von CloudBerry Lab. Das Tool bietet Backup-und Restore-Funktionen und wurde entwickelt, um Amazon S3 und Windows Azure Storage für das Backup eines MS SQL Server zu nutzen.



CloudBerry Backup

Das CloudBerry Online Backup ist ein Tool zum Erstellen und Wiederherstellen von Backups für Windows Betriebssysteme. Die Daten werden dazu in der Cloud von Amazon genauer auf Amazon S3 abgelegt, wodurch sie jederzeit und unabhängig zur Verfügung stehen.

Mit einem Wizard können Backups und Restores der Daten verschlüsselt erstellt werden um die Daten vor unberechtigten Zugriff zu schützen. Mit Hilfe einer Terminplanung können zeitgesteuerte Backups erstellt und jederzeit, rund um die Uhr, wiederhergestellt werden.

Auf Grund der bekannten Windows Oberfläche kann ein Backup/Restore ohne großen Aufwand vorgenommen werden. Ein weitere interessanter Aspekt ist die Ablage der Daten in der Amazon Cloud. Es wird kein CloudBerry proprietäres Format verwendet. Dadurch kann anschließend mit jedem beliebigen Amazon S3 Tool auf die Daten zugegriffen werden und ein Vendor Lock-in wird damit vermieden.

Funktionsübersicht

  • Backup Wizard
    Der Backup Wizard wird benötigt um Backups zu erstellen und zu konfigurieren. Dabei werden die Ordner und Dateien einem Backup Vorgang hinzugefügt, sowie die Art der Kompression und der Verschlüsselung konfiguriert. Des Weiteren wird damit die Vorhaltezeit des Backups und die Zeit wann das Backup durchgeführt werden soll festgelegt. Beim ersten Start müssen dazu der Amazon S3 Account, die Security Keys und ein Bucket angegeben werden, in welchem das Backup abgelegt werden soll. Wird kein Bucket angegeben, erzeugt CloudBerry Backup automatisch einen Neuen.
  • Backup Plans
    Im Bereich Backup Plans erhält man einen Überblick über die aktuell konfigurierten Backup-Jobs. Diese können hier überwacht, angehalten oder gestoppt werden. Der "Storage Capacity Monitor" zeigt, wieviel Speicherplatz aktuell für das Backup genutzt wird.
  • Storage Browser
    Mit dem Storage Browser erhält man einen Einblick in seine Backups. Hier kann nach Dateien und deren Versionsständen gesucht werden. Darüber hinaus dient der Storage Browser für das Wiederherstellen von einzelnen oder mehreren Dateien.
  • Restore Wizard
    Mit dem Restore Wizard werden einzelne Dateien oder ein gesamtes Backup wiederhergestellt.
  • Windows Home Server Plugin
    CloudBerry Backup kann über ein Plugin vollständig in die Windows Home Server Console integriert werden um ein Backup der Daten eines Windows home Servers auf Amazon S3 zu speichern.
  • Funktionen

    • Zeitgesteuerte Backups
    • Verschlüsselung der Daten
    • Versionierung der Daten
    • Differenzielles Backup
    • Wiederherstellung der Daten von einem bestimmten Zeitpunkt
    • Verifizierung des Backups
    • Erweitern des Backups mit eigenen Routinen
    • Unterstützung der C# API
    • Paralleler Datentransfer
    • Zeitplanung unabhängig vom Windows Task Planer

    Kommende Funktionen

    • Block Level backup und Restore
    • Virtual Disk - Einbinden des Amazon S3 Speicher als lokale Festplatte
    • Speicherkosten mittels http://cloudsplit.com verringern
    • Web Interface für den Zugriff auf die Daten von jedem beliebigen Ort
    • FTP Unterstützung
    • Nirvanix Storage Delivery Network Unterstützung
    • Microsoft Azure Blob Storage Unterstützung
    • Sun Cloud Storage Service Unterstützung
    • EMC Atmos Unterstützung

    Systemvoraussetzungen

    • Windows XP/2003/Vista/2008/Windows 7 (32 und 64 bit)
    • Microsoft .NET Framework 2.0
    • Amazon S3 Account

    Preise etc.

