Studie

PaaS: Strategien, Technologien und Anbieter – Ein Kompendium für IT-Entscheider

„Software is eating the world” – Mit diesem Satz umschrieb der Netscape-Erfinder und berühmte Venture Capitalist Marc Andreesen in einem Beitrag für das Wallstreet Journal 2011 einen heutzutage nur allzu offensichtlichen Trend – Software wird die Grundlage für die Transformation nahezu aller Branchen, Geschäftsmodelle und Kundenbeziehungen. Software ist mehr als nur Steuerungskomponente von Hardware, sondern elementarer Wertschöpfungsbestandteil einer Vielzahl an Diensten und Produkten geworden. Von der Smartphone-App bis zum Bordcomputer in Autos. Vom Musikstreaming bis zur intelligenten Gebäudesteuerung. Vom Tracking individueller Trainingsdaten bis zur automatisierten Überwachung von Energienetzen.

60 Jahre nach Beginn der Computer-Revolution, 40 Jahre nach Erfindung des Mikroprozessors und 20 Jahre nach dem Beginn des modernen Internets haben sich die Voraussetzungen für die Entwicklung, den Betrieb und vor allem die Verbreitung von Software grundlegend verändert.

Doch nicht nur Visionäre aus dem Silicon Valley haben den strukturellen Umbruch erkannt. Auch europäische Industriekonzerne, wie beispielsweise Bosch, investieren große Teile ihrer Forschungs- und Entwicklungsbudgets mittlerweile in eine neue Software-Generation. So gab Bosch CEO Volkmar Denner die Losung aus, dass bis 2020 alle von Bosch ausgelieferten Geräte internetfähig sein werden. Denn im Internet der Dinge definiert sich der Nutzen von Produkten nur noch teilweise über deren Design und Hardware-Spezifikation. Große Teile des Nutzens – bzw. Mehrwertes – stiften die vernetzten Dienste rund um das Produkt. Und die sind software-basiert.

Die Auswirkungen dieser strukturellen Verschiebung zeichnen sich in der IT-Branche schon seit einigen Jahren deutlich ab. Große IT-Konzerne, wie IBM und HP, versuchen die Abhängigkeit vom Hardware-Business zu reduzieren und investieren intensiv im Software-Bereich.

Cloud-Pionier Salesforce zählt mit rund 4 Milliarden USD mittlerweile zu den Schwergewichten im Software-Geschäft. Startups, wie WhatsApp, erreicht mit seiner einfachen aber hochgradig nutzerfreundlichen mobilen App innerhalb von wenigen Jahren hunderte Millionen Nutzer weltweit.

Moderne Software kann heute disruptive Veränderungen hervorrufen. In Unternehmen und Märkten. In Politik und Gesellschaft. In Kultur wie im privaten Leben. Doch wie entstehen all die neuen Applikationen? Wer schreibt all die Millionen „Lines of Code“? Welches sind die neuen Plattformen, auf denen die abertausende Applikationen entwickelt und betrieben werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Kompendium. Speziell soll dargestellt werden, welche Rolle die sogenannten “Platform-as-a-Service”-Angebote für Entwickler und Unternehmen heute spielen. Denn, obwohl nach fast einer Dekade Cloud Computing die Begriffe IaaS und SaaS weitgehend bekannt sind und viele Unternehmen diese Cloud-Dienste nutzen, so haben bislang nur wenig Unternehmen Erfahrungen mit “Platform-as-a-Service” gesammelt.

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Inhaltsübersicht

  • Softwareentwicklung im Cloud-Zeitalter
  • Grundlagen und Historie
  • Entwicklungsvarianten und Modelle
  • Einsatzbereiche
  • Anforderungen
  • Kriterien zur Anbieterauswahl
  • Technologie und Anbieter
  • Platform-as-a-Service im Praxiseinsatz
  • Strategien für den erfolgreichen Einsatz

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