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Jan MentelJan Mentel ist als Analyst des IT-Research- und Beratungsunternehmens Crisp Research tätig. Inhaltliche Schwerpunkte sind Cloud-Computing, Mobility Solutions und Internet of Things mit besonderem Fokus auf Datenschutz, Compliance und Implikation der EU-Datenschutzgrundverordnung. Weiterhin unterstützt er im Rahmen des Researchs sowie individueller Kundenprojekte bei der Recherche und Beratungsarbeit. Jan Mentel studierte Wirtschaftsrecht an der Universität Kassel.

Jan Mentel's Posts


AWS Summit 2018 Berlin: Die Cloud manifestiert sich zur Normalität

  • Der AWS Summit 2018 in Berlin hat für die deutsche IT-Community einen wichtigen Einblick in die Strategie von AWS gegeben. Gemeinsam mit seinen Partnern hat AWS das derzeitige Cloud- und IT-Weltbild und einen kleinen Blick in die Zukunft zeigen können.
  • Der deutsche Markt ist eines der wichtigsten Geschäftsfelder von AWS, dennoch gibt es Zweifel daran, ob AWS mit der richtigen Strategie vor Ort unterwegs ist. Denn  auf der Summit gab es keine Neuerungen hinsichtlich Features und Services.
  • Auch AWS zeigt bei der Public Cloud ein höheres Reifestadium. Die Diskussionen waren geprägt von der Cloud-Evolution und weniger von den großen Innovationen.
  • Datenschutz und die DSGVO kamen trotz hohem Interesse eher zu kurz. Die DSGVO ist kein Hobby, sondern vielmehr Pflicht. Nur die eigenen Dienste DSGVO-konform zu gestalten und den Kunden nicht mitzunehmen, reicht auch für AWS nicht aus.

Rund 4.500 IT-Spezialisten, Entwickler, Influencer und hochrangige Entscheider haben sich zwei Tage in der Station Berlin getroffen. AWS hat zu seiner Summit in Deutschland eingeladen und gemeinsam mit zahlreichen Partnern die aktuellen Updates und Strategien vorgestellt. Schnell wurde klar unter welchem Zeichen diese Veranstaltung stehen würde - “Cloud is the new normal”.

Viel Cloud, Machine Learning und Künstliche Intelligenz - wenig Neues

Die Standfläche der Expo-Area zeigte es deutlich und auch in unseren Gesprächen mit den Anbietern wurde es ebenso bestätigt: Bei Cloud haben sich die Fragen tatsächlich vom „Ob“ zum „Wie“ verschoben. Die Themen der Anbieter gehen demnach schon von Migration zu Management. Sinnbildlich dafür ist der Übergang von PoCs bzw. Implementierung in den Betrieb. Manche Kunden können schon heute auf der Plattform skalieren, die Erfolge an der einen Stelle Realität werden lassen und den Cloud-Stack zunehmend ausbauen.

Der offizielle Start des Summit begann durch die Keynote von Klaus Bürg, AWS Geschäftsführer Deutschland. Gefolgt von Show-Cases (BMW, Flixbus, OLX, Otto) aus dem deutschsprachigen Raum, eingebettet in die Keynote von Glenn Gore, Chief Architect von AWS. Schwerpunkte der Keynotes waren:

  • In Machine Learning/Künstliche Intelligenz (ML/KI) bietet Amazon viele Funktionen an (Daten-Visualisierung und -Transformation, Model-Evaluierung), sowie Varianten von Learn-Algorithmen.  Diese eignen sich jeweils für spezifische Anwendungsfälle (Mustererkennung, Kaufempfehlungen, Betrugsverhinderung, Bedarfsvorhersagen, etc.) und laden wegen des Pay-As-Go-Modells zum Experimentieren. Interessant zum Einstieg ist Sagemaker, das übrigens in Berlin entwickelt wird.
  • Tools für Builders werden von Amazon kontinuierlich ausgebaut, bemerkenswert ist Cloud9 für Lambda Funktionen zur Serverless-Entwicklung.
  • Data/Analytics mit riesigen Datenmengen (4 Milliarden Events pro Tag) präsentierte OLX.
  • Die Virtualisierungsarchitektur Nitro, entwickelt durch Hypervisor-Spezialisten im Dresdener Entwicklungszentrum, ermöglicht über ”bare metal”-Instanzen innovative Produkte des Partners VMware; näheres dazu in einem separaten Analyst View von unserem Kollegen Stefan Ried.