    • 29,99 $ pro Lizenz inkl. einem Jahr Support
    • Der Support für die nachfolgenden Jahre beträgt 20% des ursprünglichen Preis
    • Mengenrabatte sind erhältlich
    • Partner und Affiliate-Programm ist vorhanden
    • Für Blogger, Schulen und Non-Profit Organisationen ist CloudBerry Backup kostenlos

    Quelle

    CloudBerry Backup



    Erste Schritte mit dem CloudBerry S3 Explorer

    Letzte Woche hab ich den CloudBerry S3 Explorer vorgestellt. Heute zeige ich die ersten Schritte und Funktionen, um damit einen Amazon S3 Account zu verwalten.

    Verbindung zum Amazon S3 Account

    Nach dem Start legen wir für den CloudBerry Explorer zunächst unseren Amazon S3 Account an, um uns später damit zu verbinden. Dazu gehen wir auf "File >> Amazon S3 Accounts" klicken dort auf "Add" und fügen unseren S3 Account hinzu, indem wir einen beliebigen Namen zur Anzeige für CloudBerry wählen und unseren von Amazon vergebenen "Access Key" und "Secret Key" eingeben. Die Werte für den "Access Key" und den "Secret Key" erhalten wir direkt im Amazon S3 Account auf der AWS Webseite unter "Security Credentials".

    Um uns nun mit unserem S3 Account zu verbinden wählen wir auf einer der CloudBerry Explorer Seiten "Source >> [Name des eben angelegten S3 Accounts]"

    Erstellen eines Amazon S3 Bucket

    Um einen neuen Bucket zu erstellen klicken wir auf "New Bucket", geben dem Bucket einen Namen und wählen die Region in welcher der Bucket abgelegt werden soll.

    Unser Bucket mit dem Namen "clouduser" ist für die Region "US" angelegt.

    Nachdem der Bucket erstellt wurde, sollten wir die Zugriffsrechte überprüfen. Dazu klicken wir mit der rechten Maustaste auf den Bucket und wählen "ACL >> ACL Settings".

    Dateien können nun hochgeladen werden, indem sie einfach von der einen Seite (lokaler Rechner) des CloudBerry Explorers auf die andere Seite (Amazon Bucket) verschoben werden.



    Der CloudBerry S3 Explorer

    Der CloudBerry Explorer ist ein Tool für die Verwaltung von Dateien innerhalb von Amazons S3 Cloud Storage. Mittels einer graphischen Benutzeroberfläche kann damit eine Verbindung zu dem S3 Account hergestellt werden, um Buckets anzulegen und Dateien zwischen dem eigenem Rechner und dem S3 Speicherplatz auszutauschen. Der CloudBerry S3 Explorer ähnelt äußerlich dem bekannten Windows Explorer, wodurch man seine Dateien innerhalb von Amazons Cloud so verwalten kann, als befinden sich diese auf dem lokalen Rechner.

    Auf Grund der äußerlichen Anlehnung an den Windows Explorer, können (Windows)-Benutzer auch ohne spezielle technische Kenntnisse mit Amazon S3 ihre Dateien verwalten. Benutzer werden zusätzlich unterstützt, indem z.B. zeitaufwendige Aufgaben automatisiert werden können, und sich damit die Produktivität erhöht. Durch die vollständige Integration der Schnittstelle in Amazon S3 kann der lokale Speicher mit den S3 Speicher erweitert werden, wodurch man nicht mehr auf die bekannte "klassische" Art der Datenspeicherung auf der lokalen Festplatte angewiesen ist. Die Datenhaltung und Dateiverwaltung verhält sich dennoch so, als würden sich die Daten auf dem lokalen System befinden. Darüber hinaus können die Dateien, die sich auf dem Amazon S3 Speicher befinden auch Freunden, Bekannten oder allen anderen die über eine Internetverbindung verfügen bereitgestellt werden. Um den Zugriff zu beschränken können die Daten mit bestimmten Rechten und Passwörtern geschützt werden.

    Beschreibung einzelner Funktionen

    • Durchsuchen der S3 Buckets
      Mit dem CloudBerry Explorer kann der Inhalt von S3 Buckets durchsucht und verwaltet werden. Dazu gehört z.B. das Erstellen von Buckets und Ordnern oder das Umbenennen von Dateien.

