Platform as a Service

Platform as a Service (PaaS) ist die mittlere Schicht des Cloud Computing Service-Models und geht einen Schritt weiter als IaaS. Sie ist dafür zuständig eine transparente Entwicklungsumgebung bereitzustellen. Dabei stellt der Drittanbieter eine Plattform zur Verfügung auf der (Web)-Anwendungen entwickelt, getestet und gehostet werden können. Die Anwendungen werden anschließend auf der Infrastruktur des Anbieters ausgeführt und nutzen dessen Ressourcen. Der vollständige Lebenszyklus einer Anwendung kann darüber vollständig verwaltet werden. Über APIs können die Dienste auf der Plattform des jeweiligen Anbieters angesprochen werden. Der Vorteil besteht darin, dass vor allem kleine Unternehmen ihre Entwicklungsinfrastruktur auf ein Minimum beschränken können. Sie benötigen lediglich einen Desktop-PC, einen Web-Browser, evtl. eine lokale IDE, eine Internetverbindung und ihr Wissen, um Anwendungen zu entwickeln. Der Rest obligt dem Drittanbieter, der für die Infrastruktur (Betriebssystem, Webserver, Entwicklungsumgebung etc.) verantwortlich ist. Auch hier erfolgt die Abrechnung mit dem Prinzip per pay use.

Platform as a Service
Platform as a Service [1]

[1] Microsoft Press
Cloud Computing mit der Microsoft Plattform
Microsoft Press PreView 1-2009



Infrastructure as a Service

Infrastructure as a Service (IaaS) ist die unterste Schicht des Cloud Computing Service-Models. Sie bildet die Grundlage und stellt die grundlegenden Dienste wie Speicherplatz und Rechenkapazität bereit. In diesem Zusammenhang kann auch von Hardware as a Service (HaaS) gesprochen werden, da die gesamte Infrastuktur - Server, Speicherplatz, aber auch Router und Switches - mittels Virtualisierung bereitgestellt und gemietet (i.d.R pay per use) werden. Die gesamte Infrastruktur ist so skaliert, dass sie in Zeiten von Spitzenlast dynamisch erweitert wird und somit unterschiedlichen Auslastungen angepasst werden kann. Bei IaaS ist der Drittanbieter lediglich für die Bereitstellung und Wartung der Hardware zuständig. Alle anderen benötigten Ressourcen wie z.B. das Betriebssystem, Anwendungen etc. obligen dem Unternehmen.

Infrastructure as a Service
Infrastructure as a Service [1]

[1] Microsoft Press
Cloud Computing mit der Microsoft Plattform
Microsoft Press PreView 1-2009



Dienste in der Cloud

Innerhalb der Cloud existieren drei unterschiedliche Möglichkeiten wie Dienstleistungen bereitgestellt werden können. Da sie aufeinander aufbauen wird in diesem Zusammenhang auch von Schichten (Englisch: layers) gesprochen. Anhand dieses Drei-Schichten Modells ergeben sich neue Möglichkeiten für per pay use Geschäftsmodelle.

Dienste in der Cloud
Dienste in der Cloud [1]

[1] Microsoft Press
Cloud Computing mit der Microsoft Plattform
Microsoft Press PreView 1-2009



Hybrid Cloud

Die Hybrid Cloud stellt eine Mischung aus der Private und der Public Cloud dar. Dabei verfügen Unternehmen zwar über ihre eigene Private Cloud, verwenden aber zusätzlich Dienste aus der Public Cloud von externen Anbietern. Die Attraktivität besteht vor allem darin, dass der externe Anbieter bei Bedarf schneller und kostengünstiger die benötigte Infrastruktur/ Dienste erhöhen bzw. verkleinern kann. Die Dienste werden so in die Private Cloud integriert, dass der Endanwender nicht merkt, dass er eigentlich woanders arbeitet.

