Tag: autoscaling


Klassischer Fall für den Einsatz von Cloud Computing (ZDF – WM 2010)

Heute haben wir es wieder einmal Live miterlebt. Ein klassisches Szenario, wo Cloud Computing hätte helfen können. Das ZDF übertrug das WM Spiel Deutschland gegen Serbien ab 13:30 Uhr, also zu einer Uhrzeit wo die Vielzahl der Menschen in Deutschland arbeiten muss.

Parallel zur Fernsehübertragung existiert(e) ganz modern ebenfalls ein Live Stream, erreichbar über die Internetseite des ZDF - http://zdf.de. Die Vorberichte des Spiels wurden stabil übertragen. Es wurde nicht einmal der Eindruck vermittelt, einen Internet Stream zu sehen. Doch bereits während der Nationalhymnen zeigte sich grausames!

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Heißt, die Systeme sind auf Grund zu vieler Anfragen überlastet, wodurch eine Antwort nicht möglich ist!

Das hätte nicht passieren müssen! Durch den Einsatz von Cloud Computing Technologien hätten hier präventive Maßnahmen ergriffen werden können, indem auf eine automatische Skalierbarkeit der Infrastruktur und Systeme geachtet worden wäre. Ausreichend Zeit war vorhanden, eine Fußball Weltmeisterschaft steht schließlich nicht plötzlich vor der Tür.

Weitere Informationen gibt es z.B. unter Autoscaling und Cloud Computing Nutzen: Bereitstellung von Medieninhalte.



Fallbeispiel: Cloud Computing im Unternehmenseinsatz

Um die Möglichkeiten des Cloud Computing im Unternehmenseinsatz darzustellen, wird am Beispiel eines fiktiven Unternehmens, der Spielwaren GmbH, die IT-Infrastruktur analysiert und ein Handlungskonzept für die Migration in die Cloud vorgestellt.

Ausgangssituation

Die Spielwaren GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit vier Standorten in Deutschland, den USA, China und Indien. Das Unternehmen erzielt mit seinen knapp 3.500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von ca. 1 Milliarde US Dollar pro Jahr. Die IT-Umgebung des Unternehmens wurde in den letzten Jahren weitestgehend nur dann aktualisiert, wenn die Notwendigkeit durch Ausfall eines Servers oder ähnliches bestand. Die Systemumgebung setzt sich wie folgt zusammen.

  • Customer Relationship Management: Microsoft Dynamics CRM
  • Enterprise Resource Planing: Microsoft Navision
  • Verzeichnisdienst/ Domain Controller: Microsoft Active Directory Services
    (ADS)
  • Kommunikationsserver/ E-Mail-Server: Microsoft Exchange 2000
  • Applicationserver: Microsoft Windows 2000 Server
  • Fileserver: Microsoft Windows 2000 Server (für Office Dokumente)
  • Webserver: Microsoft Internet Information Server
  • Betriebssysteme: Windows 2000 Professional
  • Anwendungssoftware: Microsoft Office 2000

Die Kommunikation der Standorte findet über SDSL VPN-Verbindungen statt. Die beschriebene Systemumgebung gilt für jeden Standort. Eine Skizze der IT-Infrastruktur ist in der folgenden Graphik illustriert.

Ausgangssituation der Spielwaren GmbH

Analyse der IT-Umgebung

Eine Analyse der IT-Infrastruktur führte zu folgendem Ergebnis.

  • Microsoft Dynamics CRM: ok
  • Microsoft Navision: veraltet
  • Microsoft Active Directory Services: ok
  • Microsoft Exchange 2000: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Microsoft Windows 2000 Server: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Webserver: überdimensioniert, Erweiterungen ohne Konzept, Jahresdurchschnitt ca. 15% Belastung, Hauptzeiten: 80% Zuwachs
  • Windows 2000 Professional: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Microsoft Office 2000: veraltet, die Maintenance durch Microsoft endet im Juli 2010, Lizenzen können nicht mehr nachbestellt werden.
  • Arbeitsplatzrechner: überwiegend veraltete Systeme, die in den nächsten ein bis zwei Jahren ausgetauscht werden müssen(!)
  • VPN-Verbindungen: instabil(!), der Datenverkehr nimmt durch steigende Synchronisationen zu.

Generell gilt für die vorhandenen Rechenzentren: Die Hardware bei 80% der Server ist am Limit bzw. veraltet und muss dringend augetauscht werden.

Handlungskonzept

Auf Basis der Analyse und der Sondierung des Cloud Computing Marktes erhält die Spielwaren GmbH folgende Handlungsempfehlung.

  • Microsoft Dynamics CRM: Ablösung durch Salesforce.com
  • Microsoft Navision: Ablösung durch Salesforce.com
  • Microsoft Active Directory Services: Migration zu Google Apps mittels Directory Sync, Integration von Salesforce.com in Google Apps Professional mittels Salesforce for Google Apps
  • Microsoft Exchange 2000: Ablösung durch Google Apps Professional (Mail & Kalender)
  • Microsoft Windows 2000 Server: können entfallen, da sämtliche Office Dokumente auf Google Apps abgelegt werden, ggf. können auf GoGrid Fileserver angemietet und über entsprechende APIs mit Salesforce und Google Apps verbunden werden.
  • Webserver: Go Grid Server (Baukastensystem bestehend aus Load Balancer, Datenbankserver, Webserver und Speicherplatz) auf Linux oder Windows Basis
  • Windows 2000 Professional: Kann durch eine Linux Distribution z.B. Ubuntu Linux ausgetauscht werden
  • Microsoft Office 2000: Ablösung durch Google Apps Professional (Text & Tabellen)
  • Arbeitsplatzrechner: Schrittweise Ablösung der Fat-Clients durch Thin-Clients
  • VPN-Verbindungen: Die SDSL Leitungen bleiben vorhanden, die Kommunikation erfolgt vollständig über die Cloud

Die beschriebene Handlungsempfehlung gilt für die gesamte IT-Umgebung der Spielwaren GmbH, wodurch alle Standort betroffen sind. Eine Skizze der möglichen IT-Infrastruktur nach Umsetzung der Handlungsempfehlung ist in der folgenden Graphik illustiert.

Handlungskonzept für die Spielwaren GmbH

Vorteile

Die Migration würde der Spielwaren GmbH folgende Nutzen bringen.

  • Reduzierung der Kosten
    • Lizenzkosten für Software
    • Hardwarekosten (Server, Desktop)
    • Maintenance-Kosten
    • Personalkosten
  • Erhöhung der Datensicherheit
    • Automatisierte Durchführung von Backups durch den Anbietern
  • Optimierung der Zusammenarbeit
    • Standortübergreifende Zusammenarbeit durch Web-Kollaboration
  • Automatisierung der Softwarewartung
    • die Anwendungssoftware ist immer auf dem aktuellen Stand
  • Steigerung der Flexibilität
    • Mitarbeiterverwaltung
    • Hinzufügen neuer Anwendungen
  • Mobilität
    • Mitarbeiter können von überall arbeiten
    • Zugriff auf alle Daten von überall
  • Konzentration auf Kernkompetenzen
    • Erhöhung der Investitionen in das Kerngeschäft

Nachteile

Neben den Nutzen birgt die Migration aber auch einige Gefahren, die aufgezeigt werden müssen.

  • Politische Einflüsse
    • Politische Spionage/ Einschränkungen über die Internetverbindungen (z.B. China)
  • Single point of failure
    • Internetverbindung (kann durch Backupleitungen abgesichert werden)
  • Ausfall eines Anbieters
  • Datensicherheit(!)
    • Alle unternehmenskritischen Informationen befinden sich auf fremden Servern
  • Standorte der Server
    • Ist in der Cloud nicht transparent
  • Abhängigkeit
    • Die Standards der Anbieter müssen eingehalten werden

Kostenbetrachtung

Um den finaziellen Vorteil mit Zahlen zu verdeutlichen, wird die vorgeschlagende Google Apps Professional dem vergleichbaren Microsoft Exchange Server gegenüber gestellt. Die Aufstellung der Kosten ist in der folgenden Graphik nachzuvollziehen.

