AWS Activate. Startups. Marktanteile. Noch Fragen?

Startups sind die Grundlage für den Erfolg der Amazon Web Services (AWS). Mit ihnen ist der IaaS-Marktführer groß geworden. Anhand einer offiziellen Initiative baut AWS diesen Zielkundenmarkt weiter aus und wird die restlichen IaaS-Anbieter damit weiter im Regen stehen lassen. Denn von deren Seite, mit Ausnahme von Microsoft und Rackspace, passiert nichts.

AWS Activate

Es ist kein Geheimnis das AWS sich gezielt die Gunst der Startups "erkauft". Abgesehen von dem attraktiven Service Portfolio haben Gründer, die von Accelerator unterstützt werden, AWS Credits im zweistelligen Bereich erhalten, um ihre Ideen auf der Cloud Infrastruktur zu starten.

Mit AWS Activate hat Amazon nun ein offizielles Startup-Programm gestartet, um als Business-Enabler für Entwickler und Startups zu dienen. Dieses besteht aus dem "Self-Starter Package" und dem "Portfolio Package".

Das Self-Starter Package richtet sich an Startups, die ihr Glück auf eigene Faust versuchen und beinhaltet das bekannte kostenlose AWS-Angebot, welches jeder Neukunde in Anspruch nehmen kann. Hinzu kommen ein AWS Developer Support für einen Monat, "AWS Technical Professional" Training und ein vergünstigter Zugriff auf Lösungen von SOASTA oder Opscode. Das Portfolio Package ist für Startups die sich in einem Accelerator Programm befinden. Diese erhalten AWS Credits im Wert zwischen 1.000 Dollar und 15.000 Dollar sowie ein Monat bis ein Jahr kostenlosen AWS Business Support. Hinzu kommen "AWS Technical Professional" und "AWS Essentials" Trainings.

Noch Fragen wegen der hohen Marktanteile?

Angesichts dieser Initiative werden die Amazon Web Services auch in Zukunft alleine weiter vorne weglaufen. Mit Ausnahme von Microsoft, Google und Rackspace, positioniert sich nur AWS als Plattform für Nutzer, die dort ihre eigenen Ideen umsetzen können. Alle anderen Anbieter umarmen lieber Unternehmenskunden, die eher zögerlich auf den Cloud Zug aufspringen und bieten bei weitem nicht die Möglichkeiten einer AWS Cloud Infrastruktur. Anstatt das Portfolio auf Cloud-Services auszulegen, wird stattdessen mit Rechenleistung und Speicherplatz versucht auf Kundenfang zu gehen. Dabei hat Infrastruktur aus der Cloud mehr zu bedeuten als nur Infrastruktur.