Hybrid Cloud



Public Cloud

In der Public Cloud werden die Dienste (Rechenkapazität/ Speicherplatz etc.) gegen Bezahlung oder kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Die Aufgaben, die ein Unternehmen in der Private Cloud vornimmt, werden in der Public Cloud dann von einem Drittanbieter übernommen. Die Aufgaben und Services von unterschiedlichen Kunden werden dabei auf derselben Infrastruktur (Server, Speicher, etc.)
gemeinsam gehostet und verarbeitet. Ein einzelner Kunde hat keine Kenntnis darüber, wessen Dienste ebenfalls auf derselben Infrastruktur gespeichert und verarbeitet werden.



Private Cloud

Von einer Private Cloud wird gesprochen, wenn Organisationen ihre eigenen Rechenzentren betreiben bzw. eigene Server angemietet haben und ihre Dienste nur für Ihre eigenen (geschäftlichen) Zwecke innerhalb ihrer eigenen privaten Netze verwenden und der Allgemeinheit nicht zur Verfügung stellen. Die Datensicherheit, 'Corporate Governance' und Zuverlässigkeit liegen damit in ihrem eigenen Einflussbereich. Aus diesem Grund werden Private Clouds nur indirekt zum Cloud Computing gezählt.



Cloud Architektur

Das Schlüsselkonzept des Cloud Computing ist ein riesiges Netzwerk bestehend aus vielen Servern, die in einem Grid organisiert sind. Alle Server verarbeiten die Anfragen parallel, indem die Ressourcen aller Beteiligten kombiniert werden um damit die Leistung eines Supercomputers zu erzielen, siehe auch Grid Computing. Die Server werden in diesem Fall von Dienstleistern betrieben und sind über mehrere Rechenzentren verteilt. Der Zugriff auf die Cloud erfolgt dabei über das Internet. Für den Benutzer stellt sich die Cloud nach außen wie eine Anwendung dar. Die gesamte Infrastruktur, die für die Verabeitung benötigt wird, ist dabei unsichtbar.

Cloud Computing - Architektur



Der Begriff der Cloud

Das Wort Cloud ist aus der Illustration der Netzwerktechnik abgeleitet, in der das Internet immer als Wolke (Cloud) dargestellt wird. Das hängt damit zusammen, dass es sich beim Internet um ein globales, dezentralisiertes Netz handelt, welches aus vielen lokalen und nationalen Netzen besteht, die miteinander verbunden sind. Wie Daten innerhalb des Internets ausgetauscht werden, ist von außen nicht direkt sichtbar. Da auf sämtliche Daten und Anwendungen im Sinne des Cloud Computing über das Internet zugegriffen wird, steckt nun alles in der Wolke.



Was ist Cloud Computing?

Geschichte

Die grundlegenden Ideen und Konzepte des Cloud Computing reichen bis in die 1960er zurück. Schon damals hatte Prof. John McCarthy die Idee entwickelt Rechenleistung und Anwendungen als Utility der Öffentlichkeit gegen eine Nutzungsgebühr bereitzustellen. Dass der Durchbruch erst heute bevorsteht, hängt mit den technischen Voraussetzungen zusammen, die zur damaligen Zeit einfach noch nicht gegeben waren.

Kurz zusammengefasst beginnt die Entwicklung zum heutigen Cloud Computing in den 1960er mit dem Utility Computing, dessen Idee darin besteht, IT-Dienste und Rechenleistung nach Verbrauch abzurechnen. Dazu gesellten sich die Application Service Provider (ASP), die als Dienstleister über eine Datenverbindung Anwendungssoftware wie z.B. ein CRM-System (Customer Relationship Management) anbieten, das von einem Kunden gegen eine Nutzungsgebühr gemietet werden kann. Die oben bereits angesprochenen Probleme führten dazu, dass der Hype wieder abnahm und erst um 2000 herum unter dem neuen Namen Software as a Service (SaaS) wieder aufgenommen wurde. In den 1990er kam die Idee des Grid Computings auf, das als ein Ersatz für Supercomputer verstanden werden kann, indem verteilte Rechnerleistung nach Bedarf bezogen wird.

Cloud Computing - Historische Entwicklung

Der serviceorientierte Ansatz aus dem Bereich des Utility Computing und den Bereichen der ASP/ SaaS + dem technischen Ansatz des Grid Computings ergeben in der Summe das, was wir heute unter Cloud Computing verstehen.

