Next Level Enterprise Operations mit Hyper Converged Infrastructures (HCI)

  • Hyperkonvergente Infrastruktur = Infrastruktur 2.0 - Hyper Converged Infrastructures (HCI) liefern einen wichtigen Baustein für die “Next-Generation Infrastructure” deutscher Unternehmen.
  • Die Kombination aus vielfältigen Einsatzmöglichkeiten (hybride Cloud-Umgebungen, für Web- und Enterprise-Workloads), einfacher Administrierbarkeit und niedrigen Kosten, machen HCI zunehmend zur Allzweckwaffe für Unternehmen.
  • Vom PoC zur Implementierung - ein aktuelles Strategiepapier von Crisp Research & Nutanix erläutert den Erfolgsfaktor “SAP on HCI”.

Hyper Converged-Konzepte haben in den vergangenen Jahren eine hohe technologische Reife erreicht. Für CIOs ergibt sich damit die Chance, eine skalierbare Cloud-Umgebung im eigenen Rechenzentrum aufzubauen, ohne Abstriche bei den IT-Sicherheitsanforderungen zu machen oder die Komplexität der eigenen IT-Organisation zu erhöhen. Hyper Converged Infrastructures (HCI) bieten dank ihrer hardwareunabhängigen, automatisierten und softwaredefinierten Architektur vielfältige Einsatzmöglichkeiten und wesentliche strategische Vorteile bei der Modernisierung von Rechenzentrums- und Infrastrukturbetrieben.

Hyperkonvergente Infrastrukturen sind in der Lage die Bereitstellung, die Verwaltung und Skalierbarkeit von Rechenzentren durch die Kombination von x86-basierten Server-, Speicherressourcen und einer intelligenten Management-Software in einer schlüsselfertigen Software-definierten Lösungen abzubilden. So können Server, Netzwerke und Storage durch eine einzige hyperkonvergente Lösung ersetzt werden, um ein agiles Rechenzentrum zu schaffen, das sich leicht skalieren lässt. Die wesentlichen Charakteristika der aktuellen Generation an Hyper Converged Infrastructure sind:

        • Predictable Performance: Aufgrund der Virtualisierung von Rechenleistungen und Speicher-Kapazitäten kann der Flash-basierte Speicher direkt angesprochen werden, ohne dass Latenz und Connectivity-Probleme Bottlenecks verursachen, was wiederum eine hohe I/O-Performance und Skalierbarkeit bewirkt.
        • Komplexitätsmanagement und betriebliche Effizienz: HCI-Infrastrukturen bieten durch die Kombination von Distributed File Systems und artverwandten Technologien eine hohe Kompression, Reduplikation und effiziente Verwaltung der Daten. Klassische und zugleich komplexere NAS/SAN-Strukturen werden nicht mehr benötigt, was die Administration erleichtert und sich positiv auf die Gesamtkosten (TCO) auswirkt.
        • Reduced Risk: HCI kann helfen Betriebsrisiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit sowie Datensicherheit deutlich zu reduzieren. Durch eine lineare Skalierung - also der Fähigkeit, die Umgebung gleichzeitig um Knoten und die dazugehörigen Ressourcen wie Server, Speicher und RAM zu erweitern - sind HCI in der Lage, den Ausfall eines Knotens schadlos zu überstehen, da die Daten mithilfe von RAIN an mehreren Knoten repliziert werden.
        • Verbesserte Flexibilität & Agilität: Die HCI-Architektur sowie die ganzheitlichen Administrations- und Management Tools ermöglichen es IT-Managern, neue Umgebungen in sehr kurzen Fristen bereitzustellen. Dies gilt nicht nur für Test- oder Integrations-, sondern vor allem für komplette Produktionsumgebungen von z.B. SAP Workloads. Der Support für unterschiedlichste Hypervisor und Betriebssysteme gibt

Administratoren die notwendigen Freiräume neue Anfragen schnell zu unterstützen und eine neue Kultur der “Agilität” in der Praxis zu leben.

