Tag: Apple




Was bringt das SAP & Apple-Bündnis für die Enterprise IT?

Vergangene Woche hat Apple durch eine weitere Partnerschaft mit einem globalen IT-Schwergewicht für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Nach IBM geht nun auch SAP eine strategische Partnerschaft mit Tim Cook und Apple ein. Die Modalitäten und Ziele sind auf den ersten Blick wenigstens vergleichbar.

Trotz allem wird dieser Schritt berechtigterweise kontrovers diskutiert. Inwieweit ist diese Partnerschaft exklusiv, war es eine notgedrungene Entscheidung, gibt es Innovationen, wer gewinnt durch diese Partnerschaft und steckt dahinter überhaupt ein Potential?

Continue reading “Was bringt das SAP & Apple-Bündnis für die Enterprise IT?” »




Tops & Flops der IT-Welt (KW 11/12)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.

Tops                                                                             

1. Microsoft Azure startet Preview in Deutschland

Vorfreude ist die schönste Freude

Continue reading “Tops & Flops der IT-Welt (KW 11/12)” »




Tops & Flops der IT-Welt (KW 05/06)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.


Tops  
                                                                           

1.  Cisco kauft IoT-Spezialist Jasper Technologies für 1,4 Milliarden Dollar

Internet of Big Things

Continue reading “Tops & Flops der IT-Welt (KW 05/06)” »



Tops & Flops der IT-Welt (KW 01/02)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.

 

Tops                                                                             

1. SAP legt starke Zahlen für 2015 vor, Cloud Umsätze treiben Wachstum

SAPperlot!

Continue reading “Tops & Flops der IT-Welt (KW 01/02)” »



GoodExchange 2015 – Good Technology macht Pure Play EMM zur Mobility Experience Suite

Auf seiner Hausmesse und dem Analyst Day „GoodExchange“ in London hat Good Technology die eigene Vision der mobilen Arbeit von Morgen vorgestellt. Auf dem Weg in die Profit-Zone soll nun BlackBerry helfen. Und eins wurde deutlich: Das Produkt-Verständnis von Good geht weit über MDM und EMM hinaus. Continue reading “GoodExchange 2015 – Good Technology macht Pure Play EMM zur Mobility Experience Suite” »



Tops & Flops der IT-Welt (KW 20/21)

In unserer Rubrik "Tops & Flops" zeigen wir Ihnen auf einen Blick was die IT-Welt in den letzten 14 Tagen bewegt hat. Immer mit einem Augenzwinkern.

Tops                                                                             

1. Salesforce schreibt wieder schwarze Zahlen

Black is beautiful Continue reading “Tops & Flops der IT-Welt (KW 20/21)” »



Der Markt für Enterprise Mobility – Schwierig aber lukrativ!

Gerade erst hat Apple gezeigt, dass das Geschäft mit Smartphones, Tablets und Co. lukrativer scheint als das Fördern von Öl. Hier wie dort gilt allerdings, dass jeder, der ganz vorne dabei sein will, ständig nach neuen Quellen Ausschau halten muss. So ist es nicht verwunderlich, dass die Mobility-Riesen zum Angriff auf die Enterprises geblasen haben. Continue reading “Der Markt für Enterprise Mobility – Schwierig aber lukrativ!” »



Jahresrückblick 2014

Am Ende eines Jahres ist es guter Brauch einmal Luft zu holen, inne zu halten und sowohl einen Ausblick ins neue Jahr zu wagen, als auch ein Resümee des vergangenen Jahres zu ziehen.

Was also hat die IT-Branche im ausgehenden Jahr bewegt?

