LG geht in den Mobile Cloud Storage Markt und veröffentlicht seine LG Cloud

LG Electronics will keinen Trend verpassen. Wie bereits Apple, Google und Microsoft haben auch die Südkoreaner damit begonnen, Cloud basierte Services für den Privatkundenmarkt zu veröffentlichen. Als erster Service wurde bereits am 1. Mai der hauseigene Cloud Storage Service LG Cloud in die Betaphase geschickt.

Bei dem LG Cloud Service handelt es sich zunächst um einen Cloud Storage, der den Zugriff auf Inhalte von Smartphones, Fernsehgeräten und Computer plattformübergreifend ermöglicht. Um den Service zu nutzen, benötigt der Anwender dazu native Anwendungen, die entweder über Google Play, LG SmartWorld oder direkt von der LG Cloud Webseite www.lgecloud.com heruntergeladen werden können. LG Cloud synchronisiert zudem automatisch sämtliche oder ausgewählte Inhalte von einem Smartphone zum PC oder LG Smart TV. Wodurch die multimedialen Inhalte unverzüglich angeschaut werden können.

LG Cloud steht zunächst für Google Android 2.2 und jünger, Windows XP, Windows 7 und LG Smart TVs mit Netcast 2.0 und jünger bereit. Weiterhin wird der Service zunächst in Nordamerika und Südkorea ausgerollt und später in weiteren Ländern zur Verfügung stehen.

Der Cloud Storage bietet 5GB kostenlosen Speicherplatz. Kunden, die bereits ein LG Smart TV oder LG Smartphone besitzen, oder solche, die ein LG Produkt erwerben, erhalten 6 Monate 50GB kostenlosen Speicherplatz. Die Preise für die Speichererweiterung stehen noch nicht fest.

LG möchte sich vom Mittbewerb abheben

LG betrachtet sein Angebot als mehr als nur einen gewöhnlichen Cloud Storage Service. Das Unternehmen möchte sein Produkt als speicher- und multimedia-orientieren Service vermarkten, da dieser ebenfalls über Echtzeit-Streaming verfügt. Dazu werden die Inhalte direkt über das Netz von einem Server übertragen. Der Nutzer benötigt dazu keine zusätzlichen Decoder auf dem lokalen Gerät, um die jeweiligen Dateien abzuspielen. Dazu werden die jeweiligen Inhalte durch das LG Cloud System vorab automatisch konvertiert und erst dann zum Client übertragen.