Vergleich der Kosten von Google Apps Professional mit einer Microsoft Exchange Lösung

Der Vergleich zeigt den deutlichen finanziellen Vorteil durch den Einsatz der Google Apps Professional Lösung. Über einen Zeitraum von drei Jahren liegen die Ersparnisse pro Benutzer bei ca. 62,00 EUR im Vergleich zur Microsoft Exchange Lösung. Das liegt zum einen an den geringeren Lizenzkosten der Google Lösung (Ersparnis: 98.000 EUR), zum anderen an den geringeren Wartungs- (Ersparnis: 53.000 EUR) und Administrationskosten (Erspanis: 68.000 EUR) sowie an den fehlenden Investitionskosten in eine eigene Infrastruktur für die Server (Ersparnis: 20.400 EUR). Werden die gesamten Wartungs-, Administrations und Infrastrukturkosten herausgerechnet (letzte Zeile), liegt der Kostenvorteil der Google Lösung über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch bei ca. 8,00 EUR pro Mitarbeiter.

Dieser Vergleich zeigt, wie die Infrastruktur- und Wartungskosten durch den Einsatz von Cloud Computing signifikant gesenkt werden können.

Reflexion

Die Handlungsempfehlungen, die für dieses Beispiel gewählt wurden, sind bewusst ein wenig extrem aber verdeutlichen gleichzeitig, was bereits heute mit dem Cloud Computing für Möglichkeiten bestehen. Ein Unternehmen muss sich gut überlegen, ob es seine Infrastruktur bzw. die unternehmenskritischen Daten in der Form so auslagern möchte. Zu groß ist z.B. das Risiko der Datensicherheit. Werden auf der anderen Seite aber Kunden von Google (Motorola und Procter & Gamble) und Salesforce.com (Dell, Dow Jones und Morgen Stanley) herangezogen, sollte die Attraktivität dieses Outsourcingmodells nicht vernachlässigt werden. Zu so einer Entscheidung gehört auch immer eine subjektive Betrachtung, bei der die Kosten eine immer größer werdene Variable in der Gleichung werden. Aus diesem Grund müssen auch Kompromisse geschlossen werden, wenn Kosten gesenkt werden sollen. Ob die Datensicherheit dabei zweitrangig behandelt werden darf bleibt fraglich.



Scalarium

Scalarium, das Cloud Computing Produkt der Peritor GmbH dient zur Automatisierung der Kommunikation und Konfiguration von Amazon EC2 Cluster.

Eine Beispielkonfiguration für einen Cluster würde z.B. aus einem Load Balancer, drei Rails Applikations-Servern und einem Datenbankserver bestehen. Für den Start dieses Clusters ist anschließend Scalarium verantwortlich, indem es eine Verbindung zur Amazon Compute Cloud (EC2) herstellt und die entsprechenden Instanzen startet. Die Images werden geladen und der Scalarium Agent installiert.

Der Scalarium Agent wird auf jedem Server ausgeführt und ist über eine verschlüsselte Verbindung ständig mit Scalarium in kontakt. Webserver werden dabei automatisch mit Nginx konfiguriert, während Datenbankserver eine MySQL Installation erhalten. Nachdem der Scalarium Agent auf einer Instanz installiert wurde und das System konfiguriert hat, wird die Instanz als online markiert und kann durch den Cluster verwendet werden.

Scalarium bietet die folgenden vier Funktionen, die im Anschluß jeweils kurz vorgestellt werden.

  • Auto Config
  • Auto Healing
  • Auto Scaling
  • One Click Deploy

Auto Config

Mittels der Auto Configuration werden die Server automatisiert konfiguriert, indem die benötigte Software installiert und eingerichtet wird. Werden weitere Instanzen hinzugefügt, konfiguriert Scalarium automatisch die Anwendungen und den gesamten Cluster. Die einzigen Informationen die von Scalarium dazu benötigt werden sind die gewünschten Ubuntu Packages und Rubygems. Anschließend werden alle Pakete und Libraries auf jedem Server installiert und das zu jederzeit.

Weitere Informationen zu Auto Config sind HIER zu finden.

Auto Healing

Mit Auto Healing sorgt Scalarium dafür, dass die vorher festgelegten Services und Hosts des Cluster im Fehlerfall automatisch wiederhergestellt werden. Fällt z.B. ein Server aus, wird dieser durch Scalarium entfernt und in kurzer Zeit durch eine neue Instanz ersetzt, wodurch der gesamte Cluster automatisch neu konfiguriert wird.

Weitere Informationen zu Auto Healing sind HIER zu finden.

Auto-Scaling

Durch das Auto-Scaling können Schwellwerte festgelegt werden die dafür sorgen, dass entweder weitere Instanzen gestartet oder nicht mehr benötigte Instanzen beendet werden. Dazu überwacht Scalarium die CPU- und Arbeitspeicher-Auslastung, sowie die durchschnittliche Belastung jeder Instanz.