Neben dem Blick für das große Ganze, gab es am Rande der Konferenz Gespräche mit Managern und Spezialisten von AWS. Speziell durch die  Security-Brille betrachtet, kann man festhalten, dass sich die Frage von „ist die Cloud sicher“ (auch Security of the cloud genannt) verschoben hat in Richtung “sichere Nutzung der Cloud” (Security in the Cloud). Die Insights dazu werden in einem der nächsten Analyst Reports publiziert.

Die Keynotes und Gespräche haben verdeutlicht, dass Cloud Computing immer mehr zur Normalität wird. Gerade im Zuge der Digitaloffensiven vieler Unternehmen wurden Cloud-Infrastrukturen schnell zum maßgeblichen Technologie-Treiber und Erfolgsfaktor für innovative Geschäftsmodelle und digitale Produkte.

Das zeigt auch das breite Service-Portfolio von AWS. Durch das wachsende Interesse an Internet of Things, Machine Learning/Künstlicher Intelligenz und auch der immer größer werdenden Rechenleistung, stieg die Adaptionsrate der Cloud in zahlreichen Unternehmen mitunter sprunghaft an. Jedoch hat man gemerkt, dass darüber hinaus wenig neues präsentiert wurde - Cloud Computing ist doch immer mehr zur Selbstverständlichkeit geworden.

Dass es keine Feature- und Service-Ankündigungen auf dem AWS Summit gab, liegt an mehreren Gründen: Zwar gibt es beständig Änderungen an den Services (mehr als 3 pro Tag), aber diese sind typischerweise zu kleinteilig um das breite Publikum zu interessieren. Zum anderen kündigt AWS üblicherweise die größten Neuigkeiten bei der Hausmesse re.Invent im Herbst an. Dazwischen müssen erst einmal die angekündigten Services geliefert werden, und dann spart man sich vermutlich neue Themen bis zur nächsten re:invent auf. Vor allem aber ist festzuhalten, dass der Summit in Berlin nur einer unter vielen weltweit ist. Die erstmalige Verfügbarkeit von EKS, dem gemanagten Kubernetes von Amazon, wurde quasi nur am Rande erwähnt, vermutlich weil die Dienste derzeit nur in US-Rechenzentren genutzt werden können oder die Diskussion zwischen Serverless und Container nicht angeheizt werden sollte.

Zudem nimmt AWS die Umsetzung der DSGVO auf die leichte Schulter, während viele ihrer Kunden doch noch mit dem Thema ringen. Compliance war als Vortragsreihe durchaus präsent, aber konkrete Hilfestellung bei Umsetzung der DSGVO gab es nicht. Natürlich kann man AWS nicht dafür kritisieren, dass Developer das Thema nicht attraktiv finden, und es deswegen wohl ein Randthema war. Aber statt allgemeiner Darstellungen zur DSGVO hätten wir von AWS trotzdem mehr spezifische Details erwartet, was denn bei den hauptsächlich genutzten Diensten konkret zu tun sei. AWS könnte mit reproduzierbaren Rezepten die Schmerzen der Kunden bei der Umsetzung der DSGVO erleichtern. Dazu müsste sich AWS allerdings selber klar positionieren und ihr Credo zur Kundenorientierung (Customer Focus) mit der eigenen Rechtsabteilung diskutieren.

Tatsächlich wird AWS von der Konkurrenz nicht ernsthaft bedrängt und so kommen die Herausforderungen stattdessen durch die allgemeine Marktlage: Nicht alle Kunden haben ihre vor ein paar Jahren mit viel Optimismus gestarteten CloudFirst-Programme vollständig umsetzen können oder wollen. Finanzabteilungen rechnen die Kosten von Cloud inzwischen mit spitzem Stift und trennen sich nicht leichtfertig von On-Premise Infrastrukturen, die aus demselben Budget bezahlt werden müssen.  Aus dem Verlagern von Anwendungen in die Cloud, oder der Portierung auf Mobile Apps, lässt sich absehbar nicht mehr viel Wachstum generieren.

