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Livedrive veröffentlicht Chromebook App für seinen Cloud Storage

Cloud Storage Anbieter Livedrive hat gestern eine App für Googles Chromebook vorgestellt, mit der Livedrive Nutzer über das Chromebook auf ihre Daten in dem Cloud Storage zugreifen können. Da die Chromebooks hauptsächlich für die Online Nutzung entwickelt wurden, ist ein externer Speicherplatz zwingend erforderlich.

Livedrive veröffentlicht Chromebook App für seinen Cloud Storage

Speichern, Arbeiten, Streamen

Auf dem Chromebook lässt es sich derzeit noch nicht so gewohnt und bequem arbeiten wie man es von Betriebssystemen wie Windows, Mac oder Linux gewohnt ist. Dazu fehlen die nativen Applikationen, die für die genannten Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Livedrive nimmt das Chromebook nun mit in die Reihe der Endgeräte auf, die von dem Cloud Storage unterstützt werden. (Livedrive kann bereits mit Google Android und iOS Geräte genutzt werden.) Damit sollen die Nutzer geräteübergreifend auf Ihre Daten zugreifen. Wie Livedrive schreibt, können Nutzer u.a. ihre Musik und Videos aus der Cloud streamen und Dateien mit einem Klick hochladen.

Livedrive vs. Google Drive

Für 15,95 US-Dollar pro Monat erhält man bei Livedrive 2TB Speicherplatz und kann diese über mehrere Rechner hinweg synchronisieren. Die Pro Version, zu 24,95 US-Dollar pro Monat, umfasst 5TB Speicher und ein unbegrenztes Online Backup für fünf Endgeräte. Die Backup Lösung kann ebenfalls unabhängig von der Cloud Storage Lösung gebucht werden und kostet 7,95 US-Dollar pro Monat.

Google hat mit Google Drive ebenfalls einen eigenen Cloud Storage Service am Markt, welcher mit dem ChromeOS genutzt werden kann. Drive kann inkl. 5GB Speicher kostenlos genutzt werden. 4TB Speicherplatz kosten 199,99 US-Dollar pro Monat, 16TB bekommt man für 799,99 US-Dollar pro Monat.

Fazit

Google Drive arbeitet grundsätzlich wie Cloud Storage Lösungen von Drittanbietern wie Livedrive. Allerdings sollte Google seinen Vorteil, das ChromeOS sehr gut zu kennen, ausnutzen und Drive für die Chromebooks weiter optimieren. Jedoch handelt es sich für Google hier zunächst noch um einen sehr kleinen Markt, da die Verbreitung der Chromebooks noch nicht so groß ist.



Googls Apps wirbt mit bis zu 85% Energieeinsparungen

Cloud Computing Anbieter werben in der Regel mit Kosteneinsparungen durch die Nutzung ihrer skalierbaren Infrastrukturen oder Plattformen bzw. SaaS Applikationen. Google geht nun einen Schritt weiter und behauptet, dass Unternehmen mit der Nutzung seiner SaaS Office Suite Google Apps zwischen 65% und 85% Energieeinsparungen erhalten, wenn sie anstatt ihrer Anwendungen, die Google Cloud Lösung nutzen.

Googls Apps wirbt mit bis zu 85% Energieeinsparungen

Google bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer Fallstudie der US General Services Administration (GSA). So konnte die GSA mit ca. 17.000 Anwendern, durch die Migration zu Google Apps, den Energieverbrauch um fast 90 Prozent und die Kohlendioxid-Emissionen um 85 Prozent reduzieren. Das führt zu ca. 285.000 US-Dollar (eine Reduktion von 93%) jährlichen Einsparungen bei den Energiekosten.

Google nennt in diesem Zusammenhang zwei wichtige Faktoren, die dafür verantwortlich sind. Die Reduzierung des Energieverbrauches und die niedrigeren Kohlendioxidemissionen. Schauen wir uns die obere Graphik an, wird deutlich, dass Google Apps bzw. Cloud basierte Lösungen von anderen Anbietern, darauf achten, so wenig wie möglich Energie für den Betrieb und die Kühlung der Server aufzubringen. Google erläutert darüber hinaus, dass kleine Unternehmen und Unternehmen, die bereits Google Apps ähnliche on-Premise Anwendungen nutzen, am meisten einsparen.