Ein zentrales Anwendungsfeld von HCI ist der Betrieb von Enterprise-Anwendungen (42 Prozent). Für die zentralen ERP-Workloads wird in den deutschen Mittelstands- und Großunternehmen SAP eingesetzt. So nutzen - laut einer aktuellen Studie von Crisp Research - 75 Prozent der deutschen Unternehmen SAP-Software zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse.

Die hyperkonvergente Lösung für SAP-Anwendungen bietet eine Vereinfachung für SAP Bestandskunden, die in ihrem eigenen Rechenzentrum auf eine virtuelle Umgebung umsteigen, ohne die Ebenen der Komplexität, die normalerweise mit Bare-Metal- und Three-Tier Storage Area Network (SAN) zu bewältigen sind. Eine hyperkonvergente Lösung ermöglicht es SAP Bestandskunden, ihre Workloads ausführen zu können und die Kapazität der Infrastruktur elastisch zu erweitern. Diese müssen sich nicht mehr darum bemühen, einzelne Server oder Speicherkapazitäten für jede SAP-Anwendung zu konfigurieren und zu warten.

SAP Bestandskunden, die neu in einer hyperkonvergenten Infrastruktur sind, berichten von einer Vereinfachung als wichtigsten Treiber und Anforderung. Viele dieser Kunden entscheiden sich zunächst dafür, eine Testumgebung zu virtualisieren, um sicherzustellen, dass eine virtualisierte Umgebung die Geschäftsziele erreicht. Sie stellen fest, dass eine Workload-Migration mit nur einem Mausklick möglich ist. Diese Erkennung wird häufig als Ausgangspunkt für die Migration anderer SAP-Workloads verwendet.

Werden SAP-Workloads migriert, ist dies durch ein "One-Click-Upgrade" für SAP Business Suite- und SAP NetWeaver-Anwendungs-Workloads möglich. Dies bedeutet, dass Upgrades von der Firmware in der Hardware bis zum Hypervisor ohne Ausfallzeit garantiert werden kann.

Zudem ist durch eine vereinfachte und automatisierte Infrastruktur garantiert, dass auf komplexe Aktualisierungen reagiert werden muss.

Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt - zwar bietet HCI viele Vorteile, bringt jedoch auch einige Nachteile mit sich. So können nicht alle Workloads die bereits in die bestehende Infrastruktur eingebunden sind, problemlos in hyperkonvergente Infrastrukturen eingebunden werden. Die Implementierungsschritte von HCI in bereits vorhandene Infrastrukturen sind nicht gerade einfach und bereiten den Verantwortlichen oftmals Kopfzerbrechen. Eine weitere Problematik könnte in den kommenden Jahren die Lizenzierung von SAP-Workloads werden, die sich herstellerseitig immer mehr in Richtung “cloud-only” entwickeln.

Durch eine Roadmap (Fahrplan) können diese Step by Step erklärt werden.  Denn die Organisationen in den Unternehmen müssen mit einem schnellen Anstieg des Datenvolumens, erhöhter Komplexität und wachsenden Geschäftsanforderungen Schritt halten und deshalb ist “SAP on HCI” ein Erfolgsfaktor.

Aus diesem Grund möchte Crisp Research in Kooperation mit Nutanix mit einem aktuellen Strategiepapier Entscheidern in mittelständischen Unternehmen und Konzernen dabei unterstützen, den Erfolgsfaktor “HCI” für das eigene Unternehmen zu erkennen und eine Roadmap an die Hand geben, um “HCI” im eigenen Unternehmen zu implementieren.

Das Strategiepapier steht kostenlos über unseren Partner Nutanix zum Download bereit.

 

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Über den Autor:

Analyst

Jan MentelJan Mentel ist als Analyst des IT-Research- und Beratungsunternehmens Crisp Research tätig. Inhaltliche Schwerpunkte sind Cloud-Computing, Mobility Solutions und Internet of Things mit besonderem Fokus auf Datenschutz, Compliance und Implikation der EU-Datenschutzgrundverordnung. Weiterhin unterstützt er im Rahmen des Researchs sowie individueller Kundenprojekte bei der Recherche und Beratungsarbeit. Jan Mentel studierte Wirtschaftsrecht an der Universität Kassel.