Tag: Cloud


Neues Whitepaper: High-End eCommerce – In die Champions League mit der richtigen IT

eCommerce ist erwachsen! Die immer noch hohe Taktrate an Innovationen täuscht gerne darüber hinweg, dass die Branche des elektronischen Handels schon über 20 Jahre existiert. Doch die Zeiten haben sich nachhaltig verändert. Denn eCommerce ist kein Nischenphänomen mehr, sondern bewegte im Jahr 2013 schon über 11% des gesamten Einzelhandelsvolumens in Deutschland. Tendenz weiter steigend. Continue reading “Neues Whitepaper: High-End eCommerce – In die Champions League mit der richtigen IT” »




IBM und SAP – Die SAP Cloud gibt´s jetzt nicht mehr nur bei Mutti

Die langjährigen engen Partner IBM und SAP haben sich darauf verständigt, dass die SAP Enterprise Cloud in Zukunft nicht nur in SAP Datacenter verfügbar sein wird, sondern auch aus den Rechenzentren der IBM. Ist das aus Sicht der Anwender in wichtiger Schritt, oder vollkommen belanglos? Continue reading “IBM und SAP – Die SAP Cloud gibt´s jetzt nicht mehr nur bei Mutti” »



Klartext: Datenschutz vs. Datensicherheit Spionage im Cloud-Zeitalter

Es bestehen viele Unklarheiten und Mythen, wenn es um das Thema Datenschutz, Datensicherheit und Spionage geht. Insbesondere im Zusammenhang mit der Cloud werden tragischerweise immer wieder Unwahrheiten verbreitet. Die Unsicherheit auf Seiten der Kunden wird von den Anbietern schamlos ausgenutzt, um mit Fehlinformationen ihr Marketing zu betreiben. Continue reading “Klartext: Datenschutz vs. Datensicherheit Spionage im Cloud-Zeitalter” »



Der War for Executive Talents in der Cloud eskaliert – HP „akquiriert“ Marten Mickos

Ein großes Lob an HP CEO Meg Whitman. Mit einem unerwarteten Schachzug übernimmt der Konzern die im Jahr 2008 veröffentlichte Open Source Cloud-Infrastruktursoftware Eucalyptus, um CEO Marten Mickos als Chef der eigenen Cloud-Sparte zu gewinnen.

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Neues White Paper: Die Bedeutung des Standorts Frankfurt für die Cloud Connectivity

Der Standort Frankfurt am Main hat sich auf der Infrastrukturseite im Laufe der Zeit zum Rückgrat der digitalen Wirtschaft in Deutschland entwickelt. In Deutschland, aber auch europaweit ist Frankfurt im Hinblick auf die Dichte an Rechenzentren sowie die Anbindung an die zentralen Internetknoten führend. Die kontinuierliche Verlagerung von Daten und Applikationen auf die Cloud-Infrastrukturen externer Provider hat Frankfurt zu einer Hochburg des Cloud Computing in Europa werden lassen. Continue reading “Neues White Paper: Die Bedeutung des Standorts Frankfurt für die Cloud Connectivity” »



Cloud-Marktplätze und -Ökosysteme – Der Wandel im IT-Einkauf beginnt (Teil 2)

Mit rund 6,1 Mrd. Euro werden deutsche Unternehmen im Jahr 2014 schon rund 7% ihrer IT-Budgets für Cloud Technologien, Services und Integration ausgeben. Welche Rolle spielen die sogenannten Cloud-Ökosysteme und Cloud-Marktplätze im Rahmen der Strategiebildung und des Cloud-Sourcing heute und zukünftig? Mit welchen dieser neuen Beschaffungsoptionen sollten sich CIOs und IT-Einkaufsmanager heute intensiver beschäftigen? Continue reading “Cloud-Marktplätze und -Ökosysteme – Der Wandel im IT-Einkauf beginnt (Teil 2)” »



Neue Anforderung an Mitarbeiter und Unternehmen durch Industrie 4.0

Das Thema “Industrie 4.0″ köchelt so vor sich hin. Obwohl es bereits auf den vergangenen großen Messen eine wichtige Rolle gespielt hat, einige Unternehmen bereits erste Erfolge vorzeigen können und sogar die Bundesregierung entsprechende  Strategiepapiere dazu entwickelt hat, ist es noch vergleichsweise ruhig in vielen Unternehmen bei dieser sehr grundlegenden Reformierung unserer Arbeitsprozesse. Gerade mal die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen beschäftigt sich aktiv mit dem Thema und davon haben nur 10 % bereits konkrete Anwendungen im Einsatz. Auf der einen Seite ist es verwunderlich, dass so wenig passiert. Auf der anderen Seite ist somit noch genug Zeit, dass sich die Unternehmen – neben den technischen Fragestellungen – auch mit den Herausforderungen bei der Qualifizierung und Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen. Continue reading “Neue Anforderung an Mitarbeiter und Unternehmen durch Industrie 4.0” »



HP, IBM, Red Hat – Wer hat die Nase vorn im Geschäft mit Enterprise-Openstack?

OpenStack hat sich in den letzten Jahren für viele IT-Anbieter zum zentralen Standard entwickelt, auf dessen Basis die Technologien und Services für kommende Generationen hybrider Cloud-Umgebungen entwickelt werden. Doch welche Anbieter können ihren Kunden schon heute Openstack-Produkte liefern, die reif für den Enterprise-IT Einsatz sind? Continue reading “HP, IBM, Red Hat – Wer hat die Nase vorn im Geschäft mit Enterprise-Openstack?” »



OpenStack auf dem Weg zum Cloud-Standard

Das offene Cloud-Management Framework OpenStack gilt bei vielen CIOs und Cloud-Strategen immer noch als reine Marketingmaschine. Doch dieser Eindruck täuscht. Mit neuem Release ("Icehouse") und der ernsthaften Unterstützung großer IT-Anbieter mausert sich das Open Source-Projekt zum führenden Cloud-Standard.

Mit dem jüngsten Release namens "Icehouse" hat die OpenStack-Community den Beweis echter Innovationskraft angetreten. Das Ökosystem entwickelt sich kontinuierlich weiter, so dass Crisp Research davon ausgeht, dass sich OpenStack in Europa in den kommenden 18 bis 24 Monaten zum de-facto Standard für das Management von hybriden Cloud-Umgebungen entwickeln wird.

Berechtigterweise fragen sich viele IT-Entscheider warum ein relativ neues Open Source-Framework innerhalb von nur drei Jahren eine solche Relevanz entwickeln konnte. Dafür gibt es gute Gründe. Und diese haben viel mit der Entwickung des Cloud-Marktes in den letzten Jahren zu tun. Continue reading “OpenStack auf dem Weg zum Cloud-Standard” »



Talent Management (2/3) – Wie die großen Hersteller den Wandel unterstützen

Personalverwaltungssoftware gab es bereits zu Großrechnerzeiten. Name, Personalnummer, Adressen und Bankdaten wurden bzw. werden zentral gepflegt und verwaltet. Das ist aber für modernes Personalmanagement und das für die Zukunft eines Unternehmens wichtige Talent Management zu wenig. Seit ein paar Jahren reagiert Continue reading “Talent Management (2/3) – Wie die großen Hersteller den Wandel unterstützen” »



Neue Chancen und Möglichkeiten für ISVs und Unternehmen durch Hosted Private PaaS

Auch wenn Platform-as-a-Service (PaaS) immer wieder eine rosige Zukunft vorhergesagt wurde, so richtig kommt das Servicemodell nicht in Fahrt. In Gesprächen erfährt man dann, dass PaaS zwar gerne für die Entwicklung von Prototypen genutzt wird.Wenn es um den Produktivbetrieb geht, wird aber auf ein Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Angebot gewechselt. Der Hauptgrund ist das Kontroll-Level. Continue reading “Neue Chancen und Möglichkeiten für ISVs und Unternehmen durch Hosted Private PaaS” »



Rechenzentrum in Deutschland: Salesforce setzt Amazon, Microsoft und Google mächtig unter Druck

