Hintergründe zur domainFACTORY "JiffyBox"

Mit der JiffyBox verfügt domainFACTORY, als einer der wenigen deutschen Webhoster, über ein Cloud Computing Angebot, mit dem zu jeder Zeit virtualisierte und skalierbare Server on Demand genutzt werden können.

Nach der grundlegenden Vorstellung der JiffyBox, schauen wir heute ein wenig hinter die Kulissen, um wichtige Fragen zu klären.

Erfahrung

Cloud Computing ist (speziell in Deutschland) ein Frage des Vertrauens. Wo ein StartUp zunächst für seine Akzeptanz kämpfen muss, hat es ein bereits etablierter Anbieter vermeintlich einfacher. domainFACTORY gehört mit seinen 10 Jahren und nach eigener Aussage mehr als 100.000 Kunden eher zum alten Eisen der Webhosting Szene in Deutschland, ganz dem Motto: "Je älter der Wein desto besser...".

Kundenservice

Viele Anbieter (vor allem die Großen), vernachlässigen zunehmend den Kundenservice. Das musste ich bereits häufiger am eigenen Leib erfahren. Entweder existiert keine Kundenhotline, was zur Folge hat, das der Support per E-Mail sich schon einmal bis zu einer Woche oder länger hinziehen kann, oder die Hotline ist so teuer, das man sich am Ende auch einen Server kaufen könnte. domainFACTORY hingegen, und das kann ich wiederum aus eigener Erfahrung bestätigen, bietet seinen Kunden eine kostenlose(!) (und wirklich gute) Hotline für alle Fragen.

Das Rechenzentrum

Die Rechenzentren von domainFACTORY stehen in Deutschland, besser gesagt in München und unterliegen somit dem deutschen Recht. Hier ein paar Fakten über das Rechenzentrum (via domainFACTORY)

  • geschützte Lage unter der Erde
  • unterbrechungsfreie Video-Überwachung der Außen- und Innenräume
  • Zugangskontrolle mittels personalisierter Kennkarten
  • Netzwerküberwachung rund um die Uhr
  • vollklimatisierte Räume mit modernsten Luftzirkulationseinrichtungen
  • redundante Stromzuführungen in die Gebäude
  • unterbrechungsfreie / redundante Stromversorgung
  • Notstromversorgung mittels mehrerer Dieselgeneratoren
  • Einsatz präventiver Brandschutzsicherungen
  • direkte Anbindung an den DECIX-Knotenpunkt
  • direkte Anbindung an das Lambdanet-Netzwerk
  • direkte Anbindung an den INXS-Knotenpunkt München
  • direkte Anbindung an TeliaSonera
  • eigener 10 Gbit Backbone, Peering mit diversen Anbietern

JiffyBox vs. vServer

Ein gewöhnlicher vServer (virtual Server) verfügt über lange Vertragslaufzeiten, in denen monatlich in der Regel hohe Kosten entstehen. Die Leistung eines Servers kann somit immer erst zum Ende einer Abrechnungsperiode bzw. der Vertragslaufzeit angepasst werden. Hat man sich nicht für einen dedizierten Root-Server entschieden, müssen alle Ressourcen, wie RAM und die CPU-Leistung mit mehreren Nutzern auf einem System geteilt werden.

Die Abrechnung der JiffyBox erfolgt basierend auf der tatsächlichen Nutzung der Ressourcen pro Stunde und ohne bindende Vertragslaufzeiten. Ganz nach dem Vorbild des Cloud Computing. Die Leistung einer einzelnen Jiffy-Box kann dabei je nach den aktuellen Bedürfnissen skaliert werden. Die jeweiligen Ressourcen stehen dabei dediziert zur Verfügung.

Abrechnung & Rechnungsstellung der JiffyBox

Die Abrechnung der JiffyBox erfolgt monatlich. Das bedeutet, man erhält eine Rechnung zu den entstandenen Kosten des Vormonats. Im JiffyBox Control-Panel können die aktuell entstandenen Kosten mittels eines Nutzungsprotokoll eingesehen werden.

Kündigung einer JiffyBox

Da die Abrechnung einer JiffyBox anhand ihrer tatsächlichen Nutzung erfolgt und es keine Vertragslaufzeit gibt, muss diese nicht gekündigt werden. Um eine "Kündigung" vorzunehmen, reicht es aus, die JiffyBox im Control-Panel zu löschen.

Verfügbarkeit der JiffyBox

domainFACTORY gewährleistet eine Verfügbarkeit im Jahresdurchschnitt von 99,0 Prozent.

Weitere IP-Adressen

Grundsätzlich steht jeder JiffyBox eine feste, öffentliche IP-Adresse zur Verfügung. Weiterhin kann für jeden Server eine zusätzliche interne IP-Adresse hinzugefügt werden, mit der ein kostenloser Datentransfer zwischen mehreren JiffyBoxen erfolgen kann.

Jedem JiffyBox Account können insgesamt drei öffentliche IP-Adressen zugewiesen werden. Für jede weitere IP-Adresse entstehen dabei einmalige Kosten in der Höhe von 9,95 EUR. Allerdings muss bei der Bestellung einer weiteren IP-Adresse eine plausible Begründung angegeben werden!

Die JiffyBox und ihre Hardware

Die Hosts auf denen die JiffyBoxen betrieben werden, basieren auf Intel-Nehalem-Dual-Xeon-CPUs. Dabei verfügt jedes Hostsystem über redundante Netzteile, die über separate Stromkreise versorgt werden. Die Absicherung des Speichers erfolgt über RAID10-Arrays.

JiffyBox: Virtualisierungsplattform und Betriebssysteme

Als Hypervisor setzt die JiffyBox Xen im Paravirtualisierungs-Modus ein. Damit können auf ihr alle Betriebssysteme genutzt werden, deren Kernel auf die Xen-Paravirtualisierung angepasst wurde.

Backups

Backups werden täglich, vollautomatisiert und kostenlos durchgeführt und auf einem hochverfügbaren Cluster-Storage gesichert. Jedes Backup wird dabei redundant an zwei unterschiedlichen Stellen im Rechenzentrum abgelegt. Über der Control-Panel können neben den bereits vorhandenen Backups zusätzlich manuelle Sicherungen gestartet werden.

Anzahl gleichzeitig genutzter JiffyBoxen

Innerhalb eines JiffyBox Accounts können gleichzeitig bis zu 20 Server konfiguriert und betrieben werden. Für mehr als 20 Server besteht die Möglichkeit, den Support zu kontaktieren.

Kritikpunkt: Warum nur 20 Server? Cloud Computing bedeutet, dass ich unbegrenzt Rechenleistung und Speicherplatz erhalte wenn ich diese benötige, ohne zwischendurch zum Telefon zu greifen! Die Skalierbarkeit ist somit deutlich eingegrenzt!

Wer kann die JiffyBox nutzen?

Die JiffyBox kann derzeit nur von Kunden aus Deutschland und Österreich betrieben werden.

Hilfe rund um die JiffyBox