Weitere Informationen zu Auto Scaling sind HIER zu finden.

One Click Deploy

Mittels One Click Deploy können Anwendungen über den gesamten Cluster hinweg zu einem Zeitpunkt vollständig automatisiert verteilt, installiert und konfiguriert werden.

Weitere Informationen zu One Click Deploy sind HIER zu finden.

Demo Video

http://www.youtube.com/watch?v=F2UzrYOZNM4

Preise

Quelle




openQRM – Die Cloud Computing Plattform für Rechenzentren

openQRM ist eine Open Source Cloud Computing Plattform für die Verwaltung von Rechenzentren und skalierbaren IT-Infrastrukturen und ist aktuell in der Version 4.6 verfügbar.

Mittels einer zentralen Managementkonsole kann die Administration von physikalischen Servern ebenso vorgenommen werden wie von virtuellen Maschinen, wodurch Rechenzentren voll automatisiert und höchst skalierbar betrieben werden können.

Neben einer offenen API und einem SOAP Web Service für die nahtlose Integration der eigenen Geschäftsprozesse, unterstützt openQRM alle bekannten Virtualisierungstechnologien und bietet die Möglichkeit für transparente Migrationen von "P-to-V", "V-to-P" und "V-to-V".

openQRM verfügt des Weiteren über ein integriertes Storage-Management, mit dem anhand des Snapshot-Verfahrens Serversysteme dupliziert werden können. Die Snapshots ermöglichen eine dynamische Anpassung des Speicherplatzes, bieten einen persistenten Cloud-Speicher und erlauben ein Backup/Restore der Server sowie deren Versionierung.

Mit der "N-zu-1" Fail-Over Funktion steht mehreren Serversystemen ein einzelner Stand-By-Server zur Verfügung. Dabei spielt es keine Rolle, ob physikalische oder virtuelle Maschinen eingesetzt werden!

Benefits auf einem Blick

  • Virtualisierung
    openQRM unterstützt alle gängigen Virtualisierungstechnologien darunter VMWare, Citrix XenServer und KVM und bietet die Möglichkeit der Migration von P-to-V-, V-to-P- und V-to-V für physikalische Server als auch virtuelle Maschinen.
  • Storage
    openQRM verfügt über ein zentralisiertes Speichersystem mit integriertem Storage Management, welches alle bekannten Storage-Technologien unterstützt. Dazu gehören u.a. Netapp, Equallogic, NFS, iSCSI ZFS und proprietäre auf LVM basierende Storage-Typen, für eine flexible und schnelle Duplizierung von Serversystemen.
  • Zentrales Management
    openQRM verschmilzt die Welt von Open Source mit der von kommerziellen Produkten. Mit einer zentralen Managementkonsole sind alle Funktionen zur Administration von Rechenzentren, System- und Service-Überwachung, Hochverfügbarkeit und automatisierter Bereitstellung vorhanden.

Funktionen

  • Hardware/Software Isolation
    openQRM isoliert die Hardware (physikalische Server, virtuelle Maschinen) vollständig von der Software (Server Images). Dabei ist die eigentliche Hardware eine "Computing Resource" und kann dadurch jederzeit durch eine andere Hardware ersetzt werden, ohne dass die Software (Server Image) neu konfiguriert werden muss.
  • Unterstützung für verschiedene Virtualisierungs-Technologien
    Mit VMWare, Xen, KVM und dem Citrix XenServer unterstützt openQRM eine viehlzahl an virtuellen Maschinen und kann dieses transparent verwalten und migrieren. Neben der System-Migration von physikalischen Servern zu virtuellen Maschinen (P-to-V) können Systeme ebenfalls von virtuellen Maschinen zu physikalischen Servern (V-to-P) migriert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit ein System von einer Virtualisierungstechnologie zu einer anderen Virtualisierungstechnologie (V-to-V) zu verschieben.
  • Vollautomatische Nagios-Konfiguration

    openQRM unterstützt die vollautomatische Konfiguration von Nagios mittels "nmap2nagios-ng". Damit wird das gesamte openQRM Netzwerk analysiert und auf Basis der Informationen eine Nagios-Konfiguration erstellt. Anschließend werden alle Services auf allen Systemen überwacht.

  • Integriertes Storage-Management
    openQRM organisiert die Serversysteme wie Dateien und nutzt zur Verwaltung moderne Storagesysteme anstatt lokaler Festplatten. Mittels Logical Volume Managern (LVM) und deren Snapshot-Verfahren können Server-Templates auf schnellen Wege dupliziert werden.

    "Sollen z.B. 10 neue Server ausgerollt werden, kann so einfach ein bestehendes Server-Image 10 mal dupliziert und die "Clone" direkt zum Deployment bereitgestellt werden."

    Mit diesem Konzept steht ein zentrales Backup/Restore sowie die Möglichkeit von Hot-Backups ohne Downtime zur Verfügung.

    openQRM unterstützt folgende Storage-Typen:

    • NFS (NAS)
    • iSCSI (iSCSI SAN)
    • Aoe/Coraid (AOE SAN)
    • NetApp (iSCSI SAN)
    • Local-disk (Übertragung von Server-Images auf lokale Festplatten)
    • LVM-Nfs (NFS auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
    • LVM-iSCSI (iSCSI auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
    • LVM-Aoe (Aoe auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
    • Equallogic (iSCSI SAN)
    • ZFS (iSCSI SAN)
  • Hochverfügbarkeit und "N-to-1"-Fail-Over!
    Mit der "N-zu-1" Fail-Over Funktion steht mehreren Serversystemen ein einzelner Stand-By-Server zur Verfügung. Unabhängig davon, ob physikalische oder virtuelle Maschinen eingesetzt werden.

    "Um zum Beispiel 10 hochverfügbare Spezialsysteme zu betreiben benötigt man normalerweise weitere 10 "Stand-By"-Systeme. Mit openQRM jedoch benötigt man nur einen einzigen "Stand-By"-Server, der im Fehlerfall eines der 10 Spezialsysteme benutzt wird. Das heißt, man kann 9 "stromfressende", nicht ausgelastete Server einsparen. Perfekt für "Green IT".

    Des Weiteren können physikalische Server virtuelle Maschinen als "Hot Stand-By" nutzen und lassen sich im Notfall in eine virtuelle Maschine migrieren.

  • Fertige Server-Templates
    Mittels dem "Image-Shelf"-Plugin stellt openQRM bereits fertige Server Templates zur Verfügung. Dazu gehören Linux Distributionen wie Debian, Ubuntu, CentOS und openSuse. Des Weiteren können mit dem Plugin eigene Server Templates auf unterschiedliche Weise (lokal, http, https, ftp) bereitgestellt werden.
  • Unterstützung verschiedenster Deployment-Methoden
    Mit openQRM können Server von jeder Art von Storage gestartet werden. Zusätzlich können die Server Templates von einem Storage-Typ zu einem anderen übertragen werden, dabei kann noch entschieden werden, ob die Server Templates auf einem physikalischen Server oder in einer virtuellen Maschine gestartet werden sollen.
  • Unterstützung verschiedener OS-Distributionen
    Es stehen bereits vor-konfigurierte openQRM-Server Pakete für Debian, Ubuntu und CentOS zur Verfügung. Ein openQRM-Server kann aber alle gängigen Linux Distributionen verwalten.
  • Cloud-Selector
    Mit dem Cloud-Selector kann der Cloud Administrator seine Cloud Produkte wie z.B. Prozessoren, Speicher, Festplattengröße oder den Typ der virtuellen Maschine auswählen und deren Preise festlegen.
  • Kostenrechner im Cloud-Portal
    Die Cloud-Computing-Unit (CCU) kann einer regulären Währung (z.b. USD oder Euro) zugewiesen werden. Mit dem Kostenrechner werden die stündlichen, täglichen und monatlichen verbrauchten Kosten für eine Cloud Appliance berechnet.
  • Private Cloud Images
    Mit der "Private Cloud Image"-Funktion können Cloud Benutzer eigene Server Templates anlegen und verwalten.
  • Volle SSL-Unterstützung
    Der openQRM-Server arbeitet in einem vollständig SSL-verschlüsselten Bereich und unterstützt verschiedene Serverarchitekturen wie i386 und x86_64.

Auszeichnungen

Preise

  • openQRM ist Open Source und unterliegt der GPL (GNU General Public License).