So müssen neue Anwendungsfelder erschlossen werden um die hohen Wachstumsraten aufrecht zu erhalten. Machine Learning kommt da wie gerufen, weil es immens viel Rechenleistung verbraucht, und wird von AWS entsprechend enthusiastisch unterstützt. Das Problem an Machine Learning sind allerdings die benötigten Datenmengen, die sich die Anwender meistens erst noch beschaffen müssen. Viele kommerziellen Anwendungsfälle werden durch die DSGVO möglicherweise gebremst, so dass sich die Innovation auf IoT ausrichten wird. Wir würden erwarten, dass AWS diese Technologien entsprechend fördern wird, mit neuen Services und neuen Features,  um im Gegenzug mehr Rechenleistung verkaufen zu können.

Der deutsche Markt - eines der wichtigsten Geschäftsfelder für AWS

Obwohl AWS als amerikanisches Unternehmen möglichst alle Dienste in gleicher Form global verfügbar macht, wurde deutlich, wie sehr man sich um den deutschen Markt kümmert. So werden zum einen Verträge mit europäischen Kunden in Zukunft nach EU-Recht abgeschlossen und bestehende Verträge nach US-Recht auf europäische Standards umgestellt. Auch wenn keine neuen Services für den deutschsprachigen Raum announced wurden, sind Crisp Research insbesondere folgende Fakten positiv aufgefallen:

  • Die AWS Deutschland GmbH hat eine wachsende Zahl von Offices in Deutschland in denen hauptsächlich Sales-Personal und technische Architekten verfügbar sind. Für die meisten Anwender ist die Vielzahl der AWS Services eine Herausforderung. Native Cloud-Anwendungen laufen nur gut auf dem AWS Stack wenn diese Dienste in richtiger Art und Weise kombiniert sind.
  • Ähnlich wie Google, bringt auch AWS die Entwicklung einiger Dienste nach Deutschland. So werden demnächst in Berlin Teile der Machine Learning- und Deep Learning-Dienste (z.B. AWS Sagemaker) entwickelt. An einem zweiten Standort in Dresden werden Teile der neuen EC2 Instanzen entwickelt. Dabei handelt es sich auch um das sogenannte Nitro Projekt, das Bare-Metal dynamisch verfügbar macht.
  • Für Endkunden ist das wohl wichtigste Commitment zum deutschen und EU Markt die lokale Vertragsgestaltung. Die physische Speicherung von Daten in Deutschland, was AWS mit der Availability Zone in Frankfurt schon länger kann, bringt kaum noch rechtliche Vorteile. Wenn der Dienst von einer amerikanischen Company erbracht wird, können amerikanische Behörden Zugriff auf die Daten bekommen. Zumindest adressiert AWS nun das Problem vieler Kunden mit einem Gerichtsstand in USA und hat nun endlich in Luxemburg eine Gesellschaft “Amazon Web Services EMEA Sarl” gegründet, die in Zukunft der Vertragspartner für AWS Kunden in Europa sein wird. Damit ist der AWS Dienst nicht nur physisch in Europa sondern auch endlich in der EU Rechtsprechung.
  • AWS bemüht sich auch mit sichtbarem Erfolg um die deutsche Industrie und Lobby. Wir berichteten bereits über die Kooperation mit Siemens, die auf der Hannover Messe gezeigt wurde.

Spezialwissen im Public-Cloud-Umfeld - Managed Services sind unverzichtbar

Besonders viel Bewegung ist derzeit im Bereich Managed Services auf AWS, dem Betrieb von Applikationen auf AWS. Denn viele Kunden stellen fest, dass (1) AWS zwar die Infrastruktur managt, aber nicht die darauf gebaute Applikation und (2) die klassischen Managed Services Dienstleister mit AWS fremdeln. Gerade MPCPs (Managed Public Cloud Provider) sind so essentiell, weil es eben doch noch eine hohe Komplexität gibt und AWS auch im gewissen Maß Grenzen seiner Managed Services hat. Zudem im wesentlichen nunmal Infrastruktur-Anbieter und kein Managed Service ist. Um die Anforderungen der Unternehmen (Hybrid, integriert, individuell, viel Management) wirklich zu decken, braucht es eben diese Partner, die bis dato gute Arbeit leisten und ebenso dafür verantwortlich sind, dass die Cloud zur Normalität gereift ist. Denn die Kunden wollen die AWS-Dienste wegen der Flexibilität und Agilität nutzen und benötigen nach erfolgreicher Implementierung nachhaltige Unterstützung beim Betrieb.

