Tag: Chrome


Zoho Office integriert Google Drive

Zoho Office hat seine Kommunikations- und Kollaborationslösung mit Google Drive integriert. Das gab der Google Apps und Microsoft Office Konkurrent gestern auf seinem Unternehmensblog bekannt. Dabei handelt es sich nicht um eine offizielle Partnerschaft zwischen Zoho und Google sondern lediglich um das Ergebnis einer neuen Chrome Erweiterung, mit der die Integration nun möglich ist.

Zoho Office integriert Google Drive

Das Google "Apps" Universum

Der Vor- und Nachteil Google Apps zu nutzen besteht zum einen in der sehr tiefen Integration sämtlicher Google Produkte und Services. Zum anderen ist die Integration der Services von Dritten jedoch nicht sehr geschmeidig. Dokumente in Google Drive oder als Anhang einer E-Mail werden automatisch mit Google Docs geöffnet und können dort betrachtet oder weiterverarbeitet werden, das ist wirklich ideal. Es gibt daher kaum Gründe das Google Apps Universum zu verlassen. Es sei denn man möchte bzw. muss über den Tellerrand blicken und Services von Dritten nutzen. Ansonsten tut Google alles, um jemanden vollständig in deren Ökosystem einzuschließen.

Zoho vs. Google vs. Microsoft

Zoho muss daher etwas tun, um gegen Google sowie Microsoft mit seiner neu angekündigten Office Version wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn wie Google und Microsoft konzentriert sich Zoho auf das Geschäftskundensegment. Wie Google auf seiner Webseite berichtet, nutzen bereits 4 Millionen Unternehmen mit insgesamt 40 Millionen aktiven Nutzern weltweit Google Apps (Anmerkung: Auf Zahlen sollte man an dieser Stelle nicht unbedingt achten. Alleine ich habe 5+ Google Apps Domains registriert.) Zoho hingegen berichtet von 6 Millionen aktiven Nutzern.

Chrome Erweiterung notwendig

Um die Google Drive Integration zu verwenden, sind Zoho Nutzer gezwungen, die Chrome Erweiterung für Zoho zu nutzen. Dabei muss allerdings für jede Zoho Applikation wie Zoho Writer, Zoho Sheet und Zoho Show die jeweilige Erweiterung separat hinzugefügt werden.



Pano Logic schiebt VDI in die Cloud – Zugriff über den Google Chrome Browser

Pano Logic, Hersteller virtualisierungsbasierender Soft- und Hardwarelösungen (VDI), präsentiert mit „Pano System for Cloud“ eine Desktop-Computing-Plattform, mit der Unternehmen auf ihre Anwendungen vollständig webbasiert über den Google-Browser Chrome zugreifen können. Der Einsatz eines Hypervisor oder eines lokalen Betriebssystem und Prozessor am Arbeitsplatz sind dafür nicht erforderlich.

Pano Logic schiebt VDI in die Cloud

End-to-End Hard- und Softwarelösung für VDI

Bei „Pano System for Cloud“ handelt es sich um eine Erweiterung der Kerntechnologie von Pano Logics VDI-Ansatz. Dieser stellt eine komplette End-to-End Hard- und Softwarelösung für VDI dar, die mit den drei führenden Hypervisor (vSphere, XenServer und Hyper-V) sowie deren Management-Systemen (VMware View, XenDesktop und Microsoft SCVMM) zusammenarbeiten. Für eine klassische VDI-Infrastruktur wird auf dem Server stets ein Hypervisor benötigt, der die virtuellen Maschinen des kompletten Windows-Desktops verwaltet. „Pano System for Cloud“ startet keine Windows-Session mehr, sondern lediglich einen Google Chrome. Per Browser kann der Nutzer dann auf Google Apps, Microsoft Office 365 und sämtliche als SaaS verfügbaren Anwendungen zugreifen.

Vollständiger Zugriff über den Webbrowser

Für Unternehmen, die bereits vollständig webbasiert per Browserzugriff arbeiten, sollen sich durch die Cloud-Lösung von Pano Logic nochmals deutliche Kostenvorteile ergeben, da auf dem Server nur noch der Pano Logic Controller installiert werden muss. Dabei handelt es sich um eine eine virtuelle Appliance, die bis zu 200 Google Chrome Arbeitsplätze vermitteln kann. Die Serverlizenz für den Pano Controller kostet rund 1.000,00 EUR. Für den Arbeitsplatz selbst bietet Pano Logic mit dem Zero Client G2M eine günstige Variante zum Preis von unter 200,00 EUR. Alternativ zur Pano Box kann auch ein umfunktionierter PC mit Pano Virtual Client Software oder ein Fujitsu Zero Client Monitor eingesetzt werden.



Chromebook und Chromebox: Google konzentriert sich weiterhin gezielt auf die Cloud

Nachdem Google seit Anfang 2011 mit seiner ersten Generation von Chromebooks den Markt für echte Cloud Desktops penetriert, erscheint nun die zweite Generation und mit der Chromebox eine Alternative für den fest verkabelten Arbeitsplatz. Google zeigt damit erneut, dass die Cloud als fester Bestandteil ihrer Strategie gilt.