Zunächst muss man feststellen, dass die Transformation in der IT-Branche dieses Jahr erst so richtig begonnen hat. Blödsinn sagen Sie? Die Branche ist schon seit mehreren Jahren in einem Wandel! Mag sein, allerdings schlagen die Verwerfungen ausgelöst durch fundamentale Veränderungen (Cloud, SDX) jetzt erst richtig durch. Abzulesen ist dies insbesondere an den Geschäftszahlen der IT-Majors. Continue reading “Jahresrückblick 2014” »



Apple goes Enterprise – Auf Hochmut folgt Realitätssinn

Paukenschlag in der IT-Branche! Apple und IBM haben eine umfassende Partnerschaft angekündigt. In Zukunft werden IBM Apps und Services auf Apple Geräten verfügbar sein. Zusätzlich wird IBM auch die Endgeräte aus Cupertino vertreiben. Das wird die Kräfteverhältnisse im entstehenden Enterprise Mobility-Markt nachhaltig ändern.  Continue reading “Apple goes Enterprise – Auf Hochmut folgt Realitätssinn” »



It’s the product, stupid!

Bereits vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle feststellen müssen, dass die großen Innovationen auf dem Smartphone-Markt sukzessive zurückgehen.  Neue Denkweisen zu finden fällt vielen Anbietern im Kampf um Marktanteile im Moment sehr schwer.

Die jüngsten Neuerungen und Erwartungen zeigen, dass der Smartphone und Mobility-Markt erste Lähmungserscheinungen aufweist. Die Unternehmen tun sich offensichtlich schwer mit wirklichen Innovationen. Apples einzige Innovation der letzten Präsentation war es, das iPhone 5c in eine Plastikhülle zu verpacken und damit eine Begründung gefunden zu haben, das iPhone 5s preislich höher zu positionieren. Samsung hat dem neusten Modell der Galaxy-Serie ein gebogenes Design verpasst, welches dem Nutzer fortan den Tastendruck durch eine Wipp-Bewegung des Telefons zur Abfrage des Home-Screens ersetzt und damit ebenfalls nicht wirklich den Markt revolutioniert. Continue reading “It’s the product, stupid!” »



Apple im Jahr 2013 – Innovation, wo bist Du?

Galaxy, iPhone, Nexus, iPad, Ultrabook, Surface, etc. – die ganze Welt des Internets vereint sich mittlerweile in einer Gerät-Kategorie. Der Markt für Mobility kennt nur eine Richtung, die Release- und Innovationszyklen der Unternehmen werden immer kürzer. Der Druck auf die Branche wächst, und die Hersteller bekämpfen sich mittlerweile öfter vor Gericht als an der Ladentheke.  Im Jahr 2013 werden wohl erstmals über 100 Mrd. Apps heruntergeladen werden.

Noch vor zwei Jahren sah es  so aus, als gäbe es keinen Platz für einen weiteren Hersteller neben Apple, die den kompletten Markt unter Kontrolle hatten. Apple, damals noch mit Steve Jobs auf einer Couch in San Francisco mit dem ersten iPad in der Hand, galt spätestens zu diesem Zeitpunkt als absoluter Innovations-Führer für mobile Endgeräte. Die Kunden standen Schlange oder campierten tagelang vor den Apple Stores, um einer der ersten zu sein, die ihr neues iPhone in der Hand halten dürfen. Continue reading “Apple im Jahr 2013 – Innovation, wo bist Du?” »



Die Google Drive App auf dem iOS und iPad: Ein erster Blick

Auf Grund des Datenschutz und der weiterhin nicht klaren Situation, ob Google meine persönlichen Daten analysiert, selbst dann wenn ich für den Google Drive Speicher bezahlen würde, kommt Google Drive für mich nicht in Frage. Dennoch wollte ich mal schauen, wie sich die Google Drive App auf dem iOS bzw. dem iPad so macht.

Die Google Drive App auf dem iOS und iPad: Ein erster Blick

Im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz I/O 2012 hat Google die offizielle Google Drive App für Apples iOS ausgerollt. Die native App ermöglicht nun auch den Zugriff auf Googles Cloud Storage auf dem iPhone und iPad. Die App kann bereits über iTunes geladen werden und steht im direkten Mitbewerb zu Dropbox. Zwar verfügt Google Drive ebenfalls über eine mobile Version für das Web. Allerdings ist die Integration nativer Apps in das System besser und wenn mal keine Datenverbindung vorhanden ist sieht es ebenfalls schlecht aus. Schauen wir mal was Google Drive für das iPad so kann.

