IT-Verantwortliche stehen unter massivem Innovations- und Investitionsdruck

Auf dem Gartner PPM & IT Governance Summit 2012 in London hat eine Umfrage von CA unter IT und Portfolio-Managern ergeben, dass fast drei Viertel aller Befragten einen verstärkten Druck verspüren, konkrete finanzielle Vorteile der Projektinvestitionen aufzuzeigen. Die Umfrage bestätigte außerdem, dass europäische Unternehmen auf zahlreiche Hürden beim Durchlaufen der drei Phasen der strategischen Projektinnovations- und Investmentzyklen stoßen.

Der Lebenszyklus umfasst drei Phasen:

  • Planung: Festlegung der Investitionsprojekte
  • Implementierung: Überblick der entstandenen Kosten
  • Optimierung: Optimierung des Ergebnisses aus Unternehmensperspektive

Herausforderungen treten vor allem in der Planungsstufe auf. In dieser Phase gilt es, Investitionen und Ressourcen innerhalb eines Unternehmens auf die jeweiligen Geschäftsanforderungen abzustimmen. Während die Mehrheit der Befragten (78 Prozent) angab, dass die Resultate ihrer Projekte die Erwartungen erfüllen, zeigten detaillierte Ergebnisse, dass lediglich 27 Prozent der Befragten glauben, dass ihr Projekt erfolgreich war. Überdies gaben 74 Prozent an, dass fast drei Viertel (71 Prozent) ihrer Projekte die Ziele nicht erreichen.

Während PPM immer öfter eingesetzt wird - 97 Prozent nutzen PPM für Portfolioanalysen oder zur Bestimmung von Prioritäten innerhalb des Unternehmens - werden viele Projekte den Erwartungen nicht gerecht. Portfolio-Manager nennen folgende Gründe, warum IT-Projekte Erwartungswerte nicht erzielen: Schlecht definierte Anforderungen (31 Prozent), Ressourcenkonflikte und Verfügbarkeitsprobleme (25 Prozent), fehlende Indikatoren für die Messung und Verbesserung (22 Prozent) sowie die Fehleinschätzung der zu erwartenden Realisierungskosten (20 Prozent).

Die Umfrage offenbart, dass Innovation und neue Investitionen hauptsächlich durch Anregungen interner oder externer Kunden vorangetrieben werden. 33 Prozent der Befragten wenden sich für Ideen an Kunden, während 32 Prozent die Anregungen für Innovationen direkt aus dem Unternehmen beziehen. Dieses Ergebnis unterstreicht den Bedarf an Transparenz und Sichtbarkeit im Unternehmen - insbesondere im Hinblick auf Anforderungserfassung, unternehmensweite Zusammenarbeit und Informationsaustausch. Die Umfrage zeigt jedoch, dass die gewünschte Transparenz noch nicht erreicht ist. 90 Prozent der befragten IT-Portfolio-Manager weisen darauf hin, dass mehr Sichtbarkeit und Transparenz, in Bezug auf die Kommunikation innerhalb des Unternehmens, erforderlich ist.

Share on: