BT: Höhere Cloud Performance für die Life-Science-Branche

Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT und die Aspera Inc., Anbieter von Lösungen für Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung, werden in Zukunft kooperieren und Asperas Datentransfer-Technologie in „BT for Life Sciences R&D“ integrieren. Dieser speziell für die Pharma Industrie entwickelte Cloud-Service ermöglicht die übergreifende Zusammenarbeit und soll helfen, die Produktivität bei Forschung und Entwicklung zu steigern.

Big Data in der Life-Science-Branche

Unternehmen aus der Life-Science-Branche müssen derzeit eine gewaltige Datenflut, die bei ihren Versuchsreihen entsteht, in den Griff bekommen. Sie müssen diese Datenmengen optimieren, managen, übertragen, speichern und sichern. Um den Datenfluss zu verbessern, nutzt BT for Life Sciences R&D Connect das globale Netzwerk von BT und verwendet künftig fasp von Aspera, eine Technologie für den Hochgeschwindigkeitstransfer. Diese ermöglicht die sichere, berechenbare und skalierbare Übermittlung ungeachtet der Datenmenge, der Entfernung zwischen den Endpunkten sowie den Netzwerkbedingungen.

fasp-Protokoll ersetzt herkömmliche Transfertechnologien

Das fasp-Protokoll von Aspera soll, nach eigenen Angaben, die üblichen Engpässe herkömmlicher Transfertechnologien beseitigen. Es bietet einen schnellen und zuverlässigen Ende-zu-Ende-Transport über öffentliche und private Netzwerke, nutzt dabei die verfügbare Bandbreite voll aus, ist unabhängig von Netzwerkverzögerungen und funktioniert auch bei starkem Paketverlust. Die Aspera-Software, die auf dem Protokoll aufbaut, ermöglicht Datenübertragungen, die bis zu 1.000 Mal schneller als die herkömmlicher Technologien sein sollen. Angewendet wird sie über eine Benutzeroberfläche, die ein grafisches Monitoring in Echtzeit, Anzeige der Bandbreitennutzung sowie Zugriffskontrolle ermöglicht. Für Sicherheit wird durch eine Authentifizierung, Datenverschlüsselung und eine Überprüfung der Datenintegrität gesorgt.


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