Definition

Cloud Computing symbolisiert den service- und anwendungsorientierten Trend der heutigen Informationstechnologie, bei dem verteilte und hoch skalierbare Infrastrukturen über das Internet von einem oder mehreren Providern adaptiert werden können und Anwendungen und Dienste an jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar sind.

Erwartungen

Unternehmen können durch den Einsatz von Cloud Computing ihre IT-Gesamtausgaben deutlich reduzieren und die Qualität, Sicherheit aber vor allem ihre Arbeitsabläufe messbar steigern. Cloud Computing Anbieter können Skaleneffekte nutzen, indem sie ihre Kosten über eine große Anzahl von Kunden verteilen und haben damit die Möglichkeit die Investitionen in den Betrieb und die Sicherheit (Daten- und Zugangssicherheit) ihrer Rechenzentren im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentrums Betreibern zu erhöhen.



IT-Strategy: Android im Unternehmenseinsatz

Seit seiner Einführung polarisiert das Betriebssystem Android für mobile Endgeräte die IT Branche. Viele halten es für einen Segen, andere Stimmen hingegen kritisieren und warnen vor den Übergriff von Googles Datenkranken im mobilen Bereich. Aber das wird uns in diesem Artikel nicht interessieren. Vielmehr beschäftigen wird uns mit dem Nutzen von Android, speziell im Unternehmenseinsatz.

Was ist Android

Android ist ein von der Open Handset Alliance entwickeltes Betriebssystem bzw. eine Softwareplattform für mobile Endgeräte. Es basiert auf dem freien Betriebssystem Linux sowie Java und steht unter der Apache License. Das Projekt wird insbesondere durch Google vehement unterstützt und vorangetrieben. So ist Google nicht nur für den Großteil der Entwicklung des Betriebssystem sowie der Basisanwendungen verantwortlich, sondern betreibt auch den Android Market, auf dem Android Anwendungen vertrieben und heruntergeladen werden können.

Was spricht für Android

Android basiert auf dem Linux Kernel 2.6 und verwendet speziell für die Plattform angepasste Java und C(++) Bibliotheken. Dazu gehören Basiskomponenten wie Codecs zur Wiedergabe von verschiedenen Medienformaten, OpenGL 3D Bibliotheken sowie eine Browser-Engine. Als Datenbank wird SQLite eingesetzt. Alle Applikationen sind modular aufgebaut und basieren auf einem Gleichberechtigungskonzept. Daher ist man nicht auf einen bestimmten E-Mail Client bzw. eine spezielle Kontaktverwaltung angewiesen.

Derzeit existiert schon eine beträchtliche Anzahl von mobilen Endgeräten (hauptsächlich Smartphones) auf Basis des Android Betriebssystems und immer mehr Hersteller kündigen neue Geräte an. Neben Smartphones gesellen sich mittlerweile aber auch Netbooks und IP-Telefone zu den Angeboten und der Markt wächst weiter.

Auf Grund der freien Verfügbarkeit des Android Codes sowie des einfach gestrickten SDKs (Software Developement Kit) können Anwendungen schnell entwickelt und veröffentlicht werden, wodurch sich das Angebot der verfügbaren Anwendungen täglich vergrößert.

Der Hauptvorteil besteht im Vergleich zu anderen mobilen Betriebssystemen am Markt (z.B. iPhone, Windows Mobil) vor allem in der freien Verfügbarkeit des Betriebssystem Codes. Den Geräteherstellern und Softwareanbietern stehen somit weniger Barrieren im Weg um optimale Lösungen zu entwickeln. Ich sehe aber vor allem für IT-Abteilungen einen enormen Vorteil darin, Android barrierefrei in ihre Applikations- und Infrastrukturstrategie einzubinden und damit einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen.

Mögliche Probleme

Für die ersten Android Versionen (<= Version 1.4.6) war ein Googlekonto, also eine Google Mail Adresse notwendig, um Android überhaupt nutzen zu können. Nach zahlreichen Kritiken ruderte Google zurück, wonach seit der Version 1.5 nun kein Googlekonto mehr erforderlich ist. Einziger Nachteil ist hierdurch der Verzicht auf den Push-Mail Dienst, der nur mit Google Mail funktioniert.