Salesforce wird im Jahr 2015 einen Rechenzentrumsstandort in Deutschland eröffnen. Crisp Research hält den Schritt als den einzig logisch Richtigen, um deutsche Unternehmenskunden anzuziehen. Es bleibt allerdings die Frage offen, warum die anderen großen Cloud Player wie Amazon AWS, Microsoft und Google nicht schon lange in Deutschland gelandet sind! Continue reading “Rechenzentrum in Deutschland: Salesforce setzt Amazon, Microsoft und Google mächtig unter Druck” »



Datability – Mehr als ein Cebit-Motto

Wer hätte es gedacht! Datability - ein neuer Technologie-Trendbegriff. Und das „Made in Germany“. So viel Kreativität hat man den Cebit-Machern gar nicht mehr zugetraut. Nach Jahren abnehmender Besucherzahlen und dem Rückzug einiger großer Anbieter. Aber das Thema „Datability“ und dessen mediale Resonanz schon weit vor der Cebit zeigen, dass Deutschland als IT- und Innovationsstandort wieder gefragt ist und substanziell zu den Entwicklungen in den neuen Wachstumsbereichen Big Data, Analytics & Cloud beiträgt. Continue reading “Datability – Mehr als ein Cebit-Motto” »



Desktop-as-a-Service: VMware ebnet Google den Weg in die Unternehmen

Im ersten Moment war es eine unerwartete Ankündigung, die auf dem zweiten Blick allerdings sehr schnell einen Sinn ergibt. VMware und Google haben in der vergangenen Woche eine Partnerschaft verkündet, um über VMwares Desktop-as-a-Service Plattform Unternehmen Windows-Applikationen, Daten und Desktops auf Google Chromebooks auszuliefern. Continue reading “Desktop-as-a-Service: VMware ebnet Google den Weg in die Unternehmen” »



Mit der Cloud wird der Browser zum Betriebssystem

Die Vielzahl unterschiedlicher Software-as-a-Service Applikationen und weiterer Cloud-Services nimmt stetig zu. Das führt neben einem schwierigen Überblick ebenfalls zu einer höheren Komplexität. Ein Trend sind Cloud Marketplaces, die einen Katalog verschiedener Services kategorisieren und damit ein Gesamtportfolio ergeben. Was diesen Marketplaces derzeit jedoch noch fehlt, ist die Integration der vorhanden Services Continue reading “Mit der Cloud wird der Browser zum Betriebssystem” »



Cisco – das nächste prominente Opfer der Cloud

Haltet den Dieb! So schreien es die Lenker großer US Tech-Majors den Finanzmärkten zu und meinen damit die NSA-Affäre, die ihnen angeblich die Geschäftszahlen ruiniert. Cisco hat allerdings gerade bei der Vorlage seiner Quartalszahlen bewiesen, dass dem gar nicht so ist. Weltweit war der Umsatz um knapp 8 Prozent rückläufig, und das auch nur auf Kosten des Gewinns, es war also auf der Vertriebsseite sehr teuer überhaupt an diesen Punkt zu gelangen. Die Umsatzrückgänge in Nord- und Südamerika lagen sogar bei fast 13 Prozent. Es muss also andere Gründe als die NSA geben. Und die sind hausgemacht. Denn Cisco hat wie viele andere unterschätzt, welche Veränderungen das Thema Cloud Computing direkt und indirekt mit sich bringen wird. Continue reading “Cisco – das nächste prominente Opfer der Cloud” »



Der Stellenwert der Community Cloud wird sich erhöhen

Wie kommen Unternehmen aus der Cloud heraus ohne ihre Komfortzone zu verlieren. Diese Fragen hören wir immer wieder. Ich bin der Meinung, dass man sich nicht zwangsläufig aus der Cloud zurückziehen muss, sondern einfach versuchen sollte, mehr Kontrolle zurückzugewinnen und die Ideen der Cloud für sich selbst zu nutzen. In diesem Zusammenhang sollte man die Community Cloud in Betracht ziehen, denn diese wird in meinen Augen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Bedarf und vor allem das Verständnis hierfür muss nur geweckt werden. Tenor: “Aufbau einer eigenen Hosted Private Cloud, betrieben von einer Gemeinschaft die sich vertraut.” Das ist sowohl für Unternehmen, Organisationen, Bürogemeinschaften und regelmäßige Projektpartner interessant. Continue reading “Der Stellenwert der Community Cloud wird sich erhöhen” »