Weiterhin geht Google auf seine Chromebooks ein, die das Unternehmen als eine weitere Möglichkeit sieht, um Energie zu sparen, da es sich dabei um reine Cloud basierte Laptops handelt, die schneller, leichter und weniger Strom benötigen. Der Einsatz könnte demnach zwischen 10% und 45% an zusätzlichen Energieeinsparungen für Mitarbeiter Computer einbringen, so Google.



Chromebook und Chromebox: Google konzentriert sich weiterhin gezielt auf die Cloud

Nachdem Google seit Anfang 2011 mit seiner ersten Generation von Chromebooks den Markt für echte Cloud Desktops penetriert, erscheint nun die zweite Generation und mit der Chromebox eine Alternative für den fest verkabelten Arbeitsplatz. Google zeigt damit erneut, dass die Cloud als fester Bestandteil ihrer Strategie gilt.

Chromebook und Chromebox: Google konzentriert sich weiterhin gezielt auf die Cloud

Exklusiver Hersteller der neuen Chromebooks - Series 5 550 - wie auch der Chromebox ist Samsung. Die Chromebooks werden mit 4 GByte RAM, WLAN (802.11 a/b/g/n), Gigabit Ethernet und einem 12,1" Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 × 800 ausgeliefert. Zudem sind darin ein 1,3 GHz Celeron 867, 2x USB-2.0 Ports und eine Display Schnittstelle verbaut. Optional kann eine UMTS Variante bestellt werden, was für den Einsatz unterwegs durchaus Sinn macht, denn ohne Datenverbindung keine Cloud! Neben einer Tastatur verfügt das Chromebook über ein Touchpad. Ein Standard Chromebook kostet 450 US-Dollar, mit einer UMTS Schnittstelle 550 US-Dollar.

Die Chromebox hat dieselbe Grundausstattung wie die Chromebooks und ist für das Homeoffice gedacht. Statt dem 1,3 GHz Celeron in den Chromebooks, werden laut Amazon jedoch ein 1,9 GHz Celeron B840 verbaut. Sie ähnelt äußerlich einem Mac Mini und hat keinen Monitor und Tastatur. Zusätzlich zu dem Chromebook Umfang ist die Chromebox mit 6x USB 2.0 Ports sowie zwei Display Schnittstellen und einem DVI Anschluss ausgestattet. Die Chromebox wird in den USA und UK für 329 US-Dollar zu kaufen sein.

Als Betriebssystem kommt das gleichnamige Chrome OS zum Einsatz. Dieses wurde grundlegend überarbeitet und wird mit Aura eine neue Oberfläche präsentieren. Zudem wird ab sofort ein Window Manager unterstützt, wodurch nun mehr als ein Fenster auf dem Bildschirm aktiv sein kann. Zwar wird mit dem Chrome OS ein Cloud zentrierter Ansatz verfolgt. Mit der neuen Version soll aber ebenfalls das Offline Arbeiten unterstützt werden. Der neue Chrome Remote Desktop ermöglicht zudem den Fernzugriff auf andere Rechner. Weitere neue Features sind eine Foto-Software und der überarbeitete Media Player. Andere Anwendungen für das Chrome OS können wie gewohnt über Googles hauseigenen Web Store geladen werden.

Das Google mit seiner Strategie gezielt auf die Cloud setzt ist nicht verwunderlich. Schauen wir uns das im Laufe der Zeit gewachsene Portfolio an, sehen wir mit Services wie bspw. Google Apps (bzw. den Angeboten im Consumer Markt), Google Drive aber auch dem Chrome Browser wohin Google gehen will. Das gesamte Portfolio wurde genau auf dieses Cloud Szenario ausgerichtet und ergibt in den Chromebooks bzw. der Chromebox und dem ChromeOS nun ein Gesamtbild, was den Markt der Cloud Desktops revolutionieren und unsere Art in Zukunft zu arbeiten deutlich verändern wird.



Die Zukunft der Smartphones liegt in den Apps und der Cloud

Internet Nutzer werden damit beginnen weniger auf Geräte, Gadgets oder Hardware zu achten und sich auf Services konzentrieren, die in den Vordergrund rücken werden. Das bedeutet wiederum, das die Geräte lernen müssen, untereinander zu interagieren, um den Nutzer damit einen nahtlosen Datenzugriff zu ermöglichen. Die Zukunft des Mobile Business liegt nicht in den Smartphones. Es geht um den Nutzer und wie er auf seine Daten zugreifen möchte. Unabhängig von seinem Aufenthaltsort und dem Endgerät das er in dem Moment nutzt.