Kontinuierliche Schritte zur ganzheitlichen mobilen Plattform für Unternehmen

Das erste Android Endgerät (HTC Dream | T-Mobile G1) kam am 22.10.2008 auf den Markt. Zielgruppe waren in erster Linie Privatnutzer, die mit einem Googlekonto ihre E-Mails, Termine, Kontakte etc. synchronisieren wollten. Nach nun etwas über einem Jahr entwickelt sich das System langsam aber sicher zu einer mobilen Plattform für den Unternehmenseinsatz. Das kürzlich veröffentlichte Update auf Android 1.6 bringt nun auch die lang ersehnte Möglichkeit mit, das Endgerät via VPN mit einer Gegenstelle zu verbinden. Verbindungen können hierbei über die Protokolle PPTP und L2TP (IPsec PSK bzw. IPsec CRT) hergestellt werden. Darüber hinaus hat Google angekündigt Android weiter für den Unternehmenseinsatz fit zu machen, hier müssen aber auch die Hersteller der Endgeräte ihren Teil dazu beitragen.

Für den Einsatz im Unternehmen stehen mittlerweile Anwendungen für unterschiedliche Bereiche zur Verfügung. Als mobiler Dateimanager ist der Astro File Manager eine gute Alternative. Wie schon auf den Palm Handhelds hat Dataviz ebenfalls für Android eine Version seiner mobilen Office Suite Documents To Go im Portfolio. Über en kostenlosen Viewer können Word Dokumente, Excel Dateien und Power Point Präsentationen betrachtet werden. Die kostenpflichtige Version gestattet dann auch das Erstellen und Bearbeiten der oben genannten Dateien und zusätzlich das Betrachten von PDF-Dateien. Für Administratoren steht das Programm Server up bereit. Damit können Netzwerke und Webserver mobil überwacht werden und es informiert über unterschiedliche Arten u.a. per SMS oder E-Mail, wenn z.B. ein Server nicht mehr erreichbar ist. Salesforce, Anbieter von Geschäftsanwendungen (u.a. CRM) stellt seine Produkte ebenfalls als mobile Versionen mit dem Namen Salesforce Mobile zur Verfügung. Da diese allerdings über den Webbrowser genutzt werden sind sie daher aber nicht auf Android beschränkt. Für den Abruf von E-Mails bzw. die Synchronisation mit einem Microsoft Exchange Server stehen u.a. Anwendungen wie K-9 Mail, TouchDown oder Aardvark bereit.

Der meiner Ansicht nach größte Vorteil von Android, der auch für den Einsatz im Unternehmen spricht ist die Portabilität. Neben Smartphones funktioniert Android bereits auf den immer beliebter werden Netbooks. Aber ebenso der Einsatz auf modernen Kassensystemen, MDEs (Mobile Datenerfassung) und jeder Art von Embedded Systems ist vorstellbar.

Optimales Szenario

Das bisher noch einfachste und bzgl. Android mit dem wenigsten Aufwand verbundene Szenario ist der vollständige Einsatz der Google Infrastruktur. Das setzt allerdings voraus, dass von dem Unternehmen bereits Google Apps für die E-Mail Kommunikation und die Verwaltung der Kalender und Kontakte eingesetzt wird. Android ist per se vollständig in die Google Infrastruktur integriert. Somit werden alle Änderungen die z.B. im E-Mail Postfach oder im Kalender stattfinden automatisch mit den Google Servern synchronisiert. Daher sind die Daten eines Benutzers -egal an welchem Arbeitsplatz (Desktop/ Mobil) er sitzt - immer auf dem aktuellen Stand. E-Mails werden über den Push-Mail Dienst automatisch auf das mobile Endgerät zugestellt. Dies ist wohlgemerkt das optimale Szenario und kann so nicht ohne einen Mehraufwand umgesetzt werden, wenn z.B. ein Exchange Server eingesetzt wird.

