SocialFolders – Daten aus Sozialen Netzwerken auf dem eigenen Desktop speichern.

SocialFolders bietet eine Möglichkeit zur Sicherung von unterschiedlichen Medien die auf Online-Speichern und in sozialen Netzwerken abgelegt sind.

Die meisten Nutzer verbinden mit Cloud Computing die Gelegenheit große Datenmengen, wie Bilder, Musik, Videos, Dokumente usw. auf Servern im Internet zu speichern. Und das wird auch fleißig genutzt. Anbieter wie Dropbox und Box.net erfahren eine große Beliebtheit. Doch mit der Schließung von Megaupload und dem daraus resultierenden Fokus auf ähnliche Anbieter könnte manch ein Nutzer einen Schritt zurück auf den eigenen Desktop wagen.

Hier setzt SocialFolders an. Dabei handelt es sich um ein ähnliches Tool wie Dropbox, mit dem Unterschied, dass ebenfalls Daten aus Services wie Facebook, Flickr, Instagram und Google Docs auf den lokalen PC oder Mac heruntergeladen werden können. Neben dem einfachen Herunterladen der Daten kann SocialFolders auch dazu genutzt werden, um die Daten zwischen den Diensten zu synchronisieren.

Neben der Integration von Twitpic ist das Team rund um SocialFolders derzeit ebenfalls dabei eine Funktion ähnlich der von Evernote zu implementieren.

Ein Nutzer kann festlegen welcher lokale Ordner mit welchem Service verbindet und synchronisiert werden soll. Wird bspw. ein Bild zu Facebook hochgeladen wird automatisch auch der lokale Ordner synchronisiert und beinhaltet am Ende dieses Bild. Auch das Herunterladen der Daten von Freunden funktioniert. Dazu reicht es bspw. aus ein entsprechendes Album auszuwählen, um die Daten auf den lokalen Desktop zu speichern.

In Bezug auf die Privatsphäre und das Herunterladen der Inhalte von Freunden, werden alle Änderungen die ein Nutzer auf den Webseiten vornimmt automatisch dem SocialFolder Account mitgeteilt.

Die individuellen Privatsphäre-Einstellungen werden jedoch durch den jeweiligen Social Media Service bestimmt. Ein Freund kann natürlich selbst bestimmen, welche Daten er teilen möchte und welche heruntergeladen werden dürfen.


Bildquelle: technewscanada.net