Aussehen und Navigation

Wird die App das erste Mal gestartet muss man sich mit dem Google Account anmelden. Anschließend gelangt man in das Hauptmenü wo man auf der linken Seite auf sein persönliches Drive, die mit einem geteilten Dateien, markierte Dateien, die zuletzt geöffneten Dateien sowie die offline verfügbaren Dateien zugreifen kann. Bis auf den Offline-Zugriff ähnelt die Struktur der Web-Oberfläche von Google Drive.

Über die jeweiligen Menüpunkte gelangt man in die darin verlinkten Dateien, die dann im rechten Bereich der App angezeigt werden. Ein Klick auf eine Datei öffnet diese im Vollbild.

Suche und Synchronisation

Die Synchronisationzeit zwischen dem Upload der Datei zu Google Drive und der Aktualisierung auf dem iPad geht recht zügig, wenn auch nicht automatisch. Hierzu muss der Synch-Button gedrückt werden oder zwischen den einzelnen Menüpunkten hin- und her navigiert werden. Die Suche auf dem iPad ist ebenfalls echt schnell. Ich habe zwei Dateien (.doc und .pdf) mit Inhalten zu zwei Veranstaltungen in Google Drive geschoben. Eine Suche nach "Event" zeigte nach kurzer Zeit diese beiden Dokumente an, in denen das Wort Event innerhalb des Dokuments vorkommt.

Die Google Drive App auf dem iOS und iPad: Ein erster Blick

Offline Zugriff und Bearbeiten der Dateien

Auf dem iPad trennt Google Drive den Ordnerbereich von den Dateien. Die Ordner befinden sich auf der linken Seite, die Dateien auf der rechten. Dabei werden die Dateien in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Hinter jeder Datei befindet sich ein kleiner Pfeil der nach rechts zeigt. Dahinter befindet sich die Detailansicht einer Datei. Hier sieht man, wer noch auf die Datei zugreifen kann und wann diese zuletzt geändert wurde. Darüber hinaus versteckt sich hier der Schalter, mit dem man die Datei lokal auf dem iPad verfügbar, also herunterladen kann, um auch darauf zugreifen zu können, wenn keine Datenverbindung vorhanden ist.

Dateien können nicht direkt in Google Drive bearbeitet werden, dazu fehlen die jeweiligen Applikationen. Wenn man eine Datei allerdings geöffnet hat erhält man per Klick auf den Pfeil rechts oben ein Auswahlmenü, um eine PDF Datei z.B. mit dem Adobe Reader oder ein Word Dokument mit QuickOffice zu öffnen. Möchte man die in QuickOffice überarbeitete Datei dann wieder Speichern, muss man diese zunächst als Kopie in QuickOffice ablegen. Und dann... tja, dann hat man ein Problem. Denn man kann von dem iOS heraus keine Dateien zu Google Drive hochladen. Es geht einfach nicht.

Fazit

Die Google Drive App macht soweit eine gute Figur. Es muss aber noch einiges getan werden. Das man keine Dateien hochladen kann, geht gar nicht. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich meine Daten auch in dem Cloud Storage speichern. Ansonsten fühlt sich die App sehr stabil und vor allem schnell an und man hat immer das Gefühl, dass auch das passiert, was man erwartet.

Dennoch werde ich Google Drive weiterhin nicht nutzen.



