Suse setzt auf OpenStack und präsentiert Private Cloud Lösung für Unternehmen

Linux Distributor Suse steigt nach bereits vielen anderen Anbietern ebenfalls auf den OpenStack Zug auf. Erste Ankündigungen dazu machte Suse schon im Oktober 2011. Seit zwei Jahren befindet sich die Open-Source Cloud Infrastructure-as-a-Service Plattform nun auf dem Markt und konzentriert sich primär auf die traditionellen Internet Service Provider und Web Hosting Anbieter, die mit der Lösung ihr eigenes Cloud Computing Infastruktur Angebot aufbauen sollen. Antreiber und Wortführer ist Rackspace, aber ebenfalls Hersteller und Anbieter wie HP oder die Deutsche Telekom setzen bereits auf OpenStack.

Suse setzt auf OpenStack mit Private Cloud Lösung für Unternehmen

Die Suse Cloud

Bei der Suse Cloud handelt es sich um eine Infrastructure-as-a-Service Lösung, mit der Unternehmen ihre eigene Private Cloud aufbauen können. Dazu umfasst die Plattform Funktionen für die automatische Provisionierung von Ressourcen und deren Verwaltung. Weiterhin lassen sich die Ressourcen über ein Self-Service Portal von den Mitarbeitern, Projekten oder Abteilungen selbst beziehen, wodurch diese flexibler auf ihre Bedürfnisse reagieren können. Die Suse Cloud lässt sich zudem in einem Hybrid Cloud Szenario aufbauen, um damit schnell weitere Ressourcen extern beziehen zu können. Grundlage der Suse Cloud ist der Suse Linux Enterprise Server 11.

OpenStack: Die zusätzlichen Services werden entscheiden

Im OpenStack Universum tummeln sich mittlerweile viele große und kleine Anbieter, die ihre Chance im Cloud Infrastruktur Bereich wittern, allen voran Rackspace und HP aber auch Internap und Softlayer. Und es werden immer mehr werden.

Die Situation für Anbieter die auf OpenStack setzen ist schwierig, da sich niemand einen wirklich richtigen technologischen Vorteil verschaffen kann. Alle arbeiten an derselben Plattform und partizipieren von den Ideen und Lösungen des anderen. Die Differenzierung kann daher nur über eine Reihe von zusätzlichen Services erfolgen. Dazu gehören bspw. eine angepasste OpenStack Variante (Oberfläche, Usability, Funktionen, etc.), Professional Services und ein sehr guter Support. Aber auch Lösungen, mit denen sich der Kunde an eine Public Cloud anbinden kann um darüber skalieren zu können.