Cloud Integration Excellence: Mit Digitalstrategie, Cloud Computing und Integration zum Erfolg

  • Bereits über 75% der Unternehmen haben schon heute eine Digitalisierungsstrategie, während knapp 18% der Nachzügler bis Ende 2019 eine solche im Unternehmen einführen wollen
  • Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, die Ergänzung des bisherigen Geschäftsmodells als auch die Prozessbeschleunigung gelten als die drei wichtigsten Motivationen der Unternehmen, Cloud-Dienste miteinander zu integrieren
  • Die steigende Nutzung von Business-Anwendungen und IoT-basierten Lösungen aus der Cloud fordert Unternehmen auf, sich ein höheres Verständnis von Daten- und Prozessintegration anzueignen
  • Die kürzlich von Crisp veröffentlichte Studie “Cloud Integration Excellence - Von Middleware zum Cloud Ökosystem” in Kooperation mit Elastic.io, Deutsche Telekom und dem Open Integration Hub Projekt, liefert empirische Ergebnisse und weitere Insights rund um die Themen Daten- und Prozessintegration im Kontext steigender Cloud Nutzung

Deutschland nimmt digitale Fahrt auf

Das Thema Digitalisierung ist nun auch - für alle erkennbar - in den Köpfen deutscher Entscheider angekommen: Über 75% der Unternehmen haben (endlich!) eine Digitalstrategie entwickelt und eingeführt. Diejenigen, die bislang keine Strategie haben, geben aber mit überzeugenden 18% an, dies bis Ende 2019 nachzuholen. Denn während Digitalisierung lange lediglich als Modethema behandelt wurde, steht es mittlerweile doch für eine fast politische Positionierung des Unternehmens. Auch die Entstehung neuer Rollen wird durch die Digitalisierung derzeit vorangetrieben - und wenn man so will - auch überhaupt erst möglich gemacht. Die Einführung neuer digitaler Rollen, wie zum Beispiel eines Chief Digital Officers (CDO), steht daher für über 78% der Unternehmen auf der Tagesordnung und soll langfristig dafür sorgen, neue Umsätze mit digitalen Produkten zu erwirtschaften.

Die deutsche Cloud Angst ist vorbei

Einhergehend mit der Digitalisierung und der Einführung digitaler Geschäftsmodelle spielt vor allem das Thema Cloud Computing eine zunehmend bedeutendere Rolle, da es Unternehmen insbesondere beim schnelleren Time-to-Market und ohne langfristige Investitionen den Weg zu digitalen Umsätzen ebnet und eine kostengünstige Grundlage für ausgiebiges trial-and-error bietet. Ein besonderer Fokus liegt hierbei mittlerweile auf Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und vorgefertigten Anwendungen und Softwarepaketen (SaaS). Dieser grundlegende Wandel weg vom primären on-premises Geschäft hin zur Cloud kommt allerdings nicht von ungefähr. Lange Zeit war der Einsatz von SaaS-Modellen aus der Public Cloud umstritten, mittlerweile konnte aber durch die Vielzahl an Referenzprojekten innerhalb von Unternehmen sowie dem Angebot von Public Cloud Plattformen durch vertraute SW-Anbieter wie Microsoft und SAP, den Entscheidern die Cloud Angst genommen und eine solide Basis der Zusammenarbeit geschaffen werden.