Die Zukunft der Smartphones liegt in den Apps und der Cloud

Internet Nutzer werden damit beginnen weniger auf Geräte, Gadgets oder Hardware zu achten und sich auf Services konzentrieren, die in den Vordergrund rücken werden. Das bedeutet wiederum, das die Geräte lernen müssen, untereinander zu interagieren, um den Nutzer damit einen nahtlosen Datenzugriff zu ermöglichen. Die Zukunft des Mobile Business liegt nicht in den Smartphones. Es geht um den Nutzer und wie er auf seine Daten zugreifen möchte. Unabhängig von seinem Aufenthaltsort und dem Endgerät das er in dem Moment nutzt.

Der Smartphone Markt wächst

Bis Ende 2012 wird der internationale Smartphone Markt um 25 Prozent wachsen. In Zahlen bedeutet das von 472 Millionen Geräte in 2011 auf 630 Millionen in 2012. Dabei liegt der Grund in der Evolution der Smartphones selbst. Noch vor ein paar Jahren waren Blackberrys die einzig akzeptierten Smartphones in der Geschäftswelt. Mittlerweile haben iPhones und Androids den Großteil der Blackberry Marktanteile übernommen. Die Marktforscher von Maravedis gehen davon aus, dass über 50% aller Smartphones Android Geräte sein werden, 18% fallen auf das iPhone, 13% auf Windows und 12% auf Blackberry.

Smartphones werden zu Daten-Silos

Als Google im vergangenen Jahr sein Chrome vorstellte, wurde deutlich: Google will sich auf die Cloud konzentrieren! Sämtliche Software, Dateien, Anwendungen und Medien sind Browser basiert und befinden sich in der Cloud.

Chrome ist nicht der einzige Browser, der Kontakte, E-Mails, Bookmarks und Spiele mit der Cloud synchronisiert. Doch alle anderen Browser müssen weiterhin die Benutzer Informationen auf dem lokalen System selbst speichern. Chrome OS macht das nicht. Sämtliche Daten befinden sich in der Cloud. Das erlaubt den Nutzer sich von jedem Gerät aus anzumelden und auf alle seine Dateien, Anwendungen und Informationen ortsunabhängig zuzugreifen.

Smartphones werden zu Multiplikatoren für Apps

Appcelerator und IDG haben ermittelt, dass 84 Prozent der Smartphone Nutzer Cloud-basierte Services nutzen. Der überwiegende Teil wird dabei vor allem von populären Social Media Diensten wie Facebook, Twitter, Instagram und ebenfalls Skype getrieben. Alle Services haben mobile Versionen ihrer Webseiten und ermöglichen ihren Mitgliedern damit die nahtlose Nutzung.

Allerdings wird sich mit Apps-Erweiterungen ein weiteres Ökosystem bilden, was rasant wachsen wird. So gibt es schon zahlreiche Apps, mit denen man auf jede Art von Datei über das Smartphone zugreifen und mit ein paar Klicks über Dropbox verschicken kann. Weiterhin gibt es Apps, mit denen man über das Smartphone auf seinen (Windows) Desktop und weitere Daten zugreifen kann. Solche Applikationen werden Laptops in Zukunft ersetzen, da sich sämtliche Daten in der Cloud befinden werden und von überall aus mit einem mobilen Endgerät darauf zugegriffen wird.

Smartphones werden fragmentierte Endgeräte vereinen

Intelligente Technologien wie HTML 5 erlauben es Entwicklern Applikationen und Services zu entwickeln, die auf unterschiedlichen Plattformen genutzt werden können. Sie verringern darüber hinaus Probleme wie die Latenz, da sie bspw. das Caching erlauben. Das Problem mit instabilen Internetverbindungen wird sich dadurch ebenfalls minimieren. Content Delivery Networks (CDN) erlauben zudem das dynamische re-Routing des Datenverkehrs basierend auf der Position des Nutzers.