Chromebook und Chromebox: Google konzentriert sich weiterhin gezielt auf die Cloud

Exklusiver Hersteller der neuen Chromebooks - Series 5 550 - wie auch der Chromebox ist Samsung. Die Chromebooks werden mit 4 GByte RAM, WLAN (802.11 a/b/g/n), Gigabit Ethernet und einem 12,1" Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 × 800 ausgeliefert. Zudem sind darin ein 1,3 GHz Celeron 867, 2x USB-2.0 Ports und eine Display Schnittstelle verbaut. Optional kann eine UMTS Variante bestellt werden, was für den Einsatz unterwegs durchaus Sinn macht, denn ohne Datenverbindung keine Cloud! Neben einer Tastatur verfügt das Chromebook über ein Touchpad. Ein Standard Chromebook kostet 450 US-Dollar, mit einer UMTS Schnittstelle 550 US-Dollar.

Die Chromebox hat dieselbe Grundausstattung wie die Chromebooks und ist für das Homeoffice gedacht. Statt dem 1,3 GHz Celeron in den Chromebooks, werden laut Amazon jedoch ein 1,9 GHz Celeron B840 verbaut. Sie ähnelt äußerlich einem Mac Mini und hat keinen Monitor und Tastatur. Zusätzlich zu dem Chromebook Umfang ist die Chromebox mit 6x USB 2.0 Ports sowie zwei Display Schnittstellen und einem DVI Anschluss ausgestattet. Die Chromebox wird in den USA und UK für 329 US-Dollar zu kaufen sein.

Als Betriebssystem kommt das gleichnamige Chrome OS zum Einsatz. Dieses wurde grundlegend überarbeitet und wird mit Aura eine neue Oberfläche präsentieren. Zudem wird ab sofort ein Window Manager unterstützt, wodurch nun mehr als ein Fenster auf dem Bildschirm aktiv sein kann. Zwar wird mit dem Chrome OS ein Cloud zentrierter Ansatz verfolgt. Mit der neuen Version soll aber ebenfalls das Offline Arbeiten unterstützt werden. Der neue Chrome Remote Desktop ermöglicht zudem den Fernzugriff auf andere Rechner. Weitere neue Features sind eine Foto-Software und der überarbeitete Media Player. Andere Anwendungen für das Chrome OS können wie gewohnt über Googles hauseigenen Web Store geladen werden.

Das Google mit seiner Strategie gezielt auf die Cloud setzt ist nicht verwunderlich. Schauen wir uns das im Laufe der Zeit gewachsene Portfolio an, sehen wir mit Services wie bspw. Google Apps (bzw. den Angeboten im Consumer Markt), Google Drive aber auch dem Chrome Browser wohin Google gehen will. Das gesamte Portfolio wurde genau auf dieses Cloud Szenario ausgerichtet und ergibt in den Chromebooks bzw. der Chromebox und dem ChromeOS nun ein Gesamtbild, was den Markt der Cloud Desktops revolutionieren und unsere Art in Zukunft zu arbeiten deutlich verändern wird.



Google Cloud Print schickt Druckaufträge an Android und FedEx Shops

Bereits im Jahr 2010 hat Google den Service Cloud Print vorgestellt, mit dem Nutzer ihre Dokumente über Smartphones und Chromebooks ausdrucken können. Ein Update bringt nun weitere Funktionen, darunter eine verbesserte Android Integration und die Möglichkeit, eine Datei an einen lokalen FedEx Office Drucker in den USA zu schicken. Darüber hinaus reiht sich Canon in die Riege der Hersteller ein, die den Service unterstützen werden.

Mittels Google Cloud Print können Nutzer ihren Google Account mit einem Drucker verbinden und den Zugriff über das Internet darauf erlauben. Diese Funktion ist mit Druckern möglich die Cloud-fähig sind und Googles entsprechendes Protokoll unterstützen. Gewöhnliche Drucker können ebenfalls genutzt werden. Voraussetzung dafür ist jedoch eine spezielle Software, die auf dem Computer installiert ist, an dem der Drucker angeschlossen ist. Zudem muss der Computer angeschaltet sein. Einige Modelle von Canon, Epson, Kodak und HP unterstützen bereits diese Funktionen.

Mit dem Update präsentiert Google eine "Print to FedEx Office" Funktion. Diese wird nur für Shops in den USA unterstützt und leitet den Druckauftrag an FedEx weiter. Der Benutzer erhält einen Code, mit dem er den Auftrag dann an einer "Print & Go" Station in einem lokalen FedEx Shop sofort drucken kann. Diese Funktion ist seit etwa einem Jahr HPs ePrint Service verfügbar und wird nun mit FedEx erweitert.

Eine weitere Erneuerung ist das Drucken auf Smartphones mit Android 4, auf denen Chrome für Android installiert ist. Wurde ein Android Smartphone, das diese Voraussetzungen erfüllt, mit einem Google Account verknüpft, wird es als ein Druck-Ziel in der Google Cloud Print Liste aufgeführt. Der Druckauftrag an ein Android Smartphone erzeugt eine PDF Datei, die anschließend automatisch im mobilen Chrome Browser geöffnet wird.