Die Charakteristiken der neuen Managed Cloud Services sind noch nicht vollständig trennscharf ausgeprägt, aber zeigen eine neue Richtung auf:

  •     Reichhaltiges Portfolio von gemanagten AWS Services
  •     Leistungskatalog durch Kunden selektierbar
  •     Cloud-gerechtes Preismodell (Kosten entsprechend AWS-Verbrauch)
  •     Europaweit aufgestellt
  •     Kein vorausgeschaltetes Implementierungsprojekt notwendig

Zu den in Deutschland gewachsenen Providern, z.B. Plusserver, Root360,  kommen mit Claranet, ProAct und Rackspace ernstzunehmende Konkurrenten hinzu, die in ihren Stammmärkten in den Nordics, Westeuropa und den USA groß geworden sind und den deutschen Markt als Gelegenheit erkennen. Auch große AWS-Consultingpartner (z.B. AllCloud, Nordcloud) könnten diesen Bereich zunehmend als interessantes Geschäft entdecken. Zudem erwarten wir weitere Bewegung von etablierten Systemhäusern in Providern (z.B. Cancom, DXC), die ihre bisherigen Kunden auch beim Weg in die Cloud begleiten wollen.

Fazit zu den aktuellen Geschehnissen bei AWS

Der Summit bat eine Gelegenheit, die Entwicklungen im Ökosystem um AWS in Erfahrung zu bringen, die fast noch wichtiger sind als die Ankündigungen von AWS selber. Denn typischerweise sind es Consulting und Systemintegratoren, die ihre Kunden auf dem Weg in die Cloud begleiten und dabei zunehmend den vollen Lebenszyklus der Applikation im Blick haben.

Wir dürfen zudem gespannt sein, welche neuen Dienste in den kommenden Monaten auch in Deutschland zur Verfügung stehen werden. Hinsichtlich der Marktsituation, der Strategieveränderung und den Herausforderungen von AWS, hat sich gerade im Security Umfeld einiges getan und wird auch zukünftig viel passieren. Insbesondere vor dem Hintergrund neuartiger Bedrohungsszenarien. Wie werden Data-at-rest und Data-in-transit zukünftig per Default geschützt? Die Antwort darauf könnte AWS in naher Zukunft geben.

Auch abzuwarten ist die Entwicklung der Partnerschaft zwischen AWS und VMware. Dazu berichtet unser Kollege Stefan Ried in seinem Analyst View zum AWS Summit ausführlich.

Information zu diesem Artikel: Dieser Analyst View wurde von Ekkard Schnedermann und Jan Mentel verfasst.



Entwicklungspfad der Cyberkriminalität – Abwehrstrategien gegen neue Bedrohungsszenarien

  • Cyberkriminalität hat sich zu einem riesigen Geschäft entwickelt. Wie in jeder Branche bilden sich auch innerhalb der Cyberkriminalität eigene Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten.
  • Unternehmen ist es zu empfehlen eine Datenstrategie zu entwerfen, bei der Datenschutz und Datensicherheit hinsichtlich neuer Security-Lösungen und Konzepte berücksichtigt werden.
  • Künstliche Intelligenz und Machine-Learning-Algorithmen werden zukünftig einen festen Platz in Security-Strategien einnehmen.

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EU-DSGVO – 10 Fragen und 15 Prinzipien zur Datenschutzkonformität

  • Dass die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) vor der Tür steht, dürfte den Unternehmensentscheidern und CISOs mittlerweile durch zahlreiche Publikationen bekannt sein.
  • Was sind die zentralen Fragen, mit denen sich Unternehmenslenker im Kontext der EU-DSGVO beschäftigen?
  • Die Konformität ist über alle Geschäftsprozesse hinweg eine tragende Säule der Datenschutz-Strategie.
  • Crisp Research beantwortet die FAQs  zur DSGVO und gibt Entscheidern die “15 Prinzipien des Datenschutzes” an die Hand.