Die Entwicklung der letzten Jahre hat immer mehr Leute dazu bewegt sich mehrere Endgeräte anzuschaffen. Da wäre der Desktop-PC im Büro, der Laptop für den persönlichen Gebrauch, ein Tablet für externe Termine und natürlich das Smartphone. Dabei scheint das Smartphone das Gerät zu sein, um alle Geräte zu vereinen. Desktop-PCs und Laptops werden gerne im Büro oder zu Hause gelassen, sie sind zu unhandlich. Tablets werden immer noch als nicht geeigneter Laptop Ersatz betrachtet und können i.d.R. ein Telefon nicht ersetzen.

Die Zukunft

Die Zukunft der Smartphones liegt in der Cloud. Es geht nicht mehr um den Anbieter. Es geht auch nicht um die Funktionen des Telefons. Es geht darum, dass die Smartphones das primäre Endgerät des täglichen Lebens werden. Desktop-PCs, Laptops und Tablets werden uns noch weiterhin begleiten, aber eben nur im Büro, Home Office oder in Situationen, denen ein Smartphone "noch" nicht gewachsen ist. Die Entwicklung muss sich daher auf eine nahtlose Integration mit unterschiedlichen Geräten konzentrieren und es schaffen die Latenz zu verringern.


Bildquelle: http://www.scia-online.com



Microsoft SkyDrive App für das iPad [Test]

Nachdem ich gestern den Android SkyDrive Explorer unter die Lupe genommen hatte, schaue ich mir heute die SkyDrive App für das iPad an. Wo man bei Android auf Lösungen von Drittanbieter zurückgreifen muss, hat Microsoft eine eigene SkyDrive App für das iOS entwickelt. Diese kann kostenlos über iTunes geladen werden.

Microsoft SkyDrive App für das iPad [Test]

Die App fühlt sich wirklich gut und vor allem robust an. Die Unsicherheit die ich beim Android SkyDrive Explorer hatte, war hier überhaupt nicht vorhanden. Ich war mir zu jedem Zeitpunkt sicher, dass die App genau das tut, was ich angestoßen habe.

Die SkyDrive App ist der iOS Benutzerführung angepasst, was zu einem guten und flüssigen Handling führt. Änderungen im SkyDrive Storage werden nicht automatisch synchronisiert, sondern müssen manuell durch das Herunterziehen im oberen Bereich der App aktualisiert werden. Wird ein Objekt gelöscht, weißt die App daraufhin, dass es aus dem gesamten SkyDrive Storage gelöscht wird. Das Verschieben eines Objekts erfolgt über einen Button im unteren Menü. Hier lässt sich der gewünschte Zielordner auswählen. Dateien können via E-Mail direkt versendet oder der Link zu der Datei zunächst in die Zwischenablage kopiert werden, um diesen weiterzuverwenden. Weiterhin lassen sich Dateien für andere freigeben. Hier kann noch entschieden werden, ob die Datei bearbeitet werden darf und ob für den Zugriff eine Anmeldung bei SkyDrive erforderlich ist.

Sehr angenehm ist die Integration diverser Viewer innerhalb der App. So lassen sich bspw. PDF und Microsoft Word Dateien direkt anzeigen. Zudem lassen sich Dateien von externen Apps wie bspw. QuickOffice öffnen, um dort die Datei auf dem iPad zu bearbeiten. Überarbeitete Dateien lassen sich allerdings nicht 1:1 wieder über die App in SkyDrive ablegen. QuickOffice legt eine temporäre Datei an, die lokal auf dem iPad gespeichert wird. Diese muss dann manuell wieder ins SkyDrive geschoben werden.

Fazit

Ich bin mit der Microsoft SkyDrive App sehr zufrieden. Sie lässt sich sehr flüssig und vertrauensvoll bedienen und hat immer das gemacht, was ich in dem Moment erwartet habe. Eine wünschenswerte Funktion für die Zukunft wäre das direkte Zurückspeichern einer Datei, die in einer externen App bearbeitet wurde. Allerdings wäre ein Microsoft Office für das iPad die ideale Lösung, um damit die Integration sicherzustellen. Zumindest wäre es für Mobile Worker eine super Kombination.

