AWS stellt AWS Storage Gateway zur Verknüpfung von Unternehmensdaten in der Cloud vor

Die Amazon Web Services haben heute ihren AWS Storage Gateway angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Dienst der Unternehmen eine neue Möglichkeit bietet, Daten für eine skalierbare, zuverlässige und kostengünstige Speicherung sicher in die AWS Cloud hochzuladen.

AWS Storage Gateway verbindet eine lokale Softwareanwendung mit cloudgestützter Datensicherung zur nahtlosen Integration zwischen lokalen IT-Umgebungen und der AWS-Speicherinfrastruktur. Der Dienst bietet Leistung mit niedriger Latenz, indem die Daten lokal auf Speichermedien bleiben, während asynchron zu AWS hochgeladen wird. Dort werden sie verschlüsselt und im Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) sicher gespeichert. Der AWS Storage Gateway unterstützt die branchenüblichen Standardspeicherprotokolle, die mit den bestehenden Anwendungen laufen, so dass die Kunden eine cloudgestützte Speicherung in Anspruch nehmen können, ohne dass sie dafür ihre bestehenden Anwendungen neu einrichten müssen.

"Mit AWS Storage Gateway bieten wir Unternehmen eine weitere Möglichkeit, die sichere, skalierbare und kostengünstige Cloud-Speicherung von AWS in lokalen Anwendungen ganz einfach zu nutzen", so Alyssa Henry, General Manager von AWS Storage. „AWS Storage Gateway läuft mit Ihren bestehenden Anwendungen mittels einer iSCSI-Schnittstelle, überträgt Daten sicher über SSL an AWS und speichert sie verschlüsselt in Amazon S3."

Mit AWS Storage Gateway kann auch die On-Demand Rechnerkapazität von Amazon EC2 problemlos eingesetzt werden, um zusätzliche Kapazitäten während Spitzenzeiten zu schaffen, neue Projekte durchzuführen oder als kostengünstige Methode zum Durchführen des normalen Arbeitsumfangs in Unternehmen. Um diese Rechnerkapazität zu nutzen, können Unternehmen lokale Daten auf Amazon E2-Instanzen spiegeln. Dazu kann man mittels AWS Storage Gateway Daten in Form von Amazon EBS-Snapshots auf Amazon S3 hochladen. Aus diesen Snapshots können problemlos Amazon EBS Volumes erstellt (entweder mittels der AWS Management Console oder mit Amazon EC2’s APIs) und an Amazon EC2 Rechnerinstanzen angefügt werden. Nach dem Anfügen haben die Amazon EC2 Instanzen der Unternehmen Zugriff auf diese Daten und können sie wie gewünscht bearbeiten oder berechnen.

Weitere Informationen gibt es unter http://aws.amazon.com/storagegateway