Ideal für eine Cloud Strategie

Android verfolgt u.a. den Ansatz des Cloud Computing. Das heißt die Daten liegen dabei in einer Serverfarm im Internet und synchronisieren sich in diesem Fall mit dem mobilen Endgerät.

Entscheidet sich ein Unternehmen z.B. für das oben beschriebene Szenario, bei dem die Daten bei Google gespeichert werden, kann hier auf die Bereitstellung und Wartung der mobilen Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum verzichtet werden, was einen klaren Kostenvorteil bedeutet. Ein genereller Nachteil wird an dieser Stelle allerdings vom Cloud Computing geerbt, der Datenschutz. Wird hingegen eine eigene mobile Infrastruktur aufgebaut ergeben sich dadurch aber ebenfalls einige Mehrwerte. Durch das Speichern der Unternehmensdaten auf den Servern und nicht auf dem mobilen Endgerät sind die Daten geschützt. Das Endgerät kann im Falle eines Diebstahls oder anderen Missgeschicken jederzeit zentral gesperrt bzw. generell zentral administriert werden. Telefongespräche können über das Unternehmensnetzwerk stattfinden. Die Gespräche werden vom mobilen Endgerät gestartet und anschließend vom Unternehmensnetzwerk geroutet (z.B. in das Festnetz) und gesteuert. Der Vorteil besteht in der deutlichen Trennung von privaten und geschäftlichen Gesprächen, der Nutzung einer einzigen Rufnummer und den Zugriff auf die zentrale Kontaktdatenbank des Unternehmens. Neben (mobilen) Telefonkonferenzen über das Unternehmensnetzwerk unabhängig von Ort/ Zeit und beliebig vielen Benutzern besteht die Möglichkeit den aktuellen Status jedes Benutzers abzufragen um so zu sehen ob dieser gerade Verfügbar ist. Weiterhin haben u.a. Außendienstmitarbeiter Zugriff auf sämtliche Daten (z.B. CRM oder ERP) von jedem Ort mittels einer (mobilen) Internetverbindung.

Ein interessanter Ansatz kommt aus einem Forschungsprojekt der Berkeley University. Bei der sogenannten Clone Cloud [1] werden besonders ressourcen- und rechenintensive Aufgaben auf Serverfarmen ausgelagert. Dabei kommuniziert das mobile Endgerät mittels einer Breitband Internetverbindung (UMTS/ 3G) mit einer exakten Kopie seiner Software (Betriebssystem + Anwendungen) auf der Serverfarm. Für besonders anspruchsvolle Aufgaben wie z.B. die Bilderkennung, werden einzelne Teilaufgaben in die Cloud ausgelagert um den Verarbeitungsprozess zu beschleunigen.

Reflexion

Es bleibt spannend wie sich Android entwickeln wird. Dennoch ist das Betriebssystem auf dem besten Weg sich im Unternehmensumfeld zu etablieren. Die freie Verfügbarkeit des Betriebssystem Codes stellt dabei den größten Vorteil dar. Unternehmen haben damit die Möglichkeit das mobile Endgerät uneingeschränkt und optimal auf ihre Applikations- und Infrastrukturstrategie anzupassen und nicht umgekehrt, wie es bei anderen Angeboten auf dem Markt der Fall ist. Darüber hinaus sind sie nicht mehr nur auf Smartphones beschränkt, sondern können ebenfalls Netbooks und viele weitere Formen von Embedded Systems verwenden um ihre Mitarbeiter mobil an das Unternehmen anzubinden und ihre Geschäftsprozesse optimal zu unterstützen.

[1] Clone Cloud



SOA: Important facts to create a stable architecture

A SOA is often defined as death. But in most cases, failures are already made in the planning phase, because of a nonexistent process optimization. Often it is said: "Hey, let's make a SOA." A further Problem: The responsibility for a SOA is often fully assigned to the IT department, due to the fact that they will know what is needed. This is fundamentally wrong, because the organisation and process optimization belongs to the general management respectively to a delegate department/ team. The IT department should advise the business actively and has to show how the information technology can help at this point to reach the goal.