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Rechenzentren im Wandel steigender Security-Anforderungen

  • Die EU-DSGVO ist ein zentrales Investitions-& Handlungsfeld bei kommenden Datenschutz & IT-Strategien.
  • Cloud Security Design & Operations sind aktuell und zukünftig die wichtigsten Handlungsfelder für IT-Security Manager und CISOs.
  • Knapp die Hälfte der Unternehmsentscheider plant für das kommende Geschäftsjahr zwischen 10-20 Prozent mehr Budget für Security ein.

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Cyberangriffe – Die Attacken von heute, die von Unternehmen sträflich unterschätzt werden

  • Bisherige Sicherheitskonzepte von Unternehmen gegen Cyberkriminalität sind nicht ausgereift, um komplexe Infrastrukturen zu schützen. Immer noch bieten Unternehmen und Institutionen den Cyber-Kriminellen große Einfallstore, um in deren Systeme und Infrastrukturen einzudringen.
  • Eine fehlende IT-Sicherheitswahrnehmung bei Unternehmen sorgt vor allem dafür, dass Cyber-Kriminelle ohne große Mühe ihre Angriffe mittels Angriffsvektoren in Systemen und Infrastrukturen platzieren können.
  • Neben den unmittelbaren Schäden, in Form von finanziellen Verlusten und Imageschäden, die die Unternehmen betreffen, ist vor allem Industriespionage ein großes Thema.
  • Zu den allgemeinen Best Practices für Unternehmen gehört eine Vielzahl präventiver, detektiver und reaktiver technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs), die eine Infiltration verhindern bzw. stoppen können.
  • Dreh und Angelpunkt bei der Umsetzung des IT-Sicherheits-Gedanken innerhalb der Unternehmen ist der Mindset der eigenen Mitarbeiter. IT-Sicherheit und Datenschutz sollten an jedem Arbeitsplatz garantiert werden, um das Risiko von Datenschutzpannen und Cyberangriffen zu minimieren. Denn nur so, können Infrastrukturen von Grund auf mit einem gewissen Sicherheitsstandard versehen werden.

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EU-DSGVO: Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Umsetzung der Datenschutzauflagen

  • Die Frage nach der EU-DSGVO Konformität wird immer lauter. Wann ist das eigene Unternehmen “DSGVO-ready”? - Vor dem Hintergrund der EU-DSGVO können mit den richtigen Handlungsempfehlungen erste wichtige Schritte bewältigt werden, um das Risiko von Datenschutzpannen zu minimieren.
  • Unter Anderem ist die Steigerung der Awareness innerhalb der Unternehmen unabdingbar, wenn es um die Umsetzung der EU-DSGVO geht. Denn nur wenn die Mitarbeiter-Awareness innerhalb der Unternehmen steigt, können diese die Umsetzung von Maßnahmen erfolgreich meistern.
  • Maßgeblich erfolgreich in der Umsetzung der DSGVO-Readiness werden diejenigen Unternehmen sein, die ein hohes Datenschutz-Mindset gepaart mit einem geringem Datenschutz-Risiko vorweisen. Hierbei geht es vor allem um die Analyse der notwendigen Schritte während der Planung und der tatsächlichen Umsetzung (Datenschutz-Mindset) sowie der Risikominimierung gegen die EU-DSGVO zu verstoßen (Datenschutz-Risiko).
  • Generell lässt sich festhalten, dass eine “Security-First-Strategie” für alle Unternehmen sinnvoll ist. Analog zu den IT-Sicherheitskonzepten, die unternehmensintern in der hauseigenen IT bzw. dem eigenen Rechenzentrum gelten, muss auch für den Betrieb in der Public Cloud ein entsprechendes Sicherheitskonzept entwickelt und mit bestehenden Sicherheitskonzepten in Einklang gebracht werden. Durch die Vielzahl an Fragestellungen, die innerhalb der Unternehmen aufkommen, ist es enorm wichtig für die Planung und Umsetzung relevanter Maßnahmen Hilfe von Dienstleistern ins Haus zu holen.

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EU-DSGVO und Cloud Computing – Widerspruch oder Perfect Match?

  • Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist eine Reifeprüfung für Unternehmen und den Cloud-Markt. Mit Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 müssen sich Unternehmen aller Größen und Branchen mit zahlreichen juristischen, organisatorischen und technologischen  Fragen beschäftigen.
  • Viele Unternehmen sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht  “DSGVO-ready”. Diese sollten  ihre IT-Sicherheits- und Datenschutzstrategien dringend überarbeiten.
  • Cloud Computing und ein erhöhtes Datenschutzniveau können auch Hand in Hand gehen. Dadurch eröffnen sich aus den harten regulatorischen Herausforderungen der EU-DSGVO unter Umständen neue Chancen für Cloud-Nutzer und Cloud-Anbieter.
  • Wichtige Indikatoren bei der “DSGVO-Readiness” sind der Datenschutz-Mindset innerhalb der Unternehmen und die Höhe des Datenschutz Risikos, sprich was, wo und wie unternehmenskritische Workloads auf Cloud-Infrastrukturen betrieben werden.

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Datenschutz als Teil der digitalen Produkt-DNA

„Digitale Revolution“. „Big Data“. “Industrie 4.0“. Schlagwörter in einem neuen Zeitalter, die Gewicht haben. IT-Systeme, Mensch und Maschine verschmelzen immer mehr entlang der Wertschöpfungskette. Crisp Research geht davon aus, dass bis zum Jahr 2025 nahezu 30 Mrd. Geräte miteinander vernetzt sind. Daraus resultiert ein gewaltiger Datenberg, welcher auf der einen Seite einen enormen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt und in den kommenden Jahren für Unternehmen der Erfolgsfaktor schlechthin sein wird. Daten werden zunehmend zum Rohstoff und haben immer mehr Gewicht in der Entscheidungsfindung im operativen sowie im strategischen Bereich. Allerdings stellt sich auf der anderen Seite die Frage, ob wir unsere Daten noch selber kontrollieren und steuern können. Maschinen übernehmen auf Basis von Machine Learning und Artificial Intelligence immer mehr Verantwortung. Die Global-Player der Branche haben allein in 2015 mehr als 10 Mrd. US Dollar in die Fertigung und Entwicklung in datengetriebene und automatisierte Systeme investiert. Intelligente Maschinen werden vor allem im Finanzwesen, in der produzierenden Industrie, im Dienstleistungssektor und im Gesundheitswesen eingesetzt.

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Enterprise Mobility TechStack 2025 – Worauf sich CIO’s schon heute einstellen müssen

Perspektivwechsel. Künstliche Wesen, Roboter oder automatisierte Drohnen, die Pakete zustellen, Maschinen bedienen oder Wände streichen. Ein Unternehmenscampus, auf dem uns das Hologramm einer Frau am Empfang begrüßt. So oder so ähnlich wird unsere Zukunft aussehen.

Der Markt für das Internet of Things (IoT) und Machine Learning wächst schon heute stetig, vom intelligenten Fahren bis hin zum persönlichen Assistenten. Viele Geräte wie Mobiltelefone, Laptops, Brillen & Co sind schon heute mit künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence) ausgerüstet. Der Business-Alltag verändert sich in fast jeder Branche. Vom Kundenservice, über die Finanzbranche bis hin zur Arztpraxis wird sich der Arbeitsalltag für den Menschen bequemer gestalten. Die Art und Weise, wie Unternehmen denken, arbeiten und handeln wird sich zunehmend wandeln. Alltägliche Herausforderungen wie Meeting-Organisation, File-Management oder Mail-Services werden von intelligenten Systemen und Computern autonom gesteuert und optimiert. Mensch und Maschine werden im Privatleben, aber vor allem im Business-Life eine Beziehung eingehen. Unternehmenslenker fragen sich daher, was schon heute in Sachen Machine Learning, Virtual Reality und IoT zu beachten ist. Noch spannender ist die Frage, was Unternehmen in diesem Kontext die nächsten Jahre erwartet.

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Digital Leader Award – Warum es digitale Vorbilder braucht

Die Digitale Transformation bringt nicht nur Gewinner hervor. Disruptive Veränderungen bringen alte Geschäftsmodelle ins Wanken. Althergebrachte Unternehmensstrukturen werden aufgebrochen. Neue Prozesse und Technologien eingeführt. Daher gilt es in den kommenden Jahren umso mehr, das Vertrauen der eigenen Belegschaft in den Digitalisierungskurs zu stärken, zu motivieren und die Chancen der Digitalisierung verständlich und greifbar zu machen. Continue reading “Digital Leader Award – Warum es digitale Vorbilder braucht” »