PS: Es bleibt zu wünschen, gar zu hoffen, das Microsoft ebenfalls eine eigene SkyDrive App für Android entwickelt.



BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Cloud Storage Services wie Dropbox, Google Drive, SkyDrive oder Box erfreuen sich großer Beliebtheit, stehen aber ebenfalls immer wieder in der Kritik bzgl. des Datenzugriffs durch staatliche Organe oder den Anbietern selbst. Zwar werden die Daten verschlüsselt in den Cloud Storage übertragen. Die Daten werden aber in der Regel im Klartext und unverschlüsselt dort abgelegt. Das Startup die Secomba GmbH aus Deutschland (mal nicht Berlin) möchte diesen Missstand aus dem Weg schaffen und hat mit ihrem BoxCryptor einen Client für Dropbox und Google Drive entwickelt, der die Verschlüsselung übernimmt. Mitbegründer Robert Freudenreich hat mich auf der SecureCloud und CloudZone gefunden und mir den Boxcryptor vorgeführt.

BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Um Daten verschlüsselt in einem Cloud Storage abzulegen behelfen sich viele mit der Software TrueCrypt, was "... insbesondere der vollständigen oder partiellen Verschlüsselung von Festplatten und Wechseldatenträgern" dient. Zudem hat TrueCrypt den einen oder anderen Kniff, den es zu bewältigen gilt.

BoxCryptor integriert sich in den jeweiligen Cloud Storage und synchronisiert die Daten dann verschlüsselt. Dazu wird z.B. einfach unter dem Dropbox Ordner ein neuer Ordner beliebigen Namens angelegt. In diesem werden dann die Dateien und weitere Ordner abgelegt, die mit dem AES-256 Standard verschlüsselt in der Dropbox abgelegt werden sollen. Derzeit unterstützt BoxCryptor DropBox und Google Drive.

Auf Grund einer breiten Plattformunterstützung, darunter Windows, Mac, Linux, Android und iOS wird der Vorteil der Ortsunabhängigkeit der Cloud ausgenutzt und es kann plattformübergreifend auf die Daten zugegriffen werden.

Preise und Leistungen

BoxCryptor bietet drei verschiedene Preisstufen. Free, Unlimited Personal und Unlimited Business.

Die "Free" Variante, wie der Name bereits sagt, ist kostenlos und verschlüsselt bis zu 2GB an Daten mit dem AES-256 Algorithmus. Darüber hinaus kann ein Laufwerk eingebunden werden.

Für "Unlimited Personal" entstehen einmalige Kosten in Höhe von 29,99 EUR. Hier ist das Verschlüsselungsvolumen dann unbegrenzt. Verschlüsselt wird natürlich auch hier mit AES-256, zusätzlich gibt es noch die Dateinamenverschlüsselung und Nutzung mehrerer Laufwerke.

Einzig die "Unlimited Business" Variante darf offiziell geschäftlich genutzt werden. Das ist für die beiden anderen Varianten untersagt. Diese Version kostet Einmalig 69,99 EUR und hat ansonsten dieselben Funktion wie die "Unlimited Personal", also AES-256 Verschlüsselung, ein unbegrenztes Verschlüsselungsvolumen, Dateinamenverschlüsselung und die Möglichkeit zur Nutzung mehrerer Laufwerke.

Verbesserungspotential

BoxCryptor: Datenverschlüsselung für Dropbox, Google Drive & Co.

Was aktuell fehlt, ist die Entschlüsselung der Daten auf dem Cloud Storage, wenn man über die Webseite des Service auf die Daten zugreifen möchte. Aktuell werden die Daten dort halt verschlüsselt und als kryptische Datei- und Ordnernamen angezeigt, da für die Ver- und Entschlüsselung der lokale Client benötigt wird. Wie mir Robert allerdings verraten hat, arbeitet das Entwicklerteam bereits daran, auch hierfür eine Lösung zu finden. Wenn das Team um BoxCryptor es schafft diese Funktion zu implementieren, sind sie allerdings auf dem besten Weg damit einen Meilenstein im Bereich Cloud Storage Security zu leisten.