Afterwards the IT functionality must be established as a service to support business critical processes and design a stable SOA. Therefor following aspects must consider during the implementation.

  • loose coupling: A less degree of multiple hard- and software components among one another
  • distributable: The system should not be confined locally
  • a clear definition: An explicit requirements definition is indispensable
  • divisibility: The entire system can be divided into subcomponents
  • commutability: The individual subcomponents can be replaced

And at least standards, standards, standards...



Is there any possibility to leave or switch the Cloud? The need for a transparent Cloud!

Think about the following scenario. You have migrated parts of your IT Infrastructure successfully in the Cloud of a provider. You think: "Well, everything is fine. We are saving costs, our infrastructure is now scalable and elastic and our software is always state of the art." But,... what if certain things happen? Maybe you want to leave the Cloud and go back into your own Datacenter or you would like to change the provider?

Or how could you map your business processes into the Cloud distributed over several providers. Maybe one provider works on process A and an other provider works on process B, a third provider works on process C using process A and B. Or you are using several independent services from different providers and integrate them to a connected one. An easier example - the data is stored at provider A and provider B processes the data.

Is this possible? How does it works?

One critical point of Cloud Computing is the lack of standards. Each provider is using different technologies and cooks his own soup inside his infrastructure. For this reason each relationship among a provider and a client is different.

The need for a transparent Cloud is indispensable!

One answer could be libcloud (http://libcloud.org). Libcloud is a standard library for Cloud providers like Amazon, Rackspace, Slicehost and many more including an uniform API. Developed by Cloudkick (https://www.cloudkick.com), libcloud has become an independent project. It is written in Python and free of charge (Apache License 2.0) to interact with different Cloud providers. Libcloud was developed to obtain low barriers between Cloud providers and "... to make it easy for developers to build products that work between any of the services that it supports."[1]

[1] http://libcloud.org



IT-Strategy: 10 facts how agility supports your strategy

Agility could be a competitive advantage for each business. There for here are some facts how agility could support your IT strategy.

1. Infrastructure
- Your infrastructure should be flexible and scalable.
- Standardize your technologie is the goal.

2. Datamanagement
- Centralize your data management (single source)
- Use standardized interfaces to access the data.

3. Information logistics
- Use company-wide uniform defined key data (KPIs) and computational procedures.
- Separate your data from your applications

4. Management informationsystems
- Use informationsystems on each management level
- Be flexible for business requirements

5. Company-wide integration
- Use technologie kits (cf. LEGO) connecting your partner and distributors.
- Use standardize interchange formats.

6. E-Business ability
- Having scalable Webserver and CMS.
- Having a high security standard.

7. Communication systems
- Using integrative E-Mail and Groupware solutions
- Integrate your mobile systems and devices
- Using VoIP

8. IT-Governance
- Having a fast decision process oriented on your business strategy.
- Save ressources for short-term projects.

9. Enterprise Ressource Planning
- Using a coherent business logic.
- Optimize your processes.
- Avoid redundancies.

10. Loose coupling
- Use autonomous functional components
- Standardize your interfaces
- Separate the functionality and process logic

However!

IT-Agility is not for free. Flexibility is in contrast to cost optimization and performance optimization. It´s not necessary for each business or each business area. If cost and performance optimization is a competitive advantage, agility doesn't greatly matter. This means that IT-Agility should be adopted in business areas, where flexibility and reactivity are the key factors. Have a look on your business strategy to adopt IT-Agility.



Cloud Computing: a question of trust, availability and security

In spite of many advantages like scalable processing power or storage space, the acceptability of Cloud Computing will stay or fall with the faith in the Cloud! I am pointing out three basic facts Cloud providers would be faced with, when they are offering their Cloud Computing services.

Availability

Using Amazon services or Google apps does not give you the same functioning guarantee as using your own applications. Amazon guaranteed 99,9% availability for S3 and 99,95% for the Elastic Compute Cloud (EC2). Google also promised an availability of 99,9% for their "Google Apps Premier Edition" including Mail, Calendar, Docs, Sites and Talk. In February 2008 Amazon S3 was down after a failure and Google was even affected by a downtime in Mai 2009. Just looking back to the undersea Internet cable which was broken last year and cut off the Mideast from the information highway, Google, Amazon etc. are not able to promise these SLAs, because they have no influence for such problems.