Der Smartphone Markt wächst

Bis Ende 2012 wird der internationale Smartphone Markt um 25 Prozent wachsen. In Zahlen bedeutet das von 472 Millionen Geräte in 2011 auf 630 Millionen in 2012. Dabei liegt der Grund in der Evolution der Smartphones selbst. Noch vor ein paar Jahren waren Blackberrys die einzig akzeptierten Smartphones in der Geschäftswelt. Mittlerweile haben iPhones und Androids den Großteil der Blackberry Marktanteile übernommen. Die Marktforscher von Maravedis gehen davon aus, dass über 50% aller Smartphones Android Geräte sein werden, 18% fallen auf das iPhone, 13% auf Windows und 12% auf Blackberry.

Smartphones werden zu Daten-Silos

Als Google im vergangenen Jahr sein Chrome vorstellte, wurde deutlich: Google will sich auf die Cloud konzentrieren! Sämtliche Software, Dateien, Anwendungen und Medien sind Browser basiert und befinden sich in der Cloud.

Chrome ist nicht der einzige Browser, der Kontakte, E-Mails, Bookmarks und Spiele mit der Cloud synchronisiert. Doch alle anderen Browser müssen weiterhin die Benutzer Informationen auf dem lokalen System selbst speichern. Chrome OS macht das nicht. Sämtliche Daten befinden sich in der Cloud. Das erlaubt den Nutzer sich von jedem Gerät aus anzumelden und auf alle seine Dateien, Anwendungen und Informationen ortsunabhängig zuzugreifen.

Smartphones werden zu Multiplikatoren für Apps

Appcelerator und IDG haben ermittelt, dass 84 Prozent der Smartphone Nutzer Cloud-basierte Services nutzen. Der überwiegende Teil wird dabei vor allem von populären Social Media Diensten wie Facebook, Twitter, Instagram und ebenfalls Skype getrieben. Alle Services haben mobile Versionen ihrer Webseiten und ermöglichen ihren Mitgliedern damit die nahtlose Nutzung.

Allerdings wird sich mit Apps-Erweiterungen ein weiteres Ökosystem bilden, was rasant wachsen wird. So gibt es schon zahlreiche Apps, mit denen man auf jede Art von Datei über das Smartphone zugreifen und mit ein paar Klicks über Dropbox verschicken kann. Weiterhin gibt es Apps, mit denen man über das Smartphone auf seinen (Windows) Desktop und weitere Daten zugreifen kann. Solche Applikationen werden Laptops in Zukunft ersetzen, da sich sämtliche Daten in der Cloud befinden werden und von überall aus mit einem mobilen Endgerät darauf zugegriffen wird.

Smartphones werden fragmentierte Endgeräte vereinen

Intelligente Technologien wie HTML 5 erlauben es Entwicklern Applikationen und Services zu entwickeln, die auf unterschiedlichen Plattformen genutzt werden können. Sie verringern darüber hinaus Probleme wie die Latenz, da sie bspw. das Caching erlauben. Das Problem mit instabilen Internetverbindungen wird sich dadurch ebenfalls minimieren. Content Delivery Networks (CDN) erlauben zudem das dynamische re-Routing des Datenverkehrs basierend auf der Position des Nutzers.

Die Entwicklung der letzten Jahre hat immer mehr Leute dazu bewegt sich mehrere Endgeräte anzuschaffen. Da wäre der Desktop-PC im Büro, der Laptop für den persönlichen Gebrauch, ein Tablet für externe Termine und natürlich das Smartphone. Dabei scheint das Smartphone das Gerät zu sein, um alle Geräte zu vereinen. Desktop-PCs und Laptops werden gerne im Büro oder zu Hause gelassen, sie sind zu unhandlich. Tablets werden immer noch als nicht geeigneter Laptop Ersatz betrachtet und können i.d.R. ein Telefon nicht ersetzen.

Die Zukunft

Die Zukunft der Smartphones liegt in der Cloud. Es geht nicht mehr um den Anbieter. Es geht auch nicht um die Funktionen des Telefons. Es geht darum, dass die Smartphones das primäre Endgerät des täglichen Lebens werden. Desktop-PCs, Laptops und Tablets werden uns noch weiterhin begleiten, aber eben nur im Büro, Home Office oder in Situationen, denen ein Smartphone "noch" nicht gewachsen ist. Die Entwicklung muss sich daher auf eine nahtlose Integration mit unterschiedlichen Geräten konzentrieren und es schaffen die Latenz zu verringern.


Bildquelle: http://www.scia-online.com