Cloud Integration als Wettbewerbsvorteil

Der ehemalige US-Präsident, Richard Nixon, sagte vor einigen Jahren: “If you want to make beautiful music, you must play the black and the white notes together.”  Und auch im Kontext der zunehmenden hybriden Unternehmenslandschaft ist dies eine zutreffende Aussage, wenn wir die Welt aus Cloud (hier: schwarze Noten) und on-premises (hier: weiße Noten) betrachten. Die Symbiose der weißen und schwarzen Noten, also aus Cloud und on-premises, spricht nämlich in jedem Fall auch den Unternehmen aus der Seele: 30,7% der Entscheider geben hierbei an, dass die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit die Hauptmotivation zur Integration von Anwendungen und Cloud-Diensten darstellt. Gefolgt wird dies von dem Interesse der Unternehmen, bisherige Geschäftsmodelle zu ergänzen (z.B. durch Onlinehandel). Auch der Klassiker “Prozessbeschleunigung” findet sich unter knapp einem Fünftel der Befragten wieder. Auch hier wird deutlich, dass der Kostensenkungsfaktor eine nur untergeordnete Rolle spielt und viel mehr der Fokus auf den Ausbau und die Erweiterung des Gesamt-Ökosystems, also der Harmonie des Musikstückes als Ganzes und nicht der Ausbeutung einzelner Noten gelegt wird. Die vorbezeichneten Gründe haben aber vor allem auch den Nutzenanstieg und tatsächlichen Einsatz von Cloud Computing begünstigt. Denn gerade die Digitalisierung erfordert zunehmend und langfristig eine hohe Geschwindigkeit, die teilweise durch die Cloud erst ermöglicht werden kann.

Doch wo geht die Reise hin?

Nicht nur durch den Anstieg der Nutzung von Business-Anwendungen und IoT-basierten Lösungen aus der Cloud werden Unternehmen langfristig gefordert, sich ein höheres Verständnis von Daten- und Prozessintegration anzueignen. Auch die Integration über alle Deployment-Modelle hinweg (von on-premises bis hin zur Cloud), wird sich langfristig für alle Unternehmen als Hürde der Digitalisierung aufzeigen. Nichtsdestotrotz müssen Unternehmen das Thema frühzeitig angehen, um langfristig Erfolge in der digitalen Welt zu erzielen. Das folgerichtige Zusammenspiel aus angemessener und durchführbarer Digitalstrategie über den Einsatz von Cloud Computing, um Geschwindigkeit und Agilität zu gewährleisten, bis hin zu einem ganzheitlichen Integrationsansatz über die hybride Unternehmenslandschaft hinweg, wird langfristig den Erfolg für Unternehmen steuern. Wer es schafft, diese drei Komponenten effektiv und durchdacht miteinander zu vereinen, wird langfristig erhebliche Wettbewerbsvorteile genießen dürfen. Doch auf den ersten Erfolgen sollte man sich nicht ausruhen - der nächste Mitbewerber lässt nicht auf sich warten.

Cloud Integration Excellence - Von Middleware zum Cloud-Ökosystem

Weitere Informationen zum Thema Daten- und Prozessintegration und dazu, wie Entscheider sich Wettbewerbsvorteile bei der Umsetzung ihrer Digitalstrategie verschaffen, können Sie in unserer neuesten empirischen Studie “Cloud Integration Excellence - Von Middleware zum Cloud-Ökosystem, die in Zusammenarbeit mit Elastic.io, Deutsche Telekom und dem Open Integration Hub-Projekt erstellt wurde, erfahren.

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Über den Autor:

Analyst

Michelle BaumMichelle Baum ist Analyst bei der Crisp Research AG mit Fokus auf den Themen Cloud-Computing, IT Operations, Digital Infrastructures und Data Analytics und unterstützt zudem bei Research- als auch Beratungstätigkeiten innerhalb individueller Kundenprojekte. Sie war vorher in der Transaktionsberatung bei Ernst & Young tätig und betreute u.a. Großprojekte zum Thema IT-Implementierung, Cloud-ERP-Systeme und dem Aufbau zukünftiger IT-Betriebsmodelle in der Life Science als auch Stahlindustrie. Zudem konnte Michelle Baum im Rahmen ihres dualen Studiums Erfahrungen bei IBM Deutschland im Technischen Vertrieb von Virtualisierungs- und Mirroringlösungen, sowie im Mainframe als auch Automationsbereich sammeln.
Michelle Baum hat einen Doppel-Bachelor Abschluss in Finanzwesen sowie der Informatik von der Ashford University (USA) erhalten.