Companies must carefully identify their critical processes from the non critical ones first. After this classification they should host the critical ones within their own datacenter and maybe sourcing out the non critical ones to a cloud provider. This might be a lot of work but could be a benefit.

Cloud providers must care for an anytime availability of their services. 99,9 % availability is a standard by now and advertised from any service provider - but for a Cloud Computing service it is to insufficient. 100% should be the goal! The electric utility model might be a good pattern in this case. It's not as simple as that! But then, a company won't use Cloud services/ applications for critical business process if the availability is not clear.

Security

Keeping crucial data secure has always been a high priority in Information Technology. Using Cloud Computing, companies have to take their information outside their own sphere and basically transfer them through a public data network.

SLAs (Service Level Agreements) are essential which closely describe how Cloud Computing providers are planning and organizing on protecting the data. This may cause a lot of litigations someday, if any company did not take care of the information.

A hybrid Cloud might be a good solution to avoid those kinds of problems. The company operates on a Private Cloud for crucial information stored within the own datacenter and uses the Public Cloud of a provider to add more features to the Private Cloud. Secure network connections are indispensable in this case and meet a today standard. This approach does not solve the problem of knowing what alse happends to my information I am sending into the "blackbox".

Trust

Carry on the last sentence above there are doubts about what might happen to the information in the Cloud as well. Regarding to the data management and local data privacy, many companies such as insurance or financial institutes seeing a lot of problems using Cloud Computing. Using a Private Cloud is no issue, but a Public Cloud doesn't even enter the equation. This is due to the fact that insurance companies are handling with social data and no letter may not be written or stored on an external system. Insurance companies subject to supervision of many national laws. For example, the data of a german insurance company may not be hosted on an american host.

Faith and local laws are big hurdles for Cloud Computing. If a word of data abuse in the Cloud gets out to the public, an irreparable damage will be the direct consequence - maybe for the whole Cloud!



Cloud Computing: In der nahen Zukunft werden wir in einer Wolke arbeiten!