Support

  • Die openQRM Enterprise ist der Hauptsponsor von openQRM. Das Team um CEO Matthias Rechenburg, CTO Christoph Moeller und Vertriebs- und Marketing-Direktor Andre Westbunk weist langjährige Erfahrungen für das flexible, konsistente und transparente Betreiben von Rechenzentren und bietet professionelle Services zu openQRM um damit die Gesamtbetriebskosten (TCO) von IT-Abteilungen zu senken.
  • Ich möchte hier noch anmerken, dass es sich bei der openQRM Enterprise um einen deutschen Anbieter aus dem Bereich des Cloud Computing handelt!

Quelle

openQRM
openQRM Enterprise



Was ist "Elastic Load Balancing"?

Bei Elastic Load Balancing [1] handelt es sich um einen Loadbalancer von Amazon für sein EC2. Dabei wird der eingehende Traffic auf mehrere dahinter liegende EC2-Instanzen verteilt um damit Überlastungen zu vermeiden und einen unterbrechungsfreien Dienst zu garantieren. Fällt eine Instanz temporär aus, wird der Traffic durch den Loadbalancer automatisch auf die restlichen funktionsfähigen Instanzen umgeleitet, bis die ausgefallene Instanz wiederhergestellt ist. Das Elastic Load Balancing funktioniert für einzelne oder aber auch über mehrere Verfügbarkeitszonen hinweg. Entwickler haben darüber hinaus die Möglichkeit über sogenannte Health Checks z.B. mittels Pings oder URL-Fetches die Verfügbarkeit der Instanzen zu prüfen.


[2]

Um garantiert nie weniger als z.B. zwei funktionsfähige EC2 Instanzen hinter dem Elastic Load Balancer arbeiten zu lassen, kann das Elastic Load Balancing mit dem Autoscaling kombiniert werden. Dazu wird das Autoscaling so konfiguriert, dass nie weniger als zwei funktionsfähige EC2 Instanzen vorhanden sein dürfen. Der Ausfall einer Instanz wird dann durch das Autoscaling erkannt, was dazu führt, dass automatisch die erforderliche Menge von EC2-Instanzen zu der Autoscaling Gruppe hinzugefügt werden.

Quellen:

[1] AWS - Elastic Load Balancing
[2] Graphik: Elastic Load Balancing



Was bedeutet "Autoscaling?

Autoscaling [1] sorgt dafür, dass die Anzahl der Server innerhalb einer Server-Farm automatisch skaliert. Bei steigender Serverlast wird die Arbeit dann von einer größeren Anzahl an Servern übernommen. Sinkt die Serverlast werden die nicht mehr benötigten Server automatisch heruntergefahren.


[2]

Autoscaling ist typisch für das Cloud Computing und ist dann vorteilhaft, wenn die Auslastung der Server großen Schwankungen zugrunde liegt. Ein typischer Fall sind Webseiten, die nur zeitlich oder saisonal stark betroffen sind. Viele Webseiten "schlafen" am Tag und müssen in der Nacht Spitzenlasten verarbeiten. Ein anderes Beispiel sind Webshops, die über das Jahr hinweg eine konstante Besucherzahl haben, aber zu Feiertagen, wie z.B. Weihnachten zunehmend "überlaufen" werden. Das Gleiche gilt für Online Reisebüros, die im Sommer und im Winter ihre Spitzenzeiten haben, im Früjahr und Herbst aber eher weniger ausgelastet sind. Das Autoscaling sorgt in diesen Fällen dafür, dass während der Spitzenzeiten automatisch die Performance der Webseiten mitwächst und in den Zeiten, wo weniger Last zu verarbeiten ist, die überschüssigen Server "abgestossen" werden. Es handelt sich also um eine dynamische Skalierung der zum jeweiligen Zeitpunkt benötigten Performance.

Die technischen als auch wirtschaftlichen Vorteile liegen somit auf der Hand. Da im Cloud Computing die Server pro Stunde "gemietet" und abgerechnet werden, können durch die Verringerung der eingesetzten Server während geringer Lastzeiten ebenfalls die Kosten reduziert werden. Auf Grund der Nutzung einer höheren Anzahl an Servern zu Spitzenzeiten, werden Performanceprobleme vermieden.

Ein Video der Elusive KG veranschaulicht wie autoscaling funktioniert.

http://www.youtube.com/watch?v=a8zyu9Lg0L0

Quellen:

[1] AWS - Autoscaling
[2] Graphik: Autoscaling