Studie

Container im Unternehmenseinsatz

Software, traditionell für den Einsatz auf einem einzigen System gedacht, erlebt seit der Einführung von Cloud-Technologien eine Revolution. Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit, Multi-Tenancy, Multi-Cloud und Portabilität sind die Erwartungen, die geschäftsseitig an die IT gestellt werden.

Die Anforderungen, um Hochverfügbarkeit und insbesondere Portierbarkeit zu beherrschen, sind mannigfaltig und komplex. Zum einen fehlen Unternehmen ausreichende Erfahrungswerte, zum anderen das notwendige Know-How für die Umsetzung. Aber wie lässt sich eine Software über unterschiedliche Plattformen und Infrastrukturen „bewegen“, ohne dabei ständig an die jeweiligen Voraussetzungen für das Deployment und den Betrieb angepasst zu werden?

Anleihen macht sich die IT hier bei der industriellen Logistik: Die gesamte Software wird in Container gepackt! Diese Plattformen sind in der Lage, mehrere Anwendungen effizient auf Server verladen zu können und dabei anwendungsspezifische Bibliotheken in geschlossenem Rahmen zu erhalten. Damit sind Container im Unterschied zu den klassischen virtuellen Maschinen besser geeignet den Anforderungen nach schlanken und effizienten Prozessen gerecht zu werden.

Die vorliegende Studie von Crisp Research in Kooperation mit der Microsoft Deutschland GmbH fokussiert deshalb den aktuellen Bekanntheitsgrad, den Planungsstatus und Umsetzungsstrategien hinsichtlich Container-Technologien und zeichnet damit erstmalig ein repräsentatives Bild zu deren Einsatzgrad in deutschen Unternehmen. Durch die Befragung von 473 Unternehmen aus der DACH-Region werden vor allem zwei Dinge deutlich:

Container sind auf dem Weg zum Mainstream
Der Einzug in immer mehr Unternehmensbereiche macht dies deutlich. Über die Hälfte der Firmen, die Container nutzen, haben bereits die Planungsphase abgeschlossen und neben Prototypen bereits erste Workloads und produktive Systeme im Einsatz. Weiterhin wird die Lösung von 90 Prozent der Entscheider, denen die Technologie bekannt ist, als strategisch wichtig eingestuft und als kommender Standard prognostiziert. Bei Motiven für den Einsatz werden vor allem Prozessoptimierung, Kosteneinsparungen sowie Fehlerreduktion genannt.

Hürden bei der Integration und fehlende Skills gilt es zu überwinden
Die Kosten für eine Umstellung auf Container sind aktuell das größte Hemmnis, da viele Unternehmen sich bei der Einführung der neuen Technologien mit zusätzlichen Investitionskosten konfrontiert sehen. Hier sind insbesondere Anbieter in der Pflicht das Potenzial für den Austausch anderer Visualisierungskonzepte aufzuzeigen, um den RZ-Leitern einen leichteren Zugang zu dieser Technologie zu ermöglichen.

Zusätzlich stellt die technische Herausforderung bei der tatsächlichen Implementierung eine Hürde dar. Sowohl der Reifegrad der Tools und Plattformen sowie das aktuelle Know-How muss laut der Befragten noch weiter vorangetrieben werden, damit die Digitalisierung nicht ausgebremst wird.

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extern: info.microsoft.com

Inhaltsübersicht

  • Executive Summary
  • Container-Technologien: Gründe und Hintergrund
  • Methodik und Stichprobe
  • Status Quo der Virtualisierung
  • Container: Momentum und Beweggründe
  • Container im Unternehmen
  • Container: Partner und Ökosystem
  • Ausblick und Empfehlungen