    • Kopieren von Dateien im Hintergrund
      Mit dem CloudBerry Explorer können die Dateien auch im Hintergrund zwischen Amazon S3 und dem lokalen Rechner kopiert oder verschoben werden. Die sonstigen Funktionen des Systems werden davon nicht beeinflusst. Darüber hinaus kann der Kopiervorgang angehalten und wieder fortgesetzt werden. Fehler bei der Übertragung werden wie in einer Warteschlange dokumentiert.

    • Nutzung mehrerer S3 Accounts
      Der CloudBerry Explorer unterstützt einen bis eine beliebige Anzahl von Amazon S3 Accounts.

    • Erstellen von Access Control Lists (ACL)
      Mit dem CloudBerry Explorer können mittels eines speziellen Editors Access Control Lists (ACL) erstellt werden, um damit anderen Amazon S3 Benutzern oder allen Internet Benutzern Zugriff auf den eigenen S3 Speicherplatz zu gewähren. Außerdem können die Rechte auf Bucket-Ebene vergeben werden, was sich auf alle Dateien innerhalb dieses Buckets auswirkt.

    • Kopieren von Dateien zwischen S3 Accounts
      Mit dem CloudBerry Explorer können Dateien schnell zwischen zwei Amazon S3 Accounts kopiert oder verschoben werden.

    • Erstellen öffentlicher URLs
      Mit dem CloudBerry Explorer können für ein oder mehrere Objekte öffentliche URLs generiert werden. Diese können ebenfalls zeitlich begrenzt sein und werden nach einer vorgegeben Zeit inaktiv. Über CNAMEs können die URLs lesbarer gemacht werden.

    • Konfiguration von Amazon CloudFront
      Der CloudBerry Explorer unterstützt die Konfiguration und Bereitstellung von Amazon CloudFront. Dazu wird einfach ein Bucket ausgewählt und dieser für Amazon CloudFront "aktiviert".

    Funktionen

    • Verbindung zu einer beliebigen Anzahl von Amazon S3 Accounts
    • Paralleles Arbeiten mit unterschiedlichen Amazon S3 Accounts
    • Schnelles Kopieren zwischen Amazon S3 Accounts
    • Gemeinsame Nutzung von Buckets und Dateien (die sich auf S3 befinden) mit anderen Benutzern
    • Erstellen, Durchsuchen, Löschen von S3 Buckets
    • Kopieren und Verschieben von Dateien zwischen Amazon S3 und dem lokalen Computer
    • Einrichten von Zugriffsrechten für Dateien
    • Automatisieren von alltäglichen Aufgaben mit der Microsoft PowerShell
    • Erzeugen von externen URLs
    • Kopieren und Verschieben im Hintergrund
    • Unterstützung von MD5 um sicherzustellen das Dateien während des Datentransfers mit S3 nicht verändert oder beschädigt werden.
    • Kopieren von Dateien aus dem Windows Explorer
    • Unterstützung von Amazon CloudFront
    • Unterstützung von CNAMEs
    • Unterstützung von zeitlich begrenzten oder signierten URLs
    • Erstellen von ACL-Listen Dateien innerhalb eines Buckets
    • Umbenennung von Objekten in S3
    • Sync Folders: Synchronisation lokaler Daten mit Amazon S3
    • Schutz des CloudBerry Explorer durch ein Masterpasswort
    • Einrichten von benutzerdefinierten HTTP-Headern
    • Automatische und zeitlich gesteuerte Aktualisierung von ACLs
    • Zugriffsverwaltung (öffentlich, privat) für Buckets
    • Bandbreitenregulierung
    • Unterstützung der Bereitstellung von privaten Inhalten für CloudFront
    • Beim Überschreiben einer Datei bleibt die vorherige ACL bestehen
    • Unterstützung des streamincloud.com FLV Encoder für Amazon S3
    • Unterstützung von CloudFront Streaming
    • Unterstützung von AWS Import / Export
    • Unterstützung für die Region US-West
    • ... und vieles mehr ...

    Zukünftige Funktionen

    • Erweiterung von Amazon Best Practices
    • Portable Version
    • PSProvider für Amazon S3

    Voraussetzungen

    • Windows XP/2003/Vista
    • Microsoft .NET Framework 2.0
    • Amazon S3 Account

    Preise

    CloudBerry Explorer Freeware

    CloudBerry Explorer PRO

    Freeware vs. Pro

    Quellen

    CloudBerry Explorer Freeware
    CloudBerry Lab