Digital Labs Report Teil 3 – “Data is the Product”

  • Anzahl der Digital Labs steigt weiter – doch was sind die Best Practices bei der Entwicklung neuer digitaler Produkte?
  • Welchen Beitrag leisten Digital Labs bei der Transformation hin zu einer datengetriebenen Unternehmenskultur?
  • Wie entstehen neue datenbasierte Produkte und Geschäftsmodelle in der Praxis?
  • Data-Driven Design Thinking: Wie lassen sich Data Science und Produktentwicklung im Digital Lab zusammenbringen?

Anzahl der Digital Labs steigt weiter – doch was sind die Best Practices bei der Entwicklung neuer digitaler Produkte?

Mit dem IoT & AI Insider Lab in München hat Microsoft nach Redmond und Shenzen kürzlich sein weltweit drittes Digital Lab eröffnet, dass Partnern, Kunden und Mitarbeitern neue Möglichkeiten des Experimentierens und Entwickelns mit Fokus auf IoT und Machine Learning bieten soll. Viele weitere Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien stehen in den Startlöchern.

Über 60 Digital Labs werden derzeit in Deutschland betrieben bzw. stehen kurz vor der Inbetriebnahme. Sie sollen die Entwicklung neuer digitaler Produktideen und datenbasierter Geschäftsmodelle beschleunigen. Dabei spielen die Analyse, Nutzung und Monetarisierung unternehmenseigener sowie externer Datenquellen eine wesentliche Rolle. Crisp Research schätzt, dass bis 2020 rund 300 Unternehmen ein Digital Lab in ihren Innovationsaktivitäten integriert haben werden. Das entspricht rund 5 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern (ca. 6.000) in Deutschland. Die Ausgaben steigen bis 2020 dann auf rund 900 – 1.500 Millionen Euro jährlich.

Doch wie gehen die Maker, Developer, Data Scientists, Design Thinker und Product Engineers in den Digital Labs mit den Daten des Unternehmens und externen Datenquellen um? Wie werden aus Daten profitable Geschäftsmodelle?

Um diese spannenden Fragen zu beantworten hat Crisp Research in Zusammenarbeit mit Tableau den Report “Data is the Product – Wie im Digital Lab aus Daten neue Geschäftsmodelle entstehen” erstellt. Dieser ist der dritte Teil einer Report-Serie, welche die Landschaft der Digital Labs in Deutschland (Digital Labs – Deutsche Konzerne auf dem Innovationspfad) und die Erfolgsfaktoren beim Aufbau und Betrieb von Digital Labs (Digital Labs – How to build, how to run) detailliert untersucht.

Auf Basis einer Vielzahl von Expertengesprächen und Besuchen vor Ort, hat Crisp Research im Rahmen der Analyse herausgearbeitet, welchen Beitrag Digital Labs bei der Transformation hin zu einer datengetriebenen Unternehmenskultur leisten können. Es wurde untersucht, wie neue datenbasierte Produkte und Geschäftsmodelle in der Praxis entstehen. Zudem wurde deutlich, dass diejenigen Unternehmen, die Data Science frühzeitig in die Produktentwicklung und den unternehmenseigenen Innovationsprozess einbinden („Data-Driven Design Thinking“) deutlich erfolgreicher agieren und bessere Aussichten haben, aus ihren Digital Labs, langfristig profitable Digital Business Units zu formen.

Webinar am 20.04.2017 mit Claas und Tableau

Der Report wird erstmals am 20.04.2017 um 11 Uhr im Rahmen eines Webinars vorgestellt, bei dem auch Philip Vospeter, Leiter Digital Transformation der CLAAS KGaA mbH, Erfahrungen und Best Practices zum Design datenbasierter Geschäftsmodelle direkt aus der Unternehmenspraxis liefern wird.

  • Webinar “Data is the Product – Wie im Digital Lab aus Daten neue Geschäftsmodelle entstehen”
  • Datum: 20.04.2017 um 11 Uhr
  • Teilnehmer: Crisp Research, Claas, Tableau
  • Zur Anmeldung

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Über den Autor:

Senior Analyst & CEO

Carlo VeltenDr. Carlo Velten ist CEO des IT-Research- und Beratungsunternehmens Crisp Research AG. Seit über 15 Jahren berät Carlo Velten als IT-Analyst namhafte Technologieunternehmen in Marketing- und Strategiefragen. Seine Schwerpunktthemen sind Cloud Strategy & Economics, Data Center Innovation und Digital Business Transformation. Zuvor leitete er 8 Jahre lang gemeinsam mit Steve Janata bei der Experton Group die „Cloud Computing & Innovation Practice“ und war Initiator des „Cloud Vendor Benchmark“. Davor war Carlo Velten verantwortlicher Senior Analyst bei der TechConsult und dort für die Themen Open Source und Web Computing verantwortlich. Dr. Carlo Velten ist Jurymitglied bei den „Best-in-Cloud-Awards“ und engagiert sich im Branchenverband BITKOM. Als Business Angel unterstützt er junge Startups und ist politisch als Vorstand des Managerkreises der Friedrich Ebert Stiftung aktiv.