Integration und Cloud Computing: Komplexität steht im Gegensatz zu den Versprechen und Erwartungen

Cloud Computing Anbieter sollten sich der Realität stellen und ihren potentiellen Kunden die Wahrheit sagen! Die Integration im gesamten Cloud Stack sorgt für die größte Komplexität in der Cloud. ) Das beinhaltet ebenfalls die weiteren Kosten die kein Public Cloud Anbieter neben seinen on Demand und pay per use Versprechen transparent auf seinen Marketingfolien stehen hat. Ein Überblick.

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Enterprise Cloud: IBM bringt sich in Position

Letzte Woche hat IBM angekündigt mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seines globalen Cloud Angebots zu investieren. Hierzu sollen Cloud-Services aus weltweit 40 Rechenzentren in 15 Ländern bereitgestellt werden. Deutschland wird IBM aus einem Rechenzentrum in Ehningen versorgen. Dabei wird Softlayer, das IBM in 2013 übernommen hat, eine Schlüsselrolle spielen, dessen Kapazitäten sich in diesem Zuge verdoppeln sollen.

Investitionen sind ein deutliches Zeichen

Die 1,2 Milliarden US-Dollar sind nicht die ersten Investitionen, die IBM in den vergangenen Jahren in sein Cloud Business fließen lässt. Seit 2007 wurden über 7 Milliarden US-Dollar in die Expansion des Geschäftsfeldes investiert. Darunter 2 Milliarden US-Dollar für Softlayer. Hinzu kommen mehr als 15 weitere Akquisitionen die Cloud Computing Lösungen und Know-How in das Unternehmen gebracht haben. Die letzte große Ankündigung war die Summe von 1 Milliarde US-Dollar, die IBM in sein Cognitive Computing System Watson investieren wird, um es u.a. der breiten Masse als Service zur Verfügung zu stellen.

Diese Investitionen zeigen, dass es IBM mit der Cloud tatsächlich ernst meint und sie als eine Säule für seine zukünftige Unternehmensstrategie sieht. So sieht auch die Erwartungshaltung aus. IBM geht davon aus, dass der weltweite Cloud-Markt bis zum Jahr 2020 auf mehr als 200 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Bis zum Jahr 2015 will IBM jährlich sieben Milliarden US-Dollar weltweit mit seinen Cloud-Lösungen erwirtschaften.

Softlayer Positionierung ist von entscheidender Bedeutung

Ein Besonderes Augenmerk will IBM auf die Softlayer Cloud legen. Hierzu sollen sich die Kapazitäten im Jahr 2014 verdoppeln. Laut IBM konnten durch den Zukauf des Cloud Computing Anbieter in 2013 fast 2.400 neue Kunden gewonnen werden. Mit Softlayer sollen die wichtigsten Märkte und Finanzzentren gezielt gestärkt werden. Weiterhin soll die Softlayer Cloud in Zukunft auch von der Watson Technologie profitieren.

Die Akquisition von Softlayer war ein wichtiger Schritt für IBMs Cloud-Strategie, um sich eine bessere Cloud-DNA einzuverleiben. Die IBM SmartCloud hat bis zum heutigen Tag enttäuscht. Das ergeben nicht nur Gespräche mit potentiellen Kunden die sich zum größten Teil negativ über das Angebot und die Nutzung geäußert haben.

Spannend wird die Erweiterung der Softlayer Cloud werden. Laut der offiziellen Softlayer Webseite werden derzeit an sieben Standorten weltweit mehr als 191.500 Server betrieben.

  • Dallas: 104,500+ Server
  • Seattle: 10,000+ Server
  • Washington: 16,000+ Server
  • Houston: 25,000+ Server
  • San Jose: 12,000+ Server
  • Amsterdam: 8,000+ Server
  • Singapore: 16,000+ Server

Das sind im Vergleich zu anderen Cloud Playern wie die Amazon Web Services (über 450.000), Microsoft (etwa 1.000.000) und Google allerdings nur Peanuts. Selbst nach einer Verdopplung im Jahr 2014 auf 383,300 Server.

IBMs weltweite Cloud Rechenzentren

Ein Teil der genannten 1,2 Milliarden US-Dollar sollen im Jahr 2014 genutzt werden, um insgesamt 15 neue Rechenzentren zu eröffnen. In der Summe sollen dann 40 Rechenzentren verteilt auf 15 Länder die weltweite Basis der IBM Cloud bilden. Die neuen Cloud-Rechenzentren werden in China, Hongkong, Japan, Indien, London, Kanada, Mexiko City, Washington D.C. und Dallas entstehen. Das deutsche Cloud-Rechenzentrum steht in Ehningen bei Stuttgart das Schweizer in Winterthur.

Auf der technischen Seite besteht jedes neue Cloud-Rechenzentrum aus mindestens vier sogenannten PODS (Points of Distribution). Eine eigenständige Einheit besteht aus 4.000 Servern. Jeder POD arbeitet unabhängig von den anderen PODs, um die Services bereitzustellen und soll eine garantierte Verfügbarkeit von 99,9 Prozent aufweisen. Kunden können sich für die Nutzung eines POD mit 99,9 Prozent Verfügbarkeit entscheiden oder eine Verteilung über mehrere PODs wählen, um damit das Verfügbarkeitsverhältnis zu erhöhen.

Der Footprint im Unternehmensumfeld

IBM will sich mit seinen Investitionen klar gegen die Amazon Web Services positionieren. Man muss jedoch eines unterscheiden. Amazon AWS (AWS) ist einzig und alleine in der Public Cloud vertreten und wird dieses laut Aussage von Andy Jassy auf der letzten re:Invent auch bleiben. AWS glaubt an die Public Cloud und es besteht kein Interesse auch in (Hosted) Private Cloud Infrastrukturen zu investieren. Ein Unternehmen, das bei AWS jedoch das nötige Kleingeld mitbringt erhält dort durchaus seine eigene private Region, die von AWS verwaltet wird (ähnlich AWS GovCloud).

Beim Wettbewerb zwischen IBM und AWS geht es in erster Linie nicht um den Vorsprung in der Public, Private oder sonst einer Art von Cloud-Form. Es geht um die Vormachtstellung bei den Unternehmenskunden. AWS ist mit Startups und Entwicklern groß geworden und versucht seit geraumer Zeit auch die Attraktivität bei den Unternehmen zu erhöhen. Das haben sie mit mehreren neuen Services auf der vergangenen re:Invent gezeigt. Dabei handelt es sich allerdings um einen Markt, auf dem IBM bereits seit Jahrzehnten vertreten ist und über eine gute und breite Kundenbasis sowie wertvolle Kontakte bei den Entscheidern verfügt. Das ist ein Vorteil der, trotz AWSs derzeitigen technischen Vorsprung, nicht zu unterschätzen ist. Ein weiterer Vorteil der für IBM zum Tragen kommt ist die große Basis an Partnern im Bezug auf die technische Unterstützung und dem Vertrieb. Denn der reine Self-Service, den eine Public Cloud bietet, passt nicht zum Großteil der Unternehmenskunden. Dennoch muss IBM zusammen mit der Softlayer Cloud bei den Unternehmen erst noch technisch überzeugen und den Kunden einen konkreten Nutzen für die Wertschöpfung aufzeigen um erfolgreich zu sein.

Was sich für IBM als ein Vorteil gegenüber anderen Cloud-Anbietern wie AWS erweisen wird, ist die lokale Präsenz mit Rechenzentren in mehreren Ländern. Insbesondere der deutsche Markt wird dies zu schätzen wissen, wenn ebenfalls das Angebot stimmt. Hier bleibt es spannend zu sehen, ob andere US Cloud-Anbieter nachziehen werden und ein Rechenzentrum in Deutschland eröffnen, um den Bedenken deutscher Unternehmen entgegenzukommen.

IBMs Investitionen zeigen, dass der Anbieter die Cloud als eine zukünftige tragende Säule sieht und in diesem Bereich ein tragfähiges Geschäft aufbauen will.