Ken Olson Präsident der Digital Equipment Corporation sagte 1977:
"There is no reason for individuals to have a computer in their home."
Abstrahiert man diese vermeintlich "veraltete" These auf die aus heutiger Sicht aktuellen Trends, kann man durchaus sagen, der Mann hat mittlerweile recht.
Schauen wir uns die IT-Strategien vieler Firmen und aktuelle Konzepte von Anbietern aus dem World Wide Web an, ist deutlich der Trend zum so vielsagenden Cloud Computing zu erkennen.
Was ist Cloud Computing?
Cloud Computing beschreibt ein Konzept für die Bereitstellung, den Betrieb, das Management, den Support sowie der Architektur und die Art der Nutzung von Informationstechnologie in Unternehmen, aber auch für private Haushalte. Dabei wird ein großer (zentraler) Teil der IT-Infrastruktur wie Speicher, E-Mail, Collaborationsoftware, CRM- und BI-Software u.v.m. von dem Unternehmen nicht mehr eigenständig betrieben und verwaltet und stattdessen zu einem Drittanbieter in dessen Rechenzentrum ausgelagert. Folglich befinden sich die Anwendungen und Daten nicht mehr auf dem lokalen Rechner bzw. im Rechenzentrum des Unternehmens, sondern auf den Systemen des Drittanbieters. Das Wort Cloud ist aus der Illustration der Netzwerktechnik abgeleitet, in der das Internet immer als Wolke (Cloud) dargestellt wird. Da auf sämtliche Daten und Anwendungen im Sinne des Cloud Computings über das Internet zugegriffen wird, steckt nun alles in der Wolke.
In diesem Zusammenhang kommen auch Begriffe wie SaaS (Software as a Service) und SOA (Service Orientied Architecure) die innerhalb der Cloud nahezu übergangslos verschmilzen können. SaaS ist ein Distributionsmodell mit dem die Nutzung (Lizenzen) von Software über das Internet von einem Drittanbieter angeboten wird. Der Drittanbieter übernimmt dabei u.a. die Wartung der Software. SOA ist ein Konzept für eine Systemarchitektur, welches dazu dient fachliche Dienste und Funktionalitäten in Form von Services bereitzustellen. Ein Service stellt in diesem Zusammenhang eine Funktionalität dar, auf den mittels einer standardisierten Schnittstelle zugegriffen werden kann.
Werden diese drei Konzepte nun zusammengefügt, ist Cloud Computing der ideale Ansatz um vollständige Prozesse zu betreiben und zu verwalten, sowie Geschäftsprozesse dynamisch an die aktuellen Anforderungen anzupassen.
Cloud Computing hat den Gedanken des pay per use, es wird also je nach Nutzung der Infrastruktur abgerechnet. Neben diesem Kostenvorteil existieren weitere Punkte die sich auf die IT-Kostenstruktur positiv auswirkt:
  • + Einsatz von Thin Clients
  • + Verzicht auf eigenen Speicher/ Speichernetze
  • + Hochperformates Netzwerk nicht mehr notwendig
  • + (möglicherweise) keine Betriebssysteme mehr
  • + Middleware entfällt
  • + Gesamte Verarbeitung/ Management im Netz des Drittanbieters
  • - Schnelle/ Stabile Anbindung an Netzwerk-Provider
  • - Sicherheit/ Vertrauen
Die obige Definition lässt daher vermuten, dass sich die Informationstechnologie dem Motto back to the roots bzw. back to basics widmet! In den Anfängen der "vernetzten" Informationstechnologie war die IT-Infrastruktur um einen Mainframe aufgebaut an dem Terminals angeschlossen waren. Terminals zeichnen sich dadurch aus, dass diese über lediglich einen Monitor und Eingabegeräte verfügen - aber über keinen lokalen Speicher.
Diesem alten Ansatz steht im Grunde nur der einzige Unterschied entgegen, dass der Mainframe i.d.R. im eigenen Rechenzentrum stand, da Netzgeschwindigkeiten mit heutigen Maßstäben nicht verfügbar bzw. nicht finanzierbar waren. In der Cloud kann die Hardware/ Software heute überall stehen. Aber genau dies ist der gravierende Unterschied, wie sieht es mit der Sicherheit (Zugangskontrollen, Integrität der Daten, etc...) aus? Unternehmen geben damit ein großes Stück Kontrolle auf. Zu diesem Thema werde ich mich in einem gesonderten Artikel äußern.

Anbieter von Cloud Computing 

Anbieter sind neben Google u.a. ZOHO und Amazon.   

Google Apps

 

Google stellt innerhalb seiner Suite Standard-Anwendungen wie Mail, Kalender, Documents und die Möglichkeit Webseiten zu erstellen bereit. Des Weiteren können über die Google App Engine Webanwendungen entwickelt und gehostet werden.
ZOHO
ZOHO geht denselben Weg wie Google Apps, allerdings ist das Angebot im Vergleich zu Google RIESIG, neben Mail und Officesystem stehen Programme für CRM, Projektplanung, Abrechnungen u.v.m. zur Verfügung.
Amazon
Amazon hat ebenfalls ein sehr großes Angebot und von allen hier gezeigten das wohl Professionellste! Hier eine kurze Liste der Angebote:
  • Alexa Web Information Service
  • Alexa Top Sites
  • Alexa Site Thumbnail
  • Amazon Elastic Compute Cloud
  • Amazon DevPay
  • Amazon Flexible Payments Service
  • Amazon Fulfillment Web Service
  • Amazon Simple Storage Service
  • Amazon SimpleDB (Beta)
  • Amazon Simple Queue Service
Anbieter und deren Angebote im Bereich Cloud Computing werde ich einen zusätzlichen Artikel widmen!
Ich bin mir ziemlich sicher!
"In der nahen Zukunft werden wir in einer Wolke arbeiten!" ... auch wenn wir uns dessen dann nicht unmittelbar bewusst sein werden!