Fazit: BoxCryptor ist echt heißes Zeug und für alle ein Muss, die skeptisch gegenüber dem Datenschutz im Cloud Storage sind. Also anschauen und herunterladen unter http://www.boxcryptor.com



Microsoft schlägt um sich – Frontaler Angriff mit SkyDrive auf Apple iCloud, Google Drive und Dropbox

Die Überschrift hat es in sich, ich weiß. Dennoch hat es allen Anschein, das Microsoft den Cloud Storage Thron für sich beanspruchen will. Zumindest können die aktuellen Aktionen Seitens Microsoft nicht anders gedeutet werden.

Der eigentliche (nicht) Aufreger ist ein Video mit dem Namen "iCloud not enough? Try SkyDrive". Hier möchte Microsoft allen Apple Jüngern den Nutzen von SkyDrive gegenüber iCloud vermitteln.

Weiterhin gibt es unter http://windows.microsoft.com/en-US/skydrive/compare nun eine Seite, auf der Microsoft sein SkyDrive dem Mitbewerb, genauer iCloud, Google Drive und Dropbox gegenüberstellt. Vergleicht man die grünen mit den grauen Häkchen, haben die anderen (natürlich) schon verloren. ;)

Microsoft schlägt um sich - Frontaler Angriff mit SkyDrive auf Apples iCloud, Google Drive und Dropbox

Meiner Ansicht nach hat es Microsoft nicht nötig mit so harten Bandagen zu kämpfen. SkyDrive ist vom Preis-/Leistungsverhältnis iCloud, Goolgle Drive, Dropbox und wer dann noch kommt, weit überlegen. Zumal der verschlossene Konzern Microsoft sich immer weiter öffnet und verstanden hat, ein offenes Ökosystem für SkyDrive aufbauen zu lassen. Einzig und allein das Image des Mitbewerbs ist besser.

Apple ist nun einmal die Yuppie Marke und wer einen Mac, iPhone und iPad allesamt sein Eigen nennt, wird nicht zu SkyDrive wechseln. Dafür schwebt der Steve noch viel zu nah über den Geräten. Die Werbeattacke auf iCloud ist zwar lobenswert und sicherlich auch notwendig, wird den Hardcore Appler aber nicht zum Wechseln bewegen, trotz guter Integration.

Google Drive lebt vom coolen Image von Google. Dem leichtfüssigen Unternehmen, das uns kostenlos und aus guter Absicht, immer wieder gute Services (ernst gemeint), anbietet, um auf Basis unserer Daten immer bessere Anwendungen zu entwickeln. Aber Googles Image bröckelt. Insbesondere wegen des Datenschutzes. Und hier wird es Google Drive schwer haben. Nach den ersten Reaktionen auf den Cloud Storage aus Mountain View, ist es sehr ruhig geworden. Auf die Zugriffszahlen bin ich sehr gespannt.

Dropbox ist ein echt cooler Service. Das Image ist gut, das Preis-/Leistungsverhältnis (bisher) in Ordnung und das Wichtigste, der Service funktioniert einfach. Allerdings wird es Dropbox schwer haben gegen die Preise von SkyDrive und Google Drive anzukommen. Da muss etwas passieren, ansonsten werden die Nutzerzahlen sinken.

In Gesprächen mit Anwendern habe ich viel Gegenwind zu Google Drive und Dropbox gehört. Bei Google Drive bzgl. des Datenschutzes und in Bezug auf Dropbox wegen des Preis-/Leistungsverhältnis. Dropbox überzeugt alle. Aber es kam immer wieder die rhetorische Frage "Warum soll ich bei Dropbox bleiben, wenn ich bei SkyDrive den Speicher für deutlich weniger bekomme? Selbst Google Drive ist hier keine Alternative!".