Google Chromebook: Die Cloud in ihrer besten Form!

Wie ich bereits geschrieben hatte, ist die Mobile Cloud der wahre Megatrend der Zukunft! Mobile Computing meets Cloud Computing!

Das dem so ist, hat Google nun endgültig mit seinen Chromebooks bewiesen!

Chromebooks sind mobile Cloud Desktops, also Notebooks, bei denen sich alle Anwendungen im Web befinden und von dort on Demand geladen werden. Der Start der Chromebooks soll, nach Angaben von Google, in 8 Sekunden(!) erfolgen und das Gerät anschließend vollständig betriebsbereit sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen lokalen Systemen sollen die Chromebooks mit der Zeit, auf Grund von Updates, schneller werden. Das macht Sinn, da die eigentliche Arbeit in der Cloud stattfindet und die Chromebooks nur noch als Medium für den Zugriff auf die Anwendungen dienen. Zudem nimmt das Chromebook beim Einschalten ein automatisches Update vor, wodurch das Betriebssystem und sämtliche Anwendungen aktualisiert werden.

Natürlich kann das Chromebook nur mit einer Datenverbindung via WLAN oder UMTS (3G) verwendet werden. Das Chromebook erkennt während des Startvorgangs eine entsprechende Verbindung und stellt mit dieser automatisch den Kontakt her. Sämtliche Daten und Einstellungen werden in der Cloud gespeichert. Was Datenschützern die Haare raufen lässt, hat jedoch einen enormen Vorteil. Die mühenvollen Backups gehören der Vergangenheit an. Ist die Hardware defekt oder wird das Chromebook gestohlen, reicht der Griff zu einem anderen Chromebook oder einem ganz gewöhnlichen PC/Mac mit Internetverbindung. Weiterhin kann damit von jedem Ort und unabhängig von einem bestimmten System auf exakt dieselben Daten zugegriffen werden. Zu Hause oder im Büro (noch) mit einem normalen Notebook oder PC/Mac und von unterwegs im Café oder beim Kunden mit dem Chromebook.

Neben den bekannten Anwendungen wie Google Mail oder die Applikationen aus der Google Apps Suite stehen weitere Anwendungen im Chrome Web Store bereit.

Die Chromebooks verfügen über einen Mehrbenutzerbetrieb. So können sich mehrere Benutzer an dem System mit ihren Zugangsdaten anmelden und erhalten damit Zugriff auf ihre eigenen Anwendungen, Einstellungen und Erweiterungen. Zudem wurde in den Chromebooks u.a. mit dem Sandboxing, Verified Booting und einer Datenverschlüsselung eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur integriert.

Bei den ersten Chromebook Anbietern handelt es sich um Samsung und Acer. Ein Samsung Chromebook inkl. 3G soll für 499 Dollar ab dem 15. Juni bei Amazon erhältlich sein. Der deutsche Markt soll ebenfalls Mitte Juni bedient werden.

An Firmen richten sich die Chromebooks for business, für die ein zentrales Management sowie Software & Hardware as a Service angeboten werden. Der Preis für ein Chromebook for business beträgt 28 Dollar pro Benutzer pro Monat. Für den Bildungsbereich und öffentliche Einrichtungen 20 Dollar pro Benutzer pro Monat. Zudem wird es für Firmen alternativ eine Chromebox geben, die größere Monitore unterstützt.

Mehr zu den Chromebooks.



ChromeOS in der VirtualBox

In diesem Artikel zeige ich heute, wie man Googles ChromeOS mit der Virtual Box ausführen kann.

Voraussetzungen

In Kürze

Zunächst laden wir uns das ChromeOS VMWare Image herunter, das auch für die VirtualBox genutzt werden kann. Anschließend erstellen wir eine virtuelle Machine für den Typ Linux/Ubuntu und weisen ihr das VMWare Image zu. Ist die virtuelle Machine gestartet, können wir uns mit einem vorhandenen Google Account an ChromeOS anmelden. Achtung!!! Das Tastaturlayout ist auf Englisch voreingestellt.

In Bildern

Nach der Installation starten wir die VirtualBox.

Anschließen öffnen wir den Manager für virtuelle Maschinen über Datei >> Manager für virtuelle Maschinen. Hier fügen wir das ChromeOS VMWare Image als Festplatte hinzu.

Jetzt erstellen wir eine neue virtuelle Maschine, indem wir den blauen Punkt auswählen, geben der virtuellen Maschine einen Namen, hier ChromeOS und wählen als Betriebssystem Linux und Version Ubuntu.

Im nächsten Schritt weisen wir der virtuellen Maschine den für sie verfügbaren Arbeitsspeicher zu, hier 384 MB.

Nun weisen wir der virtuellen Maschine die Festplatte zu, die wir oben über den Manager für virtuelle Maschinen angelegt haben.

VirtualBox zeigt uns am Ende eine Zusammenfassung.

Mit einem Klick auf den grünen Pfeil wird die virtuelle Maschine mit dem ChromeOS gestartet.

Nun können wir uns mit unserem Google Benutzernamen und Passwort bei ChromeOS anmelden.